Filmkritiken Testbericht

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Erfahrungsbericht von Fahrenheit451

I'll be back- The Terminator

Pro:

Jürgen Prochnow; es ist SF

Kontra:

Recht oberflächlich und lieblos gemacht; wenig bis gar keine Features im DVD-Menü

Empfehlung:

Nein

Der Terminator/The Terminator (USA 1984)
"The thing that won't die, in the nightmare that won't end"

Für mich persönlich ein weitere Meilenstein/Klassiker des SF-Genres; einer der ersten Erfolgsfilme James Camerons: "The Terminator" mit Arnold Schwarzenegger, Michael Biehn und Linda Hamilton in den Hauptrollen.

Als Low-Budget-Film 1984 gedreht, spielte er an den Kinokassen mehr Geld ein, als für seine Produktion aufgebracht werden musste.

Handlung/Story

Erste Szene des Films: Ein Panzer der Zukunft rollt über einen Berg von Totenschädel, wir werden Zeuge einer möglichen Zukunft: alles liegt in Schutt und Asche, mechanische Jäger suchen nach den letzten menschlichen Überlebenden eines nuklearen Krieges, der durch einen plötzlich selbstständig denkenden Supercomputer namens "Skynet"(ein Produkt der "CyberdyneSystems") ausgelöst wurde; Mitglieder der "Human Resistance" liefern sich Gefechte mit den Maschinen; Laserstrahlen zucken, Kampfgeräusche sind zu hören. Wir sehen eine düstere Zukunft vor uns: die Welt, wie wir sie kannten, ist zerstört und die Maschinen, angeführt von einem ultimativen Supercomputer beherrschen die Welt und streben nach der totalen Vernichtung der Menschheit.

Aus dieser möglichen Zukunft werden zwei Personen zurück in die Vergangenheit, in das Los Angeles des Jahres 1984, gesendet: Ein Cyborg (der Terminator) der Sarah Connor, die Mutter des noch ungeborenen zukünftigen Widerstandführers John Connor töten soll, um dessen Geburt zu verhindern. Ebenfalls aus der Zukunft zurückgesandt: der junge Widerstandssoldat Kyle Reese, der den Terminator aufhalten soll, bevor dieser sein Missionsziel erfüllt. Er ist/wird der Vater von Sarahs ungeborenem Kindes sein......eine Odyssee durch das nächtliche Los Angeles der 80er Jahre beginnt für Sarah Connor und Kyle Reese bei ihrer Flucht vor der menschlich aussehenden Killermaschine, die kein Erbarmen kennt und nicht die geringsten Emotionen besitzt......

Ein interessanter Aspekt des Filmes ist auch die Tatsache, dass durch das Zurücksenden des jungen Soldaten die Existenz von John Connor in der Zukunft erst möglich sein wird. Sozusagen ein Paradoxon-durch die Reaktion des Supercomputers, den Terminator in die Vergangenheit zu schicken, um die Zeugung des Rebellenführers zu verhindern, wird diese Situation überhaupt erst möglich gemacht.

Ein SF-Film, der auf den ersten Blick recht banal und flach erscheint, jedoch bei näherem Hinsehen eine große Vielschichtigkeit offenbart.
Von vielen als brutaler SF/Action-Schocker abgetan, dreht es sich bei diesem Film um mehr: Es geht um das Verhältnis Mensch-Maschine, um die Tatsache, das etwaige Technologien nie als gut oder böse anzusehen sind, sondern als wertneutral (siehe hierbei auch den bezeichnenden Namen, der Disco, in die Sarah Connor im späteren Verlauf des Filmes flüchtet: "Tech noir")-es kommt darauf an, was Menschen daraus machen und wie sie mögliche innovative Errungenschaften nutzen (nach dem Motto: die Geister, die ich rief...) auch handelt er von dem Selbstzerstörungstrieb der Menschheit und der arroganten Überlegenheit, die Menschen an den Tag legen können.

Informationen zum Film

Genre: ScienceFiction/Action/Thriller
1984, USA
Regisseur: James Cameron (der hier schon mit Lance Henriksen und Bill Paxton Nebenrollen besetzte; sie wirkten später auch in seinem Streifen „Aliens-Die Rückkehr" mit)-bekannt durch viele Filme, wie z.B. The Abyss, Terminator 2-Judgement Day, Titanic.......

