Erfahrungsbericht von Magot
Der Clan der Goten
Pro:
--
Kontra:
--
Empfehlung:
Nein
**Vorwort**
In meiner Freizeit habe ich eine Geschichte Geschrieben, es ist meine erste Geschichte, also nicht so gemein :)
**Geschichte**
Das war’s. Mac war durchgefallen. Betrübt von seinem Misserfolg ging er nach hause. Er wusste nicht, was er seinen Eltern sagen sollte, denn er hatte Angst, sie würden zu enttäuscht von ihm sein. Also beschloss er erstmal ein Kober-Hangs zu trinken, was sowas ähnliches, wie eine Cola mit Alkohol ist. Dies tat Mac immer, wenn er in Schwierigkeiten steckte und nicht mehr weiter wusste. Er wollte gerade gehen, als er bemerkte, dass ihn ein unheimlicher Mann die ganze Zeit ansah. Der Mann musterte Mac. Mac war klein und schlank. Er machte keinen sonderlich starken Eindruck, aber dem Mann viel sein Ausdruck auf. Mac sah den Mann an. Er war groß und stark, er sah irgendwie unnormal aus. Seine Haltung war sehr merkwürdig, Mac konnte aber nicht sein Gesicht sehen, denn der Mann trug eine Kapuze. Mac ging mutig auf ihn zu, aber auch von nahem konnte er das Gesicht nicht erkennen. “Du siehst aus, als wenn du was drauf hast, Kleiner.”, sagte der Mann mit einer Rauen stimme, die sich sehr unheimlich anhörte. “Was wollen sie von mir?” “Dir helfen!”. Mac konnte nur noch sehen, wie ein spitzer Gegenstand auf seinen Hals traf, als er in Ohnmacht viel. Als er wieder zu sich kam war er in einer Kneipe. Aber es war nicht die selbe, in der er eben noch war, oder zumindest glaubte Mac, dass er vor einem Moment noch dort war. Seine Ohren dröhnten und wie es aussah, war er alleine. “Gut geschlafen? Dann kannst ja losgehen. Siehst du die Schublade dahinten? Öffne sie. Schnell!”. Mac wusste nicht, wie ihm geschah, aber er griff nach der Schublade öffnete sie und griff, ohne nachzudenken, in sie hinein. Als er seine Hand wieder aus der Schublade raus nahm, hatte er eine Pistole in der Hand. “Wehr dich”, ertönte wieder eine Stimme. Neben Mac brach ein Stück aus der Wand aus. Mac sah etwas, was so groß war wie er, aber auf allen vieren krabbelnd auf sich zukommen. Es war etwas schleimiges und sah sehr gefährlich aus, Mac wusste nicht, was er machen sollte. Doch dann viel ihm die Pistole wieder ein und ohne weiter nachzudenken schoss er drei mal auf das Monster. “Was wird hier gespielt?”, schrie Mac laut in den Raum. Gut gemacht, Mac, sagte wieder die Stimme. Den ersten Test hast du bestanden, es fehlen nur noch zwei. Dann öffnete sich die Tür und der große Mann, der ihn betäubt hatte trat ein. Mac schoss erneut mit der Pistole, aber der Mann ignorierte es einfach und ging weiter auf ihn zu. Mac wollte gerade etwas sagen, als der Mann die Kapuze abnahm. Es war kein Mann, es war auch keine Frau, es war etwas ganz anderes. Es war ein Monster, aber auf zwei Beinen gehend. “Wer sind sie?”, fragte Mac, leicht verängstigt. “Ich bin Kulis, der Anführer der Goten. Wir sind ein Volk von Elite-Soldaten. Wir sorgen für Recht und Ordnung auf der Erde, obwohl niemand weiß, dass wir existieren.”. Mac wusste nicht was er sagen soll, aber dann sagte er: “Was habe ich damit zu tun, ich will hier weg, lassen sie mich in ruhe!”. “Du bist wohl doch nicht so schlau und mutig, wie ich dachte. Du hast die Wahl, du stirbst, denn du weißt von unserer Existenz, oder du trittst uns bei und sorgst für eine reine Welt und bekommst das unendliche Leben geschenkt.”. Wieder mal verschlug es Mac die Worte. “Ich nehme an, Mac, du entscheidest dich richtig.”. “Bleibt mir eine andere Wahl?”. “Nein, also dann mach dich auf die letzten zwie Prüfungen bereit.”. “Und was sollen das für Prüfungen sein?”. “Du wirst sehen.”. Kulis zog eine Waffe, zumindest sah es aus, wie eine Waffe. Er schoss auf Mac und diesem wurde kurz schwarz vor den Augen. Als er wieder sehen konnte, fand er sich in einer art Lagerhalle wieder. “Hier sind irgendwo zwei Menschen versteckt. Sie werden von Griffons, sehr Gefährlichen Lebewesen bewacht. Du musst beide Menschen retten und wieder raus bringen und du hast die Aufgabe bestanden.”