Gyrotwister XBeam Hand- und Armmuskulaturtrainer Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Handhabung & Komfort:
- Funktionalität:
- Qualität & Verarbeitung:
Erfahrungsbericht von Lionheart
Lets do the Twist again...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vielen wird der Gyrotwister schon mal in Form einer Anzeige in diversen Magazinen begegnet sein. Und noch viel mehr von uns werden nicht so ganz schlau aus dieser geworden sein.
Ein Ball mit einem Kreisel darin? Und das macht süchtig? Und trainieren soll man damit können? Naja...
So ähnlich ging es mir auch, bis ich eines Tages auf die Idee kam mir ein neues Abo zu gönnen und dieses kleine Wunderwerk als Prämie erhielt.
Was ist der Gyrotwister? Im Prinzip ist es ein Ball aus Kunsttoff in dem ein Rotor als Schwungmasse gelagert ist. In etwa wie in einem Kreiselkompass. Zum trainieren \"reisst\" man diesen Rotor mit einem Startfaden an. Dieser Minischnürsenkel verleiht dem Rotor dann das nötige Drehmoment.
Und nun beginnt das eigentliche Training. Mit möglichst koordinierten , gleichmäßigen Bewegungen soll die Schwungmasse auf bis zu 10.000 Umdrehungen/Minute gebracht werden. Hierbei erreicht der Gyrotwister dann immerhin stattliche 15kg Gegengewicht. Diese Kraft trainiert dann die Muskeln des Armes, Schultern und natürlich die Hände.
Doch vor dem Erfolg als Meistertwister haben die Erfinder das Beherrschen der notwendigen Bewegungen gelegt. So einfach wie es sich anhört ist das Ganze nämlich gar nicht.
Erste Hürde für viele ist schon das starten des Rotors. Mein Tipp hierzu, den Faden wirklich stramm aufwickeln und dann mit einer gleichmäßigen Bewegung anreissen. Kraftprotze erreichen nur eins, sie reissen den Faden kaputt! Nicht rohe Kraft macht den Meister, sondern wirklich das gewußt wie.
Sollte es euch aber passieren, dass euch die Plastikkappen vom Startfaden abgerissen werden, so hilft ein wenig gut dosierte Flamme eines Feuerzeuges weiter. Aber wirklich dosiert, die kleine Kugel die hierbei am Ende des Fadens entsteht darf nicht zu groß werden.
Nun rotiert der Kreisel also schnell genug-zu erkennen am wirklichen \"taumeln\" des Rotors. Jetzt bewegen wir das Handgelenk langsam im Kreis. Sinnloses hin und her prügeln bringt gar nichts.
Versucht einfach einmal die Bewegung des Rotors mitzumachen. Hat man die Richtung gefunden, so ist der Rest wirklich leicht.
Allerdings braucht man so gut 30 Minuten Übung bis es klappt. Manchmal hilft es auch, wenn ihr einen bereits hochtourig laufenden Gyrotwister übernehmt und einfach so übt.
Es wird ja nun damit geworben, dass der Gyrotwister süchtig macht. Ist dem wirklich so? Ich kann nur ja sagen! Im Büro stockte die Arbeit geradezu, weil jeder immer wieder zu dem verlockenden Ball greifen mußte. Man muss ihn wirklich weit weglegen, oder sehr gut abgelenkt sein, um nicht doch ab und an seinen Verlockungen zu erliegen...
Der Trainingseffekt ist ebenfalls vorhanden. Trainiert man nur lange genug, so spürt man doch deutlich, dass die beteiligten Muskeln arbeiten müssen. Gerade wenn man den Twister wirklich hochtourig bewegt und nur mit den Fingerkuppen hält. Die deutlich angespannten Muskeln zeigen dann auch dem Zuschauer, dass hier wirklich Kraft benötigt wird.
Was kostet denn nun eigentlich so ein Gyrotwister?
Die Preise sind gestaffelt, aber eines dieser kleinen Geräte kostet ca. 20 Euro.
