Erfahrungsbericht von HankaL
Darf Baby nur auf dem Ruecken schlafen?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich bin gerade zum ersten Mal Mama geworden; meine Tochter ist jetzt fast 3 Monate alt, und ueberall lese und hoere ich, dass man Babys zum Schlafen auf den Ruecken legen soll, da das das Risiko von ploetzlichen Kindstot reduzieren soll. Was aber, wenn meine Tochter so ganz andere Vorstellungen hat darueber, wie sie nun schlafen moechte?!
Am Anfang war das alles kein Problem, sie schlief auf dem Ruecken, gut und fest. Als sie ein paar Wochen alt war, hat sie sich jedoch entschieden, das nicht mehr so toll zu finden. Obwohl sie nachts schoen brav auf dem Ruecken schlaeft, tagsueber will sie davon nix wissen. Da war ich dann schon etwas ratlos und ich wollte nicht, dass sie sich dran gewoehnt, bei mir in den Armen zu schlafen, dann konnte ich ja nix machen, keinen Haushalt erledigen, nix, weil sie nur bei mir schlief.
Nach ein paar Wochen des Hin und Hers hab ich dann gedacht, naja, da sie bei mir in den Armen auf ihrem Bauch schlaeft, vielleicht sollte ich sie einfach auf ihren Bauch in ihr Bettchen legen, bis sie einschlaeft, und dann dreh ich sie wieder auf den Ruecken. Klang toll, sollte sich jedoch als gar net so einfach rausstellen; mit ihren zu dem Zeitpunkt 2 Monaten hat sich mein kleines Toechterchen bereits zu einem ordentlichen Dickkopf entwickelt.
Sowie ich dachte, sie schlaeft tief und fest und ich wagte es, sie auf den Ruecken zu drehen, ging das Geschrei los, bis einem die Ohren bimmelten. Also, nach ein paar Tagen hab ich\'s dann aufgegeben und sie auf dem Bauch schlafen lassen. Allerdings nicht, ohne vollkommen paranoid alle 10 Minuten, 3 Stufen auf einmal nehmend, hoch in ihr Zimmer zu rennen und zu kucken, ob auch alles okay ist.
Kurz darauf hatten wir einen Termin beim Kinderarzt zum Impfen, also habe ich mich auf den armen Doktor gestuerzt und ihn angebettelt, mir bitte zu sagen, dass ich keine schlechte Mutter bin und dass meine Tochter ruhig auf dem Bauch schlafen darf. Und Gott sei Dank, der gute Mann hat mich tatsaechlich etwas beruhigen koennen - nicht vollkommen, aber doch etwas.
Fuer alle, denen es aehnlich geht, hier ist, was unser Kinderarzt empfiehlt:
1) Wenn das Kind nun mal nicht anders schlafen will
als auf dem Bauch, dann, was will man machen,
es ist schon okay, das Kind auf dem Bauch
schlafen zu lassen, vorausgesetzt:
2) das Zimmer ist nicht zu warm. Man soll natuerlich
nicht frieren, aber es sollte doch \"frisch und
angenehm kuehl\" gehalten werden.
3) es darf niemand in Anwesenheit des Kindes
rauchen, schon gar nicht im Haus (aber das
gilt natuerlich auch im Allgemeinen, liebe Leute!)
4) das Kind soll nicht zu warm angezogen sein.
Sicheres Anzeichen, dass das Kind schwitzt, ist
ein verschwitzter Nacken.
5) Im Bettchen befindet sich nichts als die
Matratze, auf dem das Kind schlaeft, mit
Spannbettlaken darueber. Keine Decken (Lieber
dem Kind einen langen Strampler anziehen), keine
Kissen, keine hundert Kuscheltierchen etc... All
diese Dinge koennten zum Erstickungstod fuehren
(wenn das Kind aus Versehen die Decke ueber\'s
Gesicht zieht und sie nicht mehr runter bekommt).
Die Matratze sollte hart sein, so dass das Kind
nicht einsinkt und dadurch nur schlecht Luft
kriegen kann.
Ich lebe zwar immer noch in staendiger Angst, dass meinem kleinen Engel was passieren koennte, aber dann sage ich mir immer wieder: unsere Muetter und deren Muetter etc. ham uns und unsere Muetter etc. ja auch auf den Bauch gelegt zum Schlafen und uns geht\'s gut!
Ich kann niemandem sagen, wie er/sie die Sache handhaben soll, aber ich weiss, wie \"frische\" Muetter sich fuehlen und was ihnen alles durch den Kopf geht. Dies hier gilt nur zur Beschreibung meiner Erfahrungen (wenn auch erst seit knapp 3 Monaten :-)!). Jeder will alles richti machen und perfekt sein, aber manchmal muss man halt einfach seinem Bauchgefuehl vertrauen. Fuer meine Tochter ist das Schlafen auf dem Bauch - zumindest tagsueber, mit staendiger Kontrolle und Baby-Monitor - offensichtlich die bessere Loesung: zufriedenes Baby - zufriedene Eltern!
