Shell V-Power
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Shell V-Power

Platz 14 in der Kategorie "PKW Tipps & Tricks".
Bewertung: Kundenbewertung 2,30 / 5,00 (2.3 von 5)

Shell V-Power gebraucht & neu

Shell V-Power Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 2,30 / 5,00 (2.3 von 5)
von 30% aller Autoren empfohlen (3/10).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Subjektiv ruhigerer Motorlauf
  • Beschleunigung Höchstgeschwindigkeit ruhigerer Motor
  • Leistungssteigerung, ruhigerer Lauf
  • ich konnte nichts feststellen
  • Ich habe nichts festgestellt
Nachteile/Kritik
  • Muss ich das wirklich sagen?
  • der Preis
  • deutlich zu hoher Preis
  • ökonomisch und ökologisch durchgefallen
  • Übetrieben hoher Preis
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DonKrypton

Viagra oder Verarschung?

ein Testbericht von 2003-07-24 21:42:18 vom 24.07.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: Subjektiv ruhigerer Motorlauf...
Nachteile/Kritik: Muss ich das wirklich sagen?
Hallo, Ihr Lieben!

Sprit ist teuer. Sündhaft teuer. Schweineteuer. Und jetzt ist eine Firma mit Benzin auf den Markt, dass fast 15 Cent mehr kostet als Super-Benzin?

Vor zwei Monaten noch hätte jeder, der einigermaßen gesunden Geistes ist, mich bei dieser Behauptung mit schallendem Gelächter bedacht und freundlich lächelnd hinter vorgehaltener Hand schon mal die "112" gewählt.

Das mit dem Gelächter hat sich mittlerweile erledigt, der Ruf des Krankenwagens allerdings nicht.

Denn ich hab's getan.
Ich hab' das Wundermittel getankt.

Aber immer langsam. Vielleicht zunächst mal zum Allgemeinen.


1.) WAS IST V-POWER ÜBERHAUPT?
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Vielleicht kurz mal zum Benzin, dass wir normalerweise tanken: Die verschiedenen Sorten des edlen Gebräues definieren sich durch ihre Oktanzahl.

Oktan ist ein Alkan der organischen Chemie mit ganz bestimmten Eigenschaften hinsichtlich seines Aufbaues, speziell der angehängten Wasserstoffe. Ich erspar' mir jetzt mal die ganze Isomerie-Bestimmung (Chemie kann ja sooo langweilig sein) und begrenze mich auf Folgendes:

Je höher die Oktanzahl des Benzins, desto geringer die Neigung, das sogenannte "Klopfen" des Motors bei hoher Drehzahl hervorzurufen (in neueren Autos kommt das durch den Einsatz von elektronischen Steuerungen sowieso nicht mehr vor, aber wer schon länger Auto fährt, kennt das Geräusch noch...:-)...).

Ergo: Je höher die Oktanzahl, desto besser die Verbrennung und desto geringer der Verbrauch - da man für eine bestimmte Beschleunigung weniger "Gas geben" muss.

DIN-genormt haben folgende Benzinsorten folgende Oktanzahlen:

1.) Normalbenzin: min. 91 Oktan,
2.) Superbenzin: min. 95 Oktan und
3.) Super Plus: min. 98 Oktan.

Tja, Shell V-Power ist jetzt das erste Benzin mit 100 Oktan, damit also den bislang höchsten Wert bezüglich der Klopffestigkeit und der Verbrennung.

V-Power wird in Kürze das bislang für Shell zufriedenstellend verkaufte "Shell Optimax" ersetzen.

Soviel zur Theorie.


2.) DIE WERBUNG
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Shell hat mit Michael Schumacher einen der glaubhaftesten Werbeträger an der Hand, die man sich in diesem Bereich vorstellen kann. Sein (von Shell erdachter) Werbespruch zu diesem Produkt: "Jetzt können auch Sie meinen Sprit tanken!".

Abgesehen davon, dass das natürlich kompletter Blödsinn ist (die Formel 1-Fahrzeuge fahren mit ganz anderem Stoff, der lediglich in Hinsicht auf die Oktanzahl vergleichbar ist), besagt das über die tatsächliche Leistungsausbeute soviel, als wenn Reinhold Messner sagen würde: "Jetzt können Sie meine Schuhe tragen!".

Denn damit kämen wir auch nicht schneller den Berg hoch.

Shell verspricht allerdings genau das Gleiche: Bis zu 10% mehr Leistung und 5% besseres Drehmoment des Motors. Sogenannter "Champagner für Ihren Motor" (O-Ton Shell).

Michael Schumacher hat in einer Pressevorführung am 15 April 2003 mit einem Alfa Romeo auf einem festgelegten Rundkurs in Berlin mit V-Power eine bessere Zeit fahren können als mit "normalem" Benzin.

Diese "Leistung" wird jedoch von führenden Automagazinen wie z.B. der AutoBild angezweifelt, da nicht definiert wurde, welches Benzin vorher getankt wurde - schließlich könne es sich dabei um minderwertigen - Verzeihung - Russen-Sprit hehandelt haben.

Bei soviel Zweifel hilft nur der Selbsttest. Also bin ich letzte Woche zum ersten Mal an die Shell-Tanksäule gefahren und wollte mal sehen, "was geht".


3.) WIE IST DIE WIRKUNG?
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Ich fahre jetzt mit meiner zweiten und wahrscheinlich letzten Tankfüllung V-Power. Bei der ersten Füllung hatte ich den Tank meines Wagens (Ein Audi Cabrio mit einem 2,3 l-Fünfzylinder-Einspritzer und 133 PS, keine technischen Veränderungen am Motor, 145.000 Km gelaufen) noch etwa zu einem Viertel mit "normalem" Superbenzin gefüllt, was die Werte verfälscht hätte.

Jetzt habe ich mit der zweiten Füllung den Tankinhalt mit großer Wahrscheinlichkeit zu über 95% mit 100-oktanigem Benzin belegt und kann von genaueren Werten ausgehen.

Die normale Fahrt:

Da ich durch das fehlende Dach meines Wagens einen recht guten Eindruck von der Geräuschkulisse habe, kann ich sagen: Ja, es stimmt; der Motor läuft etwas ruhiger. Ähnlich der Wirkung, die Superbenzin auf Motoren hat, die normalerweise mit Normalbenzin gefahren werden. Also - der Unterschied ist gering, aber hörbar.

Das Beschleunigen:

Der Wagen beschleunigt, bedingt durch den "runderen Motorlauf" subjektiv in sehr tiefen Drehzahlen und in sehr hohen Drehzahlen besser. Ich kann hier nicht mit Messwerten dienen, aber ich vermute, dass mir das Motergeräusch hier durchaus auch auch einen Streich spielen könnte.