Drehbuch: James Cameron und seine damalige Lebensgefährtin Gale Anne Hurd

Filmmusik: Brad Fiedel
Laufzeit: 108 Minuten
Altersfreigabe: ab 18 Jahren
Auszeichnungen:
1985: Saturn Award (Academy of SF, Fantasy & Horror Films, USA) für den Maskenbildner Stan Winston; in der Kategorie Bester SF-Film und das beste Drehbuch für James Cameron und Gale Ann Hurd.

Schauspieler/Darsteller

Arnold Schwarzeneeger (mit dieser Rolle schaffte er den schauspielerischen Durchbruch)-The Terminator (T-800)
Michael Biehn-Actionheld der 80er Jahre- (T2, The Abyss, K2, Aliens)-Kyle Reese
Linda Hamilton (Die Schöne und das Biest-Serie-, T2, Children of the Korn)-Sarah Connor
Paul Winfield-Detective Lieutenant Ed Traxler LAPD
Lance Henriksen (Millenium-Serie-, Aliens, Alien3)-Detective Vukovich LAPD
Bill Paxton (Aliens)-der Punk mit den blauen Haaren,dem Arnie die Klamotten entwendet

Nachfolgende Filme/Fortsetzungen:
Terminator 2: Judgment Day (1991)
Terminator 3: The Rise of the Machines (2003)
(noch nicht abgedreht!)

Sonstiges
Remake
Kaum einer weiß, dass The Terminator eigentlich eine Art Remake des Filmes "La Jetee" von 1962 ist; auch in diesem Film drehte es sich um Überlebende eine nuklearen Krieges der Zukunft, die in die Vergangenheit zurückgesendet werden, um diese atomare Auseinandersetzung zu verhindern...

Verknüpfungen zu anderen Filmen, die früher erschienen:

Frankenstein (1931); Westworld (1973); Heavy Metal (1981)

Verknüpfungen zu später erschienen Filmen:

RoboCop(1987), Nemesis (1993), The Matrix (1999), Scream2 (1997),.....

Nicht zu vergessen die inzwischen geflügelten Worte des Terminators „I'll be back"- die sogar Einzug in die amerikanische Umgangssprache hielten.


Fazit

Ein ScienceFiction-Film mit vielen Actionelementen, einer kurzen Liebesgeschichte, einer rasanten Story mit kritischen Elementen im 80er Jahre Ambiente, der heute vielleicht vielen schon als sehr veraltet daherkommen mag-für mich aber immer noch einer der besten SF-Filme ist und den ich mir auch noch heute öfters anschaue.
Vor allem die Hauptrollen finde ich sehr gut besetzt; Michael Biehn als erfahrener und dennoch verletzlicher Soldat; Linda Hamilton als eine junge naive Sarah Connor, die von täglichen Alltagssorgen geplagt ist und in einem Diner arbeitet und Arnold als die emotionslose Kampfmaschine ohne Mimik. Als ich den Film zum ersten Mal sah, war ich erst einmal total entrückt und von einigen Szenen total geschockt(Stichwort: Eigenreparatur des Terminators). Erst nach mehrmaligen Sehen des Filmes kam bei mir regelrechte Begeisterung auf, anfangs empfand ich ihn einfach nur als rasanten SF-Film ohne viel Hintergrund.Doch je öfter ich ihn sah, desto mehr wurde mir die Komplexität der Story bewusst. Leider wird im TV immer wieder die extrem verstümmelte und zensierte Fassung ausgestrahlt, bei der man kaum noch die Handlung mitbekommt, da so viele wichtige Szenen einfach herausgeschnitten wurden. Auch auf Video sieht es leider fast genauso aus-Kernszenen fehlen und lassen die Handlung recht dünn wirken, was ich sehr bedauernswerte finde, für diejenigen, die den Film vorher noch nie gesehen haben. Auf jeden Fall ist er (ungekürzt) wirklich sehr sehenswert-schaut ihn Euch unbedingt mal an, wenn Ihr Action oder SF-Filme mögen solltet und nicht unbedingt Wert auf zeitgemäße Optik legt!

