Deutschland sucht den Superstar (VHS) Testbericht

Deutschland-sucht-den-superstar-vhs-musik-pop-dvd
ab 8,12
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Summe aller Bewertungen
  • Action:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von fabischmitt

Deutschland sucht den Superstar:Volltreffer oder Blamierung?

Pro:

Entdeckung von Talenten, professionelle Jury, Abstimmungsverfahren, Medien- Knüller

Kontra:

Abstimmungsweise durch Abzocke, Komiker als Show- Einlage engagiert, Knebelverträge, Ergebnisse eventuell getürkt

Empfehlung:

Ja

oder:
Wie objektiv und ehrlich ist \"Deutschland sucht den Superstar\" wirklich?



..:: Vorwort ::..

Wer kennt sie nicht, die inzwischen berühmt- berüchtigte Samstag- Abend- Show \"Deutschland sucht den Superstar\", kurz DSDS, die die Gemüter erregt und erhitzt und selbst diejenigen in Mitleidenschaft zieht, die die Show überhaupt nicht sehen können oder (gesehen haben) wollen. \"Deutschland sucht den Superstar\" ... ist dem wirklich so, oder ist das Ganze nur ein wahres Spektakel bzw. wieder einer dieser Freibriefe zum Gelddrucken. Dem soll hier auf den Grund gegangen werden.


..: Das Konzept ::..

Nach dem Vorbild des englischen Formats \"Pop Idol\" wurde die Show aufgrund ihres Erfolges auf Deutschland und andere Länder übertragen, der Erfinder zugleich wiederum um einige Millionen reicher.

Wie bei dem Vorgänger PopStars (auf RTL II) wurde auch bei DSDS nach jungen Menschen gesucht, die glauben, mit entsprechender Stimme und überzeugendem Auftritt beim Publikum anzukommen und eine Karriere als Superstar beginnen zu können. Am Anfang beurteilte eine 4-köpfige Jury den jeweiligen Auftritt der einzelnen Bewerber und sortierte gründlich aus, bei den verbleibenden Top 10 hat sie aber keinen direkten Einfluß mehr auf das Ergebnis. Über 10.000 Bewerber aller Altersklassen und Couleur hatten sich zu den Castings gemeldet, aus denen letztendlich eine Crux von 100 Leuten ausgewählt wurde, um sie durch verschiedene Runden und Prüfungen von der Jury auf Herz und Nieren prüfen zu lassen, bis am Ende die 10 talentiertesten und hoffnungsvollsten Kandidaten übrigblieben, so meint man jedenfalls.

In nun folgenden Sendungen, die live am Fernseher übertragen werden, traten und treten diese 10 Kandidaten in verschiedenen Mottoshows auf, präsentieren ein selbst gewähltes Lied, um ihr weiteres Schicksal am Ende in die Hände der Zuschauer an den Bildschirmen zu legen, die mit ihren Anrufen kund tun, wer auch in der nächsten Runde dabei sein soll. Dabei kostet ein Anruf 0.49 Euro und jeder Zuschauer kann so oft anrufen, wie er möchte. Die Sendung läuft von 21.15 Uhr bis 22.15 Uhr und nach einer Stunde Pause, in der die Zuschauer Gelegenheit haben, für ihren Favoriten anzurufen, kommt um 23.15 Uhr die Entscheidung, wer in der nächsten Runde wieder dabei ist bzw. wessen Auftritt nicht gut genug dafür war. Die Jury hat also keinen direkten Einfluß mehr auf das Weiterkommen, dies liegt nun einzig und allein in den Händen der Zuschauer bzw. Anrufer. Am Ende bleiben zwei Finalisten übrig, die um die Gunst der Zuschauer und Anrufer buhlen.



..:: Die Jury ::..

Die 4- köpfige Jury setzt sich dabei aus den folgenden Personen zusammen:

• Dieter Bohlen:
Der Musikproduzent und Multimillionär, der den Gewinner der Show auch produzieren wird, wurde berühmt als Mitglied der Gruppe Modern Talking, der er zusammen mit seinem Freund und Partner Thomas Anders vor wenigen Jahren zu einem sehr erfolgreichen Comeback verhalf. Wenn er sie nicht schon vorher eingebüßt hatte, so verlor er während des Castings noch mehr Freunde durch seine teilweise sehr verletzenden Kommentare gegenüber den Bewerbern, die er scheinbar hauptsächlich deshalb benutzte, um dem voyeuristisch veranlagten und zur Schadenfreude neigenden Publikum vor den Bildschirmen entsprechende Befriedigung zu verschaffen. Trotzdem sollte man die Bewerber wie Menschen mit Gefühlen behandeln, wenn man ihnen die fehlende Prädestination für eine solche Karriere vermittelt.