Die Höchstgeschwindigkeit:

Da das Benzin einen nur sehr geringen Anteil an der zu erreichenden Endgeschwindigkeit spielt als z.B. Faktoren wie Lufttemperatur, Fahrbahnoberfläche, Reifenbreite oder Aerodynamik, war es für mich keine Überraschung, dass ich keine höhere Endgeschwindigkeit feststellen konnte.

Das Startverhalten:

Auch hier ist der Unterschied zwischen 95 und 100 Oktan zu gering, als dass man von einem spürbar besseren Start des Fahrzeugs sprechen kann. Aber auch das war zu erwarten, weil hier ebenfalls zu viele Faktoren mitspielen.

Der Verbrauch:

Hier ist eine geringfügige Verbesserung eingetreten. Ich fahre jeden Tag etwa 80 Kilometer, aufgeteilt auf zwei Strecken. Beim erneuten Tanken konnte ich feststellen, dass mein Auto etwa einen halben Liter weniger verbraucht hatte als beim Tanken vorher. Allerdings kann auch dies verschiedene Gründe haben, so dass ich hier keine verbindlichen Angaben zu einer Dauerwirkung machen möchte.

Auch werde ich, wie schon oben erwähnt, keinen Dauertest hinlegen...jeden Tag "Champagner für den Motor" wird mir auf Dauer zu teuer...auf den Preis komme ich noch zu sprechen...


4.) MEIN FAZIT:
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Zumindest bei meinem Auto konnten Shell's Versprechungen nicht das halten, was sie in der Webung ausdrücken.

Allerdings muss ich hier anfügen, dass ich mit dem 2,3'er keinen "aktuellen" Motor fahre - der Audi-Fünfzylinder wird seit 1992 verbaut und verfügt über keine Kennfeldzündung, die die Motorleistung an den verwendeten Sprit anpasst, wie dies moderne Motoren tun.

Ich vermute hinter der Einführung des Shell V-Power eine Marketingstrategie des Herstellers. Hier soll - ähnlich wie schon bei "Shell Optimax" - versucht werden, Benzin aus seiner "Umweltschmutz"-Ecke herauszuholen und als etwas Besonderes anzupreisen, um Geld damit zu verdienen.

Und das wird sicher auch funktionieren, denn da wäre ja noch...


5.) DER PREIS:
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Shell V-Power kostet mit 1,25 Euro etwa 13 Cents mehr als "normales" Super-Benzin. Wem ein ruhigerer Motorlauf wert ist, etwa 6 - 7 Euro pro Tankfüllung mehr zu zahlen, der soll gerne zugreifen - ich tu' das nicht nochmal.

Schönen Gruß aus Hannover!

Don Krypton

P.S.: Solltet Ihr ähnliche oder völlig andere Erfahrungen gemacht haben, schreibt's doch einfach in den Kommentar - ich bin über jede neue Erfahrung dankbar!
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Annna13

Mein Motor hat sich weder gefreut noch beschwert>> BITTE zum Bewerten einen anderen Berich aussuchen

ein Testbericht von 2005-10-03 22:03:41 vom 03.10.2005
Empfehlung: nein
Vorteile: Ich habe nichts festgestellt...
Nachteile/Kritik: Übetrieben hoher Preis
Nein, nein, ich fahre keinen Ferrari..., wenn ich den Shell V-Power kenne. (Von diesem, für manche ein Traumauto haben wir nur ein etwas größeres Lego-Baumodell aus den Kinderjahren meines Teenagers in der Vitrine, das doch etwas mit Shell und seinem Bonusprogramm, jedoch nicht mit Shell V-Power zu tun hat...)

Mein Skoda Forman, Baujahr 1992, braucht diesen „exklusiven“, „Wunder vollbringenden“ und hochgejubelten (von der Werbung nur) Kraftstoff eigentlich überhaupt nicht.

Der Zufall hat es aber anders gewollt. Auch ich wurde auf dieses Benzin aufmerksam gemacht und wurde über Monate ein regelmäßiger Verbraucher davon.

In den letzten ca. 15 Jahren hat auch Shell wie zahlreiche internationale Konzerne auf unseren ex-sozialistischen Vertriebsmarkt expandiert, eigentlich als einer der ersten auf dem Kraftstoffsektor. In und neben den größeren Städten wurden zahlreiche gelbrote Rund-Um-Die-Uhr-Tankstellen vom gleichen Typ und mit allem drum und dran, sowie Standardservice, die damals von den meisten Bulgaren nie gesehen oder erträumt waren, erbaut. Besonders am Anfang waren die Shell-Kraftstoffe und Motoröle auch von besonders guter und reiner Qualität (gehalten) und wurden von Kennern bevorzugt gekauft, auch wenn die Tankstellen nicht gerade in ihrer Nachbarschaft waren. Nun wie das so in unserem Sprichwort heisst, dauert jedes Wunder nur drei Tage. So ist Shell auch nicht mehr Nr. 1 und ist momentan stärkerem Wettbewerbsdruck als am Anfang ausgesetzt.

Mich persönlich haben die Shell-Tankstellen nie gelockt, gleich neben meiner Wohnung ist eine vom Ex-Monopolisten, inzwischen renoviert und nach wie vor Tag und Nacht geöffnet. So habe ich mich woanders bedient, nur wenn es kritisch im Tank werden sollte. So war es zufälligerweise einmal soweit ausgesprochen in der Nähe einer Shell-Tankstelle. Obwohl ich nur wenige Liter Benzin 92 tankte, wurde mir so „nebenbei“, aber freilich ganz gezielt, an der Kasse auch das laufende Bonussystem erläutert und angeboten, mich daran zu beteiligen. Eine Woche später fand ich den Shell-Katalog in meinem Briefkasten und das Sammeln von Smart-Punkten begann... Ich hatte keine Idee wofür konkret, die Auswahl von Produkten sah aber verlockend aus, und den Lego-Ferrari hatte schliesslich mein Bruder für beim Tanken gutgeschriebene Shell-Bonuspunkte eingetauscht...