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-23 20:47:23 mit dem Titel Hight Art - Kunst, Drogen und Liebe (DVD-Fassung)

High art (1998; Kanada/USA)

Heute will ich mal einen etwas unkonventionellen Film vorstellen, ganz abseits vom Mainstream Hollywoods, sein Titel lautet "High art". Neulich abends sah ich ihn in einem Regionalprogramm und was sage ich Euch-ich musste ihn unbedingt haben-schon alleine wegen der Schauspielerin Ally Sheedy, die seit ihrem Auftritt als schwarzgekleidete Nymphomanin in dem Film "The Breakfast Club" sowieso zu meinen absoluten Favoriten zählt. Ein klasse Film, den ich mir immer wieder anschauen werde und ich Euch nur wärmstens ans Herz legen kann, wenn Ihr es etwas anspruchsvoller mögt.

Aber eines vorab: Sollte ihr gleichgeschlechtliche Beziehungen überhaupt nicht akzeptieren können, wird der Film nicht für Euch in Frage kommen, da es darin hauptsächlich um die Liebe zwischen Frauen geht. Solltet Ihr nicht so gut Englisch sprechen und/oder Untertitel nicht ausstehen können, sei Euch auch von diesem Film abgeraten-er steht nämlich nur in der amerikanischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln zur Verfügung. An sich nicht schlecht das mit der Originalfassung; aber die Untertitel kann man leider nicht wegblenden-sie sind einfach da-unmöglich sie wegzubekommen.

Zum Film

Fällt in die Sparte "Erotik-Drama b.z.w. Romanze" und wurde mit etlichen Preisen überhäuft(Beste Schauspielerin-Ally Sheedy-Amerikanische Filmkritikervereinigung; Drehbuchpreis Sundance Film Festival; Quinzaine des Realisateurs-Canne; Jury Special Prize-Festival des amerikanischen Films in Deauville).
"High art" wurde 1998 von der Regisseurin Lisa Cholodenko gedreht, die auch das Drehbuch selbst dazu schrieb.
Mitwirkende Schauspieler: Ally Sheedy-Lucy; Radha Mitchell-Sid; Patricia Clarkson-Greta;Gabriel Mann-James (Sids Freund),Anh Duong-Dominique Podhue....

Kommentare zum Film:

"Eine erotische, intellektuelle Reise...Überwältigend!"
-New York Post-

"Ally Sheedy, die längst dem "Breakfast Club" entwachsen und gereift ist, beeindruckt durch ihre schauspielerische Leistung. Ein Leckerbissen für das Arthaus Publikum"
-Blickpunkt Film-

"Die heißeste, leidenschaftlichste Romanze des Jahres"
-Jack Mathews, Los Angeles Times-

Technisches und andere Daten

Der Film wird von ProFunMedia vertrieben; die DVD kostet ca. 25,65 Euro.
Die DVD ist recht simple gestrickt; es gibt keine Lesebeilage, aus der man mehr erfahren könnte; es gibt nur DVD pur.

Das DVD-Menü /die Spezial Features:

Es gibt Infos zu einzelnen Stars-reichlich Lesestoff, dazu aber so gut wie gar keine Bilder. Dafür gibt es jedoch in der Galerie Bilder aus dem Film, die man sich anschauen kann. Desweiteren Internetlinks, ein Kapitelmenü und eine Trailershow, die auch Trailer zu anderen Filmen, die eine ähnliche Thematik haben, enthält.

Formate

Das Bildformat -Vollbild 4:3; der Ton-2.0 Dolby Surround.
Die Laufzeit des Films beträgt ca. 101 Minuten, der Ländercode ist 0 codefree PAL.
Wie oben schon erwähnt, gibt es auf der DVD nur eine Sprachfassung und zwar die Englische mit deutschen Untertiteln, die uns unverwüstlich am unteren Bildrand stets und ständig begleiten.
Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Das Cover zeigt die zwei Hauptdarstellerinnen-auf der Rückseite sind auch noch einige Bilder aus dem Film zu finden.

Die Story

Auf der Rückseite heißt es wie folgt:
"Ein vielfach ausgezeichnetes Erotik-Drama um eine Frau, die sich von der Welt einer Lesbierin angezogen fühlt."