• Shona Fraser:
Die MTV- Moderatorin und WDR5- Kolumnistin studierte Französisch und Deutsch und im Anschluß Rundfunk-Journalismus. Nach Abschluss arbeitete sie bei verschiedenen Fernseh- und Radiosendern wie zum Beispiel MTV, BBC und WDR 5. Später begann sie als Musikmoderatorin und Chefin der Musikredaktion beim größten Studentenradio Englands, mit anschließenden Engagements bei diversen englischen, französischen und deutschen TV- und Radiosendern. In der Jury übernimmt sie den mitfühlenden Part, bringt ihre Meinung - ganz wie die Engländer es mögen - meistens schön positiv zum Ausdruck.

• Thomas Bug:
Der N-Joy- Radiomoderator begann seine Laufbahn schon im Alter von 15 Jahren beim Sender RPR 1. Nach einer parallelen Fotografenausbildung und einem anschließenden Volontariat bei einem norddeutschen Sender arbeitete er unter anderem bei Eins Live, HR3 und dem WDR. Als Chef seiner eigenen Vermittlungsagentur bringt er nicht nur Radiomoderatoren an den Mann, sondern bildet sie auch aus, wobei er aufgrund seiner Tätigkeit als Referent der Deutschen Hörfunkakademie natürlich besonders gut einschätzen kann, welches Potential in jedem einzelnen Bewerber steckt und dies auch bei DSDS zum Ausdruck bringt.

• Thomas Stein:
Der Präsident der Bertelsmann Music Group (BMG) Deutschland war nach einer kaufmännischen Lehre einer der Hauptakteure beim Aufbau der Printmedien- Kette Montanus, die inzwischen unter dem Namen Thalia weiterlebt. Nach Zwischenstationen bei der EMI- Tochter Crystal Schall-platten GmbH, dem ZDF und bei der Teldec Schallplatten GmbH kam er 1988 zu BMG, wo er innerhalb weniger Jahre zum Verantwortlichen über alle deutschsprachigen BMG- Niederlassungen wurde und Stars wie N\'Sync, Lou Bega, Falco und auch ATC unter Vertrag nahm. Aus seiner Erfahrung heraus weiß er natürlich, was die Hörer wünschen und trotz aller ihm entgegengebrachten Buh- Rufe bringt er dies auch offen zum Ausdruck, so daß er keinen der Kandidaten im Unklaren läßt, wie und ob es ihm gefallen hat.



..:: Die Moderatoren ::..

• Michelle Hunziker:
Die Ex- Frau von Eros Ramazotti wurde in der Schweiz geboren und ging dort zur Schule. Während ihrer Schulzeit reiste sie nach Mailand, um Foto-modell zu werden, und wurde vom Fleck weg von einer der renommiertesten Agenturen verpflichtet. Im italienischen Fernsehen moderierte sie eine Comedy- und zwei weitere Shows und wurde dafür letztes Jahr gleich zweifach mit dem TV- Oscar ausgezeichnet. Nach der Co- Moderation bei der \"Goldenen Kamera\" 1998 und bei einer Bambi- Verleihung ist das Engagement bei DSDS nun ein weiterer Schritt auf der Karriereleiter der attraktiven Schweizerin, die mehrere Sprachen fließend spricht.
Ich kenne Michelle hauptsächlich als Frau, die es geschafft hat, mit Eros Ramazotti in den Hafen der Ehe einzulaufen. Aber auch ihre Shootings und diverse Modelauftritte sind mir noch im Gedächtnis. Insofern bin ich von ihrem Auftritt bei DSDS enttäuscht, denn sie verkörpert nicht nur das Klischee vom blonden Dummchen, das sich nicht artikulieren kann, wobei ich jedoch nicht auf ihren Schweizer Dialekt anspiele, sondern eher auf ihre erzwungenen Späße; auch ihre Kleider wirken wie aus dem Schrank mit den Karnevalskostümen, aber nicht wie der Geschmack einer modebe-wußten, attraktiven jungen Frau.

• Carsten Spengemann:
Der Enkel von Hans Albers begann nach dem Abitur zunächst ein Medizin- Studium, entschied sich dann aber für die Schauspielerei, als er das Ange-bot bekam, eine Gastrolle im \"Tatort\" anzunehmen. Es folgte eine Schau-spiel- Ausbildung an der renommierten \"Lee Strasberg School\" in New York. Nach einem Journalismus- und Medienwissenschaftsstudium mit einer anschließenden Moderatorenausbildung hatte er Gastrollen in verschiede-nen Serien und Theaterstücken und eine Hauptrolle in der \"Verbotenen Liebe\".
Obwohl er als Moderator schon diverse Erfahrungen sammeln konnte, wirkt Carsten Spengemann bei DSDS keinesfalls souverän, sondern vergleichs-weise eher wie ein Kettenraucher auf Entzug. Er ist nicht nur sehr nervös, sondern scheint auch mit seinen Händen nichts anfangen zu können, weshalb er sich immer wieder an Michelle Hunziker festzuhalten versucht und somit dem Gerücht einer heimlichen Liebschaft zwischen beiden immer wieder neue Nahrung gibt.



..:: Die Kandidaten ::..