. Kulis überreichte Mac ein Gewehr, zwei Granaten und eine Blendgranate. “Die Blendgranaten wirken bei Griffons genauso, wie bei Menschen, aber gebrauche deine Ausrüstung gut, denn falls du keine Magazine mehr hast bist du ausgeliefert. Jetzt mache dich auf den Weg.”. Mac sagte kein wort, das alles war ihm sehr suspekt, aber er wusste, dass er keine andere Wahl hatte. Er hätte nicht so schnell zugesagt, wenn er nicht schon genug über die Goten wusste, denn er und sein Freund, Frigen haben durch verschiedene Informationsquellen einiges über die Goten herausgefunden. Er wusste genau, dass wenn er Kulis erzählen würde, dass Frigen auch über die Goten Bescheid weiß, würde Frigen schon so gut, wie tot sein.
Als Mac sich nach Kulis umschauen wollte, war dieser verschwunden. Mac wusste, wie man mit der M16, die Waffe, die er bekommen hat, umgeht und machte sich bereit. Er ging auf eine Tür zu, die wie es aus sah, verschlossen war. Goten hatte nicht viele Magazine für seine Waffe und wollte sparen, also beschloss er, die Tür einzutreten. Als die Tür daraufhin umfiel, betrat Mac den nächsten Raum. Plötzlich hörte er rechts von sich ein Geräusch, woraufhin er sich klar zum Gefecht machte. Auf einmal sprang ein, auf vier Beinen laufendes Ungeheuer auf ihn, Mac reagierte blitzschnell und gab drei Schüsse auf das Monster, wahrscheinlich ein Griffon, ab. Der Griffon sang zu Boden und Mac ging langsam und vorsichtig auf das, wahrscheinlich tote Monster zu, um es genauer zu betrachten. “Ein seltsames Ding”, dachte sich Mac, denn das Ungeheuer ging, wie es ihm gesagt wurde, auf vier Beinen, aber es hatte auch noch zwei, nahezu menschliche, Arme. “Die Schwachstellen sind wahrscheinlich genau die gleichen, wie beim Menschen.”, überlegte sich Mac. Auf einmal sprang ihm, wie aus dem Nichts von hinten ein weiterer Griffon an. Mac schrie, denn der Griffon hat ihm eine tiefe Wunde in den Rücken gemacht. Unter höllischen Schmerzen drehte sich Mac um und schoss auf den Griffon. Dieser fiel unter lautem Ächzen um. Mac ertrug große Schmerzen, aber er wusste, dass er nicht überleben konnte, wenn er hier liegen bleibe. Also stand er schwerfällig auf und ging auf eine weitere Tür zu. Bei näherem Betrachten viel ihm auf, dass in der Tür ein kleines Fenster war. Er spähte hindurch und erblickte einen Menschen, der wahrscheinlich eine der zwei Geiseln war, die er retten musste. Er wollte gerade die Tür aufbrechen, als ihm zwei Griffons hinter dem Menschen auffielen. Die Griffons hatten ihn noch nicht entdeckt, also sah er sich genauer im Raum um und überlegte sich, wie er die Griffons von hinten erledigen kann, ohne die Geisel zu gefährden. Da fiel ihm der Lüftungsschacht auf und sofort war Mac darin verschwunden. Es war schwer, mit voller Ausrüstung sich durch den Lüftungsschacht zu zwingen und dazu hatte Mac noch den tiefen Schnitt im Rücken. Aber trotz all der Hinderniss kam er an dem Ausgang zu dem Raum mit der Geisel. Leise krabbelte er noch die letzten Meter, um in eine perfekte Schusslage zu kommen. Jetzt muss er schnell beide Griffons hintereinander ausschalten. Er zielte auf den ersten und drückte ab. Blitzschnell zielte er auf den zweiten und drückte erneut ab. Beide waren umgefallen und Mac ging durch den Ausgang des Schachtest zu der Geisel. Diese löste sich aber in Luft auf, als Mac nach ihr griff. “Du bis sehr klug, Mac, aber eine Geisel fehlt noch. Wenn du sie auch rettest, wirst du in den Clan der Goten aufgenommen.”, kam eine Stimme aus dem Raum, aber als Mac sich umsah, war, wie er es sich dachte, niemand zu sehen. “Also weiter.”, dachte sich Mac. Und suchte eine Tür in den nächsten Raum, aber auch nach näherem Betrachten des Raumes fand er nur die Tür, die ihn zurück an den Anfang der Prüfung führte. Mac war kurz vorm Aufgeben, doch dann entdeckte er eine lockere Fliese im Boden. Er schlug mit seinem Gewehr ein paar mal drauf und der Weg in eine untere Etage war frei.
