Bauchnabelpiercing Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Design:
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- Preis-Leistungs-Verhältnis:
- Hautverträglichkeit:
Erfahrungsbericht von naila
Piercing am Bauchnabel
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Meine Lieben, heute soll es mal wieder um meine lieben Piercings gehen, um mein viertes, das im Bauchnabel,……manche mögen jetzt sagen, dass das ja ganz langweilig ist, weil es so viele haben, aber wie sich noch herausstellen wird im Laufe des Berichts ist genau dieses Piercing nicht so ohne. Ich habe es mir nach langem Überlegen vor 4 Jahren stechen lassen. Auf der einen Seite fand ich die Stelle für ein Piercing schon immer schön, aber es war eben auch nicht mehr so was Besonderes, es habe alle und man will ja schon immer ein wenig was Ausgefallenes. Aber letztendlich habe ich mir dann gedacht, dass es wohl ja egal sein kann, wer was hat, es kommt ja nur auf einen selbst an, was einem selbst gefällt, und wenn es eben auch mal so was ist, spricht auch nichts dagegen, sich dort piercen zu lassen.
1. Die Vorbereitungen/Vorgedanken:
Ich finde, man sollte sich auf jeden Fall erstmal Gedanken machen, warum man nun ein Piercing möchte. Es kommt meiner Erfahrung nach auch irgendwie darauf an, wie alt man ist. In einem gewissen Alter ist das Piercen so etwas aufregend Neues, dass vor allem das Exotische die Hauptantriebskraft sein kann, dann gibt es wieder ein Alter, wo man es einfach der Ästhetik wegen macht,….was ich aber vor allem betonen möchte, ist, dass man sich NIE aus einem Zwang heraus Piercen lassen sollte!!! Geht nie zum Piercer, nur weil andere auch so viele Piercings haben und weil ihr denkt, dass man dadurch cool st und besser ankommt. Tut es für euch, und nur für euch!
Vorbereiten sollte man sich in dem Sinn, dass man sich einfach ein wenig auf den Gedanken einstellt, bald ein Piercing zu haben, und vor allem auch auf den Vorgang des Piercens. Auch solltet ihr, falls noch minderjährig, eine Einverständniserklärung eurer Eltern haben und euch vor allem bewusst drüber sein, dass sich der Piercer bei ausgefallenen Sachen wie Intimbereich oder Brustwarze, weigern kann, auch mit Unterschrift der Eltern. Es geht in dem Bereich einfach darum, dass Leute erst in den Regionen gepierct werden dürfen, wenn der Körper sich voll entwickelt hat….
Noch nebenbei: Falls ihr euch ein Bauchnabelpiercing machen lassen wollt: stellt euch darauf ein, dass ihr es wirklich gut pflegen müsst!
Besonders wichtig ist es auch, dass ihr euch vorher wegen einem guten Studio informiert. Es gibt so viele Schwarze Schafe in dem Bereich, dass man sich wirklich eine Weile Zeit lassen sollte. Hört euch bei Freunden um, denen ihr vertrauen könnt, die sich vor allem schon ein wenig mit der Sache befasst haben. Es besteht immer noch ein riesen Unterschied zwischen Leuten, die das ganze wirklich „leben“ und vielleicht auch öfter mal zum Piercen oder Tätowieren gehen und Leuten, die sich einfach mal so ein Bauchnabelpiercing haben machen lassen.
Wenn ihr das alles bedacht habt und ein gutes Studio gefunden habt, kanns losgehen.
2. Das Piercen selbst:
Erst muss euch der Piercer alles genau erklären, vor allem, wie ihr das Piercing danach zu pflegen habt. Beim Bauchnabel ist es wichtig, dass ihr die Zeit danach, auf jeden Fall drei bis vier Wochen, keine Klamotten anzieht, die dort scheuern, also keine Hosen, wo der Bund weit oben sitzt, und auch keine Röcke dergleichen,…auch muss er euch erklären, dass ihr nicht dran rumkratzen dürft! Gerade bei dem am Bauchnabel nicht, wenn sich das mal entzündet, kann es unter Umständen ewig dauern, bis es wieder okay ist. Auch muss euch der Piercer einen Zettel unterschreiben lassen, dass ihr das alles nun wisst, und eben über alles aufgeklärt wurdet. Damit sichert er sich ab. Auch bekommt ihr einen Zettel, auf dem die Pflegeanweisungen draufstehen, noch mit nach Hause.