In alphabetischer Reihenfolge möchte ich nun etwas zu den Kandidaten sagen. Obwohl die Mottoshows nur mit den 10 letzten Kandidaten statt-finden, stehen hier 11 Namen, aus dem einfachen Grund, daß Judith ausgestiegen und Nicole nachgerückt ist, die beim Casting nur knapp auf dem 11. Platz gelandet war.

• Alexander Klaws:
Aus Sendenhorst stammend, gehören Robbie Williams, Xavier Naidoo und Phil Collins zu seinen Lieblingsmusikern. Durch seine Schulband \"Hamel Kamine\" und sein Mitwirken in der Hiltruper Big-Band \"Kant Connection\" konnte der 19jährige Alexander, der noch zur Schule geht, schon Einiges an Bühnenerfahrung sammeln. Seine Karriere unterstützt er zusätzlich durch Gesangsunterricht und Klavierspielen in einem Konservatorium. Er wird rein optisch mit Ralf Schuhmachen verglichen und bringt durchweg gute Leistungen, hat sich in den letzten Shows sogar noch gesteigert.

• Andrea Josten:
Andrea ist gebürtige Chilenin, wohnt in Ginsheim und ist Friseur- Azubi. Nach der Scheidung ihrer Eltern kam die 17jährige im Alter von 11 Jahren mit ihrer Mutter nach Deutschland, wo diese später einen Deutschen heiratete, der Andrea adoptierte und ihr somit die deutsche Staatsbürger-schaft gab. Die mit dem 23jährigen Onkel ihrer besten Freundin liierte Andrea tanzt leidenschaftlich gern, hat sowohl in Chile als auch in Deutschland lange Jahre Handball gespielt und an mehreren Schultheater- Aufführungen teilgenommen. Mit ihren roten Strähnen im schwarzen Haar hat sie sicher Farbe in die Truppe gebracht, war aber einfach zu schwach, um weit zu kommen.

• Daniel Küblböck:
Der ausgeflippte Daniel kommt aus Eggenfelden und ist Auszubildender in einer Kinderpflegerschule. Neben seiner Leidenschaft, dem Gitarre spielen, und dem Komponieren eigener Songs, liebt er Second- Hand- Klamotten, Krawatten und grell Klamotten. Daniel, der 17 Jahre alt ist, mag Black Music, Soul und Pop sowie Madonna, Jennifer Lopez und Eminem und ist bekennend bisexuell. Schon von seiner Art her und erst recht der Weise, wie er wirkliche Klassiker mit seiner Stimmer verhunzt, ist er mir von Anfang nicht sympathisch.

• Daniel Lopes:
Aus Brasilien kommend, wohnt der 26jährige Daniel in Schloß Holte. Neben Juliette gehört er zu den Profis im Geschäft, da er Sänger und seine Musik in den Bereichen R&B, Pop, Rock und House zu finden ist. Daniel, der bereits ein Grundstück in Brasilien besitzt, kam schon in den Genuß eines Plattenvertrages , doch fiel seine CD der globalen Situation zum Opfer (11.September, der eher Balladen den Vorzug gab), weshalb sie nie veröffentlicht und sein Plattenvertrag wieder gekündigt wurde. Als Vertre-ter der Latinos hatte er sicher nicht nur wegen seines Aussehens, sondern auch wegen seiner Stimme eine gute und reelle Chance auf einen Platz unter den letzten Verbliebenen, wurde aber zu recht heraus gewählt, weil er einfach zu überheblich wirkt.

• Gracia Baur:
Die 20jährige Gracia, die in München lebt und sich dort zur Veranstaltungs-kauffrau ausbilden läßt, hatte schon vor DSDS diverse Auftritte vor größerem Publikum und auch schon ein Studio von innen gesehen, als sie ein gesangliches Geschenk aufnehmen wollte. Für mich gehörte sie vor ihrem Ausscheiden zu den ganz großen Favoriten auf die Endrunde.

• Judith Lefeber:
Die indische Studentin (Gesang, Musik und Schauspiel) aus Rheda-Wieden-brück hat schon im zarten Alter von 6 Jahren angefangen zu singen und Klavierunterricht zu nehmen, später dann nahm sie auch Gesangsunter-richt. Judith, die 21 Jahre alt ist, war stimmlich sehr gesegnet, stieg dann aber aus persönlichen Gründen aus.

• Juliette Schoppmann:
Juliette hat schon früh ihre Bestimmung gefunden und ist demzufolge schon ein alter Hase im Showgeschäft. Die inzwischen 22jährige steht seit ihrem 10 Lebensjahr auf der Bühne und hat seit dieser Zeit kontinuierlich an sich gearbeitet, sprich: auch schon eine professionelle Musicalausbildung hinter sich. Juliette, die ihren Hund und Musik allgemein liebt, tritt nun schon seit einigen Jahren in verschiedenen Musicals auf.