Sid,sehr jung, sehr ehrgeizig, arbeitet als Redaktionsassistentin bei einem "hippen" Fotomagazin namens "Frame" und wird dort eigentlich eher für Dienstbotengänge und andere mindere Arbeiten eingesetzt.
Sie wohnt zusammen mit ihrem Freund James in einem etwas heruntergekommenen Mietshaus (nach deutschen Standards) und lernt in Folge einer undichten Wasserleitung ihre Nachbarin Lucy kennen, die einen Stock über ihr wohnt.
Durch diese Begegnung verändert sich ihr Leben, sie besucht nun öfters Lucy, die mit ihrer deutschen Geliebten Greta und einem Freund namens Arnie zusammenwohnt. Lucy (ehemals eine erfolgreiche Fotografin) und ihre Mitbewohner konsumieren Heroin in allen Formen, trinken Alkohol, feiern häufig Parties oder hängen einfach so mit Bekannten herum. Da Lucy anscheinend von Hause aus vermögend ist, geschieht das alles auf einem hohen Level und ist nicht von Beschaffungskriminalität oder sonstigem geprägt.

Sid fühlt sich immer mehr von Lucy angezogen, verliebt sich in sie und überzeugt die ehemalige Fotografin erfolgreich (und nicht ganz uneigennützig), Fotos für "Frame" anzufertigen.
Lucy willigt ein, da sie sich ebenfalls in Sid verliebt hat; etwas später...... gemeinsam fahren Sid und Lucy in ein abgelegenes Haus, um die Fotos für Frame zusammenzubekommen....sie verbringen eine Nacht zusammen und scheinen glücklich.... es gibt jedoch Probleme wegen Lucys Drogensucht, Sids Freund und der stark abhängigen Greta, da sich Lucy ihr gegenüber immer noch verpflichtet fühlt......das Drama nimmt seinen Lauf .....

Mehr möchte ich Euch nicht verraten, damit Ihr den Film selbst für Euch entdecken könnt.


Fazit

Ein sehr bewegender und intensiver Film mit dramatischem Ausgang.
Ally Sheedy überzeugt vollkommen als die heroinsüchtige Lucy und auch Radha Mitchell spielt hervorragend die Rolle der jungen, etwas unbedarften Sid.
Anspruch, schöne Bilder, klasse Schauspieler und eine Geschichte über die Liebe b.z.w. die Romanze zweier Frauen.
Allerdings ist die DVD recht spartanisch ausgestattet-ich denke, zumindest eine Lesebeilage mit näheren Infos zum Film hätte man hinzufügen können. Auch die Features sind knapp bemessen; muß der Anspruch immer gleich die Specials ausschließen? ;) Geht Niveau nicht mit einem DVD-Feature einher? Oder hat das eher etwas mit geringen Geldmitteln zu tun; da keine grossen Verleiher an diesem diesem Film beteiligt sind?(Persönliche Mutmaßung..)
Auch die deutschen Untertitel nervten mich gewaltig-schade, dass es keine Option zum Ausblenden gab.
Dennoch-ein recht preisgünstiger Film, der in schönen Bildern daherkommt,anspruchsvoll und intensiv.
Schaut es Euch einfach mal selber an-ich kann ihn nur wärmstens empfehlen :)

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-23 22:19:17 mit dem Titel Top Gun im Weltraum oder so ähnlich- Wing Commander (DVD-Fassung)

