IKEA Einrichtungshaus Testbericht

Ikea-einrichtungshaus
ab 17,27
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
  • Warenverfügbarkeit:  fast immer vorrätig
  • Übersichtlichkeit:  sehr gut
  • Kundenfreundlichkeit:  sehr freundlich
  • Auswahl:  durchschnittlich
  • Fachliche Beratung:  gut
  • Umgang mit Reklamationen:  sehr gut
  • Warenqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von princesse

Wohnst du schon, oder lebst du noch?

4
  • Warenverfügbarkeit:  fast immer vorrätig
  • Übersichtlichkeit:  durchschnittlich
  • Kundenfreundlichkeit:  freundlich
  • Auswahl:  sehr groß
  • Fachliche Beratung:  durchschnittlich
  • Umgang mit Reklamationen:  gut
  • Warenqualität:  durchschnittlich
  • Häufigkeit des Besuches:  mehrfach

Pro:

Riesen Ramschladen, manchmal richtig gute Produkte, auch von guter Qualität manchmal, die Firma hat einen unverwechselbaren Stil, tolle und unterhaltsame Werbspots, man kann Geld sparen, Immer kostenlose Parkplätze vorhanden, Preislich unschlagbar

Kontra:

Manchmal zuviel Ramsch, manches ist potentieller Schrott, zuviele Leute, Laden ist eine Labyrinth, Familienfreundlich *g*, laut, Wartezeiten an den Kassen können schon mal eine halbe Stunde sein

Empfehlung:

Ja

ikea und ich

ikea and me - ikea et moi -> für unsere ausländischen freunde, und für alle schweden die englisch oder französisch können ;-)

IKEA bin ich zum ersten Mal
wohl Ende der 80er begegnet (wenn da noch ein früheres Treffen gewesen sein sollte, erinnere ich mich daran nicht mehr), in Luzern, im Herzen der Schweiz, eigentlich ja in Emmen, aber das kennt sowieso keiner und liegt 2 Kilometer vor den prachtvollen Toren von Luzern. Mein erstes Mal war von ziemlicher Verwirrung und Überforderung und latenter Abneigung geprägt. Ich als äusserst qualitätsbwusste und zum damaligen Zeitpunkt auch finanziell gut ausgerüstete jungen Frau rümpfte über dieses unübersichtliche, eher billige Ramschangebot, welches in mir keinerlei Vertrauen zu Produkten oder Firma weckte, die Nase und war wohl froh, wieder draussen zu sein, aus diesem Laden, der viel zu gross und unübersichtlich war, der viel zu viele Produkte nebeneinander und übereinander gestapelt hatte, welche sich durch Hässlichkeit und Billigsein gegenseitig zu übertrumpfen trachteten, und um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, hatten alle diese Produkte lächerliche, unaussprechliche Namen mit vielen Ääää's drin und harten Ka's, das sind, wir wissen das natürlich mittlerweile, schwedische Namen, - sagen die, uns Nichtschweden können die ja viel erzählen, aber das ist auch nicht so wichtig.

Ich wanderte
in unregelmässigen Abständen durch Ikea und habe das eine oder andere Mal sogar irgendein unbedeutendes Kleinteil mitgenommen, nur damit mein Besuch in diesem Labyrinth von Gängen nicht umsonst und vergeben war.
Es war wohl nicht der richtige Zeitpunkt für Ikea in der Zentralschweiz, die Schweizer bevorzugen qualitativ hochstehende Produkte, ein leichter Markenwahn ist nicht zu leugnen, da passt Ikea nur bedingt in die Landschaft. Und so kam es dann, dass Ikea in Emmen bei Luzern seinen Laden dicht machte, nicht ohne noch alles mit irren Rabatten zu verschleudern. Das war, soweit ich mich erinnere, Anfangs der 90ger. Also bin ich nochmal hin, denn jetzt gab es auch für mich aufeinmal Interessantes bei Ikea, hochpreisige Möbel mit einem Rabatt von bis zu 80%. So kam ich zu meinem ersten Möbelstück von Ikea, ein riesiger bequemer Ledersessel in schwarzbraunem Leder, anstelle von über 1000.- Schweizer Franken (etwa 750.- Euro heute) kostete der Sessel nur noch etwa 250.- Franken. Ein super Schnäppchen, allerdings musste ich ein Taxi rufen um das Teil zu transportieren, in meinen Subary Justy passte der Sessel nicht rein. Nochmal 40.- Franken für den Transport. Das war ok, der Sessel steht heute noch in meinem Wohnzimmer und hat kaum gelitten in dieser Zeit (etwa 10 Jahre) und ist immer noch bequem, so einer, der gross genug ist dass Frau mit angezogenen Beinen drin sitzen kann.