• Nektarios Bamiatzis:
Der sehr religiöse Grieche kommt aus Stuttgart und möchte eine Karriere als Sänger machen. Erfahrung hat er bereits als Gesangslehrer und Studiosänger gesammelt. Nach einigen Semestern Informatik brach er sein Studium ab, um Studiert hat er einige Semester Informatik, brach das Studium dann aber zu Gunsten der Musik ab. Nektarios hat zweifellos eine gute Stimme, dafür aber wenig Bühnenpräsenz und unverständlicherweise wurde von der Jury beständig wegen seines Outfits und auch seiner Titelauswahl kritisiert.

• Nicole Süßmilch:
Die 22jährige Nicole hat die Musik zu ihrem Lebensinhalt gemacht. Sie kann nicht nur auf mehrere mit den Puhdys aufgenommene Stücke zurückblicken, sondern ist mit der Gruppe auch schon des Öfteren aufgetreten. Nicole, die gerne Depeche Mode und Madonna hört, spielt E- und Akustik- Gitarre und geht oft ins Fitneßstudio. Neben ihrer Laufbahn in der Musikbranche arbei-tet sie derzeit beim Sicherheitsdienst der Filmstudios in Berlin- Babelsberg.

• Stephanie Brauckmeyer:
Die gelernte Werbekauffrau ist 22 Jahre alt, hat zwei Brüder und zählt die GZSZ- Schauspielerin Nina Bott zu ihren besten Freundinnen. Wegen ihres Freundes, dem bei Alba Berlin spielenden Basketball- Nationalspieler Nino Garris, kam sie nach Berlin. Stephanie, die ebenso wie Daniel Lopes schon einen Plattenvertrag (mit ihrer damaligen Band) hatte, begann ebenfalls früh mit dem Singen, zuerst im Schulchor, dann eine Gesangsausbildung und Auftritte auf zahlreichen regionalen Veranstaltungen. Ebenso wie Andrea hatte sie aber zu wenig Potential, um es weit nach vorne unter die letzten Verbleibenden zu schaffen.

• Vanessa Struhler:
Die Schülerin aus Oberhausen, die Bertriebsfachwirtin werden möchte, hat eine Gesangsausbildung und bringt diese bei Auftritte auf diversen Be-triebsfeiern und anderen Feierlichkeiten zum Einsatz. Nebenbei hat sie auch schon bei Schönheitswettbewerben teilgenommen und einige davon gewonnen. Obwohl sie zuerst meine Favoritin war, wurde sie immer mehr von Juliette verdrängt, da sie sich im Gegensatz zu den anderen Kandida-ten von Show zu Show eher verschlechtert als verbessert hat und auch meines Erachtens etwas zu blauäugig an die Sache heranging. Obendrein wäre sie als Superstar früher oder später in einen Interessenkonflikt geraten, sich zwischen einer Karriere im Musikgeschäft (mit den zugehö-rigen Entbehrungen) und ihrem Verlobten Dennis zu entscheiden.



..:: Die Analyse ::..

Nach mehreren Staffeln der \"Popstars\", die Gruppen wie die No Angels und Bro\'Sis zum Vorschein brachten, ist der Bedarf an gecasteten \"Superstars\" scheinbar noch immer nicht gedeckt, wie der Erfolg von DSDS nur zu deutlich zeigt. Dabei dürfte es nicht allein um das Ergebnis, nämlich den letztendlich zu kürenden Superstar, gehen, sondern vor allem um die Unterhaltung während der Show, die dem Zuschauer zuteil wird: wer stellt sich wie an, für wen fiebere ich mit bzw. rufe ich an, was machen die Konkurrenten meines Lieblings, hat er einen guten Tag, was sagt die Jury und zu wessen Ungunsten entscheidet letztendlich die Stimmenzahl, sprich: die Menge der eingegangenen Anrufe.

Aus der gesamten Flut an Bewerbern sind letztendlich 10 Glückliche ausgewählt worden, die in wöchentlichen Fernseh- Live- Auftritten vor einem Millionenpublikum ihre Bestes geben und versuchen, die Gunst der Zuschauer für sich zu vertiefen bzw. erst einmal zu vereinnahmen. Doch trotz sorgfältiger Vorauswahl zeigte sich auch bei den Verbliebenen, daß nicht alles Gold ist, was glänzt. Die Spreu wurde vom Weizen getrennt. Während Andrea, Stephanie und Nektarios beim Publikum nicht sehr ankamen und demzufolge gleich in den ersten Shows ausschieden, schafften es beispielsweise Juliette, Gracia und Alexander spielend, mit ihren Auftritten und - erst recht - mit ihren Stimmen zu überzeugen und die Auswahl in die Top 10 zu rechtfertigen. Eine Mottoshow nach der anderen verstrich, doch bei ihnen waren stimmlich nicht einmal vom Ansatz irgendwelche Schwächen zu erkennen.

