Bauchnabelpiercing Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Design:
- Tragekomfort:
- Qualität & Verarbeitung:
- Preis-Leistungs-Verhältnis:
- Hautverträglichkeit:
Erfahrungsbericht von Woelfin_HB
Warum lässt man das 4 mal machen, wenn es doch weh tut?
Pro:
Sieht sehr schön aus, kann individuell gestaltet werden...
Kontra:
Kann weh tun, sich entzünden, sehr pflegebedürftig...
Empfehlung:
Ja
Vor 4 Jahren wollte ich unbedingt ein Piercing in der Nase haben, weil das zu dem Zeitpunkt alle meine Freundinnen hatten. Liegt wohl am Gruppenzwang.
Jetzt musste ich nur noch meine Eltern davon überzeugen... Sie gingen darauf hin mit mir zu meinem Hausarzt, der mich über die Risiken von einem Piercing aufklärte. Das hörte sich bei ihm alles so furchtbar schlimm an, dass meine Eltern nicht wollten, dass ich irgendwann eventuell mit einem zerfetzten Nasenflügel rumlaufe. Also war das Thema vom Tisch. Dann musste ich mir eine andere Stelle überlegen, denn der Reiz ein kleines Schmuckstück zu tragen war doch schon sehr groß und ich endschied mich für ein Bauchnabelpiercing. Da hatten meine Eltern nichts gegen, denn wenn es sich dann doch mal entzünden sollte, sieht man eine Narbe am Bauch nicht so schnell, als hätte man sie im Gesicht.
Jetzt brauche ich nur noch das richtige Piercingstudio! Ich fuhr mit meinen paar Mark in der Tasche in die Stadt und suchte nach einem geeigneten Laden. Nach ein paar Stunden war es dann auch so weit und ich hatte ein sterieles Studio gefunden. Der Piercer gefiel mir auch ganz gut, denn er klärte mich sofort über alle Risiken auf. Die unterschieden sich leicht von dem, was mir mein Arzt gesagt hatte, aber dazu sagte er, dass er das schon seit einigen Jahren machen würde und ein Arzt nicht. Das klang für mich logisch. Und so begleitete ich ihn mit nach hinten zu dem Raum in dem tätowiert und gepierct wurde. Etwas mulmig fühlte ich mich dabei schon, aber er versuchte mich etwas zu beruhigen. So ganz schaffte er das nicht, aber das war in dem Moment auch unmöglich.
Ich legte mich dann auf eine Liege, wärend er alles vorbereitete. Ich durfte mir einen Ring aussuchen und dann desinfizierte er meinen Bauchnabel, zog sich Handschuhe an und begann anzuzeichnen, wo gestochen werden sollte. Dann stelle ich mich noch mal vor einen Spiegel und begutachtete das ganze, ob es so ok für mich sei. Das war es und ich legte mich wieder hin. Ich kniff ganz fest die Augen zusammen, weil ich doch nicht wusste ob es weh tun würde. Er erzählt mir bei jedem Handgriff, was er gerade tut.
Dann nahm er eine Klemme und platziere sie so an meinem Bauch, dass die beiden angezeichneten Punkte an meinem Bauch einander gegenüber lagen. Dann kam die Kanüle zum vorschein. Ich drückte ganz fest die Hand meiner Freundin, die neben mir stand, aber da war es auch schon vorbei und sie hatte mehr Schmerzen dabei gehabt als ich. *gg* Dann führte er noch den Ring durch die abgeschnittene Kanüle und fertig war mein Bauchnabelpiercing! So ganz wollte mein Kreislauf aber noch nicht verstehen, was da gerade abgelaufen ist und ich blieb noch kurze Zeit liegen.
Als ich aufstand konnte ich es noch gar nicht glauben. Es war vollbracht!
Die Pflege war dann das nächste Problem, denn jedes Mal, wenn ich das frisch gestochene Piercing desinfizierte, brannte es. Aber das war normal.