Danach war
erstmal Sense, Ikea war aus meinem Blickfeld verschwunden für einige Jahre. Ich hatte kein Problem damit, vermisste den Laden fast gar nicht. Nur manchmal wäre ich wieder mal gerne einfach hineinspaziert, ohne Hintergedanken, einfach so. Das tat ich dann im Laufe der Jahre wohl noch zwei-dreimal, aber immer nur dann, wenn ich fern von zuhause war, zu Besuch bei meiner Schwester zum Beispiel.

Zeitsprung.....................

Seit zwei Jahren wohne ich östlich von Frankfurt am Main und Ikea gibts hier gleich zweimal, der eine in Hanau (östlich), der andere zwischen Frankfurt und Wiesbaden, irgendwo an der A66. Der in Hanau ist meiner, denn da bin ich in 10-15 Minuten mit dem Auto.

Meine Abneigung
Ikea gegenüber habe ich fast gänzlich abgelegt, ich begann das Angebot wenigstens teilweise zu schätzen, zumal ich aus finanziellen Gründen (das Budget ist kleiner geworden) einerseits und einem veränderten Anspruchsdenken andererseits öfters zu Kompromissen bereit bin, sein muss. So kaufte ich da schon mal einen Satz wunderschöner Gläser, die vorallen durch ihre einfache, schnörkellose Form bestechen, der Preis war knapp drei Euro pro Glas.

Wer Haustiere hat
die auch draussen sind bei Nässe und Matsch (oder Kinder?) der schätzt bestimmt die äusserst günstigen Teppiche, die man dann getrost nach ein, zwei Jahren wieder wegschmeissen kann. Da kostet ein Neuer schnell mal weniger als die professionelle Reinigung des alten. Mein Hund hat in seiner von mir gebastelten Hundehütte einen Garnteppich von Ikea liegen, waschbar und geht nicht kaputt, Kosten: ca. 10 Euro.

Ich kaufe auch
so profane Dinge wie Voratsgläser, die von Ikea kann man so leicht schräg legen, weil sie wie ein sechs (acht?)eckiger Würfel aussehen, so wie früher in alten Tante-Emma-Läden die Gläser, bei denen du von vorne die Gummibärchen rausnehmen konntest. Die Dinger sind praktisch und dekorativ. Kosten: 1-2 Euro pro Stück.

Ich kaufte Vorhänge
für meine Fenster, blickdichte in unterschiedlichen Farben, in Form von ellenlangen Schals mit Schlaufen oben, Blau und Dunkelblau fürs Schlafzimmer (habe zwei Farben abwechslungsweise aufgehängt, sieht toll aus), Weiss-Rot in der Küche und Gelb und Weiss im Büro-bügeln-ecetera-Zimmer. Kosten etwa 40-50 Euro pro Zimmer.