Im Gegenteil, sie arbeiteten kontinuierlich an sich, verbesserten sich von Show zu Show, von Woche zu Woche und nahmen die teilweise ausge-drückte Kritik der Jury an ihrer Performance mehr als ernst, um es beim nächsten Mal noch besser zu machen. Und ich kann nur sagen: Juliette und Alexander sind neben Gracia die Einzigen der 10 Kandidaten, die wirklich und schon jetzt das Attribut eines Superstars für sich in Anspruch nehmen dürfen. Alexander ist eben ein Show- Talent und Gracia sehr nett und natürlich. Diese Eigenschaften treffen auch auf alle Fälle auch auf Juliette zu, die mit ihrer Präsenz und Performance \"Glamour Pur\" zeigt, aber trotz ihrer langjährigen Musicalerfahrung nicht abgehoben ist, sondern sehr genau weiß, was Sache ist. Ich finde es traurig, daß sie von den Medien wegen ihrer Professionalität kritisiert wird. Man kann es ihr schließlich nicht verübeln, daß sie konsequent ihren Weg gegangen ist, um ein selbst gestecktes Ziel zu erreichen.

Langsam macht sich aber bei den Kandidaten der Druck bemerkbar, unter dem sie bei der Show stehen. Dies ist nicht nur durch die vor allem sehr aktiven Print- Medien bedingt. Auch wollten die Kandidaten sich in der Vorbereitung selbst soweit fordern und das Letzte aus sich herausholen, um einen möglichst guten und überzeugenden Auftritt abzuliefern. Doch diesem psychischen Streß ist nicht jeder gewachsen.

So kam es denn auch, daß sie trotz sorgfältiger Vorbereitung kurzzeitig ihren Text vergaßen, wie bei Daniel Lopes geschehen, oder auf der Bühne verloren und verkrampft wirkten, wie Vanessa uns zeigte, beide jeweils in der Show, in der sie heraus gewählt wurden. Eine der Kandidatinnen zog freiwillig einen Schlußstrich, nämlich Judith, eine der bis dahin ganz großen Anwärterinnen auf den Siegt, die sich selbst gegenüber kritisch genug war einzusehen, daß sie dem ganzen Medienrummel nicht gewachsen ist und somit aus der Show ausstieg. Ihren Platz nahm die nachrückende Nicole ein, die somit eine unverhoffte zweite Chance bekam, sich zu beweisen, kurz danach aber mangels Anrufen wieder gehen mußte.

Mit zunehmendem Kandidatenschwund wuchs auch die Spannung. Dabei kristallisierte sich nun immer mehr heraus, daß es doch nicht so sehr auf den Auftritt und die stimmlichen Qualitäten anzukommen scheint, sondern größtenteils an der persönlichen Sympathie festgemacht wird. In dieser Situation wirkte der völlig unerwartete Rauswurf von Gracia wie ein Schlag ins Gesicht. Gracia, die wie Juliette und Alexander durch einen fehlerlosen und beeindruckenden Auftritt geglänzt und mir schon zu Beginn durch ihre umwerfenden \"Memories\" der \"Cats\" eine Gänsehaut beschert hatte, mußte überraschend der schwächeren Vanessa den Vortritt lassen und den Heim-weg antreten. Eine Differenz von 7.000 Stimmen hatte über ihr Schicksal entschieden.

Wenig später nach der Show meldete sich eine Gruppe von Hackern (Computernutzer, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, in fremde Netzwerke einzubrechen und so Sicherheitslücken aufzudecken, diese aber nicht eigennützig zu mißbrauchen), die angab, durch einen gezielten Angriff dieses Ergebnis bewerkstelligt zu haben. Dies wurde jedoch bis heute nicht bestätigt. Kein Wunder. Daß dies von RTL vehement bestritten wird, ist mehr als verständlich, schließlich besteht man ja darauf, daß alles seine Ordnung hat und keines der Ergebnisse getürkt sei. Würde man eine solche Attacke zugeben, bräche zudem das gesamte Konzept in sich zusammen, da dann davon ausgegangen werden müßte, daß keines der Ergebnisse der einzelnen Motto- Shows den Tatsachen entspreche und unter regulären Umständen ganz anders aussehen könnte.

Doch Einen ließ das Ganze ziemlich kalt. Die Rede ist von Daniel Küblböck, dem völlig ausgeflippten Kinderpfleger- Azubi, der mit seinem Wesen die Nation in ein emotionales Krisengebiet verwandelt (hat). Durch seine witzige Art und sein Auftreten hat er sich von Anfang an eine große Fangemeinde aufgebaut, die sich zu Tausenden teilweise fanatisch in stetig wachsenden Fangemeinden und Foren organisieren, um ihre Gedanken auszutauschen, allwöchentlich die Telefonleitungen der Show mit Anrufen für \"Ihren\" Daniel bombardieren und - wie im offiziellen DSDS- Forum auf der RTL- Homepage zu verfolgen - eventuelle \"Feinde\" und \"Gegner\" verbal angreifen und unter Umständen sogar aufs Übelste beschimpfen.