Nun dürft ihr euch auf einen Stuhl setzen oder auf eine Liege legen, die Stelle wird desinfiziert, dazu muss der Piercer immer Handschuhe anhaben und er darf auch nur Utensilien benutzen, die steril verpackt sind oder eben vorher sterilisiert wurden.
Der Piercer markiert dann mit einem dünnen Filzstift die zwei Stellen, wo er sticht, den Einstichspunkt, wie auch den Ausstichspunkt, normalerweise wird man dann auch noch gefragt, ob man mit der Stelle zufrieden ist. Dann nimmt er die Stelle zwischen eine Metallzange, in der ein Gummi ist, den man festziehen kann, wodurch das Ganze fixiert wird. Die beiden markieren Punkte sind an der Stelle in der Mitte der Zange.
Nun nimmt der Piercer eine Nabel, die V-förmig ist, und sticht damit durch. Das v-förmige der Nadel dient dazu, dass die Hautstelle, die im inneren des Vs ist, sich zurückbildet und dadurch ein Loch entsteht. Auf die Nadel wird eine Plastikkanüle aufgesetzt, auf die wiederum ein Ring oder eben ein Stecker aufgesetzt wird. Alles wird nacheinander durch den gestochenen Kanal gezogen, wo dann eben am Ende schliesslich der Ring oder Stecker sitzt. Für mich war weniger das Stechen das Unangenehme, sondern das Durchziehen des Rings. Durch das Stechen wurde die Haut so überempfindlich, dass sie danach verständlicherweise auf Beanspruchung umso empfindlicher reagierte.
Nach dem Stechen wurde ein Pflaster drübergeklebt, was an dieser Stelle besonders wichtig ist, da sehr einfach Bazillen in die Wunde kommen können. Auch zeichnet es einen guten Piercer aus, wenn man immer noch ein Weilchen sitzen bleiben kann, denn bei vielen Leuten spielt dann doch ein wenig der Kreislauf verrückt…
3. Wundheilung:
Das denken wohl nicht so viele, aber beim Bauchnabelpiercing kann das unter Umständen doch wirklich ziemlich langen dauern. Normalerweise wenn alles gut läuft, dauert es wohl so zwei bis drei Monate, bei mir hat es allerdings ein volles Jahr gebraucht!!!! Ich muss sagen, dass ich aber auch immer ziemlich dran rumgemacht habe und es nie wirklich in Ruhe lassen wollte…Letztendlich habe ich dann Betaisodona-Salbe genommen, sie in den Bauchnabel bis zum Rand gepiepst, Plaster drüber,…das hat geholfen, aber wenn es dies nicht getan hätte, hätte ich es rausgemacht,…alles muss man ja auch nicht mitmachen…
4. Preis:
Ich glaube, ich habe 50-60 Euro gezahlt, was eigentlich Gang und Gäbe ist, und weniger sollte man auch nicht wirklich zahlen, da ein guter Piercer sich auch durch höhere Preis auszahlt!
5. Studio:
Ich war in Berlin bei „Für Immer“, der Typ heisst Chandler. Ist ein sehr gutes Stdui, wo man auch sehr gut zum Tätowieren hingehen kann, ist meiner Meinung nach nur zu empfehlen. Die Adresse ist die Revaler Str, Hausnummer weiss ich nicht, ist aber in Kreuzberg, Grenze zu Friedrichshain, an der S-Bahn-Haltestelle Warschauer Strasse, dort einfach durchfragen, ist nicht schwer zu finden und die Leute werden wohl auch wissen, wo das ist.
6. Wichtiges:
Gerade beim Bauchnabel sollte man wirklich auf eine gute Hygiene achten. Zum einen, weil es wirklich sehr schwer nur abheilt und zum anderen weil es, wenn es sich auf Dauer sehr entzündet, gefährlich werden kann. Wichtig ist, dass ihr euch Titan und keinen Nickel einsetzen lasst, Nickel kann sehr schnell zu allergischen Reaktionen führen (und er darf auch in Deutschland gar nicht mehr verwendet werden). Wenn sich das Piercing entzündet, macht ihr es am besten wie ich und kauft euch Betaisodona-Salbe (die Salbe, nicht die Lösung!!) und fühlt euren Bauchnabel damit bis zum Rand auf und klebt ein Pflaster drüber. Dadurch bleiben weitere Bakterien fern und das Piercing ist geschützt und kann in Ruhe abheilen. Morgens und abends die Salbe wechseln! Wenn ihr noch fragen habt, könnt ihr euch gerne an mich wenden.