Der Raum, in den er gelangte war aber anders, als die anderen, er war leer und es stand kein Müll in den Ecken, zudem war er gut beleuchtet und Mac konnte gut sehen, dass keine Griffons in der Nähe waren. Er ging vorsichtig zu einer Tür und öffnete diese ebenso vorsichtig. Sie führte wieder in einen Hellen, sauberen Raum. Gerade fing Mac an sich sicher zu fühlen, als ein Geräusch über ihm ihn unsicher machte. Er ging vorsichtig in einen anderen, sehr großen Raum. Dieser Raum war wieder unordentlich, Mac nutzte das aus und versteckte sich hinter einem Karton. Das Geräusch wurde immer lauter. Es hörte sich an wie Gekrabbel. Es wurde immer lauter und auf einmal brach die Decke in der Mitte des Raumes zusammen und 5 Griffons kamen herein. Sie haben Mac noch nicht bemerkt, aber dieser wusste, dass sie ihn früh genug bemerken würden. Mac griff nach einer seiner Granaten und warf eine HE Granate zu den fünf Griffons. Diese sprangen blitzschnell auf die Granate, wahrscheinlich dachten sie, es wäre Mac. Die Erde bebte von der Erschütterung, die durch die Granate verursacht wurden. Mac sah in den Raum. An den Wänden lagen die Griffons von der Wucht der Granate an die Wände geschlagen.
Dann kam wieder die Stimme aus dem Raum: “Gut gemacht, Mac. Viele sind hier umgekommen. Aber du hast es noch nicht geschafft. Das Ende der Prüfung ist nahe, das Ende wartet hinter der nächsten Tür. Aber sei vorsichtig, wenn nur ein Mensch getötet wird, bin ich gezwungen, dich auch zu töten.” Vorsichtig ging Mac auf die Tür zu. Er hörte, dass hinter der Tür etwas war. “Wenn Kulis die Wahrheit sagt, ist die letzte Geisel hinter dieser Tür.”, dachte sich Mac. Vorsichtig öffnete er die Tür einen Spalt weit und sah hindurch. Zehn Griffons hockten neben einer Geisel. Mac lud das Magazin seiner M16 nach und nahm sich eine Blendgranate. Er warf die Blendgranate in den Raum und wartete, biss sie explodierte. Dann rannte er in den raum und schoss auf die geblendeten Griffons. Gerade wollte er zur Geisel gehen, als er ein Griffon auf die Geisel springen sah. Er schoss so schnell er konnte auf den Griffon und traf ihn, kurz bevor er die Geisel erreicht hatte. Jetzt verschwand die Geisel und vor ihm erschien Kulis. “Du hast die Prüfung absolviert, aber freu dich nicht zu früh. Die letzte Prüfung wird jetzt kommen und die ist nur schwer zu schaffen.” Es wurde wieder dunkel vor Macs Augen, aber dieses mal war es länger dunkel, als vorher. Während es dunkel um Mac herum war, redete die Stimme von Kulis zu ihm: “In dieser Prüfung musst du gegen ein Mitglied des Goten Clans kämpfen. Du wirst Magot bezwingen müssen, dann wirst du in den Clan aufgenommen.” Mac konnte nichts sagen. Dann wurde es wieder hell vor Macs Augen. Er fand sich in einem großem Raum wieder. “Kulis? Was ist jetzt?”, rief Mac verzweifelt, aber es kam keine Antwort. Er war alleine in dem großen Raum. Er sah sich um und stellte fest, dass er keine Bewaffnung mehr hatte. Plötzlich fing der Raum an zu beben und vor Mac