So begann ich vor ca. 1 Jahr trotz manchen Umwegen, die Shell-Tankstellen regelmässig aufzusuchen und meine Smartkarte mit Smartpunkten zu füllen. Und so ziemlich am Anfang wurde mir vom jungen Tankwart der Shell V-Power hochgelobt und als den Verbrauch senkenden und besser für das Motor und, und, und ... empfohlen. So probierbereit, wie ich bin, fiel mir die Entscheidung diesmal überhaupt nicht schwer, denn ich bekam ja das monatliche Benzingeld von meinem Arbeitsgeber zurückerstattet. Und die Smart-Punktezahl dafür war ja die doppelte wie bei meinem Standardbenzin 92 Oktan, also stolze 2 statt nur 1 Smartpunkt. Klar, der um ca. 0,10 Cent pro Liter höhere Preis fiel mir deutlich auf, wenn aber etwas Gute für meinen nicht mehr so jungen Wagen getan werden könnte, liess ich es auch gern geschehen, auch wenn sich jüngere Arbeitskollegen anhand der presentierten Rechnungen ziemlich über den gewählten Sprit und bezahlten Preis wunderten. Ich hatte schon damals ausgerechnet, dass ich bei dieser Kaufentscheidung für den Festmonatsbetrag ca. 5 Liter Sprit weniger bekam als wenn ich meinen standarden nehmen würde. Dachte aber, das macht sich am sparsamen Fahren und die angebrachte Motorsorge bemerk- und bezahlbar. Und liess es sein, bis ich so um die 400 Shell-Smartpunkte gesammelt habe;-)

Was sollte an deisem Kraftstoff gegenüber normale Benzine besser sein?

Laut den Shell- Informationen und – Werbung sei er einzigartig: bleifrei, stark angereichert mit Additiven (z.B. „Millenium“) , erhöht die Motorleistung, und verbessert die Beschleunigung. Er solle die Ablagerungen im Brennsystem verhindern, ja sogar bestehende beseitigen, die Leistung erhöhen und die Beschleunigung vergrössern, was alles normale Benzine nicht können. Wenn man den V-Power auf die Dauer tankt, funktioniere das Motor stets wie neu. Der V-Power (für Bulgarien) basiere auf bleifreies Benzin 95 Oktan, womit er für fast alle Motors hierzulande passend sei. Auch wenn es nur 95 Oktan hat, nähere sich sein Effekt auf das Motor aufgrund seiner dynamischen Charakterostiken dem Effekt des Benzins 98 Oktan, und, und und... Er könne problemlos auch mit allen anderen Benzinen abwechselnd getankt werden, wobei der beste Effekt bei der kontinuierlichen Nutzung von Shell V-Power erzielt würde (!). Indem er die Ablagerungen beseitigt, trage er zum Umweltschutz und sparsamem Verbrauch bei.

Was habe ich festgestellt

Also von einer Änderung zum besseren oder sparsamen im Verbrauch Verhalten meines Wagens kann die Rede nicht sein. Ich fahre immer die gleiche Strecke – ca. 8 km hin und soviel zurück, jeden Tag zur Arbeit, durch die Stadt. Keine Autobahn, keine Wochenendreisen. Geschwindigkeitsstrecken fahre ich auch keine. Mir ist nicht aufgefallen, das ich dank dem neuen Sprit eine höhere Kilometerzahl bei vergleichbaren Wetterbedingungen fahre. Der Skoda Forman ist bekanntlich kein Rennauto, bei meiner täglichen routinen Fahrt ins Büro ist mir auch keine Änderung der Beschleunigung aufgefallen. Bemerkbar machte sich die Nutzung von Shell V-Power dabei, dass ich für das Geld ca. 5 Liter weniger von meinem Normalbenzin getankt habe, also ca. 50 km pro Monat weniger gefahren bin.

FAZIT

Mag sein, dass „der neue Spitzenkraftstoff von Shell und Ferrari“ der beste Kraftstoff ist, den Michael Schuhmacher je gefahren hat, für mich ist das aber für den normalen Verbraucher ein durchaus überflüssige Sortiment, das dank geschickter Werbung einzig für die Umsätze des Shell-Konzerns sorgt. Sollte all das, was die Werbung verspricht, stimmen, wäre auch der Preis angemessener, wenn es sich um Umwelt und Energiesparen handeln sollte. Ich habe auch beim kontinuierlichem Tanken mit Shell V-Power über mehrere Monate keinen Unterschied im Verhalten meines Wagens feststellen können. Und bin froh, dass ich wegen Neugierde, Spiellust oder Naivität nicht auf Shell V-Power Racing reingefallen bin;-)

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Kommentare
andrea30b
andrea30b, 18.11.2006
sh
Gozo-Bernie
Gozo-Bernie, 17.10.2006
Gruss aus Catania - bernie
honeymaus
honeymaus, 24.06.2006
SH LG, Manuela
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jerry1357

Shell V-Power

ein Testbericht von 2004-12-14 09:54:06 vom 14.12.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Motor deutlich geschmeidiger und durchzugskräftiger...
Nachteile/Kritik: -
Also, ich habe NUR gute Erfahrungen mit diesem Kraftstoff gesammelt; festgestellt habe ich sehr deutlich, dass der Motor geschmeidiger läuft, durchzugskräftiger ist, UND auch noch etwas weniger verbraucht. Ich habe aber auch ein relativ neues Auto mit 16V Einspritzer, vielleicht liegt es daran. Ich finde somit, dass absolut Wahres dran ist, wenn behauptet wird, dass dieser Kraftstoff spürbar besser fürs Auto ist. Ich tanke nur noch V-Power (oder auch manchmal Super plus) weil mein Auto einfach 'glücklicher' damit ist!
JJ
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partydude

V-Power von Shell

ein Testbericht von 2004-09-19 21:34:24 vom 19.09.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: Keine...
Nachteile/Kritik: Keine Leistungssteigerung , zu hoher Preis
Hallo,

ich habe es ausprobiert, es kam zu keiner Leistungs Steigerung , ich musste nur schneller wieder tanken gehen. bei mir ist es nicht so wie es immer in der Werbung gesagt wurde.
Ausserdem kostet ein liter v-power knappe 12 cent mehr wie ein normaler liter Sprit. bei 40 litern hat man schon ein paar Euro
mehr ausgegeben wie mit normal Benzin.
Es kann gut sein das es was bei den Hochleitungsmotoren von Ferrari was bringt, aber bei mir nicht . ich fahre ausserdem einen Renault
Twingo .
bin ja mal gespannt ob das neue Benzin von Aral besser ist wie V-Power .
Werde es gleich mal ausprobieren .
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Kommentare
dieanke
dieanke, 19.09.2004
Also du solltest vielleicht dir ein bisschen Zeit lassen mit den Berichten...
dreamweb
dreamweb, 19.09.2004
Ich bin damit auch unzufrieden gewesen, aber dennoch ist dein Beitrag viel zu knapp, man braucht schon mehr Informationen. Gruszlig Miara
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aragorn2000

Mit Schummel-Schumi unterwegs

ein Testbericht von 2004-01-25 11:48:25 vom 25.01.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: Mein Motor lebt noch...
Nachteile/Kritik: viel zu teuer, keine merkbare Leistungssteigerung, keine Benzinersparnis
Was für Michael Schumacher gut ist können wir auch ans gemeine Volk verkaufen, so haben sich das wohl die Marketingspezialisten bei Shell gedacht. Das bisher bei Shell erhältliche Optimax musste dem neuen Wundertreibstoff Shell V-Power weichen. Weil das V-Power aber noch viel besser ist hat man auch gleich mal ordentlich den Preis nach oben geschraubt. Sagenhafte 13 Cent mehr muss man für einen Liter V-Power gegenüber Super-Benzin ausgeben. 13 Cent pro Liter entsprechen bei den momentanen Benzinpreisen in etwa 12% Mehrkosten.

