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Erfahrungsbericht von Sternschnuppe2002
Posttraumatische Belastungsstörung
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hi!
Heute möchte ich euch einmal von einer, denke ich, eher unbekannten psychischen Krankheit berichten.
Der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD).
Inhalt:
1.) Meine Geschichte
2.) Begriffserklärung
3.) Allgemeines zur PTSD
4.) Trauma
5.) Symptome des Wiedererlebens
6.) Vermeidungssymptome
7.) Hyperarousal
8.) Zeitlich Kriterien
9.) Fazit
Bestimmt habe viele von euch den Namen PTSD schon einmal irgendwo gehört. Aber nur die wenigsten wissen, um was es sich bei dieser Krankheit wirklich handelt.
Da ich selber seit mehreren Jahren unter der Posttraumatischen Belastungsstörung leide, denke ich, dass ich euch diese Krankheit heute einmal etwas erläutern kann.
Grob gesagt, ist die Posttraumatische Belastungsstörung eine psychische Erkrankung, die bei Opfern von Gewalttaten und Katastrophen auftritt.
Die Krankheit an sich ist aber meist sehr kompliziert und langwierig.
******************************************************
1.) Jetzt möchte ich euch aber erst einmal von meinen eigenen Erfahrungen mit dieser Krankheit berichten.
Ich selbst leide jetzt vielleicht sogar schon seit mehreren Jahren an dieser Krankheit.
Wie lange schon, kann mir momentan niemand so genau sagen, da ich jahrelang geschwiegen habe.
Vor 2 Jahren aber konnte ich nicht mehr weiter schweigen, da ich mit mir und meinem Leben selbst nicht mehr klar kam.
Nachdem ich einen Suizid Versuch hinter mir hatte, wurde ich dann in eine Kinder- und Jugendpsychiatrie eingewiesen.
Dort kam dann endlich mal alles ans Licht, was ich jahrelang alleine mit mir herum getragen habe.
Ich wurde über 10 Jahre lang sexuell missbraucht.
In der Klinik wurde mir dann aufgrund dieses Ereignisses die Diagnose „Posttraumatische Belastungsstörung“ gestellt.
Mir wurden aber auch noch etliche andere Diagnosen gestellt wie: Dissoziative Störung, Selbstverletzendes Verhalten und eine soziale Phobie.
Diese 3 anderen Erkrankungen habe ich aber bis jetzt recht gut überwunden.
Nur mit der PTSD bin ich noch schwer am kämpfen.
Seit 2 Jahren nun, bin ich in dauernder ambulanter und auch stationärer Therapie und ich denke, dass es noch einmal sehr lange dauern wird, bis ich davon geheilt bin.
Noch vor zwei Jahren, war mir meine Leben nichts mehr wert, da ich mich durch den sexuellen Missbrauch wertlos und verkauft fühlte.
Jetzt aber komme ich damit einigermaßen gut klar und kann meistens auch ganz gut damit umgehen.
Ich werde zwar immer noch in meinem Alltag von sogenannte Panikattacken verfolgt, weiß aber jetzt, dank der richtigen Behandlung der PTSD, wie ich dem Vorbeugen kann und wie ich damit umgehen muss.
******************************************************
2.) Der Begriff Posttraumatische Belastungsstörung kommt ursprünglich aus dem Englischen, von Posttraumatic Stress Disorder.
Posttraumatisch ist etwas, was länger her ist und ein Trauma hervorgerufen hat.
Eine Belastungsstörung ist, wenn man mit diesem Trauma nicht umgehen kann und deswegen in seiner Gegenwart dadurch beträchtlich beeinflusst wird.
Manche sagen auch zu einer PTSD:
- Nervenkrise
- Nervenschock
- Nervenschwäche
- Nervenzusammenbruch usw.
Dies ist aber meisten ganz anders.
Der Begriff Nervenzusammenbruch wird sehr oft verwendet und hat in den meisten Fällen kaum etwas mit einer PTSD gemeinsam.
******************************************************
3.) Die Posttraumatisch Belastungsstörung entsteht als eine verzögerte oder protrahierte Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigen Ausmaßes, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde.