Das wäre auch der Hauptkritikpunkt, der Preis. 20 Euro sind meiner Meinung nach einfach zu hoch angesiedelt. Die Marge dürfte hier gewaltig ausfallen.
Andererseits wird aber wirklich guter Service geboten. Der Versand ist rasend schnell. Man bekommt seinen Gyrotwister auf Rechnung und hat ein 14tägiges Rückgaberecht, sowie 2 Jahre Garantie. (Allerdings hat man diese eh, da dies meines Wissens nach Gesetz ist.) Immerhin fallen aber keine zusätzlichen Versandkosten mehr an.
Erhältlich ist der kleine Wunderball übrigens in 6 verschiedenen Farben.
Und erwerben könnt ihr ihn bei
www.machtsuechtig.de
Hier könnt ihr auch die Farben sehen, die Preisstaffelung genauer nachlesen, oder euch über das Funktionsprinzip besser informieren.
Interessant sind auch die zwei gebotenen Downloads.
Das erste Programm ist der Breaktimer. Eigentlich ist das nur eine Art Wecker der euch daran erinnert euch eine kleine Pause mit dem Gyrotwister zu gönnen.
Das zweite Programm ist das Gyrometer. Mit Hilfe eines Mikrofons und einer Soundkarte könnt ihr hier ermitteln wie schnell ihr euren Twister kreiseln lasst. Ich schaffe bisher fast 8700 Touren.
Interessanter ist aber die Angabe des Kraftindex. Hierzu wird die Anzahl der Umdrehungen auf einen längeren Zeitraum (mindestens 30 Sekunden) gemessen.
Wie sieht nun das Fazit aus? Lohnt sich die Anschaffung?
Ich würde sagen ja . Allerdings sollte man sich gut überlegen, ob man nicht der Typ ist, der damals auch schon sein Jojo nach Minuten entnervt in die Ecke feuerte, oder den Rubikwürfel nur kaufte, weil er gerade in war. Dann sind die 20 ? sicher zum Fenster rausgeworfen.
Wer hingegen gerne mal zwischendurch ein sinnvolles Spielzeug zur Hand nehmen mag und sich im Büro einfach nur wenige Minute Spaß gönnen möchte, dem sei der Gyrotwister empfohlen. Durch das 14tägige Rückgaberecht geht man hier auch kein wirkliches Risiko ein.
Verbesserungswürdig ist übrigens der \"Startfaden\". Dieser Minischnürsenkel verliert schnell seine Plastikkappen an den Enden. Und ohne diese ist ein anreissen des Schwungrotors nun einmal nicht möglich. Hier sollten zwei beigelegt werden, oder die Enden gleich dauerhaft behandelt werden. Dazu reicht bei mir der Einsatz eines handelsüblichen Einwegfeuerzeuges und etwas Vorsicht.
Evtl. also einen zweiten kaufen, oder im Fundus nach passendem Ersatz suchen.
Neue Twister werden nun mit zwei Fäden geliefert! So schnell hat noch NIE eine mir bekannte Firma auf eine Kritik reagiert. Das sollte als Beispiel Schule machen!
Durch den vergleichsweise hohen Preis gebe ich nur ein gut. Ähnliche Geräte soll man deutlich billiger in diversen Geschäften erwerben können. Da ich diese aber nie selber gesehen habe empfehle ich sicherheitshalber das Original.
Hier noch ein paar \"Sicherheitshinweise\"
1. Das Gerät nie loslassen, wenn die Schwungmasse rotiert.
2. Es wirklich gut festhalten. Es werden wirklich leicht einige Kilogramm Gegenkraft erzeugt.
3. So witzig die Idee auch sein mag, es ist nicht lustig, wenn man einen hochtourigen Gyrotwister an der Nasenspitze seiner Mitmenschen abbremst. Der Twister erreicht bis zu 10.000 Touren. Ein Motor dreht meistens nur ca. halb so schnell!