Nach 2 Wochen ging ich dann noch mal zu meinem Piercer, damit er sich vergewissern konnte, ob alles ok sei und das war es!
...
Jahre später, also vor 2 Jahren im Dezember:
Einige Zeit war vergangen und auch einige Piercings kamen in den letzten Monaten dazu. Es war für mich zur Routine geworden.
Nun hatte ich mir überlegt, mir noch ein Bauchnabelpiercing stechen zu lassen, also unter dem ersten. Gesagt - getan! Aber dieses Mal klappte das nicht so, wie ich es mir wünschte, denn es hatte sich entzündet. Ich doofe Kuh bin auch nicht zur Nachuntersuchung gegangen, was ich eigendlich hätte tun sollen.
Nach 2 Monaten ständigen entzündens hab ich mich dann doch schweren Herzens entschlossen es raus zu nehmen. Ich hatte auch gemerkt, dass diese Stelle bei mir nicht für ein Piercing geeignet ist, da mein Unterbauch ziemlich straff ist und es daher auch leicht rauswachsen kann.
Trotz alle dem, hatte ich mir dann vorgenommen das Piercing noch einmal stechen zu lassen, wenn die Entzündung richtig ausgeheilt ist.
Leider konnte ich mir auch diesen Wunsch nicht erfüllen, da ich kurze Zeit später an dieser Stelle operiert wurde. Durch eine so vernabte Stelle kann man auf keinen Fall einen Ring/Stecker ziehen.
Zum Glück gibt es auch andere Stellen und ich werde das piercen wegen eines Rückschlages sicher nicht aufgeben :-), aber ich werde beim nächsten Mal zur Nachuntersuchung gehen und es regelmäßig pflegen, damit ich soetwas nicht nochmal erleben muss.
Im Januar diesen Jahres kamen dann Bauchnabelpiercing Nummer 2 und 3 dazu. Die Position der Ringe ist jetzt wie bei einem Dreieck. Mal wieder hat es fast ein halbes Jahr gedauert bis es verheilt war, aber wer schön sein will, muss leiden. Dafür hab ich jetzt was, was kaum einer hat...
Ich hoffe, dass ich hiermit einigen Menschen etwas geholfen habe und das ich das Pro und Kontra eines Bauchnabelpiercings sichtbar gemacht habe.
Ich wünsche allen viel Glück mit ihrem kleinen Schmuckstück!
Jetzt musste ich nur noch meine Eltern davon überzeugen... Sie gingen darauf hin mit mir zu meinem Hausarzt, der mich über die Risiken von einem Piercing aufklärte. Das hörte sich bei ihm alles so furchtbar schlimm an, dass meine Eltern nicht wollten, dass ich irgendwann eventuell mit einem zerfetzten Nasenflügel rumlaufe. Also war das Thema vom Tisch. Dann musste ich mir eine andere Stelle überlegen, denn der Reiz ein kleines Schmuckstück zu tragen war doch schon sehr groß und ich endschied mich für ein Bauchnabelpiercing. Da hatten meine Eltern nichts gegen, denn wenn es sich dann doch mal entzünden sollte, sieht man eine Narbe am Bauch nicht so schnell, als hätte man sie im Gesicht.
Jetzt brauche ich nur noch das richtige Piercingstudio! Ich fuhr mit meinen paar Mark in der Tasche in die Stadt und suchte nach einem geeigneten Laden. Nach ein paar Stunden war es dann auch so weit und ich hatte ein sterieles Studio gefunden. Der Piercer gefiel mir auch ganz gut, denn er klärte mich sofort über alle Risiken auf. Die unterschieden sich leicht von dem, was mir mein Arzt gesagt hatte, aber dazu sagte er, dass er das schon seit einigen Jahren machen würde und ein Arzt nicht. Das klang für mich logisch. Und so begleitete ich ihn mit nach hinten zu dem Raum in dem tätowiert und gepierct wurde. Etwas mulmig fühlte ich mich dabei schon, aber er versuchte mich etwas zu beruhigen. So ganz schaffte er das nicht, aber das war in dem Moment auch unmöglich.