Hierzu gehören eine durch Naturereignisse oder von Menschen verursachte Katastrophe, eine Kampfhandlung, ein schwerer Unfall oder Zeuge des gewaltsamen Todes anderer oder selbst Opfer von Folterung, Terrorismus, Vergewaltigung oder anderen Verbrechen zu sein.
Die PTSD ist eine lang anhaltende Störung infolge eines so massiv belastenden Ereignisses.
Die Reaktion des Betroffenen auf das Ereignis sind intensive Furcht, Hilflosigkeit oder Horror.
Typische Symptome, die mindesten einen Monate anhalten) sind neben starker Furcht und Vermeidung von Reizein, die mit dem Träume zusammenhängen vor allem das häufige und intensive Wiederdurchleben (Alpträume, Tagträume) des Ereignisses, emotionale Taubheit und gleichzeitig erhöhte Erregung.
Akute und chronische PTSD werden unterschieden.
******************************************************
4.) Die Diagnose der PTSD verlang ein vorausgehendes schwer belastendes Ereignis.
Als schwer werden Ereignisse betrachten, wenn sie folgende Aspekte erfüllen:
- tatsächlichen Tod
- drohenden Tod
- ernsthafte körperliche Verletzung
- Gefahr der körperlichen Unversehrtheit
- Die Reaktion des Betroffenen umfasste, intensive Furcht, Hilflosigkeit oder Entsetzen.
Beispiele für solche Traumas sind:
- Unfälle
- Physische Gewalt
- Sexuelle Gewalt
- Kriminelle Gewalt
- Traumatischer Verlust
- Bedrohliche Krankheiten
- Katastrophen
- Terroristische Gewalt
- Krieg
- Folter
- Gefangenschaft
- Flucht
******************************************************
5.) Die Symptome des Wiedererlebens sind die spezifischen Reaktionen seelischer Verletzungen. Sie zeigen sich sowohl im wachen, wie auch im schlafenden Zustand.
- Erinnerungen, Bilder, Gedanken vom Ereignis
- Flashbacks (Handeln oder Fühlen, als ob das Ereignis wiedergekehrt wäre)
- Alpträume vom Ereignis
Diese Symptome können durch sogenannte „Trigger“ ausgelöst werden.
Ein Trigger kann hierbei alles sein. Irgendwas, was den Betroffenden an das Ereignis erinnert.
Manchmal reicht sogar nur ein Wort um einen Flashback auszulösen.
Ich persönlich hab mit diesen Flashbacks und Triggern sehr zu kämpfen.
Bei mir ist es schon öfters vorgekommen, dass jemand irgendein Wort gesagt hat, was mich an mein Erlebnis erinnert hat und schon war ich wieder ganz drin und kam alleine nicht mehr raus.
So eine Konfrontation mit einem Trigger löst heftige Reaktionen mit großem Leidensdruck aus.
******************************************************
6.) Um die sogenannte Flashbacks zu verhindern, versuchen die Betroffenen alles zu unternehmen, um diese Symptome oder die Trigger, die diese auslösen, zu vermeiden.
Die Vermeidung kann folgende Bereiche beinhalten:
- Gedanken, Gefühle, Gespräche im Zusammenhang mit dem Trauma
- Aktivitäten, Orte, Menschen im Zusammenhang mit dem Traum
- Psychogene Amnesie: Auf einer mehr unbewussten Ebene können Inhalte, die in Verbindung mit dem Trauma stehen abgespalten, DISSOZIIERT und somit aus dem Bewusstsein ausgeblendet werden.
- Rückzug: Die Betroffenen schränken ihre sozialen Aktivitäten extrem ein und ziehen sich vom Leben förmlich zurück.
******************************************************
7.) Die Symptome des Wiedererlebens sind von Phänomenen begleitet, die auf eine erhöhlte Erregung (Hyperarousal) hinweisen.
Häufige Symptome sind:
- Ein- und Durchschlafstörungen
- Reizbarkeit, Wut, aggressives Verhalten
- Konzentrationsstörungen
- Übermäßige Wachsamkeit
- Gesteigerte Schreckhaftigkeit
- Psychosomatische Phänomene: Schwitzen, verstärktes Herzklopfen, Atemprobleme, Kopfschmerzen usw.