erschien ein riesiges Monster. Es war ca. Drei mal so groß wie Mac und die Haut war mit schleim bedeckt. An den Händen hatte es scharfe Messer. Mac wusste nicht, was er machen sollte. Er rannte zu der Wand des Raumes und suchte im Gerümpel nach brauchbare Waffen. Das Monster, Magot, kam langsam auf Mac zu. Magot war vor Mac angekommen und holte mit einer Kralle aus. Im letzten Moment sprang Mac zur Seite und legte auf seinen vorherigen Standpunkt eine sehr Harte Platte hin. Mac wusste nicht, was es für eine Platte war, aber als die Kralle von Magot auf sie schlug, zerbrach Magots Kralle und er lies ein lautes Grollen von sich. Mac warf mit ein paar scharfen Gegenständen auf Magot, die er in dem Gerümpel gefunden hatte, aber alle prallten an Magot ab, wahrscheinlich hatte er einen Panzer. Doch als er erneut einen Versuch startete, blieb in Magots Hals ein Messer stecken. “Wahrscheinlich liegt seine Schwachstelle in seinem Hals.”, überlegt Mac und warf erneut auf Magots Hals. Dieser schrie und taumelte hin und her. Magot schlug mit seiner noch heilen Kralle auf Mac und verletzte ihn schwer am Arm. Mac schrie und Magot fiel um. “Bravo, Mac, du hast es geschafft, du wirst in den Clan der Goten aufgenommen. Du wirst unsterblich werden, aber missbrauche nie deine Kräfte. In deiner Welt bist du nie geboren und niemand wird dich wieder erkennen.”, sagte Kulis, der jetzt vor Mac stand. “Ich werde meine neu errungenen Fähigkeiten mit Würde tragen und sie nie missbrauchen.”, sagte Mac. Mac war zwar traurig, dass er seine Eltern nie wieder sehen kann und sich jetzt alles verändern würde, aber es war schon, seit er von den Goten erfahren hatte, sein größter Wunsch, in den Clan aufgenommen zu werden.
ENDE?
**Nachwort**
So, dann gebt mir mal eure Meinungen zu der Geschichte.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-16 12:03:38 mit dem Titel Der tote Krieg
**Vorwort**
Ich habe mal wieder eine Geschichte geschrieben. Dieses mal zu einem ernsten Thema. DIe Geschichte soll keine Kriegsverhärlichung sein, sonder eher das Gegenteil.
**Einführung**
Hans Koket hat gerade seine Ausbildung als Arzt hinter sich, aber seine erste geschäftliche Reise hatte er sich wahrlich anders vorgestellt. Der 2. Weltkrieg tobte und er musste an die Front als Sanitäter und Hans hatte nichts gute über das Leben als Sanitäter an der Front gehört.
~~Geschichte~~
Hans Koket wusste nicht, wie seine Kameraden in dieser Situation noch schlafen konnten. Vielleicht lag es dadran, dass fast alle in seiner Abteilung schon ein paar Einsätze hinter sich hatten und es für Hans der erste war. Der Boden des Wagons war hart und unbequem, es lag lediglich ein bisschen Heu auf dem Boden. Hans war in einer kleinen Gruppe von Soldaten der Sanitäter. Franz, ebenfalls in seiner Gruppe war der zweite Sanitäter, aber er hatte schon zwei Einsätze hinter sich und hat außerdem eine Ausbildung als Soldat. Der Zug fuhrt lautstark auf den beschädigten Schienen, was die Fahrt wenig bequem machte.
