TiP Feuriger Texastopf
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TiP Feuriger Texastopf
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TiP Feuriger Texastopf

 Fertiggericht
Platz 411 in der Kategorie "Fertiggerichte". .... mit Chilibohnen, Paprika und Jagdwurst ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00 (3.0 von 5)

TiP Feuriger Texastopf Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

ViperJP

Ein feuriger Schauder

ein Testbericht von 2004-05-13 15:44:19 vom 13.05.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: scharf, würzig...
Nachteile/Kritik: nicht sooo lecker, ekelige Jagdwurst
Hallo liebe Leserinnen und Leser,

nach den Ravioli von Maggi möchte ich euch heute wieder über ein Fertiggericht erzählen. Dabei handelt es sich um den „feurigen Texastopf“ von TiP.
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen! :-)

Inhalt:
1.) Einführung
2.) Was wird versprochen?
3.) Zubereitung
4.) Geruch
5.) Opt ik
6.) Geschmack
7.) Sättigung
8.) Hersteller & Zutaten
9.) Fazit


1.) Einführung
Am gleichen Tag, wo wir unter anderem die Ravioli eingekauft hatten, legte meine Freundin auch die oben genannte Dose in den Einkaufswagen. Wenn ich mich nicht irre, kostete der Texastopf bei Extra gerade mal 69 Cent. Momentan müssen wir sowieso etwas auf unser Geld achten, so dass die TiP-Produkte da gerade recht kommen, denn diese sind immer sehr billig und halten meistens auch das, was sie versprechen. Ob es nun gut schmeckende Gerichte sind, oder Putzmittel, was auch wirklich den Schmutz entfernt (im Gegensatz zu so manch anderen Billig-Putzmitteln) – TiP macht in der Regel eigentlich gute Produkte. Das war auch unser Kaufgrund.
Und nun, an einem kalten Dienstagmittag, habe ich meiner Freundin und mir diesen Topf fertig gemacht und berichte euch nun über das Ergebnis. :-)
Ich habe auch wieder ein paar Bilder für euch geschossen, so dass ich nicht erst wieder ellenlange Umschreibungen der Verpackung machen muss. Wie immer findet ihr sie am Ende des Berichtes (es sei denn, Ciao ändert die Anzeige irgendwann einmal *gg*).

2.) Was wird versprochen?
Die TiP-Produkte sind im Allgemeinen von der Verpackung her sehr einfach gehalten (siehe Bild unten), so dass auch wenig Versprechungen gemacht werden können. Der „feurige Texastopf“ wirbt jedoch damit, pikant-scharf zu sein. Möglich machen sollen dies offenbar die enthaltenen Chilibohnen, Paprika und die Jagdwurst, da diese Zutaten über der eigentlichen Zutatenliste fett hervorgehoben sind.

3.) Zubereitung
Die Zubereitung des „Texastopfes“ ist dabei wieder denkbar einfach. Man hat dabei drei Möglichkeiten zur Auswahl, dieses Produkt zu erwärmen:

- Zubereitung im Topf
Für die Zubereitung im Topf muss einfach der Doseninhalt in einen Kochtopf gegeben und dort unter Rühren erhitzt werden. Man sollte ihn jedoch laut Etikett dabei nicht zum kochen bringen.
- Zubereitung im Wasserbad
Auch im Wasserbad ist eine Zubereitung möglich. Dazu einfach die Dose geschlossen lassen und für etwa 15 Minuten im Wasserbad erhitzen.
- Zubereitung in der Mikrowelle
Wem das alles zu lange dauert, der hat natürlich auch die Möglichkeit, den „feurigen Texastopf“ in der Mikrowelle zu erhitzen. Dazu sollte man den Doseninhalt in ein Mikrowellengeeignetes Geschirr füllen, dieses abdecken und dann bei 600 Watt für etwa sechs Minuten erwärmen.

Ich selbst habe mich für die Zubereitung im Kochtopf entschieden. Ein Wasserbad habe ich noch nie für Essen gemacht und in der Mikrowelle bereite ich es auch nicht gerne zu (Gott weiß warum, aber es ist nun mal so. Hab selbst keine Gründe dafür *gg*). Das Ganze hat auf hoher Hitze ca. fünf oder sechs Minuten gedauert. Hab leider nicht auf die Uhr geschaut, aber länger dürfte das nicht gewesen sein.