Die nächste grössere Anschaffung
war dann vor einem guten Jahr eine neue Matratze und ein Lattenrost gleich dazu. Diesmal machte ich keine Kompromisse sondern langte richtig hin, der teuerste Lattenrost und die teuerste Matratze, zusammen etwa 500.- Euro (beides 140 breit). Die Matratze hätte ich in der Qualität bei der Konkurenz um mindtestens 150.- Euro teurer kaufen können (Latex), beim Lattenrost weiss ich es nicht so genau, er ist verstelltbar an Kopf- und Fussteil und sehr stabil, sicher wäre der woanders auch teurer gewesen. Ich bin mit beiden Produkten sehr zufrieden und hatte damals sogar eine qualifizierte Beratung bekommen.

Zeitsprung, der 2. .................

Möbel bei IKEA
ist ein Thema für sich. man findet alles, vom wackeligen Bettgestell für unter 50.- Euro bis zum Ledersofa für über 1000.- Euro. Viele der Dinge, die Ikea verkauft (ich schätze mal, 80% des Sortimentes) sind für mich aus unterschiedlichen Gründen unakzeptabel und uninteressant, meistens weil sie zu billig hergestellt wurden, oder weil sie fürchterlich aussehen. Manches bei Ikea hat doch sehr eigenwillige Farben und Formen, aber das ist Geschmacksache.

Mein Sofa
(nicht von Ikea) war durchgesessen und wenn ich darauf einschlief vor dem Fernseher, wachte ich mit Rückenschmerzen und Verspannungen wieder auf. Ich wollte ein richtig gutes Sofa, ein grosses zum Draufliegen und auch mal um drauf zu schlafen für Besuch (und vor dem Fernseher), es sollte ein paar Jahre halten und gut aussehen. Ich besuchte ungezählte Möbelgeschäfte, entweder waren die Sofas potthässlich oder zu teuer oder beides, oder zu billig (diese Teile, die schon beim Näherhinkucken schier zusammenbrechen). Natürlich sah ich auch irgendwann bei Ikea nach und da stand ein Sofa wie aus dem Bilderbuch, breit, tief mit Kissen, einladend und unheimlich bequem, wenn man sich draufsetze oder mal zu Probe drauflag. Ikea wollte je nach Bezug zwischen 899.- und 1099.- Euro haben, also an die 2000.- Mark, um das mal in Relation zu setzen. Und es war zwar sehr bequem aber es sah nicht besonders edel aus, eher etwas unordentlich.
So ging das dann ein halbes Jahr lang, mindestens einmal im Monat fuhr ich zu Ikea und schaute mir "Göteborg" an, so hiess das Sofa. Ich hatte mich übrigens irgendwann gegen ein Schlafsofa entschieden (für Gäste, Besuch) weil auch das immer ein Kompromiss bedeutete, was die Qualität anbelangte.

Und irgendwann
hatte ich mich entschieden, ich wollte Göteborg in mein Wohnzimmer holen, ging zielstrebig zu Ikea, schnappte mir eine Gelb-Blau gekleidete Mitarbeiterin und äusserte meinen Wunsch, Göteborg in dunkelblau, das und kein anderes. Leider, sagte sie, ist dieser Stoff derzeit nicht verfügbar, es gab Fehler bei der Produktion und nun ist die Auslieferung gesperrt, bis wann der Bezug wieder verfügbar ist, wissen wir nicht. Ich wollte das nicht glauben, endlich hatte ich mich nach Monaten entschieden und nun sollte es an so einem lächerlichen Prduktionsfehler scheitern?? Es gab nur Grau und Weiss, nimm doch Grau, sagte ER (ER begleitete mich, denn ich wollte seine Meinung hören über das Sofa), ich mag kein Grau, das sieht furchtbar aus, und passt nicht in meine Wohnzimmer. Vielleicht Weiss? Nein, Weiss ist zu heikel, warte doch, sagte Er, bis die anderen Stoffe wieder verfügbar sind. Ich war enttäuscht, aber ER hatte recht, kauf dir sowas nur wenn du überzeugt davon bist, mach keine Kompromisse, wenn du nicht unbedingt musst.
Es vergingen Wochen, der Stoff wurde nicht freigegeben von Ikea. Und dann, eines Tages im August, ich schaute auf www.ikea.de, da war Göteborg in leuchtendem Orange. Orange, nur Orange, keine andere Farbe. Aber ja, warum eigentlich nicht? Also wieder hin und gekauft, einmal Göteborg in Orange bitte, Kosten 899.- Euro, Lieferung frei Haus, ist bei diesem Teil dabei. Ich war happy. Endlich hatte ich Göteborg gekauft, und später konnte ich immer noch einen andersfarbigen Bezug hinzukaufen, die waren nämlich abnehmbar und waschbar, und auf diese Weise kann ich dann irgendwann, wenn ich die Nase voll habe von Orange, auf Dunkelblau oder Beige umsteigen, einfach so. Kosten zusätzlich: 299.- Euro.