Nun gut; wo fange ich an?
Also-ich versuche es mal so, ich bin ein großer SF-Fan und verschlinge (fast) jedes Buch zu diesem Thema und stürze mich immer begierig auf neue Filme, die herauskommen; was natürlich auch in meinem Bekanntenkreis bekannt ist. Neulich abends kam dann ein Freund vorbei und sagte, er hätte da einen klasse Film ("super Optik - berauschende Umsetzung..."), den müsste ich mir unbedingt anschauen und drückte mir im Anschluss die DVD "Wing Commander" in die Hand.
Ah, sagte ich zu ihm, da gab es doch mal ein recht bekanntes Spiel mit gleichen Titel,oder?
Ja,ja, antwortete er mir ganz begeistert, genau, das ist der Film dazu, erzählte noch ca. eine halbe Stunde völlig aufgelöst über die fantastische Qualität des Films und trabte dann irgendwann mit glühenden Äuglein von dannen.
Nachdem ich die Tür geschlossen hatte, schaute ich mir die DVD mal genauer an. Naja, das Cover versprach schon recht wenig. Die obligatorischen Köpfe der Protagonisten und der sternenübersäte Weltraum im Hintergrund mit reißerischem Wing Commander-Schriftzug über allem, ich glaube mich zu erinnern,in nettem recht ansprechenden Giftgrün...ich drehte das Cover herum, weil ich vorher immer gerne mal hinten auf die Zusammenfassung spitzle-was soll ich Euch sagen? Dürftig ist glaube ich der richtige Ausdruck.
Seufz, das konnte ja heiter werden. Mit einem Funken Hoffnung schob ich den Silberling in den Player ein und machte es mir erst mal gemütlich.
Gleich nach dem Anlaufen musste ich mich natürlich sofort auf die Suche nach den Features machen, die für mich einen beachtenswerten Punkt auf der DVD darstellen, den ansonsten könnte man ja fast gleich wieder Video schauen,oder? *grins*
Aber was sehen meine betrübten Äuglein? So gut wie nichts. "ARGH"(ARGAGEDDON sozusagen;) Ja, was ist den das? Ein paar einfache Bilder der Schauspieler mit wenig Infos und eine Funktion um zu den einzelnen Sequenzen zu springen, ein relativ dürftig animierte Schaltfläche in einer Art "Silber-Style", soll wohl das "Space-Gefühl" simulieren,lol. Oben flimmert ein Schriftzug hin und her-der aussieht, als würde ich bald per Boardcomputer meinen neusten Einsatzbefehl erhalten. Unter Fluchen wende ich mich von den "fantastischen" Features ab und führe mir den Film zu Gemüte. Die Handlung möchte ich euch jetzt nicht so ausführlich beschreiben, das haben meine "Vorredner" ja schon ausführlich getan.Auf jeden Fall geht es um böse Außerirdische die ein technisches Zubehör stehlen um damit zur Erde gelangen zu können (so eine Art Maschine zum "Hyper-sprung-berechnen" oder wie auch immer..)Und die "Wing Commander",eine Staffel fescher junger Männer und Frauen in häßlichen Uniformen sollen "uns" vor den schlecht animierten "Billig-E.Ts" retten...das beste an diesen fremden Wesen waren eindeutig die Schriftzeichen, die sie benutzen, die sahen wirklich interessant aus! Echt wahr! Was gab es da noch? Moment, ich muß mal überlegen...ach, ja eine 08/15 Love/Sexstory zwischen zwei Crewmitgliedern, ein diskriminierter halber "Siedler" (so heißen die für ihre intuitiven Raumfahrtkünste bekannten Leutchen,von denen es nur noch wenige gibt und die aus Prinzip ein großes silbernes Kreuz, das sie sich um den Hals hängen, mitzuführen scheinen), eine "Wir-sind-ein-Bombenteam-Mentalität" innerhalb der Staffel...Außerdem erinnerten mich einige Szenen eindeutig an den zweiten Teil der Alien-Saga-z.B. wenn die Schwadronmitglieder in der Messe sitzen und plaudern-da kommen starke Erinnerungen an die Marines aus Alien auf-inklusive Vasquez, die etwas männliche Lady mit dem roten Stirnband.
Also, das beste an diesem Film ist eindeutig der Darsteller Jürgen Prochnow und der Gesteinsbrocken rechts neben dem Schiff,lach.
Ich empfinde diesen Film als recht oberflächlich und lieblos gemacht; hierfür entschädigen auch nicht die zwei Teenie-Helden (F.Prinz irgendwas und Co.), die da mitspielen.
Ich denke, da wurde sehr wenig Mühe in den Film investiert-von der DVD mal ganz zu schweigen.
Man kann ihn sich schon einmal anschauen und ganz nett unterhalten werden, aber er bewegt nicht im geringsten-gebt mir ein paar Wochen und ich habe schon wieder vergessen, um was es da eigentlich ging.
Für absolute Fans des Spiels und Leute, die Weltraumgefechte lieben, ist er wahrscheinlich ganz gut-aber für alle, die von einem SF-Film etwas mehr Anspruch und dafür etwas weniger Pathos erwarten ist er definitiv nicht empfehlenswert

11 Bewertungen, 3 Kommentare

  • MisterBomber

    29.12.2002, 15:12 Uhr von MisterBomber
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr guter Bericht und gut gegliedert. Hoffe man ließt sich.

  • HagenRichter

    24.04.2002, 00:35 Uhr von HagenRichter
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wunderschöner Bericht

  • Paketmarke

    24.04.2002, 00:27 Uhr von Paketmarke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gute Infos.