Jedoch war das Einfüllen des Doseninhalts in den Kochtopf schon ein halber Krampf. Denn alles Flüssige hatte sich natürlich oben in der Dose abgesetzt und das ging auch ganz einfach in den Topf rein. Die ganzen Bohnen jedoch wollten auf Teufel komm raus nicht aus der Dose heraus. Erst mit Zuhilfenahme eines Kochlöffels gelang es mir, auch die letzte Bohne, die sich (genau wie ihre Artgenossen) widerspenstig wehrte, aus der Dose herauszubekommen und an ihren Bestimmungsort – den Kochtopf – zu führen.

4.) Geruch
Schon aus der offenen Dose strömt ein leichter Geruch heraus, sofern man seinen Riechkolben darüber hängt. Als erstes riecht man eigentlich den Paprika und wenn man genauer „hinriecht“ auch anderes Gemüse, was sich aber nicht so leicht bestimmten lässt. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen und ich muss auch schon sagen, dass – je länger ich daran rieche – es sogar ein wenig scharf vom Geruch her wirkt. Ob der „Texastopf“ also das hält, was er verspricht?
Das fertige und erhitzte Gericht hingegen riecht hauptsächlich nur noch nach den Bohnen und riecht auch gar nicht mehr so scharf wie noch im kalten Zustand.

5.) Optik
Schaut man in die offene Dose herein erkennt man nur eine flüssige Brühe, in der irgendwelche undefinierbaren Dinge herumschwimmen. Ich kann ein paar grüne Bohnen entdecken und sogar ein Maiskorn. Auch schwimmt ein Stück der Jagdwurst in der Dose herum. Ich muss jedoch sagen, dass das alles – besonders die Jagdwurst – eher weniger appetitlich aussieht. Ganz im Gegenteil, es sieht sogar recht eklig aus. Jetzt im Nachhinein verfluche ich mich, davon kein Foto gemacht zu haben. Aber nun ist es zu spät…
Kippt man das Ganze nun in den Topf und schafft es, die Bohnen aus der Dose herauszufischen bietet sich ein ganz anderes Bild. Hier kann man schon das Produktbild auf dem Etikett der Dose wieder erkennen, wenn auch nur in Ansätzen. Aber immerhin. Schade nur, dass der gesamte „Texastopf“ reichlich von Bohnen dominiert wird, obwohl angeblich laut Zutaten nur 30% rote Bohnen enthalten sein sollen. Für mich sieht das aber eher wie 65% aus.
Betrachtet man den fertigen „Texastopf“, so kann man auch hier wieder eine leichte Ähnlichkeit zum Produktbild auf dem Etikett feststellen. Auf dem Teller sieht es nur sehr viel dunkler aus als auf dem abgebildeten Foto.

6.) Geschmack
Kommen wir nun zum wichtigsten Detail eines Berichtes über Lebensmittel: Den Geschmack. Tja… aber da fangen auch schon die Probleme an. Nach was schmeckt der „feurige Texastopf“ eigentlich? Ich fragte meine Freundin, die ja auch einen Teller vor sich stehen hatte, aber sie konnte mir auch keine definierte Antwort geben. Man schmeckt eigentlich nur die Bohnen heraus, der Rest schmeckt irgendwie „würzig“ und „scharf“ – aber wonach es nun eigentlich schmeckt, das können wir beide leider nicht sagen. Ich für meinen Teil kenne jedenfalls nichts anderes, was genau so schmeckt. Dementsprechend müsste ich sagen: „Der Texastopf schmeckt nach Texastopf“ – aber das wäre ja auch blöd.
Nein mal im Ernst: Der Geschmack lässt sich wirklich nur sehr, sehr schwer bestimmen. Hauptsächlich schmeckt man die Bohnen heraus, sonst aber irgendwie nichts. Da bleiben einfach nur die Gewürze übrig und selbst die kann man kaum bestimmen. Meine Freundin meint, man schmecke Pfeffer – aber diesen Eindruck kann ich nicht bestätigen und darüber hinaus steht Pfeffer auch gar nicht auf der Zutatenliste.
Die Jagdwurst schmeckt, genau genommen, nach gar nichts. Sie hat absolut keinen Geschmack und fühlt sich auf der Zunge auch nicht besonders toll an – eher glibberig und ekelig.
Davon mal abgesehen, dass man hauptsächlich die Bohnen schmeckt (da es wirklich viele sind) und dass die Jagdwurst glibberig ist und nach Luft schmeckt, muss ich aber doch sagen, dass der „Texastopf“ nicht gerade schlecht schmeckt. Ich kann zwar auch nicht behaupten, dass es ein besonders kulinarisches Geschmackserlebnis war, aber ich würde lügen, wenn ich sage „der schmeckt nicht“. Nur ist es eben schwer zu bestimmen, wonach genau er schmeckt und so sehr meine Freundin und ich auch überlegt haben – uns fällt leider keine Bezeichnung für diesen Geschmack ein.