Nach ein paar Stunden hörte man bereits Bomben und Hans wurde mulmig. Seine Kameraden waren mittlerweile auch wach und bereiteten ihre Waffen vor. “Du solltest deine Waffe auch etwas vorbereiten, wenn ein Russe vor dir steht und deine Waffe klemmt bist du so gut wie tot.”, sagte Franz zu ihm. Erst jetzt fiel Hans auf, dass Franz sehr groß und kräftig aussah. Franz bemerkte, dass Hans nicht sehr vertraut mit Waffen wahr und half ihm. Dann trat der Kommandant der Gruppe auf und sagte mit einer lauten stimme, unter der Hans zitterte: “OK, in fünf Minuten sind wir am Ziel, wir rechnen damit, dass gleich, wenn wir aus dem Zug steigen auf uns geschossen wird. Also machen sie ihre Waffen bereit und suchen sie sofort Deckung.”. Hans wurde schlecht und er musste sich übergeben. Seine Kameraden lachten und murmelten was von Weichei. Dann war es soweit und unter lauten Geräuschen kam der Zug zum stehen. Der Kommandant zog die Tür auf und alle rannten raus. Auch Hans hatte die Angst kurzzeitig überwunden und rannte so schnell es ging in eine Deckung. Neben ihm kamen auch Franz und ein Soldat in die gleiche Lusche. Beide schossen sie auf anstürmende, wahrscheinlich russische Soldaten. Nur Hans hatte Hemmungen. “Willst du uns nicht helfen?”, schrie ihn ein Soldat an. “Du musst schießen!”, schrie jetzt auch Franz. Hans atmete noch einmal durch, stieß mit Kopf und Waffe aus seiner Deckung und schoss. Wieder wurde Hans schlecht, aber diesmal von den vielen Schüssen, die manchmal nur Zentimeter weit an seinem Kopf vorbei zischten. Es wurde immer weniger, bis die Schüsse und die Schreie langsam verstummten. “Du hast zwei erwischt, Koket! Dafür, dass du nur Sani bist, gar nicht mal so schlecht.”, sagte Franz zu ihm. Alle rannten in ein Haus neben der Eisenbahnschiene, aber Hans blieb wie angewurzelt in seiner Deckung liegen. Er war nicht sehr stolz, auf das, was Franz zu ihm gesagt hatte. Er wollte Arzt werden, um Leben zu retten, jetzt hatte er das Gegenteil erreicht.
In dieser Nacht übernachteten sie im Haus neben den Schienen, Hans ist mittlerweile auch im Haus. Aber er konnte es noch immer nicht fassen, dass er zwei Menschen auf dem Gewissen hatte und dachte an ihre Familie. Hans hatte keine, vielleicht hätte er eine, wenn er nicht unbedingt Arzt werden wollte. Langsam wünschte er sich, nie die Ausbildung zum Arzt absolviert zu haben. “Koket, komm und hilf mir mal.”, rief Franz, der mit der Versorgung der Verwundeten zu tun hatte. Hans ging zu ihm und half ihm. Später in der Nacht durfte er schlafen. Er holte sich, wie die anderen, etwas Stroh und lag sich in die Ecke. Noch immer hörte man Schüsse und Granaten. Hans dachte daran, dass durch jeden Schuss und jede Granate, die er hörte vielleicht ein Mensch sein Leben verlor. Nach ein paar Stunden besiegte ihn seine Müdigkeit und er schlief ein.
Eine laute Explosion ries ihn aus dem schlaf. “Los wacht auf und an die Waffen!”, schrie der Kommandant. Hans wartete auch nicht lange und ehe er überhaupt darüber nachdenken konnte, hatte er seine Waffe in der Hand und stürmte mit seinen Kameraden nach draußen. “Ein paar vereinzelte Russen sind aus dem Wald aufgetaucht und haben mit Granaten auf uns geschossen.”, klärte ein Soldat die verwirrten Soldaten auf. “Alle man in den Wald und in Deckung.”, rief der Kommandant. Alle rannten hinter einen Baum, einen Felsen, oder eine andere Deckung. Hans krabbelte in eine art Höhle. Er wollte nicht noch einmal jemanden töten. Aber dann hörte er Schritte seinem Versteck nähren. Er musste sich anstrengen, um die Schritte aus den Schüssen herauszuhören. Hans bekam Angst, er wusste, dass es ein Russe sein musste, denn seine Kameraden waren in einer anderen Richtung. Früher oder später würde er entdeckt werden und dann ist er so gut wie tot, das wusste Hans von einem Kameraden. Hans wusste, was es für ihn bedeuten würde, wenn er jetzt aus seiner Deckung kommt und den Russen niederschoss. Er würde sich vorwürfe machen und sich irgendwann die Kugel geben. Aber er wusste auch, dass die Russen ihn erschießen würden, also entschloss sich Hans, zu versuchen, zu schießen. Er sprang aus seiner Deckung und vor ihm stand jemand. Hans schoss blitzschnell, ohne zu sehen, auf wen, denn dabei schloss er aus Angst seine Augen. Als er sie öffnete, bekam er einen riesigen Schock, denn es war Franz. Als er hinter sich sah, sah er die Leiche eines Russen, den er wohl vorher gehört hatte. Sein Kamerad und mittlerweile auch Freund, hatte Hans gerettet und Hans hatte ihn einfach niedergeschossen. Sein halbes Magazin war in dem Körper seines Kameraden. Hans wollte Franz retten, aber er war schon tot. Die Russen waren mittlerweile auch vertrieben und Hans stand in dem kalten Wind, der durch die Bäume zog, alleine da und hatte gerade seinen Freund getötet. Er nahm Franz und trug ihn zu dem Haus, wo andere bereits auf sie warteten, denn es gab viele verwundete. Als sie sahen, was mit Franz passiert war, bekamen sogar sie einen Schock, denn die Leiche war von den vielen Schüssen verunstaltet. Sogar die Männer, die schon mehrmals in Schlachten verwundet wurden und schon viele Männer getötet hatten, mussten wegsehen. Hans lag die Leiche in einen kleinen Raum, er wollte sie eigentlich vergraben, aber der Boden war gefroren. Er war kaum noch in der Lage, seine Kameraden zu verarzten, aber er musste es, denn jetzt war er der letzte Arzt, der in der Nähe war.