Da ich schon mit dem Optimax nicht die versprochene Leistungssteigerung feststellen konnte stand ich dem V-Power von Anfang an recht skeptisch gegenüber. Trotzdem war meine Neugier stärker und ich gönnte meinem Fahrzeug diesen edlen Tropfen. Für eine fast komplette Füllung von 50 Litern entstehen beim Tanken nun also Mehrkosten von immerhin 6,50€. Ein stolzes Sümmchen, wie ich finde.

Bei meinem Fahrzeug handelt es sich um einen BMW 318i, dessen moderner Motor mit einem Klopfsensor ausgestattet ist. Also die besten Voraussetzungen, da über diesen Klopfsensor der Zündzeitpunkt für die 100 Oktan optimal eingestellt werden und sich in Form einer Leistungssteigerung bemerkbar machen müsste. Vor allem in der Spritzigkeit soll sich der Kraftstoff ja laut Shell positiv bemerkbar machen. Zusätzlich ist dem Kraftstoff auch noch ein Additiv beigesetzt. Von Shell mit dem klangvollen Namen „Friction Reducer“ versehen soll es zusätzlich noch die Reibung am Kolbenring reduzieren.

Um es kurz zu machen, und dies nicht in ein unnötig langes Pampflet ausarten zu lassen, ich habe weder bei der Beschleunigung, noch beim Spritverbrauch irgendwelche Verbesserungen feststellen können. Noch konnte ich beobachten, dass mein Motor irgendwie ruhiger, leiser oder besser laufen würde. Weder bei kaltem noch bei warmem Motor, nicht beim Anfahren und auch nicht beim rückwärts Fahren. Auch in Bezug auf den Benzinverbrauch konnte ich keinerlei Effekte feststellen und schon gar nicht, um diesen saftigen Mehrpreis irgendwie zu rechtfertigen.

Zu testen, ob sich bei meinem Fahrzeug in der Höchstgeschwindigkeit etwas verbessert wird wäre blanker Unsinn, da diese bei meinem wie auch bei vielen anderen Fahrzeugen durch den Drehzahlbegrenzer bestimmt wird. Um da wirklich Auswirkungen zu spüren wäre schon ein anderes Getriebe oder eine andere Achsübersetzung notwendig. Die physikalischen Gesetzte der Übersetzung lassen sich nun mal nicht so ohne weiteres außer Kraft setzen.

Mag sein, dass das Shell V-Power bei speziell auf 100 Oktan zugeschnittenen Motoren wirklich etwas bringt. Ich wage aber mal zu behaupten, dass bei 99,9% der Fahrzeuge im Straßenverkehr da keine Veränderungen zu bemerken ist. Wenn jemand meint, da jetzt wesentlich schneller unterwegs zu sein, würde ich dies eher auf den Placebo-Effekt zurückführen. Manche haben sich ja auch schon Magnete um die Benzinleitung montiert, weil das angeblich etwas bringen soll. Naja, der Glaube soll ja auch Berge versetzen.

Bestätigt werden meine Erfahrungen auch in einem vom ADAC in deren eigener Zeitschrift Motorwelt 08/2003 veröffentlichten Artikel. Dabei wurde mit entsprechendem Equipment getestet und je nach Fahrzeugtyp wurde sogar ein Leistungsabfall gemessen. Nachzulesen auch Online unter www.adac.de einfach bei der Suche V-Power eingeben.

Shell V-Power sei der beste Kraftstoff, den er je gefahren habe. So lautet zumindest die Aussage von Michael Schuhmacher. Nunja, ich weiß nicht wie viel er für diesen Satz eingesteckt hat, aber ich glaube für die Summe würde ich das auch sagen. Ich werde die 6,50€ beim nächsten Mal tanken jedenfalls nicht in V-Power investieren, da gibt es lohnenswerteres. Doch auf mich hört ja sowieso niemand.
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marfun

Der Sprit für den Erfolg?

ein Testbericht von 2003-12-02 21:52:24 vom 02.12.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Leistungssteigerung, ruhigerer Lauf...
Nachteile/Kritik: deutlich zu hoher Preis
Hätte man mir vor Jahren gesagt, daß ich mal irgendwann einen Nebenjob an einer Tankstelle haben würde, ich hätte mich wohl schräggelacht. Heute ist das anders: Ich bin dabei.

Angefangen habe ich unter DEA. Zur Erinnerung: Das waren die Tankstellen mit Manta-Ingo und der strahlenden Göttin. Vereinzelt soll es sowas ja noch geben. Bei uns ist seit ein paar Monaten aber ausgeDEAt, wir sind nun Shell. Und den Job mache ich immer noch.
Denn das ist nichts schlechtes, aber mitunter mit Neuigkeiten verbunden. So gibt's bei uns jetzt keine 98 Oktan mehr zu kaufen, sondern V-Power mit den wohl schon hinreichend bekannten 100 Oktan. V-Power, Victory-Power - doch zum Siegeszug muß der in den Shell Laboratorien in Hamburg und Thornton/England entwickelte Kraftstoff erst noch kommen.