Ich legte mich dann auf eine Liege, wärend er alles vorbereitete. Ich durfte mir einen Ring aussuchen und dann desinfizierte er meinen Bauchnabel, zog sich Handschuhe an und begann anzuzeichnen, wo gestochen werden sollte. Dann stelle ich mich noch mal vor einen Spiegel und begutachtete das ganze, ob es so ok für mich sei. Das war es und ich legte mich wieder hin. Ich kniff ganz fest die Augen zusammen, weil ich doch nicht wusste ob es weh tun würde. Er erzählt mir bei jedem Handgriff, was er gerade tut.
Dann nahm er eine Klemme und platziere sie so an meinem Bauch, dass die beiden angezeichneten Punkte an meinem Bauch einander gegenüber lagen. Dann kam die Kanüle zum vorschein. Ich drückte ganz fest die Hand meiner Freundin, die neben mir stand, aber da war es auch schon vorbei und sie hatte mehr Schmerzen dabei gehabt als ich. *gg* Dann führte er noch den Ring durch die abgeschnittene Kanüle und fertig war mein Bauchnabelpiercing! So ganz wollte mein Kreislauf aber noch nicht verstehen, was da gerade abgelaufen ist und ich blieb noch kurze Zeit liegen.
Als ich aufstand konnte ich es noch gar nicht glauben. Es war vollbracht!
Die Pflege war dann das nächste Problem, denn jedes Mal, wenn ich das frisch gestochene Piercing desinfizierte, brannte es. Aber das war normal.
Nach 2 Wochen ging ich dann noch mal zu meinem Piercer, damit er sich vergewissern konnte, ob alles ok sei und das war es!
...
Jahre später, also vor 2 Jahren im Dezember:
Einige Zeit war vergangen und auch einige Piercings kamen in den letzten Monaten dazu. Es war für mich zur Routine geworden.
Nun hatte ich mir überlegt, mir noch ein Bauchnabelpiercing stechen zu lassen, also unter dem ersten. Gesagt - getan! Aber dieses Mal klappte das nicht so, wie ich es mir wünschte, denn es hatte sich entzündet. Ich doofe Kuh bin auch nicht zur Nachuntersuchung gegangen, was ich eigendlich hätte tun sollen.
Nach 2 Monaten ständigen entzündens hab ich mich dann doch schweren Herzens entschlossen es raus zu nehmen. Ich hatte auch gemerkt, dass diese Stelle bei mir nicht für ein Piercing geeignet ist, da mein Unterbauch ziemlich straff ist und es daher auch leicht rauswachsen kann.
Trotz alle dem, hatte ich mir dann vorgenommen das Piercing noch einmal stechen zu lassen, wenn die Entzündung richtig ausgeheilt ist.
Leider konnte ich mir auch diesen Wunsch nicht erfüllen, da ich kurze Zeit später an dieser Stelle operiert wurde. Durch eine so vernabte Stelle kann man auf keinen Fall einen Ring/Stecker ziehen.
Zum Glück gibt es auch andere Stellen und ich werde das piercen wegen eines Rückschlages sicher nicht aufgeben :-), aber ich werde beim nächsten Mal zur Nachuntersuchung gehen und es regelmäßig pflegen, damit ich soetwas nicht nochmal erleben muss.
Im Januar diesen Jahres kamen dann Bauchnabelpiercing Nummer 2 und 3 dazu. Die Position der Ringe ist jetzt wie bei einem Dreieck. Mal wieder hat es fast ein halbes Jahr gedauert bis es verheilt war, aber wer schön sein will, muss leiden. Dafür hab ich jetzt was, was kaum einer hat...
Ich hoffe, dass ich hiermit einigen Menschen etwas geholfen habe und das ich das Pro und Kontra eines Bauchnabelpiercings sichtbar gemacht habe.
Ich wünsche allen viel Glück mit ihrem kleinen Schmuckstück!
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