HankaL
Am Anfang war das alles kein Problem, sie schlief auf dem Ruecken, gut und fest. Als sie ein paar Wochen alt war, hat sie sich jedoch entschieden, das nicht mehr so toll zu finden. Obwohl sie nachts schoen brav auf dem Ruecken schlaeft, tagsueber will sie davon nix wissen. Da war ich dann schon etwas ratlos und ich wollte nicht, dass sie sich dran gewoehnt, bei mir in den Armen zu schlafen, dann konnte ich ja nix machen, keinen Haushalt erledigen, nix, weil sie nur bei mir schlief.
Nach ein paar Wochen des Hin und Hers hab ich dann gedacht, naja, da sie bei mir in den Armen auf ihrem Bauch schlaeft, vielleicht sollte ich sie einfach auf ihren Bauch in ihr Bettchen legen, bis sie einschlaeft, und dann dreh ich sie wieder auf den Ruecken. Klang toll, sollte sich jedoch als gar net so einfach rausstellen; mit ihren zu dem Zeitpunkt 2 Monaten hat sich mein kleines Toechterchen bereits zu einem ordentlichen Dickkopf entwickelt.
Sowie ich dachte, sie schlaeft tief und fest und ich wagte es, sie auf den Ruecken zu drehen, ging das Geschrei los, bis einem die Ohren bimmelten. Also, nach ein paar Tagen hab ich\'s dann aufgegeben und sie auf dem Bauch schlafen lassen. Allerdings nicht, ohne vollkommen paranoid alle 10 Minuten, 3 Stufen auf einmal nehmend, hoch in ihr Zimmer zu rennen und zu kucken, ob auch alles okay ist.
Kurz darauf hatten wir einen Termin beim Kinderarzt zum Impfen, also habe ich mich auf den armen Doktor gestuerzt und ihn angebettelt, mir bitte zu sagen, dass ich keine schlechte Mutter bin und dass meine Tochter ruhig auf dem Bauch schlafen darf. Und Gott sei Dank, der gute Mann hat mich tatsaechlich etwas beruhigen koennen - nicht vollkommen, aber doch etwas.
Fuer alle, denen es aehnlich geht, hier ist, was unser Kinderarzt empfiehlt:
1) Wenn das Kind nun mal nicht anders schlafen will
als auf dem Bauch, dann, was will man machen,
es ist schon okay, das Kind auf dem Bauch
schlafen zu lassen, vorausgesetzt:
2) das Zimmer ist nicht zu warm. Man soll natuerlich
nicht frieren, aber es sollte doch \"frisch und
angenehm kuehl\" gehalten werden.
3) es darf niemand in Anwesenheit des Kindes
rauchen, schon gar nicht im Haus (aber das
gilt natuerlich auch im Allgemeinen, liebe Leute!)
4) das Kind soll nicht zu warm angezogen sein.
Sicheres Anzeichen, dass das Kind schwitzt, ist
ein verschwitzter Nacken.
5) Im Bettchen befindet sich nichts als die
Matratze, auf dem das Kind schlaeft, mit
Spannbettlaken darueber. Keine Decken (Lieber
dem Kind einen langen Strampler anziehen), keine
Kissen, keine hundert Kuscheltierchen etc... All
diese Dinge koennten zum Erstickungstod fuehren
(wenn das Kind aus Versehen die Decke ueber\'s
Gesicht zieht und sie nicht mehr runter bekommt).
Die Matratze sollte hart sein, so dass das Kind
nicht einsinkt und dadurch nur schlecht Luft
kriegen kann.
Ich lebe zwar immer noch in staendiger Angst, dass meinem kleinen Engel was passieren koennte, aber dann sage ich mir immer wieder: unsere Muetter und deren Muetter etc. ham uns und unsere Muetter etc. ja auch auf den Bauch gelegt zum Schlafen und uns geht\'s gut!
Ich kann niemandem sagen, wie er/sie die Sache handhaben soll, aber ich weiss, wie \"frische\" Muetter sich fuehlen und was ihnen alles durch den Kopf geht. Dies hier gilt nur zur Beschreibung meiner Erfahrungen (wenn auch erst seit knapp 3 Monaten :-)!). Jeder will alles richti machen und perfekt sein, aber manchmal muss man halt einfach seinem Bauchgefuehl vertrauen. Fuer meine Tochter ist das Schlafen auf dem Bauch - zumindest tagsueber, mit staendiger Kontrolle und Baby-Monitor - offensichtlich die bessere Loesung: zufriedenes Baby - zufriedene Eltern!
HankaL
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