Die Verwundeten wurden getragen. Die Gruppe war um fünf Männer kleiner geworden, sie waren nur noch zu 15. Sie zogen weiter immer mehr in Russisches Gebiet. Die verwundeten starben in der Kälte und es Starben immer mehr. Entweder starben sie an der Kälte, wurden von Russen erschossen, oder verhungerten. Schon seit mehreren Tagen litten sie an Hunger, ab und zu fanden sie eine Hütte, in denen sie Essen fanden, aber die Hütten waren bewacht, darum starben oft welche bei Versuchen, die Hütten zu “säubern”. Mittlerweile hatte Hans Koket schon mehrere Leben auf dem Gewissen, aber hauptsächlich trauerte er um Franz. Er hatte es am wenigstem verdient zu sterben und er war der ein zigste Freund, den Hans hatte. Er hatte erzählt, dass die Russen ihn so zugerichtet hatten, aber er stand unter solch einem Druck, dass er wusste, dass er nicht länger mit der Lüge leben konnte.
Sie waren nur noch zu fünft und Hans hatte ein paar seiner Kameraden beigebracht, wie man Wunden verarztet. Er hatte seinen Dienst getan und war so verzweifelt, dass er in den Wald ging und sich eine Kugel in den Kopf jagte.
ENDE
**Nachwort**
Ich hoffe, die Geschichte gefällt euch und ihr findet sich nicht zu brutal.
In meiner Freizeit habe ich eine Geschichte Geschrieben, es ist meine erste Geschichte, also nicht so gemein :)
**Geschichte**
Das war’s. Mac war durchgefallen. Betrübt von seinem Misserfolg ging er nach hause. Er wusste nicht, was er seinen Eltern sagen sollte, denn er hatte Angst, sie würden zu enttäuscht von ihm sein. Also beschloss er erstmal ein Kober-Hangs zu trinken, was sowas ähnliches, wie eine Cola mit Alkohol ist. Dies tat Mac immer, wenn er in Schwierigkeiten steckte und nicht mehr weiter wusste. Er wollte gerade gehen, als er bemerkte, dass ihn ein unheimlicher Mann die ganze Zeit ansah. Der Mann musterte Mac. Mac war klein und schlank. Er machte keinen sonderlich starken Eindruck, aber dem Mann viel sein Ausdruck auf. Mac sah den Mann an. Er war groß und stark, er sah irgendwie unnormal aus. Seine Haltung war sehr merkwürdig, Mac konnte aber nicht sein Gesicht sehen, denn der Mann trug eine Kapuze. Mac ging mutig auf ihn zu, aber auch von nahem konnte er das Gesicht nicht erkennen. “Du siehst aus, als wenn du was drauf hast, Kleiner.”, sagte der Mann mit einer Rauen stimme, die sich sehr unheimlich anhörte. “Was wollen sie von mir?” “Dir helfen!”. Mac konnte nur noch sehen, wie ein spitzer Gegenstand auf seinen Hals traf, als er in Ohnmacht viel. Als er wieder zu sich kam war er in einer Kneipe. Aber es war nicht die selbe, in der er eben noch war, oder zumindest glaubte Mac, dass er vor einem Moment noch dort war. Seine Ohren dröhnten und wie es aussah, war er alleine. “Gut geschlafen? Dann kannst ja losgehen. Siehst du die Schublade dahinten? Öffne sie. Schnell!”