Die Konsistenz des „Texastopfes“ ist dabei sehr sämig und dick. Dieser Eindruck entsteht aber meines Erachtens nach hauptsächlich durch die vielen enthaltenen Bohnen.

7.) Sättigung
Da der „Texastopf“ als kleinen Mittagessen gedacht war, sollte er schon ein wenig satt machen. Die Dose hat für zwei Teller gereicht und meine Freundin war nach ihrem Teller satt. Ich verspürte meinerseits immer noch ein ganz, ganz leichtes Hungergefühl und jetzt, etwa eine Stunde später, habe ich auch schon wieder leichten Hunger. Mich hat er also nicht richtig satt gemacht, aber eine ganze Dose hätte dies auf alle Fälle. Allein schon die große Anzahl an roten Bohnen, die in dem Topf enthalten sind, dürfte schon satt machen, isst man eine ganze Dose. Von da aus würde ich schon sagen, dass der „Texastopf“ satt macht.

8.) Hersteller & Zutaten:
Hergestellt wurde der „feurige Texastopf“ für die GOLDHAND Vertriebsgesellschaft mbH, die ihren Sitz in Düsseldorf hat.

Auf dem Etikett sind folgende Zutaten angegeben:
30% rote Bohnen, Wasser, Gemüse (Zwiebeln, Karotten, grüne Bohnen, Gemüsepaprika), 7,5% Jagdwurst, Tomatenmark, Weizenmehl, pflanzliches Öl, Zucker, Salz, modifizierte Stärke, Gewürze, Verdickungsmittel: Guarkernmehl; Aroma.

9.) Fazit
„Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen“ – getreu diesem Motto müsste ich nun eigentlich bestimmt bis heute Abend am Furzen sein. Dies ist aber zum Glück nicht der Fall. Aber ich kann nicht verstehen, wieso laut Zutaten nur 30% an roten Bohnen enthalten sein sollen. Wie schon gesagt, mir kommt es eher wie 65% vor.
Alles in Allem muss ich aber sagen, dass ich insgesamt nicht soooo 100%ig von dem „feurigen Texastopf“ begeistert bin. Er schmeckte zwar nicht schlecht, aber für mich auch nicht sehr toll. Auch diese glibberige Jagdwurst war alles andere als appetitanregend. Meine Freundin meinte zwar, dass es ihr geschmeckt hat und sie das ja auch ruhig mal öfters kaufen könne, aber mein Geschmack hat der „Texastopf“ nicht so wirklich getroffen.
Aufgrund der Jagdwurst ziehe ich dem Produkt ein Sternchen ab. Ein weiteres Sternchen verliert der „Texastopf“ im Allgemeinen, da es wirklich nicht so sehr mein Geschmack gewesen ist. Und da dies hier ja auch mein Bericht ist und nicht der meiner Freundin kann ich das auch tun. Punkt! ;-D

Positiv hingegen fand ich doch die gute Würzung und auch scharf war er. Zwar nicht unbedingt so, dass ich Feuer spucken könnte, aber immerhin doch dass es ein wenig auf der Zunge und im Hals brannte. „pikant-scharf“ trifft also meiner Meinung nach auf den „Texastopf“ tatsächlich zu.

Mit diesen Worten werde ich dann auch meinen Bericht schließen. Ich hoffe, dass er euch gefallen hat und freue mich über jede Bewertung und jeden Kommentar. :-)

Viele Grüße,
Euer Jan


Dieser Bericht wurde für folgende Meinungsforen verfasst:
Ciao.com ; Yopi.de
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Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Kaufanreiz:Verpackung
Geschmack:Geschmack von TiP Feuriger Texastopf  Fertiggericht: 3,0 mittelmäßig
Geruch:Geruch von TiP Feuriger Texastopf  Fertiggericht: 4,0 gut
Zubereitung:Zubereitung von TiP Feuriger Texastopf  Fertiggericht: 5,0 sehr leicht
1-1 von 1  Fertiggerichte
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Produktbeschreibung TiP Feuriger Texastopf

Technische Daten und Produkteigenschaften
.... mit Chilibohnen, Paprika und Jagdwurst
Allgemeine Informationen TiP Feuriger Texastopf
gelistet seit: 13.05.2004
Hersteller: Hersteller: TiPTiP
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Produktbewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00
Allgemeine Informationen
Typ: Nass-Fertiggerichte 
TiP Feuriger Texastopf Fertiggericht im Vergleich
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