Ich halte es für wichtig, zunächst mal großflächig negativ vorgetragene Kritik aufzugreifen und diese in ihrer Glaubwürdigkeit zu kommentieren. Vielleicht läßt sich so die ein oder andere Voreingenommenheit aus der Welt schaffen:
V-Power wird sehr kritisch betrachtet. Zeitweise auch überkritisch - und das sage ich nicht, weil ich als kleines Licht bei Shell arbeite, denn ich bin mit dem Unternehmen weder verheiratet, noch bin ich zur absoluten Unterwürfigkeit verpflichtet (zumal ich hier ja auch relativ anonym bleibe).
Überkritisch ist meines Erachtens insbesondere der für meinen Geschmack schon verunglimpfende Bericht des ADAC, der sich letztlich dahingehend zusammenfassen läßt, daß V-Power - wenn überhaupt - nur kaum einen Leistungszuwachs bringt. In diesem Zusammenhang muß man aber die Unabhängigkeit und damit auch die Glaubwürdigkeit des ADAC als erheblich eingeschränkt sehen. Als DEA-Tankstelle hatten wir massenhaft Stadtpläne und Landkarten vom ADAC im Verkaufssortiment. Ich denke, das wird bei den anderen DEA-Tankstellen ähnlich gewesen sein. Unter Shell dürfen wir diese nicht mehr verkaufen, sondern bieten statt dessen die ebenso guten Shell-eigenen Pläne und die Karten von Falk an. Hier hat der ADAC also einen wohl empfindlichen Rückschlag hinsichtlich des Kartenverkaufs erleiden müssen. Zumindest sind aber Shell und der ADAC Konkurrenten in diesem Segment. Der ADAC hat also allen Grund, nicht unbedingt objektiv über Shell zu berichten. (Ich bin übrigens auch ADAC-Mitglied.)

Eine objektive Beurteilung könnte die Summe all unserer verschiedenen subjektiven Erfahrungsberichte sein. Daher möchte ich mit meinen ureigenen Erfahrungen als Nutzer von V-Power fortfahren:
Ich fahre einen Mercedes 230 E der Baureihe W 124 von 1989. Der nimmt normalerweise Super, also 95 Oktan. Oftmals konnte ich lesen, daß V-Power wohl erst in neueren Fahrzeugen etwas bringen soll oder sogar, daß erst noch ein Motor für's gute V-Power geschaffen werden müsse. In meinem 14-jährigen Benz hingegen merkt man aber einen deutlichen Zuwachs an Aggressivität des Motors. Klar, der ist jetzt nicht mit einer Tankfüllung zum 911er Turbo geworden, aber schon mit der ersten Tankfüllung konnte ich feststellen, daß der Motor etwas heftiger kommt (und das nicht etwa, weil ich heftiger drauftrete). Und er ist laufruhiger (klar: die höhere Oktanzahl).

Mein Problem mit V-Power ist allerdings, daß ich diesen merklichen Leistungszuwachs eigentlich gar nicht brauche, denn das paßt nicht zu meinem Fahrstil - und der Preis nicht zu meinem Portemonnaie. Denn ich glaube, wir sind uns alle einig, daß der Preis - wie bei den anderen Kraftstoffen auch - deutlich nach unten hin veränderungsbedürftig ist.
Shell kennt natürlich die Problematik des Preises von V-Power. Nicht anders ist es zu erklären, daß ich neuerdings 5 Punkte pro vollem Liter auf die Clubsmart-Karten gutschreiben kann. (Für diejenigen, die diese Karte nicht kennen: Die Clubsmart-Karte ist eine Sammelkarte für Bonuspunkte, die man gegen Prämien umtauschen kann. Punkte gibt es für alle Kraftstoffe, für Öl, für die Wagenwäsche und nahezu alle Shopartikel.)
Mein Fazit zu V-Power: Mein Wagen wird dadurch in seiner Leistung gesteigert. Ich werde den Kraftstoff noch öfter tanken, aber wegen des Preises auch nicht immer. Wahrscheinlich wird meine Strategie sein, daß ich vor längeren Fahrten meinen Tank möglichst leerfahre (natürlich vorausschauend und nicht nur, um den Tank irgendwie leer zu bekommen) und dann V-Power tanke. Meinen Wagen finde ich aber auch mit Super super.

Ich möchte nicht ausschließen, daß die Wirkung von V-Power sehr von der eingesetzten Technik (Klopfsensor, etc.) abhängig ist. Was in meinem 230er gut ist, muß in einem anderen Fabrikat nicht zum gleichen Ergebnis führen. Wahrscheinlich hilft nur der eigene Test.
Fakt ist aber, daß die Oktanzahlanforderung im Laufe des Autolebens steigt. Ältere Fahrzeuge, die z.B. eigentlich 95-Oktan benötigen, könnten u.U. schon eine höhere Oktanzahl verlangen. Wie weit diese Anforderung in wievielen Jahren steigt, weiß ich allerdings nicht.
Fakt ist auch, daß Fahrzeuge mit Klopfsensor per Motormanagement durch eine spätere Zündeinstellung einem etwaigen Klopfen (unkontrollierte Selbstzündungen) entgegenwirken, damit aber auch an Leistung verlieren. Mit V-Power wird diesem Problem nicht per Motormanagement, sondern schon mit dem Kraftstoff und daher ohne Leistungsverlust abgeholfen.
Das schwefelfreie V-Power enthält ferner schmutzlösende und reibungsmindernde Additive, so daß Reibungsverluste reduziert und Beschleunigungsverbesserungen erzielt werden. Darin dürfte wohl auch die Leistungssteigerung bei meinem 230er begründet sein.

Bei 'Empfehlung' kann ich leider nur zwischen den beiden Alternativen 'Ja' und 'Nein' wählen. Diesen Kraftstoff kann man durchaus empfehlen, denn er ist wirklich gut. Aber am liebsten würde ich ihn zu einem besseren Preis empfehlen und dabei die Abhängigkeit vom jeweiligen Fahrzeug berücksichtigen.
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Stephan1

V-Power erfüllt nicht meine Erwartungen

ein Testbericht von 2003-10-14 14:07:26 vom 14.10.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: nichts poitives gefunden...
Nachteile/Kritik: viel zu teuer
Ich habe mich nach langem Zögern endlich mal durchgerungen diesen neuen Sprit genannt V-Power von Shell zu testen. Nachdem man viel davon gehört hat, dachte ich jetzt mußt du es mal testen.

Also ich ran an die Tankstelle und tankte meinen Wagen voll 50 Liter für 1,22 Euro pro Liter. Sage und schreibe 61,- Euro.

Das Ergebnis war erschütternd. Ich dachte natürlich wenn mein Auto etwas mehr Leistung bringt und ich dadurch weniger Gas geben muss kann ich auch etwas Sprit sparen. Irrtum. Ich fuhr an diesem Tag direkt auf die Autobahn um eine längere Tour vorzunehmen. Genau 606 km. Normalerweise komme ich mit einer Tankfüllung über diese Distanz. (bei einem 55 liter Tank) Doch mit dem V-Power mußte ich nach ca. 500 km nachtanken. Das war schon erstaunlich da ich auch nicht anders gefahren bin als sonst.

