Seit 2 Jahren besuche ich die Rheinische Fachhochschule Köln im Fachbereich Wirtschaftsrecht.
Form des Studiums: Voll- oder Teilzeit?
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Auf dieser Hochschule besteht die Möglichkeit ein Vollzeit- oder Teilzeitstudium zu absolvieren.
Gerade das Teilzeitstudium ist für diejenigen interessant, die schon seit einigen Jahren im Berufsleben stehen und nicht mehr darauf verzichten möchten, aber dennoch sich weiterbilden wollen. Man muss lediglich nach der Arbeit die Motivation finden, abends noch die Vorlesungen zu besuchen, die zwei mal in der Woche von 18:00 bis 21:00 h und samstags von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr stattfinden. Das hört sich jetzt sehr stressig an, aber ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass die Dozenten Verständnis zeigen und auch mal früher Schluss machen. Es ist auch kein Problem, wenn man mal eine Vorlesung nicht wahrnehmen kann, den Anschluss findet man schnell wieder.
Fachbereiche
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Die Rheinische Fachhochschule versucht meines Erachtens Studiengänge anzubieten, die innovativ und sehr aktuell sind, um den Studenten somit einen Vorsprung gegenüber den Studenten anderer Hochschulen zu vermitteln. Mögliche Studiengänge sind:
Die Teilzeitvorlesungen finden in Ehrenfeld und die Vollzeitvorlesungen in der Innenstadt statt. Die Räumlichkeiten lassen leider etwas zu wünschen übrig. Es sind ziemlich alte Gebäude, schlecht isoliert, wobei Teilzeitstudenten besser dran sind. Die Vollzeitstudenten haben öfter das Problem, dass die Räume, in denen die Vorlesungen stattfinden, viel zu klein sind und sie daher keinen Sitzplatz bekommen.
Parkmöglichkeiten
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Den Vollzeitstudenten ist zu empfehlen, mit der Bahn in die Innenstadt zu fahren.
Die Teilzeitstudenten haben zwar einen Parkplatz an der Hochschule, jedoch ist dieser immer voll. Ich habe versucht, immer früher da zu sein, um noch einen Parkplatz ergattern zu können.
Studenten
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In meinem Semester sind gerade mal 20 Studenten. Das Alter der Studenten bewegt sich zwischen 21 und 39 Jahren, also ein bunter Haufen. Aber ich habe gemerkt, dass das überhaupt keine Rolle spielt. Wenn ich mal nicht zur Vorlesung kommen konnte, waren alle sehr hilfsbereit und haben mir alle verpassten Informationen übermittelt. Es besteht sozusagen im Vergleich zu anderen Hochschulen eine „Klassengemeinschaft“.
Dozenten
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Viele unserer Dozenten, gerade diejenigen aus dem Teilzeitstudium, sind nebenberufliche Dozenten. Das heißt, dass viele von ihnen hauptberuflich einer anderen Tätigkeit nachgehen, welche jedoch fachlich mit der jeweiligen Unterrichtseinheit übereinstimmt. Nachteile ergeben sich dennoch. Durch die eingeschränkte Zeit der Dozenten kommt es hin und wieder zu Vorlesungsausfällen oder Verzögerungen bei der Klausurkorrektur. Das ist leider eine Sache, die uns Studenten seit Beginn des Studiums sehr verärgert und nach wie vor nicht behoben wurde. Zwar bietet die Fachhochschule uns für die Vorlesungsausfälle Ersatztermine an, die jedoch meist in die Semesterferien gelegt werden und wir eigentlich auch mal froh sind, frei zu haben.
Klausuren
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Pro Semester sind ca. 8 (+/- 1) Klausuren vorgesehen. Das hört sich jetzt wiederum viel an, aber es ist wirklich machbar, da die einzelnen Scheine in mehrere Klausuren eingeteilt sind. So schreiben wir nicht eine einzige große BWL-Klausur, sondern schreiben einzelne kleine Klausuren in den jeweiligen Fachbereichen der BWL, also z.B. eine Klausur nur über Personalwesen, eine Klausur nur über Produktions- und Materialwirtschaft
usw. Die einzelnen Noten werden dann zu einer Note zusammengefasst. Das finde ich sehr gut, weil man bedingt durch das Berufsleben nicht immer den Kopf fürs Lernen frei hat und man sich durch diese Unterteilung der Fächer nur auf einen kleinen Teilbereich konzentrieren muss.
Nachteilig ist jedoch, dass die Klausuren im Teilzeitbereich ebenfalls samstags oder abends geschrieben werden. Jedoch hält sich die Prüfungsdauer in Grenzen. Meine kürzeste Klausur umfasste 60 min und meine längste 150 min. Bei den Korrekturen der Klausuren haben wir Studenten das Gefühl, als ob die Dozenten uns kleinen Berufstätigkeits-Bonus zusprechen. Die Durchfallquote ist nicht sonderlich hoch. Selbst wenn man in einem Teilbereich Probleme hat (bei mir war es Mathe), so hat man im Vergleich zu den anderen Hochschulen statt 3 sogar 4 Versuche. Der 4. Versuch ist dann jedoch eine mündliche Prüfung.
Diplomarbeit
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Da ich leider erst im vierten Semester bin, habe ich selbst mit der Diplomarbeit noch nicht viel Erfahrung gemacht. Ich weiß lediglich, dass die während des Studiums erzielten Noten zu 80 % in das Diplom einfließen und die Diplomarbeit an sich nur einen Teil von 20 % ausmacht.
Semesterferien
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Das Wintersemester beginnt jeweils zum 01.09. und das Sommersemester zum 01.03. Warum die Rheinische Fachhochschule das anders handhabt als alle anderen Hochschule in Köln, konnte ich immer noch nicht herausfinden. Der Beginn der Semesterferien ist immer davon abhängig, wie viele Vorlesungen nachgeholt werden müssen. In der Regel beginnen die Sommersemesterferien Mitte Juli und enden Anfang September. Die Wintersemesterferien beginnen Mitte Januar und enden Anfang März.
Studiengebühren
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Da die Rheinische Fachhochschule eine staatlich anerkannte Hochschule in freier Trägerschaft ist, wird leider ein monatlicher Studienbeitrag erhoben. Im Fachbereich Wirtschaftsrecht beträgt dieser beim Vollzeitstudium 358,00 EUR und beim Teilzeitstudium 256,00 EUR. Hinzu kommt noch pro Semester ein ASTA-Beitrag von 77,00 EUR. Ich war anfangs sehr empört über diese hohen Beiträge, aber der Gedanke, weiterhin meinen Beruf auszuüben und parallel zu studieren, ohne finanzielle Einbußen zu haben, hatte mich doch sehr schnell wieder beruhigt. Außerdem ist es mir gelungen, die Gebühren steuerlich abzusetzen.
Studentenleben
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Dafür bleibt für die Teilzeitstudenten leider nicht viel Zeit, aber Köln ist eine super geniale Party-Stadt.
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