Erfahrungsbericht von timbachmann
Britney lässt mal wieder die Hüllen fallen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Yopi-Freunde,
sie hat es mal wieder getan. Wer? Britney Spears! Und was? Sie hat einen neuen Viedeoclip gedreht. Und zwar zu dem Song I love Rock & Roll. Wer diesen Song schon gehört hat und auch schon einige Meinungen darüber gelesen hat, wird festgestellt haben, dass es über das Lied sehr unterschiedliche Meinungen und Einstellungen gibt. Ich persönlich finde das Lied mittelmäßig, da Britney Spears auch nicht gerade mein Musikgeschmack ist. Ich bin eher für härtere Metalbands wie Soulfly oder Slipknot zu haben. Aber nun weiter: Zu den meisten bekannteren Songs und Singleauskopplungen kann man dann erst richtig etwas sagen, wenn auch das Musikvideo erschienen ist. Und man sich dann auch ein näheres Bild über Motiv und Hintergründe des Songs machen kann. Ob jedoch bei Britney überhaupt ein Motiv für dieses Lied vorhanden war, oder ob es ein reines Marketinggedudel darstellt steht hier jetzt einmal nicht zur Diskussion.
Nun möchte ich aber doch auch einmal näher auf das Video eingehen. Zu Beginn sieht man sich in die Glamourwelt der Musikszene der 60er Jahre zurückversetzt mit einem klassischen Bühnenaufbau und der damals brandaktuellen schwarz-weiß Kameraauflösung. Doch dieses Szenario ändert sich bald und es kommt Farbe ins Bild. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn da Britney wie bekannt doch eher in unsere Zeit passt, sollte es nicht nach den 60ern aussehen. Zumindest nur ein bisschen; wie ja auch der Titel verrät.
Nun zum Abwechslungsreichtum lässt sich in etwa soviel sagen. Sehr gute Umsetzung. Durch zahlreiche Cuts (Schnitte) und viele Veränderungen der Kameraperspektive wird ein oft wechselndes, interessantes Klischee erzeugt. Auch die verschiedenen Blickwinkel und Darstellungen der Hauptperson des Videos (welch Wunder – es ist Britney Spears) verleihem dem Video einen abwechslungsreichen Charakter. Die Positionen wechseln von Britney als heißer Rockerbraut auf einem Feuerstuhl, bis hin zu aufreizenden Kriechaktionen auf allen Vieren, die ja auch schon die sich im Schlamm wälzende Shakira (in Wherever, Whenever) beherzigt vollführte. Deshalb in Punkto Kameraführung und Abwechslungsreichtum eine überzeugende Leistung.
Britney Spears gelingt es die von ihr verkörperten Personen darzustellen. Ob dies glaubwürdig erscheint sei dahingestellt und sollte von jedem eigentlich individuell für sich beantwortet werden. Ich kaufe ihr jedenfalls das Image einer Rockerbraut nicht ab. Eigentlich sogar überhaupt nicht. Denn entspricht es einer Rockerbraut sich heulend über ihren Ex-Freund zu beklagen? Eher nicht. Natürlich kann Britney auch in diesem Video wieder einige Männer mit ihrem Körper in ihren Bann ziehen. Aber das gehört mit zur Show. Wer würde sich auch von einer Sängerin alla Queen Elizabeth beeindruckt zeigen. Eher wenige; höchstens die vom ganz alten Eisen.
Britney bricht in diesem Video einmal ganz ihren Stil. Zunächst war dieser ja geprägt durch die verschiedensten Strandszenen bei Don’t let me be the last to know oder Stuhlakrobatik bei Stronger. Jetzt ist aber eine ganz neue Mischung aus Gesang und Bild entstanden und dass wie ich finde recht überzeugend. Farblich ist das Video gut gestaltet mit den schon erwähnten schwarz-weiß auf Farbe Übergängen werden auf der einen Seite Erinnerungen an alte Showauftritte berühmter Rock & Roll Stars erinnert, aber auch die Verbindung zu unserer Zeit hergestellt und somit der Link zwischen Britney und dem Rock & Roll geschlossen. Als Fazit lässt sich demnach ziehen. Song ist durchschnitt, Video ist gut. Ich würde also insgesamt auf eine 2- plädieren. Denn es gibt sehr viele Videos die besser sind und denen Britney nicht im entferntesten das Wasser reichen kann.
Ich freue mich auf eure Kommentare und Bewertungen.