Beachtet auch die Hinweise zum Umgang in der mitgelieferten Anleitung.
©Lionheart 2002 \"Besser Fool on the Hill, als King of the Koppel\"
Ein Ball mit einem Kreisel darin? Und das macht süchtig? Und trainieren soll man damit können? Naja...
So ähnlich ging es mir auch, bis ich eines Tages auf die Idee kam mir ein neues Abo zu gönnen und dieses kleine Wunderwerk als Prämie erhielt.
Was ist der Gyrotwister? Im Prinzip ist es ein Ball aus Kunsttoff in dem ein Rotor als Schwungmasse gelagert ist. In etwa wie in einem Kreiselkompass. Zum trainieren \"reisst\" man diesen Rotor mit einem Startfaden an. Dieser Minischnürsenkel verleiht dem Rotor dann das nötige Drehmoment.
Und nun beginnt das eigentliche Training. Mit möglichst koordinierten , gleichmäßigen Bewegungen soll die Schwungmasse auf bis zu 10.000 Umdrehungen/Minute gebracht werden. Hierbei erreicht der Gyrotwister dann immerhin stattliche 15kg Gegengewicht. Diese Kraft trainiert dann die Muskeln des Armes, Schultern und natürlich die Hände.
Doch vor dem Erfolg als Meistertwister haben die Erfinder das Beherrschen der notwendigen Bewegungen gelegt. So einfach wie es sich anhört ist das Ganze nämlich gar nicht.
Erste Hürde für viele ist schon das starten des Rotors. Mein Tipp hierzu, den Faden wirklich stramm aufwickeln und dann mit einer gleichmäßigen Bewegung anreissen. Kraftprotze erreichen nur eins, sie reissen den Faden kaputt! Nicht rohe Kraft macht den Meister, sondern wirklich das gewußt wie.
Sollte es euch aber passieren, dass euch die Plastikkappen vom Startfaden abgerissen werden, so hilft ein wenig gut dosierte Flamme eines Feuerzeuges weiter. Aber wirklich dosiert, die kleine Kugel die hierbei am Ende des Fadens entsteht darf nicht zu groß werden.
Nun rotiert der Kreisel also schnell genug-zu erkennen am wirklichen \"taumeln\" des Rotors. Jetzt bewegen wir das Handgelenk langsam im Kreis. Sinnloses hin und her prügeln bringt gar nichts.
Versucht einfach einmal die Bewegung des Rotors mitzumachen. Hat man die Richtung gefunden, so ist der Rest wirklich leicht.
Allerdings braucht man so gut 30 Minuten Übung bis es klappt. Manchmal hilft es auch, wenn ihr einen bereits hochtourig laufenden Gyrotwister übernehmt und einfach so übt.
Es wird ja nun damit geworben, dass der Gyrotwister süchtig macht. Ist dem wirklich so? Ich kann nur ja sagen! Im Büro stockte die Arbeit geradezu, weil jeder immer wieder zu dem verlockenden Ball greifen mußte. Man muss ihn wirklich weit weglegen, oder sehr gut abgelenkt sein, um nicht doch ab und an seinen Verlockungen zu erliegen...
Der Trainingseffekt ist ebenfalls vorhanden. Trainiert man nur lange genug, so spürt man doch deutlich, dass die beteiligten Muskeln arbeiten müssen. Gerade wenn man den Twister wirklich hochtourig bewegt und nur mit den Fingerkuppen hält. Die deutlich angespannten Muskeln zeigen dann auch dem Zuschauer, dass hier wirklich Kraft benötigt wird.
Was kostet denn nun eigentlich so ein Gyrotwister?
Die Preise sind gestaffelt, aber eines dieser kleinen Geräte kostet ca. 20 Euro.
Das wäre auch der Hauptkritikpunkt, der Preis. 20 Euro sind meiner Meinung nach einfach zu hoch angesiedelt. Die Marge dürfte hier gewaltig ausfallen.