. Mac wusste nicht, wie ihm geschah, aber er griff nach der Schublade öffnete sie und griff, ohne nachzudenken, in sie hinein. Als er seine Hand wieder aus der Schublade raus nahm, hatte er eine Pistole in der Hand. “Wehr dich”, ertönte wieder eine Stimme. Neben Mac brach ein Stück aus der Wand aus. Mac sah etwas, was so groß war wie er, aber auf allen vieren krabbelnd auf sich zukommen. Es war etwas schleimiges und sah sehr gefährlich aus, Mac wusste nicht, was er machen sollte. Doch dann viel ihm die Pistole wieder ein und ohne weiter nachzudenken schoss er drei mal auf das Monster. “Was wird hier gespielt?”, schrie Mac laut in den Raum. Gut gemacht, Mac, sagte wieder die Stimme. Den ersten Test hast du bestanden, es fehlen nur noch zwei. Dann öffnete sich die Tür und der große Mann, der ihn betäubt hatte trat ein. Mac schoss erneut mit der Pistole, aber der Mann ignorierte es einfach und ging weiter auf ihn zu. Mac wollte gerade etwas sagen, als der Mann die Kapuze abnahm. Es war kein Mann, es war auch keine Frau, es war etwas ganz anderes. Es war ein Monster, aber auf zwei Beinen gehend. “Wer sind sie?”, fragte Mac, leicht verängstigt. “Ich bin Kulis, der Anführer der Goten. Wir sind ein Volk von Elite-Soldaten. Wir sorgen für Recht und Ordnung auf der Erde, obwohl niemand weiß, dass wir existieren.”. Mac wusste nicht was er sagen soll, aber dann sagte er: “Was habe ich damit zu tun, ich will hier weg, lassen sie mich in ruhe!”. “Du bist wohl doch nicht so schlau und mutig, wie ich dachte. Du hast die Wahl, du stirbst, denn du weißt von unserer Existenz, oder du trittst uns bei und sorgst für eine reine Welt und bekommst das unendliche Leben geschenkt.”. Wieder mal verschlug es Mac die Worte. “Ich nehme an, Mac, du entscheidest dich richtig.”. “Bleibt mir eine andere Wahl?”. “Nein, also dann mach dich auf die letzten zwie Prüfungen bereit.”. “Und was sollen das für Prüfungen sein?”. “Du wirst sehen.”. Kulis zog eine Waffe, zumindest sah es aus, wie eine Waffe. Er schoss auf Mac und diesem wurde kurz schwarz vor den Augen. Als er wieder sehen konnte, fand er sich in einer art Lagerhalle wieder. “Hier sind irgendwo zwei Menschen versteckt. Sie werden von Griffons, sehr Gefährlichen Lebewesen bewacht. Du musst beide Menschen retten und wieder raus bringen und du hast die Aufgabe bestanden.”. Kulis überreichte Mac ein Gewehr, zwei Granaten und eine Blendgranate. “Die Blendgranaten wirken bei Griffons genauso, wie bei Menschen, aber gebrauche deine Ausrüstung gut, denn falls du keine Magazine mehr hast bist du ausgeliefert. Jetzt mache dich auf den Weg.”. Mac sagte kein wort, das alles war ihm sehr suspekt, aber er wusste, dass er keine andere Wahl hatte. Er hätte nicht so schnell zugesagt, wenn er nicht schon genug über die Goten wusste, denn er und sein Freund, Frigen haben durch verschiedene Informationsquellen einiges über die Goten herausgefunden. Er wusste genau, dass wenn er Kulis erzählen würde, dass Frigen auch über die Goten Bescheid weiß, würde Frigen schon so gut, wie tot sein.