Tatsache ist: Daniel ist etwas Besonderes, das muß sogar ich als absoluter Daniel- Gegner zugeben. Nicht nur, was seine Stimme betrifft, sondern auch sein Verhalten und Auftreten allgemein. Daß er von der Jury in die Top 10 gewählt wurde, geschah meines Erachtens maßgeblich aus einem Grund, nämlich daß man Angst hatte, die Show würde, erst einmal angelaufen, nicht richtig beim Publikum und den Zuschauern ankommen, weshalb man einen Komiker brauchte, der mitzureißen vermag. Dies ist ihnen mit Daniel Küblböck mehr als gelungen.

Durch seine Art erreicht er genau die Zielgruppe, die mit der Show DSDS vornehmlich angesprochen wird, nämlich die der 9 - 17 Jahre alten Kinder und Jugendlichen, die, so haben Marktstudien hinreichend gezeigt, dafür bekannt sind, sich aufgrund des schulischen Drucks sehr schnell neuen Trends zuzuwenden, ganz einfach um dazu zu gehören und dem Alltag entfliehen zu können. So ist Daniel K. für sie das ideale \"Opfer\", um als neue und unverbrauchte Identifikationsfigur herzuhalten, zu der sie beständig aufsehen können und dabei wird geflissentlich über eventuelle Makel und Schwächen hinweg gesehen.

Doch hatte man sich erhofft, daß Daniel einer objektiven Bewertung der Zuschauer nicht standhalten könne und spätestens nach der Big- Band- Show ausscheiden würde, so mußte man sich eines Besseren belehren lassen. Seine Fangemeinde ist inzwischen so fanatisch, zahlreich und hysterisch, daß er selbst dann noch in die nächste Runde einzieht, wenn er eine Vorstellung abliefert, die Welten von der einer Juliette oder eines Alexander entfernt ist. BMG Deutschland- Chef Thomas Stein hat es auf den Punkt gebracht: \"Du hast natürlich wieder keinen einzigen Ton getroffen [...] aber Du bist ein toller Typ\". Wahrscheinlich wird er auch nur deswegen von seinen Fans verehrt. Dies hat die 80er- Jahre Mottoshow mehr als deutlich gezeigt. Bei keinem der beiden Auftritte an diesem Abend konnte er den anderen Kandidaten das Wasser reichen, nicht einmal Vanessa, obwohl sie schon einen relativ schlechten Tag erwischt hatte. Irgendwo habe ich gelesen, daß seine Stimme einem kastrierten Hamster ähnelt. Dies kommt der Realität sehr nahe und auch von Dieter Bohlen wurde ihm ein \"Kermit\"- mäßiger Auftritt bescheinigt.

Ganz nach der Vorgehensweise von Alleinunterhaltern und Animateuren in Ferienclubs versucht Daniel immer wieder, mit Sprüchen wie \"Und jetzt alle!\" über stimmliche und Text- Schwächen hinweg zu täuschen und das Publikum trotzdem auf seiner Seite zu halten. Doch hier hatte er sich bei der 80er- Show verrechnet, zumindest, was das Saalpublikum betraf. Seine Show wurde zum ersten Mal mehrheitlich mit Buh- Rufen quittiert und auch die Jury fand, daß sein Niveau dem eines Superstars absolut nicht gerecht werde. Wie Thomas Bug es formulierte: \"Wir suchen einen Superstar und der muß verdammt noch mal singen können\".

Doch mit dieser Äußerung hat er vermutlich nur das Gegenteil erreicht, denn Daniels Fans haben noch öfter angerufen. Daniel selbst äußerte sich zu der ihm gegenüber geäußerten Kritik sowohl des Publikums als auch der Jury auf eine mir bis dahin unbekannte arrogante und teilweise auch kindi-sche Weise. Dem ihn ausbuhenden Publikum schlug er vor, es solle doch selbst auf die Bühne kommen, wenn es besser singen könne. Der Jury teilte er sinngemäß mit, daß er sich gar nicht so sehr auf seine Performance konzentrieren, sondern nur auf seine Fans vertrauen müsse, die ihn trotzdem wählen würden, was auch - wen wundert es - der Fall war. Zudem, so Daniel hinter der Bühne, sei die Kritik von Thomas Bug nicht gerechtfertigt. Ich zitiere:
\"Ich sag mal, so ein Herr Bug, nur weil der einmal am Tag eine Platte auflegt, meint er, er versteht was von Musik. Dabei hat der gar keine Ahnung. Seine Kritik war zu hart. Und dass er Alexander so gelobt hat, war nicht fair. Dadurch hat Alex jetzt Pluspunkte gesammelt\".
Diese meiner Meinung nach kindische Äußerung zeigt deutlich, daß Daniel im Grunde genommen gar nicht soweit hätte kommen dürfen, wenn er nicht einmal mit Kritik umgehen kann, geschweige denn sie zu nutzen, um sich zu verbessern.