So, meine Lieben, vielen Dank fürs Lesen und bewerten.
Liebe Grüsse aus dem endlich sonnigen Heidelberg.
Fränzy
1. Die Vorbereitungen/Vorgedanken:
Ich finde, man sollte sich auf jeden Fall erstmal Gedanken machen, warum man nun ein Piercing möchte. Es kommt meiner Erfahrung nach auch irgendwie darauf an, wie alt man ist. In einem gewissen Alter ist das Piercen so etwas aufregend Neues, dass vor allem das Exotische die Hauptantriebskraft sein kann, dann gibt es wieder ein Alter, wo man es einfach der Ästhetik wegen macht,….was ich aber vor allem betonen möchte, ist, dass man sich NIE aus einem Zwang heraus Piercen lassen sollte!!! Geht nie zum Piercer, nur weil andere auch so viele Piercings haben und weil ihr denkt, dass man dadurch cool st und besser ankommt. Tut es für euch, und nur für euch!
Vorbereiten sollte man sich in dem Sinn, dass man sich einfach ein wenig auf den Gedanken einstellt, bald ein Piercing zu haben, und vor allem auch auf den Vorgang des Piercens. Auch solltet ihr, falls noch minderjährig, eine Einverständniserklärung eurer Eltern haben und euch vor allem bewusst drüber sein, dass sich der Piercer bei ausgefallenen Sachen wie Intimbereich oder Brustwarze, weigern kann, auch mit Unterschrift der Eltern. Es geht in dem Bereich einfach darum, dass Leute erst in den Regionen gepierct werden dürfen, wenn der Körper sich voll entwickelt hat….
Noch nebenbei: Falls ihr euch ein Bauchnabelpiercing machen lassen wollt: stellt euch darauf ein, dass ihr es wirklich gut pflegen müsst!
Besonders wichtig ist es auch, dass ihr euch vorher wegen einem guten Studio informiert. Es gibt so viele Schwarze Schafe in dem Bereich, dass man sich wirklich eine Weile Zeit lassen sollte. Hört euch bei Freunden um, denen ihr vertrauen könnt, die sich vor allem schon ein wenig mit der Sache befasst haben. Es besteht immer noch ein riesen Unterschied zwischen Leuten, die das ganze wirklich „leben“ und vielleicht auch öfter mal zum Piercen oder Tätowieren gehen und Leuten, die sich einfach mal so ein Bauchnabelpiercing haben machen lassen.
Wenn ihr das alles bedacht habt und ein gutes Studio gefunden habt, kanns losgehen.
2. Das Piercen selbst:
Erst muss euch der Piercer alles genau erklären, vor allem, wie ihr das Piercing danach zu pflegen habt. Beim Bauchnabel ist es wichtig, dass ihr die Zeit danach, auf jeden Fall drei bis vier Wochen, keine Klamotten anzieht, die dort scheuern, also keine Hosen, wo der Bund weit oben sitzt, und auch keine Röcke dergleichen,…auch muss er euch erklären, dass ihr nicht dran rumkratzen dürft! Gerade bei dem am Bauchnabel nicht, wenn sich das mal entzündet, kann es unter Umständen ewig dauern, bis es wieder okay ist. Auch muss euch der Piercer einen Zettel unterschreiben lassen, dass ihr das alles nun wisst, und eben über alles aufgeklärt wurdet. Damit sichert er sich ab. Auch bekommt ihr einen Zettel, auf dem die Pflegeanweisungen draufstehen, noch mit nach Hause.
Nun dürft ihr euch auf einen Stuhl setzen oder auf eine Liege legen, die Stelle wird desinfiziert, dazu muss der Piercer immer Handschuhe anhaben und er darf auch nur Utensilien benutzen, die steril verpackt sind oder eben vorher sterilisiert wurden.
Der Piercer markiert dann mit einem dünnen Filzstift die zwei Stellen, wo er sticht, den Einstichspunkt, wie auch den Ausstichspunkt, normalerweise wird man dann auch noch gefragt, ob man mit der Stelle zufrieden ist. Dann nimmt er die Stelle zwischen eine Metallzange, in der ein Gummi ist, den man festziehen kann, wodurch das Ganze fixiert wird. Die beiden markieren Punkte sind an der Stelle in der Mitte der Zange.