Dennnoch gibt es einen kleinen Vorteil. Mein Auto ausgestattet mit 72 PS verliert relativ viel Geschwindigkeit steil bergauf. Hier zeigten sich die ca. 5 Prozent Leistungssteigerung (laut Tankwart an der Tankstelle).Mein Auto verlor nicht ganz so schnell an Geschwindigkeit. Doch hierauf kann ich für den Preis auch gerne verzichten.

Also meine Meinung und meine Erfahrung sagt mir
Das Preis Leistungsverhältnis stimmt nicht.
Ich spare mir in Zukunft das Geld und tanke weiter mein Super bleifrei.

Aber testet es doch mal selbst, vielleicht sammelt ihr andere Erfahrung.
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DrDuke

Juhu hab Schumis Ferrari Benzin im Tank

ein Testbericht von 2003-10-01 21:31:17 vom 01.10.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Beschleunigung Höchstgeschwindigkeit ruhigerer Motor...
Nachteile/Kritik: der Preis
Von dem neuen angeblichen Super Sprit von Shell hat mittlerweile wohl jeder Autofahrer schon gehört.

Was sagt die Werbung aus :
Laut Werbung wurde dieser Sprit mit den Kenntnissen von Ferrari höchstpersönlich entwickelt. In Werbeveranstaltungen wurde sogar Schumis Formel 1 Flitzer damit betankt und konnte schnelle Rundenzeiten hinlegen.
Das Benzin soll eine Leistungssteigerung von bis zu 10% verursachen und auch den Motor ruhiger laufen lassen. Dies soll möglich sein durch die angeblichen 100 Oktan.
Zum vergleich Benzin hat 91 Oktan und Super hat 95 Oktan und Super Plus hat 98 Oktan.
Auch soll der Motor hörbar leiser und ruhiger laufen, was durch die hohe Oktan Zahl verursacht werden soll.

Wo bekomme ich V-Power :
V-Power kann man nur an den Original Shell Tankstellen tanken. Zu der Shell Gruppe gehört auch GEA , dort kann man aber kein V-Power tanken. Wer wissen möchte wo die nächste gelbe Shell Tankstelle in seiner Umgebung ist kann ja im Internet auf www.shell.de nachschauen.

Was kostet V-Power :
Dieses Benzin ist der teuerste Sprit den man an deutschen Tankstellen zapfen kann. Es kostet ca. 13 Cent mehr als Super und ca. 15 Cent mehr pro Liter als Normal Benzin. Definitiv kein Schnäppchen. So kann man bei V-Power mit einem Preis von ca. 1,20 Euro den Liter rechnen.

Mein Wagen :
Das Benzin verhält sich ja bei jedem Wagen anders. Ich habe einen Mazda 323 F Baujahr 97 mit 88 PS. Der Wagen erreicht auf gerader Strecke eine Geschwindigkeit von 190 km/h und Bergab schafft er an die 210kmh.

Anwendung :
Ich empfehle jeden , der V-Power mal so testen möchte, erst einmal seinen Tank fast leer zu fahren. Denn es bringt einem kaum Vorteile auf einen Tankinhalt von vielleicht 30 Litern mal kurz 10 Liter V-Power draufzukippen. Das Fazit dürfte dann lauten : Außer Spesen nix gewesen.

Shell Punkte :
Shell hat ja mittlerweile auch ein Prämiensystem gestartet. Wer 1 Liter Benzin tankt bekommt einen Punkt. Wer einen Liter V-Power tankt bekommt 2 Punkte. Momentan bekommt man an einigen Tankstellen sogar für 1 Liter V-Power 5 Punkte. Das heißt wer 80 Liter V-Power tankt bekommt dafür z.B. einen Adidas Basketball. Wer das Benzin mal testen möchte und die Shell Punkte sammelt sollte dies jetzt tun, da es sich wenigstens noch auf dem Punktekonto deutlich bemerkbar macht.

Meine Erfahrungen :
Hab mir meinen Tank erst mal komplett vollgefüllt mit V-Power. Beim ersten Anlassen des Motors klang dieser ganz anders. Nicht das gewohnte Sportwagen Geräusch , sondern ein stark gedämpftes Summen. Auch beim Leerlauf an Ampel hörte ich meinen Motor fast gar nicht mehr. Beim Fahrbetrieb hörte sich mein Motor bei 4000 Umdrehungen so an , wie vorher mit ca. 3000 Umdrehungen . Das der Motor leiser läuft wurde wie versprochen gehalten. Soweit so gut.

Nun habe ich auch mal die Beschleunigung getestet. Der Anzug war spürbar besser als bisher. Besonderst gefiel mir, der Wagen zog schon bei niedrigeren Umdrehungen um 2000 besser an. Bei höheren Umdrehungen ab ca. 4000 gab es keine merkbaren unterschiede mehr. Schade. Dies ist kein weiterer Pluspunkt .

Nun aber kommt der letzte Test mit der Höchstgeschwindigkeit. Auf gerader Strecke schaffte mein kleiner Mazda eine Höchstgeschwindigkeit von fast 200km/h . Somit eine geringfügig kleine Leistungssteigerung. Nun kam aber ein schickes Bergabstück auf der Autobahn. Bei ca. 220 km/h habe ich den Test abgebrochen , denn meine Reifen waren nur bis ca. 195 km/h ausgelegt. Hätte ich weiter getestet wäre ich bestimmt um die 230 km/h und mehr gefahren. Somit hatte ich eine Spürbar höhere Höchstgeschwindigkeit auf dem bergabstück . Somit hat das Benzin das Versprechen in Bezug auf Leistungssteigerung gehalten.

Fazit :
Ich bin mit dem Benzin zufrieden , da es bei meinem Wagen größtenteils das bewirkt hat , was es auch versprochen hat. Werde es auch noch ein paar mal wieder tanken, solange ich auch noch pro Liter 5 Shell Punkte bekomme. Irgendwie ein kleiner Ausgleich zum hohen Preis. Mit der Beschleunigung im niedrigeren Drehzahl Bereich bin ich sehr zufrieden . Allerdings kann ich die maximale Höchstgeschwindigkeit die ich nun habe niemals ausfahren wegen meiner Reifen. Wenigstens bleibt mir noch mein ruhigerer Motor. Leider scheinen meine Erfahrungen nicht auf viele zuzutreffen. Denn ich habe in anderen Berichten gelesen das es nichts gebracht hat. Also muss jeder selber mal testen wie es bei seinem Wagen wirkt. Ich kann es auf jeden Fall nur empfehlen. Lediglich der Preis von mind. 13 Cent mehr ist sehr abschreckend.

