Erfahrungsbericht von Anonym114
Der gelbe Riese und der Service ...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Tja, wenn Briefe und Postkarten ankommen sollen, dann ist das immer noch in der Regel Sache der Post. Leider, wie ich finde. Aus den zig Themenbereichen, die man dazu anreißen könnte, will ich vor allem zwei Bereiche vorstellen: Meine negativen Erfahrungen mit der Zuverlässigkeit der Post und den .
E I N E F R A G E D E R Z U V E R L Ä S S I G K E I T :
Wenn ich Geschenke auf den Weg bringen will, so habe ich dabei immer ein bißchen Bauchgrimmen: Denn: Kommen die guten Stücke wirklich an? Im vergangenen Jahr sind zwei etwas wertvollere Päckchen verloren gegangen mit 30 bzw. 40 Euro Inhalt. Und aus meiner Sicht trägt die Post da etwas Mitschuld.
NACHFORSCHUNGSAUFTRAG:
Den kann man natürlich stellen. Dazu geht man in eine Postfiliale, gibt an, wo man das Päckchen aufgegeben hat und was drin war. Außerdem Namen und Anschrift von Absender und Empfänger. In meinem Fall war klar: Der Beamte hatte keine Lust, meinen Auftrag anzunehmen. Einen Grund dafür kann ich mir denken. Er dachte schon/wußte wohl bereits, dass über kurz oder lang eine Absage kommen würde. So war es dann auch.
MÖGLICHE URSACHEN FÜR DAS VERSCHWINDEN:
Hier kann ich mir zwei Erklärungen vorstellen:
1. Die Päckchen sind auf dem Postweg abhanden gekommen, vielleicht vom Wagen gefallen (dann hätten sie aber zumindest wenn das innerhalb der Poststellen passiert ist wiedergefunden werden müssen) oder geklaut worden.
2. Aus meiner Sicht ist das möglicherweise die wahrscheinlichere Begründung: Der Postbote hat die (für den Kasten zu dicken) Päckchen einfach ins Treppenhaus gelegt. Dort wurden sie dann von Mitbewohnern/Fremden einfach entwendet.
WAS ICH VON DER POST ERWARTE:
Aus meiner Sicht müsste die Post für beide Fälle Maßnahmen eingreifen.
1. Die Mitarbeiter müssten schärfer kontrolliert werden. Ich habe keine Ahnung, aber vermute, dass in ihren Arbeitsverträgen steht, dass im Falle eines Diebstahls eine Entlassung folgt.
2. Auch wenn der Absender KEINE Versicherung oder eine persönliche Aushändigung an den Empfänger extra bezahlt hat, sollte der Postbote darauf achten, dass er den Brief SICHER deponiert. Falls er nicht in den Kasten passt, so sollte beim Empfänger geschellt werden. Ist auch das nicht möglich, müsste das Päckchen meiner Ansicht nach bei zuverlässigen Nachbarn abgegeben und der Empfänger per kurzer Nachricht verständigt werden.
Mir ist schon klar: Sicher wird jetzt mancher im Sinne der Post protestieren und mir vorschlagen, dass ich dann doch (gefälligst) mich tatsächlich für die teurere Art des Versendens entscheiden sollte. Sicher wäre das eine Überlegung wert. Im umgekehrten bezahle ich die Post für eine Dienstleistung. Wenn aber diese sogar häufig nicht erfüllt wird, dann bricht aus meiner Sicht die Post die Abmachung und sollte versuchen, den Fehler künftig vermeiden.
B I T T E N A C H S E N D E N:
Das ist an sich eine praktische Angelegenheit. Wer für einige Tagen oder Wochen privat oder beruflich nicht zu Hause ist, aber innerhalb vonDeutschland seine Post trotzdem erhalten möchte, kann so einen Antrag stellen.
WO GIBT ES IHN:
Da hat man zwei Möglichkeiten:
1. Man holt sich einen in einer Postzweigstelle ab. In der Regel sind sie zwar in einer Umzugsbroschüre. Denn auch dann muss man ja seine Post an die neue Anschrift weiter leiten. Man füllt ein Formular aus und schickt es anschließend an das Nachsendezentrum in München. Ein Umschlag dafür liegt bei.
