Hewlett Packard HP DeskJet 710C Testbericht

ab 37,70
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Summe aller Bewertungen
  • Druckqualität:  sehr gut
  • Geschwindigkeit:  schnell
  • Betriebskosten:  gering
  • Installation:  schwierig
  • Support & Service:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Donline

Soviel Druck muss sein

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Jeder der einen PC hat, hat natürlich irgendwann auch das Bedürfnis Texte und Bilder auszudrucken. Nachdem mein HP 850 C sich verabschiedet hatte, kam für mich eigentlich nur ein weiteres Produkt aus dem Hause HP in betracht. So erstand ich vor 3 Jahren, für damals 369 DM (188,67 €), einen Hewlett-Packard DeskJet 710 C.

In einem riesigen Karton, mit Haltegriff aus Plastik, trug ich das gute Stück aus dem Media-Markt. Zuhause ausgepackt war der wichtige Inhalt nur 3/4 so groß, vieles war Styropor und Folie. Aber das lässt sich wohl nicht anders regeln.


Der Drucker...
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war noch nicht ganz zusammengebaut, aber mit wenigen Handgriffen und einen kurzen Blick in die Anleitung, konnte man das schon bewerkstelligen. Nur die Papierhalterung angesetzt (kinderleicht) und die beiden mitgelieferten Tintenpatronen ausgepackt und eingesetzt. Auch dieser Schritt ist wirklich einfach, da alles mit Bildern beschrieben ist und Missverständnisse dank der Form der Patronen so gut wie ausgeschlossen sind.
Sowohl die Farb-, als auch die Schwarzpatrone sind einzeln verpackt. Anders als z.B. bei Epson werden sie allerdings nicht Luftdicht verpackt, ist aber auch nicht nötig, da ich bisher noch nicht gesehen habe das sie ausgelaufen oder vertrocknet gewesen sind.

Da stand er nun mein neuer Drucker, aber irgendwas fehlte noch. Mein altes Paralleles Druckerkabel hatte ich natürlich behalten, da diese ja wie gewöhnlich nicht zum Lieferumfang eines Drucker gehören. Warum das so ist habe ich bis heute nicht verstanden. USB war damals noch nicht gebräuchlich und so war dieser Anschluss eigentlich der einzige der in Frage kam.

Das Druckerkabel sollte übrigens nicht länger als 1,80 m sein. Ein Versuch mit einem 5 Meterkabel schlug fehl, weil es nicht bidirektional war! Kabel in dieseer Länge sind sehr teuer.

Strom! Richtig, wo war das Stromkabel?
Oh, HP hat sich was einfallen lassen. War das Netzteil bei meinem alten 850er noch eingebaut, lag diesem Paket selbiges einzeln bei. Prima Sache so konnte man, falls es kaputt war, schneller Ersatz beschaffen ohne den ganzen Drucker einschicken zu müssen. In die Steckdose damit und angemacht.


Den PC hochgefahren...
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...und schon kam "neue Hardware gefunden".
Wow, dass ging aber schnell. Die beigefügte Treiber-CD lag schon im Laufwerk und so klickte ich mich fröhlich durch das Menü, alles war kinderleicht und schnell bewerkstelligt. Nach kurzer Zeit, waren alle wichtigen Treiber installiert und ein sauberer Desktop erschien.

Ein neues Icon machte mich auf den Drucker aufmerksam. „HP DeskJet 710C Serie v10.3“ stand da. Ein klick darauf eröffnete das Wartungsmenü und ein Tutorial zum Einrichten des 710C. Praktisch, das stand im Handbuch zwar auch, aber hier war es sofort da.


Das Schriftbild...
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des 710 C war genauso gut wie das seines großen Bruders den ich vorher hatte. Auch einige Schriftproben mit ungewöhnlichen Schriften brachten hervorragende Ergebnisse. Der Schnelldruck oder auch Entwurfdruck hingegen machte seinem Namen alle Ehre. Dort ging der Druck zwar sehr zügig, so ungefähr 6 Textseiten pro Minute, allerdings eignen diese sich wirklich nur als Entwurf. Wer dieses als Brief verschickt sollte sich schämen. Die Buchstaben waren teils leicht versetzt und schräg. Auch das Ausrichten der Tintenpatrone brachte keine Besserung, es war eben nur zum Testen des Drucks. Normal und Hoch, wie die anderen beiden Druckmöglichkeiten heißen, waren da schon ansehnlicher. Für einen normalen Brief reicht Normal auf Kopierpapier völlig aus, während man für wichtige Dinge schon auf gutes Inkjet Papier zurückgreifen und dort auch ruhig Hoch einstellen sollte. Die Geschwindigkeit sinkt dann natürlich ab und so kommt man auf maximal 4 Seiten pro Minute.


Bei Bildern...
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...war es ähnlich. Wobei man hier den Entwurfmodus am besten vergisst. Er taugte nicht, weil der Entwurf nicht annähernd das wiedergibt, was man wirklich auf dem Bildschirm sah. Im Normal oder Hoch Modus ließen sich mit dem richtigen Papier schon sehr gute Ergebnisse erzielen. An eine richtige Fotoqualität reichte es aber damit nicht heran. Für den Hausgebrauch z.B. für ein CD-Cover allerdings auch hier völlig ausreichend. Mehr als eine Auflösung von 600 x 600 dpi lässt der Drucker ohnehin nicht zu, egal was für ein Papier man ihm gibt. Darum reichen hier auch Bilder mit relativ niedrigen Auflösungen. Eine DIN A4 Seite braucht dann aber schon mal 2-3 Minuten.


