Erfahrungsbericht von plumtree
Schalt um - Spengemann quatscht wieder
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Ja, auch mir passiert es zuweilen, der Kommerzmaschine beim Geldscheffeln zuschauen zu wollen.
Nachdem ich das Spektakel am Anfang eher gelangweilt beobachtet habe, gab mir meine Umwelt (Kollegen, Frau, Freunde) zu verstehen, dass man „Deutschland sucht den Superstar“ gesehen haben muss um „Up-to-date“ zu sein.
Nun kümmert mich das normalerweise nicht, aber die Ausscheidungsrunde der letzten 30 versprach interessant zu werden.
Worum geht’s?
Das wisse glaube ich inzwischen alle – deshalb nur in Kurzform:
Aus etwa 10000 Castingkandidaten wurden zunächst 30 dann 10 Superstaranwärter ausgesiebt. Die letzten Zehn haben in so genannten Mottoshows gegeneinander angesungen und wurden nach dem „Zehn-kleine-Negerlein“ Prinzip rausgewählt.
Am Ende waren es noch zwei (Juliette und Alex) und Alex ist der Superstar.
Ach ja, es gibt noch vier Juroren die die Vorauswahl getroffen haben und ansonsten immer ihren Senf dazugeben – dazu später mehr
So einfach so gut.
Die Sendung an sich ist gar nicht unspannend gewesen. Wenn man eine Permanent-Karaoke-Show mag, ist das O.K. Ich persönlich fand es abwechselnd etwas fade, interessant, manchmal anstrengend oder witzig.
Die „Künstler“ sind durchaus nett und z.T. auch stimmgewaltig gewesen. Die letzten beiden waren auch tatsächlich ziemlich gut. Auch wenn man „Superstar“ natürlich nicht qua Defintion wird, sondern durch harte kontinuierliche Arbeit.
Oder wollen wir Alex und Juliette wirklich mit Mick Jagger, Paul McCartney oder Elton John (wie immer man zu ihnen stehen mag) vergleichen???
Musikalisch war es der erwartete Mix aus mehr oder weniger schlechten Coverversionen.
Die Whitneys, Mariahs und Celines dieser Welt wurden nach Kräften durchgeknödelt. Überraschungen gab es allenfalls von Daniel K.
Die Juroren:
Dieter Bohlen, Shona Fraser, Thomas Bug, Thomas M. Stein bildeten die fachkundige Jury für die Auswahlverfahren. Sie sind witzig, klug und begeistert gewesen. Ich fand die Kommentare Bohlens nicht so verletzend. Wenn jemand nicht singen kann, sollte man ihm/ihr das auch deutlich sagen!
Verletzend finde ich die Praxis RTLs genau diese Auschnitte in den ewigen Wiederholungen wieder und wieder zu senden. Das ist wirklich abstoßend. Die Leute sind genug gestraft, wenn es einmal gesendet wird – aber vielleicht liege ich ganz falsch...
Genauso wie die Zeitschinderei immer wieder jeden Auftritt der Finalisten von den vorherigen begleiten zu lassen.
Für bedenklich halte ich auch, dass ein Jurymitglied (Dieter Bohlen) seine Songs auf die „Superstars“ umschreibt. Er ist Jury und damit Unparteiisch. Aber es bringt Kohle!
Die Sendungen:
Viel kreischendes Publikum, und unfähige Moderatoren.
Wer hat eigentlich diesen Carsten Spengemann auf die Menschen losgelassen.
Sein Anbiedern, die plumpe Anmache, das Möchtegernkuscheln mit Kollegin Hunziker waren peinlich.
Er kann es einfach nicht. Vermutlich wird er in irgendeiner RTL-Versenkung verschwinden (bei Vox oder so).
Michelle Hunziker kann es auch nicht, sieht aber wenigstens hübsch aus und hat einen süßen Akzent.
Ansonsten ist der Verlauf der Sendung jeweils klar gewesen. Jeder Kandidat singt sein Liedchen, anschließend kommen die Juroren zu Wort und Carsten und Michelle stellen mehr oder weniger dämliche Fragen.
Danach darf man für -,49 Euro/Anruf seine Liebling wählen.
Man kann die Euro-Zeichen förmlich in den Augen der Macher blinken sehen!
Die Kandidaten:
Ich zähle sie nicht alle auf.
Sie waren alle O.K. – konnten singen und sind, mit den richtigen Songs, sicher für den ein oder anderen Hit gut. Das mit Gracia und Judith meine persönlichen Favoritinnen vorzeitig gegangen bzw. das Handtuch geworfen haben finde ich schade aber was solls?
Hoffentlich dürfen auch mal andere als Dieter Bohlen etwas mit ihnen zusammen machen.
Die beiden Sieger waren rückblickend die Beständigsten.
Alex hat vor allem ein gutes Händchen mit der Musikauswahl gehabt und kann wohl die meisten Fans mobilisieren.
Der Umgang mit den zwei in Ungnade gefallenen Kandidaten, Judith und Daniel Lopez, hat mich sehr peinlich berührt. Judith, die auf eigenen Wunsch gegangen ist, wird einfach totgeschwiegen. Sie aus der Geschichte der Sendung getilgt! Schade eigentlich, denn ihre Auftritte waren großartig.
Daniel Lopez hat sich wohl selbst ins Aus geschossen – aber mein Gott: Er war jung und brauchte das Geld! Was soll das Theater?
Fazit:
Die Sendung wäre gar nicht so gruselig, wenn man richtige Moderatoren genommen hätte.
Und es ist eine reine Gelddruckmaschine, die medienübergreifend funktionert: CD, Fernsehsendung, Zeitung alles aus dem Hause Bertelsmann – eigentlich ist es eine Dauerwerbesendung gewesen
Beim nächsten Mal bin ich wohl nicht mehr dabei!