Nun sahen sich die Macher, allen voran Bertelsmann- Tochter RTL, also mit der Situation konfrontiert, daß der ursprünglich als \"Klassenkasper\" engagierte Daniel K. nicht nur an Favoriten wie Daniel Lopes und Gracia vorbeizog, sondern auch noch mehr als gute Chancen hat, nicht nur das Finale zu erreichen, sondern dieses sogar gegen wirkliche Künstler wie Juliette oder Alexander, je nachdem, wer von beiden übrigbleibt, zu gewinnen. Diese Pleite hatte man schon mit dem Gewinner Pierre erlebt. Denn was will man mit einem \"Superstar\", den man nicht vermarkten kann. Daniel K. hat objektiv gesehen einfach nicht das Potential, zu den ganz Großen wie den No Angels oder Sarah Connor aufzusteigen, um mich auf den heimischen, englischsprachigen Musikmarkt zu beschränken; vom internationalen Vergleich ganz zu schweigen. Hinzu kommt, daß man ihn ja später im Radio hören muß und hier dürften viele Sender in Bedrängnis kommen, wenn sie stetigen Hörerschwund zu verzeichnen haben. Ein, zwei Lieder und das war\'s, Daniel K. verschwindet in der Versenkung. Aber das ist nicht die Intention der Macher gewesen. Man hat aus dem Fehler gelernt, die inzwischen sehr erfolgreichen \"No Angels\" an die Konkurrenz zu verlieren, und die Kandidaten von DSDS nun nicht umsonst mit sogenann-ten Knebelverträgen an sich gebunden, die eine Beteiligung an allen Veröffentlichungen und Einnahmen über einen Zeitraum von 10 Jahren vorsehen. Man möchte natürlich auch möglichst lange an ihnen verdienen und als Zukunftsinvestition erhalten. Dies läßt sich aber nur mit einer Juliette oder einem Alexander bewerkstelligen, aber nicht mit einem Daniel K. Und so hat RTL zusammen mit der Bild und anderen Medien eine Kampagne gestartet, um Daniels Ansehen in den Augen der Zuschauer systematisch zu demontieren. Ob dies Erfolg hat, wird sich noch zeigen.

Wer bisher von den Kandidaten gehen mußte, hat jedoch nicht automatisch ausgedient, ganz im Gegenteil: Ehemalige Favoriten und Publikumslieblinge wie Gracia und Daniel Lopes haben gleich Anschluß gefunden und diverse kleinere Engagements erhalten. So trat Gracia kurz nach ihrem Ausscheiden bei \"Top of the Pops\" auf und präsentierte sich auch in einer Sendung des ehemals durch Birgit Schrowange bekannt gewordenen Magazins \"Life – Die Lust zu Leben\". Und von Daniel Lopes ist seit einigen Tagen sogar schon eine CD auf dem Markt. Demzufolge scheint er sich von der Enttäuschung über seine Rauswahl bei DSDS schnell erholt zu haben, obwohl er ja noch vor Kurzem RTL deswegen verklagen wollte.

Wie auch immer das Ergebnis ausfällt, über den Erfolg der Show und das damit verbundene Gesamtergebnis freuen sich natürlich besonders die Macher. Der Erfinder des speziellen Konzepts, wie man es bei DSDS vorfindet, ist der Engländer Simon Fuller, der durch die Lizenzen und Umsatz- bzw. Gewinnbeteiligungen an Merchandising- Artikeln inzwischen Multi- Millionär ist; man spekuliert dabei in Größenordnungen von etwa 50 - 300 Millionen Euro (u.a. kassiert er etwa 150.000 Euro pro Sendung und kassierte in den USA etwa 38 Millionen Euro an Lizenzgebühren). Auch alle anderen Beteiligten und erst recht der Bertelsmann- Konzern freuen sich über saftige Einnahmen bzw. überproportionale Zugewinne, was die Marktanteile betrifft. Bis zu 13 Millionen Menschen sitzen regelmäßig vor dem Fernseher, um sich die Show anzusehen, und selbst das Ergebnis, das mittlerweile nicht mehr gegen 23.15 Uhr, sondern durch entsprechendes Überziehen erst weit nach Mitternacht ausgestrahlt wird, verfolgen noch bis zu 6 Millionen Zuschauer.

Dies sind absolute Traumquoten mit Marktanteilen bis zu 50%, was eine zweite Staffel dieses Formats natürlich dringend notwendig macht. Diese ist auch schon in Planung und soll im Herbst diesen Jahres stattfinden. Die finanziellen Aspekte sind natürlich auch nicht zu verachten. Ein Anruf kostet 0.49 Euro, dies macht bei etwa 2 Millionen Anrufen gut 1 Million Euro Umsatz pro Show. Hier liegt meiner Meinung nach auch der Hund begraben. Schon als ich zum ersten Mal davon hörte, dachte ich mir: eine klassische Abzocke. Statt dessen sollte es eine objektive Abstimmung geben, sprich es werden die Telefonanschlüsse gezählt, die die jeweilige Nummer anrufen und nicht die Zahl der eingegangenen Anrufe. Somit wäre das Ergebnis sehr viel kritischer zu bewerten als dies momentan der Fall ist, möglicherweise wären die Kandidaten auch in völlig anderer Reihenfolge heraus gewählt worden. Zudem werden teilweise bei der Zusammenfassung nur Aufnahmen aus der Generalprobe gezeigt, um so die Kandidaten am Ende in einem besseren Licht dastehen zu lassen, als das wirklich der Fall war.