******************************************************
8.) Wenn diese oben genannte Symptome nicht länger als einen Monat andauern, sollte eine PTSD nicht diagnostiziert werden.
Man unterscheidet eine akute und eine chronische PTSD.
Man spricht von einer Akuten PTSD, wenn die Symptome weniger als 3 Monate andauern.
Man spricht von einer Chronischen PTSD, wenn die Symptome mehr als 3 Monate andauern.
Die Symptome müssen nicht unmittelbar nach dem traumatischen Ereignis auftreten, sondern können dies mit einer zeitlichen Verzögerung tun.
In diesem Falle, würde man von einer Latenz sprechen.
Treten die Symptome mit einer Verzögerung von mindestens 6 Monaten auf, nennt man diese eine posttraumatische Belastungsstörung mit verzögertem Beginn.
******************************************************
10.) Ich hoffe, ich konnte euch diese Krankheit etwas deutlich machen, damit jetzt ein paar Leute mehr wissen, um was es sich bei dieser Krankheit handelt. Wer noch mehr über diese Krankheit wissen will, dem kann ich das Buch „Posttraumatische Belastungsstörung, Diagnose und Behandlung bei Opfern von Gewalttaten und Katastrophen“ nur empfehlen.
Das Buch ist aber nicht sehr einfach geschrieben, aber das sind ja die meisten medizinischen Bücher nicht. Wenn man sich aber etwas länger damit beschäftigt, ist es recht verständlich. Die ISBN ist: 3-456-92593-5 vom Verlag Hans Huber.
******************************************************
Vielen Dank fürs Lesen und noch ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße!
Andrea :-)
PS. Die Bewertung hat ihr absolut nichts zu bedeuten. keine Ahnung, wie man eine Krankheit bewerten soll.
Heute möchte ich euch einmal von einer, denke ich, eher unbekannten psychischen Krankheit berichten.
Der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD).
Inhalt:
1.) Meine Geschichte
2.) Begriffserklärung
3.) Allgemeines zur PTSD
4.) Trauma
5.) Symptome des Wiedererlebens
6.) Vermeidungssymptome
7.) Hyperarousal
8.) Zeitlich Kriterien
9.) Fazit
Bestimmt habe viele von euch den Namen PTSD schon einmal irgendwo gehört. Aber nur die wenigsten wissen, um was es sich bei dieser Krankheit wirklich handelt.
Da ich selber seit mehreren Jahren unter der Posttraumatischen Belastungsstörung leide, denke ich, dass ich euch diese Krankheit heute einmal etwas erläutern kann.
Grob gesagt, ist die Posttraumatische Belastungsstörung eine psychische Erkrankung, die bei Opfern von Gewalttaten und Katastrophen auftritt.
Die Krankheit an sich ist aber meist sehr kompliziert und langwierig.
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1.) Jetzt möchte ich euch aber erst einmal von meinen eigenen Erfahrungen mit dieser Krankheit berichten.
Ich selbst leide jetzt vielleicht sogar schon seit mehreren Jahren an dieser Krankheit.
Wie lange schon, kann mir momentan niemand so genau sagen, da ich jahrelang geschwiegen habe.
Vor 2 Jahren aber konnte ich nicht mehr weiter schweigen, da ich mit mir und meinem Leben selbst nicht mehr klar kam.
Nachdem ich einen Suizid Versuch hinter mir hatte, wurde ich dann in eine Kinder- und Jugendpsychiatrie eingewiesen.
Dort kam dann endlich mal alles ans Licht, was ich jahrelang alleine mit mir herum getragen habe.
Ich wurde über 10 Jahre lang sexuell missbraucht.
In der Klinik wurde mir dann aufgrund dieses Ereignisses die Diagnose „Posttraumatische Belastungsstörung“ gestellt.
Mir wurden aber auch noch etliche andere Diagnosen gestellt wie: Dissoziative Störung, Selbstverletzendes Verhalten und eine soziale Phobie.
Diese 3 anderen Erkrankungen habe ich aber bis jetzt recht gut überwunden.
Nur mit der PTSD bin ich noch schwer am kämpfen.