Erschienen bei Ciao, Yopi, Dooyoo
Nachdem ich das Spektakel am Anfang eher gelangweilt beobachtet habe, gab mir meine Umwelt (Kollegen, Frau, Freunde) zu verstehen, dass man „Deutschland sucht den Superstar“ gesehen haben muss um „Up-to-date“ zu sein.
Nun kümmert mich das normalerweise nicht, aber die Ausscheidungsrunde der letzten 30 versprach interessant zu werden.
Worum geht’s?
Das wisse glaube ich inzwischen alle – deshalb nur in Kurzform:
Aus etwa 10000 Castingkandidaten wurden zunächst 30 dann 10 Superstaranwärter ausgesiebt. Die letzten Zehn haben in so genannten Mottoshows gegeneinander angesungen und wurden nach dem „Zehn-kleine-Negerlein“ Prinzip rausgewählt.
Am Ende waren es noch zwei (Juliette und Alex) und Alex ist der Superstar.
Ach ja, es gibt noch vier Juroren die die Vorauswahl getroffen haben und ansonsten immer ihren Senf dazugeben – dazu später mehr
So einfach so gut.
Die Sendung an sich ist gar nicht unspannend gewesen. Wenn man eine Permanent-Karaoke-Show mag, ist das O.K. Ich persönlich fand es abwechselnd etwas fade, interessant, manchmal anstrengend oder witzig.
Die „Künstler“ sind durchaus nett und z.T. auch stimmgewaltig gewesen. Die letzten beiden waren auch tatsächlich ziemlich gut. Auch wenn man „Superstar“ natürlich nicht qua Defintion wird, sondern durch harte kontinuierliche Arbeit.
Oder wollen wir Alex und Juliette wirklich mit Mick Jagger, Paul McCartney oder Elton John (wie immer man zu ihnen stehen mag) vergleichen???
Musikalisch war es der erwartete Mix aus mehr oder weniger schlechten Coverversionen.
Die Whitneys, Mariahs und Celines dieser Welt wurden nach Kräften durchgeknödelt. Überraschungen gab es allenfalls von Daniel K.
Die Juroren:
Dieter Bohlen, Shona Fraser, Thomas Bug, Thomas M. Stein bildeten die fachkundige Jury für die Auswahlverfahren. Sie sind witzig, klug und begeistert gewesen. Ich fand die Kommentare Bohlens nicht so verletzend. Wenn jemand nicht singen kann, sollte man ihm/ihr das auch deutlich sagen!
Verletzend finde ich die Praxis RTLs genau diese Auschnitte in den ewigen Wiederholungen wieder und wieder zu senden. Das ist wirklich abstoßend. Die Leute sind genug gestraft, wenn es einmal gesendet wird – aber vielleicht liege ich ganz falsch...
Genauso wie die Zeitschinderei immer wieder jeden Auftritt der Finalisten von den vorherigen begleiten zu lassen.
Für bedenklich halte ich auch, dass ein Jurymitglied (Dieter Bohlen) seine Songs auf die „Superstars“ umschreibt. Er ist Jury und damit Unparteiisch. Aber es bringt Kohle!
Die Sendungen:
Viel kreischendes Publikum, und unfähige Moderatoren.
Wer hat eigentlich diesen Carsten Spengemann auf die Menschen losgelassen.
Sein Anbiedern, die plumpe Anmache, das Möchtegernkuscheln mit Kollegin Hunziker waren peinlich.
Er kann es einfach nicht. Vermutlich wird er in irgendeiner RTL-Versenkung verschwinden (bei Vox oder so).
Michelle Hunziker kann es auch nicht, sieht aber wenigstens hübsch aus und hat einen süßen Akzent.
Ansonsten ist der Verlauf der Sendung jeweils klar gewesen. Jeder Kandidat singt sein Liedchen, anschließend kommen die Juroren zu Wort und Carsten und Michelle stellen mehr oder weniger dämliche Fragen.
Danach darf man für -,49 Euro/Anruf seine Liebling wählen.
Man kann die Euro-Zeichen förmlich in den Augen der Macher blinken sehen!
Die Kandidaten:
Ich zähle sie nicht alle auf.
Sie waren alle O.K. – konnten singen und sind, mit den richtigen Songs, sicher für den ein oder anderen Hit gut. Das mit Gracia und Judith meine persönlichen Favoritinnen vorzeitig gegangen bzw. das Handtuch geworfen haben finde ich schade aber was solls?
Hoffentlich dürfen auch mal andere als Dieter Bohlen etwas mit ihnen zusammen machen.
Die beiden Sieger waren rückblickend die Beständigsten.
Alex hat vor allem ein gutes Händchen mit der Musikauswahl gehabt und kann wohl die meisten Fans mobilisieren.
Der Umgang mit den zwei in Ungnade gefallenen Kandidaten, Judith und Daniel Lopez, hat mich sehr peinlich berührt. Judith, die auf eigenen Wunsch gegangen ist, wird einfach totgeschwiegen. Sie aus der Geschichte der Sendung getilgt! Schade eigentlich, denn ihre Auftritte waren großartig.
Daniel Lopez hat sich wohl selbst ins Aus geschossen – aber mein Gott: Er war jung und brauchte das Geld! Was soll das Theater?
Fazit:
Die Sendung wäre gar nicht so gruselig, wenn man richtige Moderatoren genommen hätte.
Und es ist eine reine Gelddruckmaschine, die medienübergreifend funktionert: CD, Fernsehsendung, Zeitung alles aus dem Hause Bertelsmann – eigentlich ist es eine Dauerwerbesendung gewesen
Beim nächsten Mal bin ich wohl nicht mehr dabei!
Erschienen bei Ciao, Yopi, Dooyoo
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