2.Im Internet bei www.deutschepost.de. kann man unter Online-Services auf Nachsende-/Lagerservice klicken. Dort wählt man aus, ob man privat oder geschäftlich Post nachsenden lassen möchte. Leider funktioniert der Link zu weiteren Details bei mir nicht. Aber über die Auftragserteilung kommt man online zum entsprechenden Formular. Dort besteht die Möglichkeit, Umzug, vorübergehende Abwesenheit, Sterbefall oder Sontiges als Grund anzugeben, Beginn und Dauer der Nachsendung einzutragen und zu entscheiden, ob auch Päckchen, Pakete, schwere Infopost und Blindensendungen umleiten möchte. Als nächstes gib man seine persönlichen Daten an.
WAS KOSTET DER SPASS?
Tja, da ist dann der schwierige Aspekt: Für bis zu sechs Monate muss man nämlich 14,80 Euro berappen. Wer also beispielsweise acht Tage unterwegs ist, den kommt die Geschichte bereits extrem teuer!
Bis Ende vergangenen Jahres war das Ganze noch kostenlos ...
ZUVERLÄSSIGKEIT:
In der Regel ist die recht gut. Die Post kommt mit zweitägiger Verspätung an der Nachsendeadresse an. Darauf ist dann ein großer Aufkleber mit der neuen Anschrift, der bei Postkarten auch den ganzen Text verdeckt, der aber gut abziehbar ist.
FAZIT:
Ich bin inzwischen reichlich genervt von der Post und froh, dass ich viele Dinge per E-Mail schneller und preiswerter erledigen kann. Wenn ich große Sachen verschicken müsste, so überlege ich zweimal, ob ich sie nicht doch auf irgendeine Weise persönlich und damit zuverlässig an den Zielort bringen kann.
Der Nachsendeauftrag ist zwar eine gute Angelegenheit. Aber zu dem neuen Preis kommt er zumindes bei vorübergehender Abwesenheit nicht mehr für mich in Frage. Ich finde es überaus schade, dass die Post derart mies in ihrem Service ist und kann nur offen, dass sich der Markt weiter für kundenorientiertere Unternehmen öffnet!
E I N E F R A G E D E R Z U V E R L Ä S S I G K E I T :
Wenn ich Geschenke auf den Weg bringen will, so habe ich dabei immer ein bißchen Bauchgrimmen: Denn: Kommen die guten Stücke wirklich an? Im vergangenen Jahr sind zwei etwas wertvollere Päckchen verloren gegangen mit 30 bzw. 40 Euro Inhalt. Und aus meiner Sicht trägt die Post da etwas Mitschuld.
NACHFORSCHUNGSAUFTRAG:
Den kann man natürlich stellen. Dazu geht man in eine Postfiliale, gibt an, wo man das Päckchen aufgegeben hat und was drin war. Außerdem Namen und Anschrift von Absender und Empfänger. In meinem Fall war klar: Der Beamte hatte keine Lust, meinen Auftrag anzunehmen. Einen Grund dafür kann ich mir denken. Er dachte schon/wußte wohl bereits, dass über kurz oder lang eine Absage kommen würde. So war es dann auch.
MÖGLICHE URSACHEN FÜR DAS VERSCHWINDEN:
Hier kann ich mir zwei Erklärungen vorstellen:
1. Die Päckchen sind auf dem Postweg abhanden gekommen, vielleicht vom Wagen gefallen (dann hätten sie aber zumindest wenn das innerhalb der Poststellen passiert ist wiedergefunden werden müssen) oder geklaut worden.
2. Aus meiner Sicht ist das möglicherweise die wahrscheinlichere Begründung: Der Postbote hat die (für den Kasten zu dicken) Päckchen einfach ins Treppenhaus gelegt. Dort wurden sie dann von Mitbewohnern/Fremden einfach entwendet.
WAS ICH VON DER POST ERWARTE:
Aus meiner Sicht müsste die Post für beide Fälle Maßnahmen eingreifen.