Göteborg
kam an einem Freitag Anfang September, zwei riesige Pakete, 2 Meter 40 lang, etwa 1 Meter 20 tief. Nun muss man dazu Wissen, eine Besonderheit bei Ikea ist der Intelligenztest von Ikea ;-)) der schlicht darin besteht, kannst du deine Möbel zusammenbauen oder nicht? Ich kann! Und obwohl auf der Anleitung (welche für jeden verständlich sein müsste, da sie aus Bildchen besteht ohne viel Text) einem zu verstehen gegeben wurde, dass man dieses Sofa nur zu zweit zusammenbauen kann, machte ich es alleine (was nicht immer das schlechteste ist, viele Köche verderben bekanntlich schon mal den Brei). Es war ein Krampf und es gelang mir nur durch einen Trick, das Unterteil und das Rückenteil zusammenzufügen. nach fast 2 Stunden stand Göteborg in einem kräftigen Orange in meinem Wohnzimmer und war eigentlich viel zu gross. Aber der Eindruck hat sich mittlerweile gelegt, wohl auch, weil ich noch weitere Kissen und ein riesen Tuch drüber geworfen habe, das lockert etwas auf fürs Auge bei soviel Orange. Und was soll ich sagen, es sieht schlicht toll aus, ist bequem, man schläft gut drauf und es wird bestimmt einige Jahre halten. Und damit Göteborg nicht vor einem alten, vergammelten Teppich stehen muss, habe ich den auch gleich noch erneuert, ein Perser von Ikea für 240.- Euro oder so, 2,40 auf 1,80 oder so, schön dick und flauschig im edlen Design (für solche Teppiche zahlt man normalerweise das drei- bis vierfache, sicher ist die Qualtität nicht ganz gleich, aber das macht nichts).

By the way,
ich sitze übrigens gerade auf einem Bürostuhl von Ikea, kostete 120.- Euro, war runtergesetzt von 200.- Euro, und es sitzt sich gut auf diesem Stuhl.
Wer nun denkt, meine Mobilar kommt nur von Ikea, den kann ich beruhigen, nein, zum Beispiel würde ich da nie einen Schrank oder eine Kommode kaufen, die sehn alle klapprig aus und die Schubladen laufen nicht schön beim Herausziehen.

IKEA ist
ein schwedisches Möbelhaus mit einer ungebremsten Erfolgsstory sondergleichen. Der erste Eindruck waren noch Billigmöbel aus hellem Holz, welche zusammengebaut werden müssen, was regelmässig entweder an fehlenden oder fehlerhaften Teilen scheiterte oder letztendlich an den Kunden, die das mit dem Ikea-möbel-zusammenbauen irgendwie nicht so draufhatten. Und eine Menge billigen Ramsch, Küchenutensilien und Wohn-Assessoires. Mittlerweile hat sich dieses Image wenigstens teilweise gewandelt, es ist nicht mehr out, Ikea zuhause zu haben, und für viele junge Leute, die sich ihre erste Wohnung für kleinen Geldbeutel einrichten wollen, müssen, dürfen, ist Ikea ein Segen, und wenns einem nicht mehr gefällt, dann verschenkt oder verfeuert man die Teile und kauft sich was anderes. Wegwerfmöbel, so wie H&M Wegwerfkleider produziert, sind ein guter Teil des Sortiments von Ikea, potentieller Schrott eben.