RTL hat angekündigt, im Finale die Kosten von 0.49 Euro auf 0.70 Euro zu erhöhen, um so zu erreichen, daß die Zuschauer nicht nur anrufen, sondern dies auch mit Bedacht tun. Meiner Meinung ist dies aber nur ein Vorwand, um noch kräftiger abzukassieren. Hinzu kommen noch die Einnahmen aus den Werbeblöcken, wobei ein 30sekündiger Spot je nach Ausstrahlungszeit (Show oder Ergebnis) zwischen 65.000 und 75.000 Euro kostet. Macht nochmals mehr als 1 Million Euro pro Show. Zusätzlich wird von der Tochter VOX wöchentlich ein Backstage- Magazin übertragen und die Umsätze aus dem Magazin zur Show, der Merchandising- sprich: Fanartikel- Maschinerie und den inzwischen veröffentlichten Cd\'s (eine Single und ein Album) dürfen ebenfalls nicht außer acht gelassen werden.

Allein die Single \"We have a Dream\" hat sich in kürzester Zeit über 800.000 Mal verkauft und ihrem Produzenten Dieter Bohlen und den Kandidaten schon Platin eingebracht. Selbst die erste CD \"United\" ging inzwischen mehr als 1 Million Mal über den Ladentisch, ein Erfolgen, von dem Dieter Bohlen sonst nur träumen kann.



..:: Fazit ::..

Wieder einmal ist es gelungen, eine Casting- Show im großen Stil und mit nie dagewesenen Ausmaßen aufzuziehen. Neben dem positiven Effekt der Zuschauerbindung gibt es den Kandidaten auch die Möglichkeit, eventuell vorhandenes Talent unter Beweis zu stellen, und somit eine Musik- Karriere zu beginnen, die sie sonst so möglicherweise nie hätten erleben können. Das Konzept der Show geht auf, man bekommt hoffnungsvolle Talente, die zum Teil wirklich wundervolle Stimmen haben und eine gute Performance abliefern, andererseits kann man aber auch Einschaltquoten- Zuwächse für sich verbuchen, und das obendrein mehr als preiswert. Daß dies nicht immer ohne Tränen abläuft, hat man schon beim Casting und Dieter Bohlen\'s Kommentaren gemerkt.

Negativ zu beurteilen ist meiner Einschätzung nach die Tatsache, daß man erst einen Clown engagiert, um die Show zu pushen und ihn dann wieder fallen läßt. Entweder man läßt ihn gar nicht erst unter die Top 10 kommen (schließlich hatte er ja schon beim Casting gegen die Regeln verstoßen, als er mit einer Gitarre vor der Jury erschien (und somit von Anfang an hätte disqualifiziert werden müssen)) oder man findet sich damit ab, daß man sich ein Kuckucksei ins Nest gelegt hat.

Ein weiterer Kritikpunkt ist das Abstimmungsverfahren, das sehr nach einer Abzock- Methode aussieht und das vor allem diejenigen mehr als deutlich an ihrer Telefonrechnung zu spüren bekommen, die das Glück haben, Eltern zu sein. Ein statistisches Verfahren wäre hier viel angebrachter gewesen, d.h. nur die Anschlüsse und nicht die Anrufe zu zählen.

Auch stößt mir sauer auf, daß darüber nachgedacht wird, Semi- und richti-ge Profis bei der nächsten Staffel nicht mehr zuzulassen. Dies ist eine ungerechtfertigte selektive Ausgrenzung, die überhaupt keinen Sinn macht, da auch solche Kandidaten nicht unbedingt weit kommen müssen, wie sich bei Nektarios oder Gracia gezeigt hat.

Was die übrig gebliebenen Kandidaten, die Top 10, betrifft, so muß ich sagen, daß bis auf Daniel K. man sicher eine gute Auswahl getroffen hat und notgedrungen einige Schwächere mit ins Boot gesetzt hat, die gleich zum Beginn \"den Löwen zum Fraß vorgeworfen\" werden.

Ob aus \"Deutschland sucht den Superstar\" am Ende eine wirkliche Bereicherung hervorgehen wird, muß sich erst noch zeigen. Vorgängermodelle haben gezeigt, daß dies durchaus machbar ist, so zum Beispiel mit den No Angels.



..:: Abschlußbemerkung ::..

Ich muss dazu sagen das ich die Angaben der Jury bzw. der auf folgender Adresse entnommen habe
http://deutschlandsuchtdensuperstar.rtl.de/

Danke fürs Lesen bzw. Bewertung

17 Bewertungen