Seit 2 Jahren nun, bin ich in dauernder ambulanter und auch stationärer Therapie und ich denke, dass es noch einmal sehr lange dauern wird, bis ich davon geheilt bin.
Noch vor zwei Jahren, war mir meine Leben nichts mehr wert, da ich mich durch den sexuellen Missbrauch wertlos und verkauft fühlte.
Jetzt aber komme ich damit einigermaßen gut klar und kann meistens auch ganz gut damit umgehen.
Ich werde zwar immer noch in meinem Alltag von sogenannte Panikattacken verfolgt, weiß aber jetzt, dank der richtigen Behandlung der PTSD, wie ich dem Vorbeugen kann und wie ich damit umgehen muss.
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2.) Der Begriff Posttraumatische Belastungsstörung kommt ursprünglich aus dem Englischen, von Posttraumatic Stress Disorder.
Posttraumatisch ist etwas, was länger her ist und ein Trauma hervorgerufen hat.
Eine Belastungsstörung ist, wenn man mit diesem Trauma nicht umgehen kann und deswegen in seiner Gegenwart dadurch beträchtlich beeinflusst wird.
Manche sagen auch zu einer PTSD:
- Nervenkrise
- Nervenschock
- Nervenschwäche
- Nervenzusammenbruch usw.
Dies ist aber meisten ganz anders.
Der Begriff Nervenzusammenbruch wird sehr oft verwendet und hat in den meisten Fällen kaum etwas mit einer PTSD gemeinsam.
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3.) Die Posttraumatisch Belastungsstörung entsteht als eine verzögerte oder protrahierte Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder eine Situation außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigen Ausmaßes, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde.
Hierzu gehören eine durch Naturereignisse oder von Menschen verursachte Katastrophe, eine Kampfhandlung, ein schwerer Unfall oder Zeuge des gewaltsamen Todes anderer oder selbst Opfer von Folterung, Terrorismus, Vergewaltigung oder anderen Verbrechen zu sein.
Die PTSD ist eine lang anhaltende Störung infolge eines so massiv belastenden Ereignisses.
Die Reaktion des Betroffenen auf das Ereignis sind intensive Furcht, Hilflosigkeit oder Horror.
Typische Symptome, die mindesten einen Monate anhalten) sind neben starker Furcht und Vermeidung von Reizein, die mit dem Träume zusammenhängen vor allem das häufige und intensive Wiederdurchleben (Alpträume, Tagträume) des Ereignisses, emotionale Taubheit und gleichzeitig erhöhte Erregung.
Akute und chronische PTSD werden unterschieden.
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4.) Die Diagnose der PTSD verlang ein vorausgehendes schwer belastendes Ereignis.
Als schwer werden Ereignisse betrachten, wenn sie folgende Aspekte erfüllen:
- tatsächlichen Tod
- drohenden Tod
- ernsthafte körperliche Verletzung
- Gefahr der körperlichen Unversehrtheit
- Die Reaktion des Betroffenen umfasste, intensive Furcht, Hilflosigkeit oder Entsetzen.
Beispiele für solche Traumas sind:
- Unfälle
- Physische Gewalt
- Sexuelle Gewalt
- Kriminelle Gewalt
- Traumatischer Verlust
- Bedrohliche Krankheiten
- Katastrophen
- Terroristische Gewalt
- Krieg
- Folter
- Gefangenschaft
- Flucht
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5.) Die Symptome des Wiedererlebens sind die spezifischen Reaktionen seelischer Verletzungen. Sie zeigen sich sowohl im wachen, wie auch im schlafenden Zustand.
- Erinnerungen, Bilder, Gedanken vom Ereignis
- Flashbacks (Handeln oder Fühlen, als ob das Ereignis wiedergekehrt wäre)
- Alpträume vom Ereignis
Diese Symptome können durch sogenannte „Trigger“ ausgelöst werden.
Ein Trigger kann hierbei alles sein. Irgendwas, was den Betroffenden an das Ereignis erinnert.
Manchmal reicht sogar nur ein Wort um einen Flashback auszulösen.
Ich persönlich hab mit diesen Flashbacks und Triggern sehr zu kämpfen.
Bei mir ist es schon öfters vorgekommen, dass jemand irgendein Wort gesagt hat, was mich an mein Erlebnis erinnert hat und schon war ich wieder ganz drin und kam alleine nicht mehr raus.
