Bauchnabelpiercing Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2004
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Summe aller Bewertungen
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- Hautverträglichkeit:
Erfahrungsbericht von Faleah
Das Einsteigerpiercing
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Heute berichte ich über das alltäglichste Piercing, das es gibt: das Bauchnabelpiercing. Es hat mittlerweile ja schon fast jeder, so ein nackter Nabel ist doch was richtig seltenes geworben, die „Nacktnabler“ sterben aus! Also, ich erzähle Euch, wie das ganze bei mir von Statten ging:
Da ich noch 17 war, brauchte ich eine (einfache, selbstgeschriebene) Einverständniserklärung meiner Mutter, aber mehr brauchte ich nicht, kein Formular, sie mußte nicht mitkommen, keine Personalsausweiskopie, nichts. Komisch, was? Das kommt mir jetzt – mit viel Abstand und durch Besuche in anderen Studios – sehr komisch vor.
~*~ Der Preis ~*~
Ich suchte mir einen einfachen, silbernen Stecker aus, ohne Brilli, ohne Schnickschnack. Das rate ich Grunde auch jedem, denn bei einem Piercing weiß man ja nie, wie gut und ob es überhaupt verheilt. Ich kenne viele, die haben sich von Anfang an – verstehen kann ich´s ja – schöneren Schmuck gekauft, der bis zum 50,- DM mehr kostete als ein „Standartmodell“ und vertrugen das Piercing nicht und mußten es wieder herausnehmen. Dann ist es schon ärgerlich genug, überhaupt Geld ausgegeben zu haben, aber mehr als nötig? Ich zahlte also für Stechen und Stecker 130,- DM. Heute bekommt man ja auch schon in Trödelläden Stecker und Ringe ab 15,- DM. Was nicht heißt, daß diese schlecht sind, ich selbst habe davon auch mehrere, rate aber dazu, diese erst einzusetzen, wenn das Piercing längere Zeit vollständig abgeheilt ist.
~*~ Wichtig ~*~
Wichtig ist auf jeden Fall ein steriles Umfeld und eine gute Beratung, bei mir war beides nicht gerade gegeben, aber es war mein erstes Piercing, mein erstes Piercingstudio und ich hatte überhaupt keine Ahnung, wie das eigentlich sein muß. Also bitte achtet darauf und besucht ruhig mehrere Studios, bis ihr Euch wohlfühlt, alles wißt und auch die Hygiene 100%-ig stimmt.
~*~ Die Vorbereitung ~*~
Ich legte mich dann – wie gesagt nach kurzer und unfachlicher- Beratung auf eine Liege und mein Nabel wurde desinfiziert. Dann wurde mir ein Punkt aufgemalt, wo das Piercing hinsollte. Man kann sich auch bei einem Bauchnabelpiercing eine Spritze geben lassen oder das ganze mit Spray betäuben lassen. Das hatte mir damals keiner gesagt, also wurde es ohne Betäubung gemacht.
~*~ Das Piercen ~*~
Wie gesagt, ich hatte keine Betäubung und es tat WIRKLICH nicht weh, ich merkte nichts. Aber vielleicht habe ich ja auch einen frigiden Bauchnabel, fg. Aber die ungepiercten Leute glauben es einem nicht und dann gibt es ja auch noch Gepiercte, denn hat es wehgetan, also: bei jedem Menschen ist das total unterschiedlich!
Die Stelle wird mit einer „Lochzange“ (so nenne ich das Ding jetzt einfach mal) quasi festgehalten und durch die beiden Löcher darin wird dann die Kanüle gejagt, die dann gekürzt wird, so daß der Stecker durchpaßt und man die Kanüle entfernen kann. Am Ende kommt auf den Stecker die Kugel, die festgedreht wird und das war es dann auch schon! Meistens soll man immer noch ein wenig liegen bleiben, weil durch die Angst, die Verkrampfung, die Hormonausschüttung und sonstigen Empfindungen bei dem einen oder anderen doch mal der Kreislauf nach unten sackt. Ich lag also noch ein wenig rum, obwohl ich mich wohlfühlte und schaute an mir herab. Ich hatte es ganz kurz gesehen, die Piercerin hatte es direkt zugepflastert.