Als Mac sich nach Kulis umschauen wollte, war dieser verschwunden. Mac wusste, wie man mit der M16, die Waffe, die er bekommen hat, umgeht und machte sich bereit. Er ging auf eine Tür zu, die wie es aus sah, verschlossen war. Goten hatte nicht viele Magazine für seine Waffe und wollte sparen, also beschloss er, die Tür einzutreten. Als die Tür daraufhin umfiel, betrat Mac den nächsten Raum. Plötzlich hörte er rechts von sich ein Geräusch, woraufhin er sich klar zum Gefecht machte. Auf einmal sprang ein, auf vier Beinen laufendes Ungeheuer auf ihn, Mac reagierte blitzschnell und gab drei Schüsse auf das Monster, wahrscheinlich ein Griffon, ab. Der Griffon sang zu Boden und Mac ging langsam und vorsichtig auf das, wahrscheinlich tote Monster zu, um es genauer zu betrachten. “Ein seltsames Ding”, dachte sich Mac, denn das Ungeheuer ging, wie es ihm gesagt wurde, auf vier Beinen, aber es hatte auch noch zwei, nahezu menschliche, Arme. “Die Schwachstellen sind wahrscheinlich genau die gleichen, wie beim Menschen.”, überlegte sich Mac. Auf einmal sprang ihm, wie aus dem Nichts von hinten ein weiterer Griffon an. Mac schrie, denn der Griffon hat ihm eine tiefe Wunde in den Rücken gemacht. Unter höllischen Schmerzen drehte sich Mac um und schoss auf den Griffon. Dieser fiel unter lautem Ächzen um. Mac ertrug große Schmerzen, aber er wusste, dass er nicht überleben konnte, wenn er hier liegen bleibe. Also stand er schwerfällig auf und ging auf eine weitere Tür zu. Bei näherem Betrachten viel ihm auf, dass in der Tür ein kleines Fenster war. Er spähte hindurch und erblickte einen Menschen, der wahrscheinlich eine der zwei Geiseln war, die er retten musste. Er wollte gerade die Tür aufbrechen, als ihm zwei Griffons hinter dem Menschen auffielen. Die Griffons hatten ihn noch nicht entdeckt, also sah er sich genauer im Raum um und überlegte sich, wie er die Griffons von hinten erledigen kann, ohne die Geisel zu gefährden. Da fiel ihm der Lüftungsschacht auf und sofort war Mac darin verschwunden. Es war schwer, mit voller Ausrüstung sich durch den Lüftungsschacht zu zwingen und dazu hatte Mac noch den tiefen Schnitt im Rücken. Aber trotz all der Hinderniss kam er an dem Ausgang zu dem Raum mit der Geisel. Leise krabbelte er noch die letzten Meter, um in eine perfekte Schusslage zu kommen. Jetzt muss er schnell beide Griffons hintereinander ausschalten. Er zielte auf den ersten und drückte ab. Blitzschnell zielte er auf den zweiten und drückte erneut ab. Beide waren umgefallen und Mac ging durch den Ausgang des Schachtest zu der Geisel. Diese löste sich aber in Luft auf, als Mac nach ihr griff. “Du bis sehr klug, Mac, aber eine Geisel fehlt noch. Wenn du sie auch rettest, wirst du in den Clan der Goten aufgenommen.”, kam eine Stimme aus dem Raum, aber als Mac sich umsah, war, wie er es sich dachte, niemand zu sehen. “Also weiter.”, dachte sich Mac. Und suchte eine Tür in den nächsten Raum, aber auch nach näherem Betrachten des Raumes fand er nur die Tür, die ihn zurück an den Anfang der Prüfung führte. Mac war kurz vorm Aufgeben, doch dann entdeckte er eine lockere Fliese im Boden. Er schlug mit seinem Gewehr ein paar mal drauf und der Weg in eine untere Etage war frei.
Der Raum, in den er gelangte war aber anders, als die anderen, er war leer und es stand kein Müll in den Ecken, zudem war er gut beleuchtet und Mac konnte gut sehen, dass keine Griffons in der Nähe waren. Er ging vorsichtig zu einer Tür und öffnete diese ebenso vorsichtig. Sie führte wieder in einen Hellen, sauberen Raum. Gerade fing Mac an sich sicher zu fühlen, als ein Geräusch über ihm ihn unsicher machte. Er ging vorsichtig in einen anderen, sehr großen Raum. Dieser Raum war wieder unordentlich, Mac nutzte das aus und versteckte sich hinter einem Karton. Das Geräusch wurde immer lauter. Es hörte sich an wie Gekrabbel. Es wurde immer lauter und auf einmal brach die Decke in der Mitte des Raumes zusammen und 5 Griffons kamen herein. Sie haben Mac noch nicht bemerkt, aber dieser wusste, dass sie ihn früh genug bemerken würden. Mac griff nach einer seiner Granaten und warf eine HE Granate zu den fünf Griffons. Diese sprangen blitzschnell auf die Granate, wahrscheinlich dachten sie, es wäre Mac. Die Erde bebte von der Erschütterung, die durch die Granate verursacht wurden. Mac sah in den Raum. An den Wänden lagen die Griffons von der Wucht der Granate an die Wände geschlagen.
Dann kam wieder die Stimme aus dem Raum: “Gut gemacht, Mac. Viele sind hier umgekommen. