AirBerlin Testbericht

airberlin
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Erfahrungsbericht von blonde_lady

Über den Wolken

Pro:

Service

Kontra:

??

Empfehlung:

Ja

In den letzten Jahren sind wir mehrmals mit Air Berlin in den Urlaub geflogen. Dabei hatten wir nie etwas Negatives erlebt.

Letzten Sommer hat uns Air Berlin nach Ägypten und zurück gebracht. Natürlich hatte wir dieses Mal auch nichts an den Flügen auszusetzen.

Hier mal ein „Ablaufplan“ über Flüge von Air Berlin. So lief es jedenfalls bei uns ab.

Ganz kurz mal ein paar Daten über Air Berlin (AB).

AB besitzt eine junge Flotte. Das Durchschnittsalter soll so bei 3 Jahren liegen.
Wir sind mit einer Boeing 737-800 geflogen. Dieser Flugzeugtyp wird erst seit 5 Jahren gebaut. In diesem Flugzeug sind links und rechts Dreierreihen. Es passen 184 Passagiere rein.

Mehr Daten über AB verkneife ich mir. Im Internet ist auch so einiges über AB zu erfahren.

So nun zu unseren Erfahrungen/Eindrücken.

Da wir ziemlich früh abfliegen sollten, gingen wir zum Vorabend-check-in. Der ist in Dresden immer von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Wir waren so gegen 17:00 Uhr beim Flughafen. Und das war ganz gut so. Bereits 17:30 Uhr wurde mit dem Vorabend-check-in begonnen. Grund war der extreme Andrang am vorherigen Tag. Dieses Mal war aber nicht viel los. Wir konnten zwischen Raucher und Nichtraucher und sogar, ob wir eher vorn oder hinten sitzen wollen, wählen. Ganz schnell wurden wir unser Gepäck los und bekamen unsere Bordkarten. Mussten nur noch schnell zur Sicherheitskontrolle. Somit war bereits alles erledigt. Da wir uns noch eine Weile im Flughafengebäude aufgehalten hatten, konnten wir feststellen, dass auch die nächste Stunde nicht viel los war am Vorabend-check-in-Schalter. Wir hätten somit nicht so zeitig beim Flughafen sein müssen.

Pünktlich 05:05 Uhr am nächsten Tag sind wir von Dresden in Richtung Hurghada gestartet. Nun hatten wir ca. 4 Stunden Flug vor uns.

Beim Betreten des Flugzeuges wurden wir freundlich begrüßt, erhielten Bonbons und konnte aus mehreren Zeitschriften wählen. In den Sitztaschen waren natürlich das Magazin von Air Berlin, eine Karte mit Sicherheitshinweisen und entsprechendem Notfallverhalten und die Spucktüte vorhanden. Der Gesamteindruck vom Flugzeug: sehr sauber.

AB verkneift sich zum Glück das „Stewardessen-Ballett“. Die Sicherheitshinweise werden über die vorhandenen Monitore und Lautsprecher bekannt gegeben.

Unser Flieger wurde von der jungen Co-Piloten (25 Jahre) geflogen. Daran gab es nichts auszusetzen.

Es gab ausreichend Kissen und Decken. Die Kinder erhielten wieder eine Tüte mit Malzeug und ein Basecape.

Kaum hatten wir die Flughöhe erreicht, wurde das Frühstück serviert. Es gab Brötchen (1 Stück war Standard – ein zweites natürlich ohne Probleme zu haben), Aufschnittkäse, Frischkäse, Salami, Putenwurst, Joghurt. Dazu konnten die üblichen Getränke (Kaffee, Tee, O-Saft, Tomatensaft, Cola ....) gefasst werden. Außerdem gab es für jeden (außer natürlich für Kinder) ein Glas Sekt, selbstverständlich gratis.

Kurze Zeit später bestand die Möglichkeit für ein (oder auch zwei) weiteres Getränk.
Getränke, wie Bier, Spirituosen, Wein ... waren kostenpflichtig. Hier mal ein Preisbeispiel: Bier – Dose 0,33 l für 2,00 Euro.

Dann war Unterhaltung angesagt. Zuerst lief was mit Mr. Bean. Danach kam der Spielfilm „My Big Fat Greek Wedding“, der mir bis dahin nicht bekannt war. Dieser Film traf allerdings nicht meinen Geschmack. Ich glaube, dieser Film ging so ca. 1,5 Stunden. Genau kann ich es nicht mehr sagen, da ich diesen Film nicht von Anfang bis Ende durchgehend gesehen habe. Ich hatte mich mehr an die Radio-Programme gehalten.

Um aber den Ton zu empfangen, braucht man Kopfhörer. Wir hatten unsere gesammelten Werke aus den letzten Flügen dabei. So mussten wir keine Kopfhörer kaufen. Der Preis bei AB für 1 Kopfhörer liegt bei zurzeit 3,00 Euro. Wir hatten die verschiedensten Kopfhörer dabei, u. a. auch von einem Pflug mit Condor. Es passten alle.

Nach dem Film kam das übliche Duty-Free-Angebot. Für alle, die so etwas interessiert, hier mal ein paar Preisbeispiele: 1 Stange Marlboro Lights = 18,00 Euro, 1 Flasche Jim Beam – 0,5 l = 6,50 Euro, HUGO BOSS „Boss in Motion“ EdT Spray 40 ml = 33,00 Euro.

Viele Passagiere „schlugen“ dabei kräftig zu.

Ca. 1 Stunde vor der Landung gab es noch Kekse und Getränke.

Die 4 Stunden Flugzeit vergingen doch viel schneller, als ich dachte.
Das Personal war nett wie immer, dabei aber nicht aufdringlich.

Kurz nach 10:00 Uhr (Ortszeit) sind wir in Hurghada gelandet. Es war wieder einmal ein angenehmer Flug mit Air Berlin. Beim Aussteigen bekamen die Kinder noch eine Schwebedeckel zum Aufblasen (funktioniert sogar).


Der Rückflug nach Dresden verlief nach dem selben Ablaufschema.

Alles, was in die Sitztasche gehörte, war wieder vorhanden.

Da wir kurz vor Mittag gestartet waren, gab es ein warmes Essen. Zur Auswahl standen Nudeln mit Spinat und Käsesoße und irgendwas mit Hühnchen. Ich hatte Nudeln und war damit sehr zufrieden.
Ich kann mich erinnern, dass es dieses Angebot bereits auf einem meiner anderen AB-Flüge gab. Hat mich aber nicht gestört.

Zum Mittagessen spendierte AB ein Glas Wein (es konnte zwischen Rot- und Weißwein gewählt werden).

Als Unterhaltung lief u. a. der Spielfilm „Sweet Home Alabame“. Fand ich irgendwie niedlich. Hat mich auf jeden Fall mehr angesprochen, als der Film des Hinfluges.

Auch der Rückflug war prima. Die Zeit verging schnell.

Fazit:

Ich kann auf jeden Fall Air Berlin empfehlen.
Was will man mehr in der Touristen-Klasse?

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