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit und schaut doch auch mal bei meinen anderen Berichten vorbei (habe bei Ciao unter dem gleichen Namen schon 210 Berichte, hier bei Yopi erst 22),
Euer TimBachmann
sie hat es mal wieder getan. Wer? Britney Spears! Und was? Sie hat einen neuen Viedeoclip gedreht. Und zwar zu dem Song I love Rock & Roll. Wer diesen Song schon gehört hat und auch schon einige Meinungen darüber gelesen hat, wird festgestellt haben, dass es über das Lied sehr unterschiedliche Meinungen und Einstellungen gibt. Ich persönlich finde das Lied mittelmäßig, da Britney Spears auch nicht gerade mein Musikgeschmack ist. Ich bin eher für härtere Metalbands wie Soulfly oder Slipknot zu haben. Aber nun weiter: Zu den meisten bekannteren Songs und Singleauskopplungen kann man dann erst richtig etwas sagen, wenn auch das Musikvideo erschienen ist. Und man sich dann auch ein näheres Bild über Motiv und Hintergründe des Songs machen kann. Ob jedoch bei Britney überhaupt ein Motiv für dieses Lied vorhanden war, oder ob es ein reines Marketinggedudel darstellt steht hier jetzt einmal nicht zur Diskussion.
Nun möchte ich aber doch auch einmal näher auf das Video eingehen. Zu Beginn sieht man sich in die Glamourwelt der Musikszene der 60er Jahre zurückversetzt mit einem klassischen Bühnenaufbau und der damals brandaktuellen schwarz-weiß Kameraauflösung. Doch dieses Szenario ändert sich bald und es kommt Farbe ins Bild. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn da Britney wie bekannt doch eher in unsere Zeit passt, sollte es nicht nach den 60ern aussehen. Zumindest nur ein bisschen; wie ja auch der Titel verrät.
Nun zum Abwechslungsreichtum lässt sich in etwa soviel sagen. Sehr gute Umsetzung. Durch zahlreiche Cuts (Schnitte) und viele Veränderungen der Kameraperspektive wird ein oft wechselndes, interessantes Klischee erzeugt. Auch die verschiedenen Blickwinkel und Darstellungen der Hauptperson des Videos (welch Wunder – es ist Britney Spears) verleihem dem Video einen abwechslungsreichen Charakter. Die Positionen wechseln von Britney als heißer Rockerbraut auf einem Feuerstuhl, bis hin zu aufreizenden Kriechaktionen auf allen Vieren, die ja auch schon die sich im Schlamm wälzende Shakira (in Wherever, Whenever) beherzigt vollführte. Deshalb in Punkto Kameraführung und Abwechslungsreichtum eine überzeugende Leistung.
Britney Spears gelingt es die von ihr verkörperten Personen darzustellen. Ob dies glaubwürdig erscheint sei dahingestellt und sollte von jedem eigentlich individuell für sich beantwortet werden. Ich kaufe ihr jedenfalls das Image einer Rockerbraut nicht ab. Eigentlich sogar überhaupt nicht. Denn entspricht es einer Rockerbraut sich heulend über ihren Ex-Freund zu beklagen? Eher nicht. Natürlich kann Britney auch in diesem Video wieder einige Männer mit ihrem Körper in ihren Bann ziehen. Aber das gehört mit zur Show. Wer würde sich auch von einer Sängerin alla Queen Elizabeth beeindruckt zeigen. Eher wenige; höchstens die vom ganz alten Eisen.
Britney bricht in diesem Video einmal ganz ihren Stil. Zunächst war dieser ja geprägt durch die verschiedensten Strandszenen bei Don’t let me be the last to know oder Stuhlakrobatik bei Stronger. Jetzt ist aber eine ganz neue Mischung aus Gesang und Bild entstanden und dass wie ich finde recht überzeugend. Farblich ist das Video gut gestaltet mit den schon erwähnten schwarz-weiß auf Farbe Übergängen werden auf der einen Seite Erinnerungen an alte Showauftritte berühmter Rock & Roll Stars erinnert, aber auch die Verbindung zu unserer Zeit hergestellt und somit der Link zwischen Britney und dem Rock & Roll geschlossen. Als Fazit lässt sich demnach ziehen. Song ist durchschnitt, Video ist gut. Ich würde also insgesamt auf eine 2- plädieren. Denn es gibt sehr viele Videos die besser sind und denen Britney nicht im entferntesten das Wasser reichen kann.
Ich freue mich auf eure Kommentare und Bewertungen.
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit und schaut doch auch mal bei meinen anderen Berichten vorbei (habe bei Ciao unter dem gleichen Namen schon 210 Berichte, hier bei Yopi erst 22),
Euer TimBachmann
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