Bewertungsbegründung :
1 Stern : bessere Beschleunigung
2 Stern : hohe Shellpunktegutschrift
3 Stern : höhere Höchstgeschwindigkeit
4 Stern : ruhigerer Motor
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
LosGatos

Mit flauer Power

ein Testbericht von 2003-09-15 18:40:13 vom 15.09.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: ich konnte nichts feststellen...
Nachteile/Kritik: ökonomisch und ökologisch durchgefallen
Im Kampf um Marktanteile sind heutzutage auch die Mineralölkonzerne bestrebt, sich von ihren Wettbewerbern zu differenzieren. Um das zu erreichen, kommen dafür Kundenbindungsprogramme, besserer Service oder innovative Produkte in Frage. Und manchmal kommt dabei alles zusammen, so wie derzeit bei der Firma Shell.

Hier hat man zum einen rechtzeitig zur Urlaubszeit die Mitgliedschaft im Club-Smart angeboten. Dafür ist es nicht notwendig, sich für das kleinste Fahrzeug aus dem Hause Daimler-Chrysler zu entscheiden. Vielmehr handelt es sich um ein hauseigenes Bonus-Programm. „Webmiles von Shell“ sozusagen. Egal, ob man bei Shell tankt oder im Shop einkauft, erhält man je nach Umsatz eine gewisse Zahl von Shell-Points gutgeschrieben. Es darf gesammelt werden. Aber natürlich ist der Club-Smart nicht Hauptthema dieses Beitrags, er interessiert nur am Rande. Wir kommen später noch mal kurz darauf zurück. Aber es ist noch interessant zu wissen, was so ein Shell-Point wert ist. Das brauchen wir später noch einmal. Dem Club-Smart-Katalog entnimmt man, dass man für 1799 Punkte einen 10 Euro-Gutschein von Douglas bekommt. Demnach wäre ein Shell-Point 0,55 Cent wert. Oder 3 Monate lang FOCUS (Kiosk-Preis etwa 35 Euro) für 4599 Punkte. Dann hätte 1 Punkt gar einen Wert von 0,76 Cent. Nehmen wir also im Mittel an, 1 Shell-Point entspricht 0,65 Cent.

Weiterhin glänzt Shell neuerdings mit ungewohntem Service. Auch wenn der traditionelle Tankwart längst ausgestorben ist, bekommt man häufig (gegen ein Trinkgeld) die Scheiben geputzt. Was ich erstmals während meines Urlaubs auf Rügen feststellte, wo ich es noch für eine Ferienbeschäftigung für Schüler hielt, entpuppte sich auch bei meiner Heimat-Tankstelle als Standard-Service. Darüber hinaus fragte mich neulich ein freundlicher junger Mann, ob mit meinem Auto alles in Ordnung sei oder ob er z.B. den Ölstand überprüfen sollte. Und als Clou pries er mir, falls ich meinem Auto mal Gutes tun wollte, den neuesten Kraftstoff der Firma Shell an: Shell V-Power. Damit hätte mein Auto nicht nur mehr Power, sondern der Verbrauch würde evtl. sinken, was jedoch typabhängig sein könne. Aber bei einem halben Liter Minderverbrauch würde sich der Mehrpreis rechnen.

Da mein Auto über einen Bordcomputer verfügt, der den Verbrauch pro 100km auf einen Zehntel Liter genau anzeigt, würde ich ja schnell ermitteln können, ob die Versprechungen stimmten. Außerdem würde die Umwelt mir auch einen niedrigeren Verbrauch danken. Also willigte ich ein, den Sprit mal probezufahren.

Jedenfalls durfte ich auch gleich feststellen, dass der Liter Shell V-Power gegenüber dem einfachen Super, das damals gerade 1,10 EUR kostete, stolze 13 Cent teurer war. Eine Ersparnis kann man allerdings noch erzielen, wenn man Club-Smart-Mitglied ist (s.o.). Tankt man nämlich Shell V-Power, bekommt man pro Liter statt nur einem Shell-Point gar 5 Shell-Points gutgeschrieben. Macht also einen Rabatt pro Liter von knapp 3 Cent (s.o.). Damit wäre der Liter Shell V-Power immer noch 10 Cent oder 9% teurer als das einfache Super (95 Oktan). Damit die ökonomische Bilanz stimmt, müsste der Verbrauch dann umgekehrt um 9% sinken. Anders gesagt, mein Auto dürfte statt 7,9 l nur noch 7,2 l verbrauchen. Also, auch als Club-Smart-Mitglied käme ich mit einem halben Liter weniger noch nicht ganz in den grünen Bereich.

Natürlich läuft die Werbetrommel für das neue Produkt auf vollen Touren. 100 Oktan seien garantiert. Damit soll Shell V-Power das bisherige Produkt Super Plus (98 Oktan) ersetzen. „Shell V-Power, der neue Spitzenkraftstoff von Shell und Ferrari“, so die Werbung. Es ist klar, dass daher auch kein geringerer als Michael Schuhmacher seinen Senf dazugeben muss: „Shell V-Power ist der beste Kraftstoff, den ich je gefahren habe". Da der neue Kraftstoff für weniger Reibungsverluste zwischen Kolbenring und Zylinder sorgen soll, ergäbe sich bis zu 10% mehr Leistung und bis zu 5% mehr Drehmoment. Oder bei gleicher Leistung 10% weniger Verbrauch?

Würde mein Auto jetzt also mit einer zusätzlichen Ferrari-Pferdestärke ausgerüstet sein und ich zu Michael Schuhmacher werden? Nun, man soll ja nicht immer gleich das Schlimmste annehmen.

Gespannt würde ich also in den nächsten Tagen die Anzeige auf meinem Bordcomputer beobachten. Immerhin war mein Tank vor dem Tanken des neuen Kraftstoffes ja noch mit ca. 20 % herkömmlichen Super gefüllt. Das würde sich erst mal noch vermischen. Und ich könnte daher nicht gleich erwarten, dass der Verbrauch um mehr als einen halben Liter zurückginge. Aber die Dezimalstelle sollte sich allmählich von 7,9 l pro 100km nach unten bewegen. Mein Testobjekt ist übrigens ein BMW Kompakt 316i Bj.1995. Ich fahre fast immer nur die gleiche Strecke: Gut 10km Autobahn, 2mal am Tag, 5 Tage die Woche. Auch vom Verkehrsaufkommen und Wetter her herrschten in den letzten Wochen sehr gleichmäßige Verhältnisse.

