Fach Deutsch Testbericht

Fach-deutsch
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Summe aller Bewertungen
  • Schwierigkeitsgrad der Ausbildung:  durchschnittlich
  • Arbeitsaufwand:  durchschnittlich
  • Prüfungsanforderungen:  hoch

Erfahrungsbericht von BigRebecca

Im Deutschunterricht scheiden sich die Wohlhabenden von den nicht so Wohlhabenden

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Mir fällt kein anderes Fach ein, indem er stärker ausfällt, der Unterschied zwischen Arm und Reich!

Besonders Kinder von Gebildeten Eltern(Anwälte, Ärzte,...) sind hier meistens sehr gut oder zumindest gut, obwohl es hier natürlich auch noch ausnahmen gibt.
Die Kinder der Normalgebildeten(Realabschluss) oder Schlechter-Gebildeten Eltern haben da schon mehr Probleme. Zum einen reden hier die Eltern in einem Duetsch das so einfach ist, dass es jeder versteht, zum anderen wird aber mindestens aber der 9.Klasse immer mehr verlangt, dass man irgendwelche Fremdwörter und besondere Satzstrukturen verwendet. Da haben natürlich die Kinder der Gebildeten Leuten einen Vorteil, denn sie werden zu hause meist mit solchen Themen mehr oder weniger freiwillig konfrontiert. Und nehmen dann bestimmte Fremdwörter in ihrem normalen Sprachgebrauch auf. So kann ich da dieses eine Beispiel nennen. Ich kenne ein Mädchen, dessen Vater Arzt ist, die Mutter Rechtsanwaltfachangestellte, oder so, und die Schwestern Jura und Medizin studieren. In Deutsch ist sie unangefochten die Beste, weil sie aus dem Wohlhabensten Elternhaus kommt. Das zumindest meine Begründung. Denn warum sollte es mich sonst wundern, dasss ausgerechnet unter den Leuten, die um eine 4 auf dem zeugnis kämpfen die SchülerInnen sind, deren Eltern nicht so wohlhabend sind??
Gerade in wohlhabenden Familien scheint es zur Tagesordnung zu gehören komplizierte Werke, von Göthe, Schiller und Co. zu lesen.

Diese Erfahrungen häufen sich immer mehr in meinem Umfeld. Und gerade weil von den meisten Leuten in Deutschland Deutsch die Muttersprache ist, müsste man ja davon ausgehen, dass alle diese Sprache gleich gut sprechen UND schreiben können.

Ich möchte auch noch auf eine weitere Sache eingehen. Wenn doch Deutsch unsere Muttersprache ist und man sie ja täglich spricht, warum muss man dann, wenn man auf dem Gymnasium neuerdings wieder 4 Kurse mit ins Abitur einbringen? Kann man denn nicht davon ausgehen, dass man nach etwa der 10.Klasse die Mittlere Reife erriecht hat und dann über ein gutes Verständnis der Deutschen Sprache verfügt und auch eine halbwegs gute Rechtschreibung hat? Ich bin der Meinung Rechtschreibfehler, die man in der 10.Klasse noch macht, wird man auch später noch machen. Ab einem bestimmten Lebensalter, wird es sehr schwer sich Rechtschreibfehler abzugewöhnen. So werden doch Schüler, die sich anstrengen um beispielsweise für das Abitur anstrengen um einen möglichst guten Durchschnitt zu erzielen, gerade in ihrer Muttersprache Deutsch versagen.
Es gab das ja schonmal, dass man Deutsch abwählen konnte, aber es wurde erst neulich wieder eingeführt. Ich war da nicht besonders begeistert drüber ich bin zwar eigentlich sprachlich sehr begabt, sowohl in Latein als auch in Englisch, aber wenn es um Deutsch geht, verklage ich auf der ganzen Linie. Ich meine das klingt immer so doof, aber es ist wirklich so, obwohl ich wirklich ja täglich mit dieser Sprache zu tun habe, könnte ich nie Grammatik erklären. Weil das solche unwesentlichen Dinge sind, über die man gar nicht nachdenkt!!

Ich denke im Großen und Ganzen, glaube ich kaum, dass sich Deutsch n meinen letzten 3 Schuljahren am Gymnasium noch zu einem meiner besten Fächer wenden wird. Ich versuche zwar ziemlich viel dafür zu tun, dass es besser wird, aber es wird wohl immer eines meiner schlechtesten Fächer bleiben.

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