Der Verbrauch...
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...ist schwer zu sagen. Es kommt natürlich in erster Linie auf die Qualität des Ausdrucks an und ob es nur Schrift oder auch Bilder sind. Die ersten Patronen halten nicht sehr lange, bei mir ca. ein ¾ Jahr, da diese nur wenig Tinte enthalten. So gibt es nur 12 ml schwarz und insgesamt 15 ml Farbe (magenta, blau, gelb). Eine Tatsache die sich einige Hersteller zu eigen gemacht haben. Ich glaube zwar nicht, dass es Ihnen wirklich soviel kostet, aber wenn man es nicht weiß glaubt man doch hochwertige Patronen bekommen zu haben, aber es sind Mogelpackungen. Die nächsten Tintenpatronen enthalten bei Schwarz 42 ml, was bei meinen Druckverhältnissen immerhin 2 Jahre reicht. In Papier umgerechnet sind das ca. 350 - 400 DIN A4 Seiten voll beschrieben. Bei mehreren Kopien ist der Copyshop dann doch die schnellere und günstigere Alternative. In der Farbpatrone befinden sich 30 ml (10ml pro Farbe). Auch hier ist der Verbrauch relativ, aber ca. 150 – 180 Bilder in Fotogröße lassen sich damit schon zu Papier bringen.


Die Patronen...
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...im einzelnen. Schwarze Originalpatronen von HP kosten ca. 40 €, ein stolzer Preis, den man aber leicht umgehen kann. Die Firma Pelikan stellt nämlich wiederbefüllte Patronen her, diese kosten um die 25 € und sind genauso gut. Überhaupt sind die Patronen für die HP Drucker im Gegensatz zu denen von anderen Herstellern wie Epson jedes Mal mit einem neuen Druckkopf ausgestattet. Das ist natürlich teuerer, aber auch besser für die Lebensdauer des Druckers.

Das Gleiche gilt für die Farbpatronen. Diese schlagen ebenfalls mit rund 40 € zu buche. Leider gibt es hier nicht die Möglichkeit einen Fremdanbieter zu wählen. Ein Manko ist auch das die drei Farbkammern nicht einzeln sondern in einer Patrone untergebracht sind. Wenn eine Farbe leer ist, meist ist es magenta, so ist die Patrone im Grunde unbrauchbar. Der Rest kann weder umgefüllt, noch anderweitig wiederverwendet werden. Das Nachfüllen habe ich einmal versucht. So eine Sauerei mache ich aber bestimmt nicht noch einmal. Ich kann nur sagen Finger weg, lieber etwas mehr zahlen und sich nicht den Drucker verschmieren.

Neue Patronen kann man auch übers Internet beziehen, meist spart man da gegenüber ansässigen Händlern etwas. Manche nehmen alte Patronen auch in Zahlung, einfach mal informieren.

Was hingegen noch positiv auffällt, ist das die Tinte (egal ob schwarz oder Farbe) selbst nach 3-4 Wochen in denen ich nicht gedruckt habe, nicht eingetrocknet sind. Da hat HP gegenüber vorheriger Modelle gute Arbeit geleistet.


Der Papiereinzug...
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...erfolgt, wie bei allen DeskJet Modellen von HP, von Unten. Das Fach fasst locker 40 Blatt und zieht diese auch gut ein. Die Rollen lassen auch nach 3 Jahren keine Verschleißerscheinungen erkennen. Auch ein schiefes einziehen der Blätter konnte ich nicht beobachten. Das Papier sollte allerdings nicht schwerer als 220 g/m2 sein, da es sonst Probleme geben könnte. Für Visiten- und Glückwunschkarten, die ich hin und wieder mache, nutze ich 160 g Papier. Damit gibt es keine Probleme.


Das Ohr...
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...wird auch nicht beleidigt. Will sagen der Drucker ist, außer beim Papereinzug kaum zu hören. Er sollte aber nicht unbedingt auf Holz stehen, da er sonst doch eine gewisse Resonanz aufweist und laut wird. Auf einen festen Stand sollte man auch achten, da der Drucker, wie der Name schon sagt auch Druck ausübt. Ein sich bewegender Druckkopf erzeugt Schwingungen, die auf einem wackeligen Tisch schon mal ungewünschte Gläserstürze hervorbringen können.


Die mitgelieferten Treiber...
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...sind völlig ausreichend laufen einwandfrei und ohne Fehler. Es gibt soweit ich sehen konnte auch keine Beanstandungen im dazugehörigen Hilfemenü.


Für Treiberupdates...
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...gibt es die Seite * www.hewlettpackard.de *, allerdings lohnt sich für diesen Drucker der Besuch nicht wirklich, da es seit meinem Kauf keine (!) Treiberupdates gegeben hat.


Mir hat der HP 710 C...
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...bislang immer gute Dienste geleistet. Was übel auffällt ist lediglich das veraltete 3 Kammer in einer Patrone System. Die Preise für Farbpatronen sind bei anderen Herstellern aber auch nicht besser. Ein vergleich bei Canon z.B. brachte ähnlich Ergebnisse. Ich gebe dem Drucker 4 Sterne weil er wirklich gut im Verbrauch ist, ein sauberes Schriftbild hat und angenehm leise ist. Er ist zwar nicht der schnellste, aber für den Hausgebrauch eignet er sich wirklich sehr gut.


© Donline 23.05.2002 Yopi
© Donline 11.05.2002 Ciao

18 Bewertungen, 2 Kommentare

  • pyragoon

    04.03.2007, 11:32 Uhr von pyragoon
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh. lg mm *dreifachgrins*

  • sonnenhexer

    13.06.2002, 18:32 Uhr von sonnenhexer
    Bewertung: sehr hilfreich

    *wink* :)