Die Verbrauchsanzeige bewegte sich während der letzten Tankfüllung jedoch kontinuierlich nach oben. Zuletzt betrug der Verbrauch 8,3l pro 100km statt 7,9. Also 5% mehr statt 10% weniger! Ursprünglich hatte ich ja vor, die Testreihe wenigstens über 2-3 Tankfüllungen durchzuführen. Aber bei einem Ergebnis, das in die falsche Richtung geht, bleibt nur festzustellen, dass bei mir und meinem Wagen der neue Kraftstoff ökonomisch und ökologisch durchgefallen ist!

Was könnte einen sonst noch dazu bewegen, auf Shell V-Power umzusteigen? Ein schnelleres und spritzigeres Auto vielleicht...Da ich auch in den letzten 6 Jahren noch nicht ermittelt habe, wie viel mein Auto tatsächlich in der Spitze fährt (kurzzeitig 180km/h ist das höchste, was ich mir und meinem Auto zumuten möchte), hatte ich auch nicht vor, mit dem neuen Kraftstoff irgendwelche Rennen zu fahren. Immerhin wäre die Geschwindigkeit ja noch eine messbare Größe gewesen. Da jedoch die Einbildung kein verlässliches Messgerät ist, mache ich keine Aussagen zu erhöhter Spritzigkeit oder verbessertem Beschleunigungsverhalten. Also nichts mit Ferrari-Feeling.

Es kann natürlich sein, dass bei anderen Herstellern und Modellen das Ergebnis günstiger ausfällt. Denn der Kraftstoff soll sich nach Herstellerangaben speziell bei modernen Fahrzeugen mit Klopfsensor positiv auswirken. Und mein Auto ist ja nicht mehr das jüngste.

Bleibt noch zu sagen, dass der Verbrauch wieder zurückging, als ich wieder 95er Super fuhr. Ich bin gespannt, wie lange Shell dieses Produkt aufrecht erhalten wird.


Copyright LosGatos
Erstveröffentlichung 10.9.2003
Veröffentlicht außer bei Ciao derzeit nur noch bei Yopi
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Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
ET2000

Das Geld steckt in der Werbung, nicht im Benzin

ein Testbericht von 2003-06-13 20:31:10 vom 13.06.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: leichte Verbesserung der Laufeigenschaften. ...
Nachteile/Kritik: Hoher Preis, keine fühlbare Leistungsverbesserung
Shell V-Power


Fast täglich wird man von Werbung zum neuen Shell Benzin erschlagen. Werbespots im Fernsehen, im Radio und die Shelltankstellen sind mit Plakaten, Fahnen und Pappfiguren eines Ralf Schumachers geschmückt.
Das neue V-Power Super,mega,hyper was weis ich Benzin soll die Leistung des Motors spürbar verbessern. Auch der Verschleiss soll geringer werden. Alles soll eigentlich zu jedem Zeitpunkt besser sein.
3 Tankfüllungen dachte ich mir gebe ich dem Benzin Zeit zu beweisen was in ihm steckt.
Dreimal viel Geld verschenkt ! Aber dazu später mehr.

Testfahrzeug

Skoda Octavia 2.0 Elegance Bj. 5/2002


Preis
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Der Preis ist heiss. So heiss, dass sich Shell hoffentlich an diesem verbrennt. Ganze 13 Cent mehr gegenüber Super ! Dafür gibt es dann ein paar Oktan mehr. Selbst SuperPlus ist meist noch 8 Cent günstiger.
Bei aller Liebe, bei dem Preis verlange ich fast schon Wunder



Verbrauch
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Viel Verbrauchsersparnis habe ich mir nicht erhofft. Ein wenig jedoch schon.
Ich habe 3 Strecken, die ich immer zur gleichen Tageszeit und am gleichen Tag fahre. Daher ist ein Verbrauchsvergleich aufgrund ziemlich identischem Verkehrsaufkommen relativ genau möglich. Alle 3 Tankfüllungen brachten keinen mir nachweisbaren Verbrauchsvorteil. Der Verbrauch blieb im Vergleich zum SuperBenzin identisch.



Beschleunigungsverhalten
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Hier preist Shell sein neues Benzin besonders aggressiv an.
Tatsache ist, dass der Wagen aus niedrigen Umdrehungszahlen etwas besser beschleunigt.
Auch im Höchstdrehzahlbereich läuft der wagen etwas ruhiger.
Das ist auch ungefähr das was zu erwarten war.
Im Alltagsverkehr macht das quasi nichts aus. Und ob der Wagen wirklich schneller beschleunigt ? Wenn dann nur minimal und kaum spürbar.



Höchstgeschwindigkeit
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Null und nix. 5 km/h Windgeschwindigkeit nehmen da bestimmt mehr Einfluss.



Subjektives Fahrgefühl
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Der Wagen läuft insgesamt etwas ruhiger. Naja, ruhiger ist vielleicht nicht unbedingt der richtige Ausdruck. Ich würde sagen, er läuft etwas weicher.
Aber auch dieses Erlebnis ist minimal. Allerdings kann ich diese etwas höhere Laufruhe auch gegenüber der Sorte SuperPlus feststellen.


Verschleiss
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Ablagerungen sollen deutlich geringer ausfallen. Das versprechen auch bestimmte Additive die man ins Benzin schütten kann. Auch diese Additive werden regelmässig in Tests als nicht wirksam geoutet. Ob sich die Ablagerungen wirklich verringen wage ich zu bezweifeln. Zumindest dürfte das nicht in dem Umfang erfolgen, dass es Einfluss auf die Lebzeit des Motors hat.



Fazit
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Fahre ich mit dem Fahrzeug 100.000km so habe ich bei einem Verbrauch von 8,5 Ltr/100km Mehrkosten in Höhe von sage und schreibe 1105 €.
Meiner Meinung nach rechnet sich das Benzin in keinster Weise.
Es gibt kleinere, meist subjektiv empfundene Veränderungen, aber keine wirkliche Verbesserung die man nachweisen kann.
Empfehlen kann ich das Benzin letztendlich aufgrund der Preisdifferenz nicht.
Für Fahrer die viele Autobahntouren mit Vollgas bewältigen eventuell mit vielen, vielen Fragezeichen.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 1,00 / 5,00 1
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-10 von 10  PKW Tipps & Tricks
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Produktbeschreibung Shell V-Power

 
Allgemeine Informationen Shell V-Power
gelistet seit: 25.08.2003
Hersteller: Hersteller: ShellShell
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Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 2,30 / 5,00
Shell V-Power im Vergleich
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