Nun nimmt der Piercer eine Nabel, die V-förmig ist, und sticht damit durch. Das v-förmige der Nadel dient dazu, dass die Hautstelle, die im inneren des Vs ist, sich zurückbildet und dadurch ein Loch entsteht. Auf die Nadel wird eine Plastikkanüle aufgesetzt, auf die wiederum ein Ring oder eben ein Stecker aufgesetzt wird. Alles wird nacheinander durch den gestochenen Kanal gezogen, wo dann eben am Ende schliesslich der Ring oder Stecker sitzt. Für mich war weniger das Stechen das Unangenehme, sondern das Durchziehen des Rings. Durch das Stechen wurde die Haut so überempfindlich, dass sie danach verständlicherweise auf Beanspruchung umso empfindlicher reagierte.
Nach dem Stechen wurde ein Pflaster drübergeklebt, was an dieser Stelle besonders wichtig ist, da sehr einfach Bazillen in die Wunde kommen können. Auch zeichnet es einen guten Piercer aus, wenn man immer noch ein Weilchen sitzen bleiben kann, denn bei vielen Leuten spielt dann doch ein wenig der Kreislauf verrückt…
3. Wundheilung:
Das denken wohl nicht so viele, aber beim Bauchnabelpiercing kann das unter Umständen doch wirklich ziemlich langen dauern. Normalerweise wenn alles gut läuft, dauert es wohl so zwei bis drei Monate, bei mir hat es allerdings ein volles Jahr gebraucht!!!! Ich muss sagen, dass ich aber auch immer ziemlich dran rumgemacht habe und es nie wirklich in Ruhe lassen wollte…Letztendlich habe ich dann Betaisodona-Salbe genommen, sie in den Bauchnabel bis zum Rand gepiepst, Plaster drüber,…das hat geholfen, aber wenn es dies nicht getan hätte, hätte ich es rausgemacht,…alles muss man ja auch nicht mitmachen…
4. Preis:
Ich glaube, ich habe 50-60 Euro gezahlt, was eigentlich Gang und Gäbe ist, und weniger sollte man auch nicht wirklich zahlen, da ein guter Piercer sich auch durch höhere Preis auszahlt!
5. Studio:
Ich war in Berlin bei „Für Immer“, der Typ heisst Chandler. Ist ein sehr gutes Stdui, wo man auch sehr gut zum Tätowieren hingehen kann, ist meiner Meinung nach nur zu empfehlen. Die Adresse ist die Revaler Str, Hausnummer weiss ich nicht, ist aber in Kreuzberg, Grenze zu Friedrichshain, an der S-Bahn-Haltestelle Warschauer Strasse, dort einfach durchfragen, ist nicht schwer zu finden und die Leute werden wohl auch wissen, wo das ist.
6. Wichtiges:
Gerade beim Bauchnabel sollte man wirklich auf eine gute Hygiene achten. Zum einen, weil es wirklich sehr schwer nur abheilt und zum anderen weil es, wenn es sich auf Dauer sehr entzündet, gefährlich werden kann. Wichtig ist, dass ihr euch Titan und keinen Nickel einsetzen lasst, Nickel kann sehr schnell zu allergischen Reaktionen führen (und er darf auch in Deutschland gar nicht mehr verwendet werden). Wenn sich das Piercing entzündet, macht ihr es am besten wie ich und kauft euch Betaisodona-Salbe (die Salbe, nicht die Lösung!!) und fühlt euren Bauchnabel damit bis zum Rand auf und klebt ein Pflaster drüber. Dadurch bleiben weitere Bakterien fern und das Piercing ist geschützt und kann in Ruhe abheilen. Morgens und abends die Salbe wechseln! Wenn ihr noch fragen habt, könnt ihr euch gerne an mich wenden.
So, meine Lieben, vielen Dank fürs Lesen und bewerten.
Liebe Grüsse aus dem endlich sonnigen Heidelberg.
Fränzy
32 Bewertungen, 2 Kommentare
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17.03.2005, 13:53 Uhr von kleinvolli
Bewertung: sehr hilfreichdafür bin ich ca. 6 Kilo zu schwer *g*
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16.03.2005, 17:13 Uhr von feanny
Bewertung: sehr hilfreichhatte vor ungefähr 6 jahren auch mal über ein pircing am bauchnabel nachgedacht. Aber nur bis zu dem Zeitpunkt als sich meine Freundin pircen hat lassen und sich vor schmerzen eiter und entzündungen nicht mehr hinsetzen konnte... Sie ist fas
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