IKEA stellt mich
ausserdem bei jedem Besuch meinerseits auf die Probe wie gut meine Nerven gerade beieinander sind. Wenn ich eins hasse, sind das Menschenansammlungen (ab 4) und bei Ikea rennen nicht nur Unmengen von Menschen herum, sie haben auch noch ihre Menschkinder dabei. Das ist gelinde ausgedrückt schrecklich. Denn obwohl Ikea einen Kinderhort hat (alle 3 Minuten können wir somit an Lautsprecherdurchsagen teilhaben wie "Kevin will aus dem Kinderhort abgeholt werden, an die Eltern von Kevin, er möchte aus dem Kinderhort angeholt werden") schleppen viele der grossen Menschen ihre Miniaturausgaben hinter sich her, lassen sie zwischen den Möbeln Verstecken spielen und jene Kleinen tragen nicht unerheblich zur Geräuschkulisse bei. Wenn dann so eine Durchsage kommt, stelle ich mir immer unwillkürlich vor, wie so ein Dreikäsehoch sich mit vor der Brust verschränken Armen breitbeinig vor die Kinderhortbetreuung stellt und ultimativ verlangt, von seinen Eltern abgeholt zu werden. Allerdings reicht da wohl auch, wenn einer der Sprösslinge die anderen Kinder nachhaltig misshandelt, das wird bestimmt auch als Zeichen gewertet, dass Klein-Kevin abgeholt werden will. Subito!

Eine Eigenart von IKEA
ist das Labyrinth, welches einen vorgegeben Pfad durch den Produktedschungel vorweist. Verlässt der übermütige Kunde diesen Pfad, kann er sich mühelos verlaufen. Als ich mit IHM dort war, bereuten wir es nach einer Weile, dass wir nicht das Navigationssystem aus seinem Auto ausgebaut hatten, bestimmt wären meine Nerven dann ein klein wenig weniger angeschlagen gewesen. Es hilft manchmal, einfach so zu laufen wie alle, nur bin ich kein Lemming und mir widerstrebt es, so zu laufen wie alle, deshalb laufe ich dann zum Trotz gegen den Strom, was ab und zu von verständnislosen bis verärgerten Blicken der anderen Menschen quittiert wird.

IKEA hat auch ein Sebstbedienungsrestaurant
mit erstaunlich guten Kuchen und einmal habe ich auch ein Hauptgericht probiert, war hervorragend. Aber das Restaurant ist immer überfüllt und in der Nähe der Nichtraucherecke ist ein Kinderspielplatz eingerichtet, vielleicht sollte ich das nächste Mal Oropax mitnehmen. Witzig ist auch, man leiht sich ein Glas im Restaurant für 1.- Euro 20 glaube ich und kann soviel trinken wie man will und kann, da gibts Limonade und Mineralwasser aus dem Automaten inklusive Pepsi-Cola.

And last but no tleast
ein Wort zur Werbung von Ikea, das ist mit das Beste, was uns an Werbung (im Fernsehen) geboten wird, ich denke da an den Spot, wo die Weihnachtsbäume in Schweden nach Weihnachten aus den Fenstern geschmissen werden oder "Schatz, bring doch mal den Müll raus" und er die ganze Einrichtung entsorgt, natürlich um Platz zu schaffen für Ikea-Möbel oder der Satz (neuester Werbeslogan)

"Wohnst du noch oder lebst du schon"

finde ich einfach genial ;-)

Fazit - Fazit?

Ja, weils so lange dauerte, bis ich zum Ende kam. Ikea ist spassig, modern, billig, Erlebnis der dritten Art, hat fast alles, sag mir lieber, was Ikea nicht hat, Ikea hat sogar ganze Küchen, zum selber bauen, versteht sich! Ikea ist nervig, anstrengend, hat eine spezielle Filosofie (für alle, die das Wort so nicht mögen: Philosophie), Lebensfreude, Bunt, Abgefahren, Durchgedreht. Du bekommst alles zerlegt und darfst dann selber zusammenbauen, der ultimative Intelligenztest von Ikea, ich habe bis jetzt alles geschafft zusammenzubauen (*grins*). Das Meiste kann man übrigens gleich mitnehmen, nur die ganz grossen Dinge kommen aus dem Lager und dann ist die Lieferung wohl umsonst, wenn man sich etwas kleineres aus dem Laden liefern lassen möchte kostet das zwischen 50 und 100 Euro in etwa.

Und jetzt kann ich am Samstag bis abends um 20 Uhr bei Ikea mich verlaufen, ist das nicht toll? Falls ich es noch nicht erwähnte, Parkplätze gibts immer genügend, auch an Tagen, wo alles im Ikea unterwegs zu sein scheint, unter- und überirdisch (die Parkplätze).





° Wer den Katalog von zu Hause aus sehen möchte: http://www.ikea.de/

° Mein Göteborg: http://www.ikea.de/webapp/wcs/stores/servlet/ProductDisplay?catalogId=
10101&storeId=5&productId=10965&langId=-3&parentCats=10114*10294

° Daten und Fakten:

DER IKEA KONZERN besteht aus 154 Einrichtungshäusern in 22 Ländern (Stand: 31. August 2002).
Im letzten Geschäftsjahr haben ca. 286 Millionen Menschen die Einrichtungshäuser des IKEA Konzerns auf der ganzen Welt besucht. Der IKEA Katalog erscheint in einer Auflage von 118 Millionen Exemplaren in 45 Editionen (23 Sprachen).

Der IKEA Konzern ist der größte Franchisenehmer von Inter IKEA Systems B.V., der Eigentümerin des IKEA Konzepts. Weitere Franchisenehmer von Inter IKEA Systems B.V. gibt es in den folgenden 14 Ländern: Australien (1), Vereinigte Arabische Emirate (2), Griechenland (1), Hongkong (4), Island (1), Israel (1), Kuwait (1), Malaysia (1), Niederlande (1), Saudi-Arabien (2), Singapur (1), Spanien (3), Taiwan (1) und USA (1).
Insgesamt gibt es 175 IKEA Einrichtungshäuser in 31 Ländern.

Umsatz des IKEA Konzerns
Der Umsatz für das Geschäftsjahr 2002 (1. September 2001 - 31. August 2002) betrug 11 Milliarden EURO.

Die fünf Länder mit dem höchsten Umsatz
Deutschland 20 %
Großbritannien 13 %
USA 12 %
Frankreich 9 %
Schweden 8 %

Die fünf größten Lieferantenländer
China 15 %
Schweden 12 %
Polen 10 %
Deutschland 6 %
Italien 6 %

So ist IKEA organisiert

DEM GRÜNDER VON IKEA, Ingvar Kamprad, war es wichtig, für IKEA eine Eigentümerstruktur und Organisation zu schaffen, die auf lange Sicht Unabhängigkeit und Sicherheit garantiert. Eigentümerin des IKEA Konzerns ist eine Stiftung, die Stichting INGKA Foundation, mit Sitz in den Niederlanden. Die Stiftung ist Eigentümerin der INGKA Holding B.V. Diese ist die Muttergesellschaft aller Unternehmen des IKEA Konzerns - von der Produktionsgruppe Swedwood bis hin zu den Verkaufsgesellschaften, zu denen die Einrichtungshäuser in den jeweiligen Ländern gehören.

(von http://www.ikea.de/).

° Und hier kannst du dein Ikea finden: http://www.ikea.de/ms/de_DE/about_ikea/facts_figures/ikea_group_stores.html



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