1. Die Mitarbeiter müssten schärfer kontrolliert werden. Ich habe keine Ahnung, aber vermute, dass in ihren Arbeitsverträgen steht, dass im Falle eines Diebstahls eine Entlassung folgt.
2. Auch wenn der Absender KEINE Versicherung oder eine persönliche Aushändigung an den Empfänger extra bezahlt hat, sollte der Postbote darauf achten, dass er den Brief SICHER deponiert. Falls er nicht in den Kasten passt, so sollte beim Empfänger geschellt werden. Ist auch das nicht möglich, müsste das Päckchen meiner Ansicht nach bei zuverlässigen Nachbarn abgegeben und der Empfänger per kurzer Nachricht verständigt werden.
Mir ist schon klar: Sicher wird jetzt mancher im Sinne der Post protestieren und mir vorschlagen, dass ich dann doch (gefälligst) mich tatsächlich für die teurere Art des Versendens entscheiden sollte. Sicher wäre das eine Überlegung wert. Im umgekehrten bezahle ich die Post für eine Dienstleistung. Wenn aber diese sogar häufig nicht erfüllt wird, dann bricht aus meiner Sicht die Post die Abmachung und sollte versuchen, den Fehler künftig vermeiden.
B I T T E N A C H S E N D E N:
Das ist an sich eine praktische Angelegenheit. Wer für einige Tagen oder Wochen privat oder beruflich nicht zu Hause ist, aber innerhalb vonDeutschland seine Post trotzdem erhalten möchte, kann so einen Antrag stellen.
WO GIBT ES IHN:
Da hat man zwei Möglichkeiten:
1. Man holt sich einen in einer Postzweigstelle ab. In der Regel sind sie zwar in einer Umzugsbroschüre. Denn auch dann muss man ja seine Post an die neue Anschrift weiter leiten. Man füllt ein Formular aus und schickt es anschließend an das Nachsendezentrum in München. Ein Umschlag dafür liegt bei.
2.Im Internet bei www.deutschepost.de. kann man unter Online-Services auf Nachsende-/Lagerservice klicken. Dort wählt man aus, ob man privat oder geschäftlich Post nachsenden lassen möchte. Leider funktioniert der Link zu weiteren Details bei mir nicht. Aber über die Auftragserteilung kommt man online zum entsprechenden Formular. Dort besteht die Möglichkeit, Umzug, vorübergehende Abwesenheit, Sterbefall oder Sontiges als Grund anzugeben, Beginn und Dauer der Nachsendung einzutragen und zu entscheiden, ob auch Päckchen, Pakete, schwere Infopost und Blindensendungen umleiten möchte. Als nächstes gib man seine persönlichen Daten an.
WAS KOSTET DER SPASS?
Tja, da ist dann der schwierige Aspekt: Für bis zu sechs Monate muss man nämlich 14,80 Euro berappen. Wer also beispielsweise acht Tage unterwegs ist, den kommt die Geschichte bereits extrem teuer!
Bis Ende vergangenen Jahres war das Ganze noch kostenlos ...
ZUVERLÄSSIGKEIT:
In der Regel ist die recht gut. Die Post kommt mit zweitägiger Verspätung an der Nachsendeadresse an. Darauf ist dann ein großer Aufkleber mit der neuen Anschrift, der bei Postkarten auch den ganzen Text verdeckt, der aber gut abziehbar ist.
FAZIT:
Ich bin inzwischen reichlich genervt von der Post und froh, dass ich viele Dinge per E-Mail schneller und preiswerter erledigen kann. Wenn ich große Sachen verschicken müsste, so überlege ich zweimal, ob ich sie nicht doch auf irgendeine Weise persönlich und damit zuverlässig an den Zielort bringen kann.
Der Nachsendeauftrag ist zwar eine gute Angelegenheit. Aber zu dem neuen Preis kommt er zumindes bei vorübergehender Abwesenheit nicht mehr für mich in Frage. Ich finde es überaus schade, dass die Post derart mies in ihrem Service ist und kann nur offen, dass sich der Markt weiter für kundenorientiertere Unternehmen öffnet!
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