~*~ Die Pflege ~*~
Auch das Alltagspiercing im Bauchnabel braucht seine Pflege. Die ersten 2 – 3 Wochen sollte das Ganze morgens mit Betaisodanna (flüssig) eingetupft werden und der Stecker immer mal vorsichtig rauf und runter bewegt werden, damit die Flüssigkeit in den Stichkanal eindringen kann und auch desinfiziert und wirkt.
Danach war es bei mir dann auch schon recht gut abgeheilt, aber ich hatte noch den Tip bekommen, das Piercing danach trotzdem alle 1 – 2 Tage mit Kochsalzlösung zu spülen, was auch sehr gut wirkte, als es sich doch 2 Mal kurz entzündete. Es war allerdings auch nichts schlimmes, ein wenig Eiter und eine leichte Schwellung (dessen muß man sich bei einem Piercing schon bewußt sein, es kann sich immer mal entzünden, auch wenn der Piercer und das Studio noch so professionell sind, es kommt immer auf den Körper und die Pflege an.
Ein Bauchnabelpiering braucht laut Piercer-Merkblatt ca. 9 Monate um komplett abzuheilen.
~*~ Gefahren ~*~
Auch hier können fiese Sachen passieren, einer Freundin von mir entzündete es sich erst nach 6 Monaten, dafür aber umso heftiger, sie mußte es herausnehmen lassen, sonst wäre es total verwachsen, eine andere hat nun aufgrund einer großen Entzündung eine sehr unschöne, große Narbe am Bauchnabel. Auch habe ich von Bauchdeckenentzündungen in Verbindung mit einem Bauchnachbelpiercing gehört. Was allerdings genau dran ist, weiß ich leider nicht, bin ja kein Mediziner.
Nundenn, ich denke, ich habe alles berichtet ich wichtig finde.
Wer nun noch keines hat und Lust bekommen hat, dem wünsche ich frohes Stechen und eine gute Abheilzeit!
Da ich noch 17 war, brauchte ich eine (einfache, selbstgeschriebene) Einverständniserklärung meiner Mutter, aber mehr brauchte ich nicht, kein Formular, sie mußte nicht mitkommen, keine Personalsausweiskopie, nichts. Komisch, was? Das kommt mir jetzt – mit viel Abstand und durch Besuche in anderen Studios – sehr komisch vor.
~*~ Der Preis ~*~
Ich suchte mir einen einfachen, silbernen Stecker aus, ohne Brilli, ohne Schnickschnack. Das rate ich Grunde auch jedem, denn bei einem Piercing weiß man ja nie, wie gut und ob es überhaupt verheilt. Ich kenne viele, die haben sich von Anfang an – verstehen kann ich´s ja – schöneren Schmuck gekauft, der bis zum 50,- DM mehr kostete als ein „Standartmodell“ und vertrugen das Piercing nicht und mußten es wieder herausnehmen. Dann ist es schon ärgerlich genug, überhaupt Geld ausgegeben zu haben, aber mehr als nötig? Ich zahlte also für Stechen und Stecker 130,- DM. Heute bekommt man ja auch schon in Trödelläden Stecker und Ringe ab 15,- DM. Was nicht heißt, daß diese schlecht sind, ich selbst habe davon auch mehrere, rate aber dazu, diese erst einzusetzen, wenn das Piercing längere Zeit vollständig abgeheilt ist.
~*~ Wichtig ~*~
Wichtig ist auf jeden Fall ein steriles Umfeld und eine gute Beratung, bei mir war beides nicht gerade gegeben, aber es war mein erstes Piercing, mein erstes Piercingstudio und ich hatte überhaupt keine Ahnung, wie das eigentlich sein muß. Also bitte achtet darauf und besucht ruhig mehrere Studios, bis ihr Euch wohlfühlt, alles wißt und auch die Hygiene 100%-ig stimmt.
~*~ Die Vorbereitung ~*~
Ich legte mich dann – wie gesagt nach kurzer und unfachlicher- Beratung auf eine Liege und mein Nabel wurde desinfiziert. Dann wurde mir ein Punkt aufgemalt, wo das Piercing hinsollte. Man kann sich auch bei einem Bauchnabelpiercing eine Spritze geben lassen oder das ganze mit Spray betäuben lassen. Das hatte mir damals keiner gesagt, also wurde es ohne Betäubung gemacht.
~*~ Das Piercen ~*~
Wie gesagt, ich hatte keine Betäubung und es tat WIRKLICH nicht weh, ich merkte nichts. Aber vielleicht habe ich ja auch einen frigiden Bauchnabel, fg. Aber die ungepiercten Leute glauben es einem nicht und dann gibt es ja auch noch Gepiercte, denn hat es wehgetan, also: bei jedem Menschen ist das total unterschiedlich!
Die Stelle wird mit einer „Lochzange“ (so nenne ich das Ding jetzt einfach mal) quasi festgehalten und durch die beiden Löcher darin wird dann die Kanüle gejagt, die dann gekürzt wird, so daß der Stecker durchpaßt und man die Kanüle entfernen kann. Am Ende kommt auf den Stecker die Kugel, die festgedreht wird und das war es dann auch schon! Meistens soll man immer noch ein wenig liegen bleiben, weil durch die Angst, die Verkrampfung, die Hormonausschüttung und sonstigen Empfindungen bei dem einen oder anderen doch mal der Kreislauf nach unten sackt. Ich lag also noch ein wenig rum, obwohl ich mich wohlfühlte und schaute an mir herab. Ich hatte es ganz kurz gesehen, die Piercerin hatte es direkt zugepflastert.
~*~ Die Pflege ~*~
Auch das Alltagspiercing im Bauchnabel braucht seine Pflege. Die ersten 2 – 3 Wochen sollte das Ganze morgens mit Betaisodanna (flüssig) eingetupft werden und der Stecker immer mal vorsichtig rauf und runter bewegt werden, damit die Flüssigkeit in den Stichkanal eindringen kann und auch desinfiziert und wirkt.
Danach war es bei mir dann auch schon recht gut abgeheilt, aber ich hatte noch den Tip bekommen, das Piercing danach trotzdem alle 1 – 2 Tage mit Kochsalzlösung zu spülen, was auch sehr gut wirkte, als es sich doch 2 Mal kurz entzündete. Es war allerdings auch nichts schlimmes, ein wenig Eiter und eine leichte Schwellung (dessen muß man sich bei einem Piercing schon bewußt sein, es kann sich immer mal entzünden, auch wenn der Piercer und das Studio noch so professionell sind, es kommt immer auf den Körper und die Pflege an.
Ein Bauchnabelpiering braucht laut Piercer-Merkblatt ca. 9 Monate um komplett abzuheilen.
~*~ Gefahren ~*~
Auch hier können fiese Sachen passieren, einer Freundin von mir entzündete es sich erst nach 6 Monaten, dafür aber umso heftiger, sie mußte es herausnehmen lassen, sonst wäre es total verwachsen, eine andere hat nun aufgrund einer großen Entzündung eine sehr unschöne, große Narbe am Bauchnabel. Auch habe ich von Bauchdeckenentzündungen in Verbindung mit einem Bauchnachbelpiercing gehört. Was allerdings genau dran ist, weiß ich leider nicht, bin ja kein Mediziner.
Nundenn, ich denke, ich habe alles berichtet ich wichtig finde.
Wer nun noch keines hat und Lust bekommen hat, dem wünsche ich frohes Stechen und eine gute Abheilzeit!
17 Bewertungen, 3 Kommentare
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27.05.2002, 00:17 Uhr von Lachesis
Bewertung: sehr hilfreichIch bleibe Nacktnabler...und wenn ich irgendwann der letzte bin!!!
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19.05.2002, 04:29 Uhr von Patrick75
Bewertung: sehr hilfreichKlasse und vor allem trefflicher Bericht! Hätte mein Schatz nicht besser Schreiben können. Gruß!
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19.05.2002, 04:08 Uhr von Beatrix20
Bewertung: sehr hilfreichDa bist Du ja! Bea
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