Andererseits wird aber wirklich guter Service geboten. Der Versand ist rasend schnell. Man bekommt seinen Gyrotwister auf Rechnung und hat ein 14tägiges Rückgaberecht, sowie 2 Jahre Garantie. (Allerdings hat man diese eh, da dies meines Wissens nach Gesetz ist.) Immerhin fallen aber keine zusätzlichen Versandkosten mehr an.
Erhältlich ist der kleine Wunderball übrigens in 6 verschiedenen Farben.
Und erwerben könnt ihr ihn bei
www.machtsuechtig.de
Hier könnt ihr auch die Farben sehen, die Preisstaffelung genauer nachlesen, oder euch über das Funktionsprinzip besser informieren.
Interessant sind auch die zwei gebotenen Downloads.
Das erste Programm ist der Breaktimer. Eigentlich ist das nur eine Art Wecker der euch daran erinnert euch eine kleine Pause mit dem Gyrotwister zu gönnen.
Das zweite Programm ist das Gyrometer. Mit Hilfe eines Mikrofons und einer Soundkarte könnt ihr hier ermitteln wie schnell ihr euren Twister kreiseln lasst. Ich schaffe bisher fast 8700 Touren.
Interessanter ist aber die Angabe des Kraftindex. Hierzu wird die Anzahl der Umdrehungen auf einen längeren Zeitraum (mindestens 30 Sekunden) gemessen.
Wie sieht nun das Fazit aus? Lohnt sich die Anschaffung?
Ich würde sagen ja . Allerdings sollte man sich gut überlegen, ob man nicht der Typ ist, der damals auch schon sein Jojo nach Minuten entnervt in die Ecke feuerte, oder den Rubikwürfel nur kaufte, weil er gerade in war. Dann sind die 20 ? sicher zum Fenster rausgeworfen.
Wer hingegen gerne mal zwischendurch ein sinnvolles Spielzeug zur Hand nehmen mag und sich im Büro einfach nur wenige Minute Spaß gönnen möchte, dem sei der Gyrotwister empfohlen. Durch das 14tägige Rückgaberecht geht man hier auch kein wirkliches Risiko ein.
Verbesserungswürdig ist übrigens der \"Startfaden\". Dieser Minischnürsenkel verliert schnell seine Plastikkappen an den Enden. Und ohne diese ist ein anreissen des Schwungrotors nun einmal nicht möglich. Hier sollten zwei beigelegt werden, oder die Enden gleich dauerhaft behandelt werden. Dazu reicht bei mir der Einsatz eines handelsüblichen Einwegfeuerzeuges und etwas Vorsicht.
Evtl. also einen zweiten kaufen, oder im Fundus nach passendem Ersatz suchen.
Neue Twister werden nun mit zwei Fäden geliefert! So schnell hat noch NIE eine mir bekannte Firma auf eine Kritik reagiert. Das sollte als Beispiel Schule machen!
Durch den vergleichsweise hohen Preis gebe ich nur ein gut. Ähnliche Geräte soll man deutlich billiger in diversen Geschäften erwerben können. Da ich diese aber nie selber gesehen habe empfehle ich sicherheitshalber das Original.
Hier noch ein paar \"Sicherheitshinweise\"
1. Das Gerät nie loslassen, wenn die Schwungmasse rotiert.
2. Es wirklich gut festhalten. Es werden wirklich leicht einige Kilogramm Gegenkraft erzeugt.
3. So witzig die Idee auch sein mag, es ist nicht lustig, wenn man einen hochtourigen Gyrotwister an der Nasenspitze seiner Mitmenschen abbremst. Der Twister erreicht bis zu 10.000 Touren. Ein Motor dreht meistens nur ca. halb so schnell!
Beachtet auch die Hinweise zum Umgang in der mitgelieferten Anleitung.
©Lionheart 2002 \"Besser Fool on the Hill, als King of the Koppel\"
12 Bewertungen, 1 Kommentar
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27.03.2002, 18:52 Uhr von botanik
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr lesenswerter Beitrag !
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