Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Ich habe mir als erstes Mal die Beiträge meiner Vorschreiber durchgelesen und danach die Meinungen die dazu geäussert worden sind. Was ich erschreckend fand war die Polemik und das Unwissen das zum Teil an den Tag gelegt wurde. Wir wählen keinen Kanzler, sondern nur die Partei! Den Kanzler wählt dann der Bundestag. Da sich aber Personen in der Medienlandschaft besser präsentieren lassen und deren menschlichen(!) Stärken und Schwächen besser zerreissen lassen, vergessen das leider die Medien auch immer mehr. Deutschland ist damit nicht geholfen wie gut oder schlecht nur eine einzelne Person der Regierung ist, sondern der ganze Regierungsapparat (Koalition wie Opposition) muss gute Arbeit leisten. Aber wie will man das erkennen? Man kann es nicht 100%ig vorraus sagen, man kann höchstens schauen, wie es in den Ländern gemacht wird. Wenn man das macht müsste einem eigentlich etwas auffallen: Es gibt kein SPD-Land, dass in irgendeinerweise eine gute Wirtschaftsbilanz aufweisen kann. Die einzigen Geberländer im Länderfinanzausgleich sind CDU/Csu und FDP regierte Länder (Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Hamburg). Zugegeben, Hamburg war schon unter SPD-Regierung ein Geberland, aber was die da für einen Blödsinn gebaut haben, kann wohl kaum in Worte fassen (Bestes Beispiel ist die Trockenlegung eines Naturschutzgebietes um Platz für ein Airbusgelände zu bekommen, bei der es noch nichtmal sicher ist, ob die dort Überhaupt angesiedelt wird, obwohl 5 km unterhalbs der Elbe Gewerbeland zu Verfügung steht!) Also wirtschaftliche Kompetenzen können wir SPD nicht zuweisen. Gut, die SPD ist ja auch eher eine \"soziale\" Partei wie ihr Name schon sagt. Könnten wir sie Aufgrund ihrer \"sozialen\" Kompetenzen wählen? Prinzipiell schon, aber nicht im Augenblick und einfach deshalb, weil unsere Staatskasse leer ist (es tut mir furchtbar Leid, aber kein Mensch würde einem Bedürftigen Geld geben, wenn er dafür erstmal zur Bank gehen muss um einen Kredit aufzunehmen). Aber was sollte ein Staat in schlechten Zeiten machen? Suchen wir den Vergleich in der Wirtschaft: In schlechten Zeiten wird wenig (ca. 30%) in Risikokapital gesteckt (Aktien etc.) und und viel (logischerweise ca. 70%) in konservativen Anlagen (Immobilien etc.). Aha! Daraus sollte man doch eigentliche folgende Schlussfolgerung ziehen müssen: CDU/CSU + FDP als Sanierer für Deutschland! Sollte es (unwahrscheinlicherweise) nach vier Jahren nicht geklappt haben, kann die PDS immer noch den Insolvenzverwalter 2006 machen.
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