So eine Konfrontation mit einem Trigger löst heftige Reaktionen mit großem Leidensdruck aus.
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6.) Um die sogenannte Flashbacks zu verhindern, versuchen die Betroffenen alles zu unternehmen, um diese Symptome oder die Trigger, die diese auslösen, zu vermeiden.
Die Vermeidung kann folgende Bereiche beinhalten:
- Gedanken, Gefühle, Gespräche im Zusammenhang mit dem Trauma
- Aktivitäten, Orte, Menschen im Zusammenhang mit dem Traum
- Psychogene Amnesie: Auf einer mehr unbewussten Ebene können Inhalte, die in Verbindung mit dem Trauma stehen abgespalten, DISSOZIIERT und somit aus dem Bewusstsein ausgeblendet werden.
- Rückzug: Die Betroffenen schränken ihre sozialen Aktivitäten extrem ein und ziehen sich vom Leben förmlich zurück.
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7.) Die Symptome des Wiedererlebens sind von Phänomenen begleitet, die auf eine erhöhlte Erregung (Hyperarousal) hinweisen.
Häufige Symptome sind:
- Ein- und Durchschlafstörungen
- Reizbarkeit, Wut, aggressives Verhalten
- Konzentrationsstörungen
- Übermäßige Wachsamkeit
- Gesteigerte Schreckhaftigkeit
- Psychosomatische Phänomene: Schwitzen, verstärktes Herzklopfen, Atemprobleme, Kopfschmerzen usw.
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8.) Wenn diese oben genannte Symptome nicht länger als einen Monat andauern, sollte eine PTSD nicht diagnostiziert werden.
Man unterscheidet eine akute und eine chronische PTSD.
Man spricht von einer Akuten PTSD, wenn die Symptome weniger als 3 Monate andauern.
Man spricht von einer Chronischen PTSD, wenn die Symptome mehr als 3 Monate andauern.
Die Symptome müssen nicht unmittelbar nach dem traumatischen Ereignis auftreten, sondern können dies mit einer zeitlichen Verzögerung tun.
In diesem Falle, würde man von einer Latenz sprechen.
Treten die Symptome mit einer Verzögerung von mindestens 6 Monaten auf, nennt man diese eine posttraumatische Belastungsstörung mit verzögertem Beginn.
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10.) Ich hoffe, ich konnte euch diese Krankheit etwas deutlich machen, damit jetzt ein paar Leute mehr wissen, um was es sich bei dieser Krankheit handelt. Wer noch mehr über diese Krankheit wissen will, dem kann ich das Buch „Posttraumatische Belastungsstörung, Diagnose und Behandlung bei Opfern von Gewalttaten und Katastrophen“ nur empfehlen.
Das Buch ist aber nicht sehr einfach geschrieben, aber das sind ja die meisten medizinischen Bücher nicht. Wenn man sich aber etwas länger damit beschäftigt, ist es recht verständlich. Die ISBN ist: 3-456-92593-5 vom Verlag Hans Huber.
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Vielen Dank fürs Lesen und noch ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße!
Andrea :-)
PS. Die Bewertung hat ihr absolut nichts zu bedeuten. keine Ahnung, wie man eine Krankheit bewerten soll.
22 Bewertungen, 4 Kommentare
-
20.03.2003, 19:38 Uhr von suchanita
Bewertung: sehr hilfreichIch fand deinen Bericht sehr gut und mutig. Alles gute und liebe Grüsse
-
13.03.2002, 12:15 Uhr von wilma
Bewertung: sehr hilfreichFind ich außergewöhnlich, wie offen du darüber schreiben kannst. Ich wünsch dir alles Gute beim weiteren Bewältigen
-
20.02.2002, 19:16 Uhr von playtick
Bewertung: sehr hilfreichEs ist sicher nicht leicht darüber zu berichten und oft werden diese Krankheiten ja in der Gesellschaft auch verschwiegen...aber ich denke gerade sich damit beschäftigen und für öffnen ist der richtige Weg
-
18.02.2002, 22:18 Uhr von JustOliver
Bewertung: sehr hilfreichsuper bericht!!!
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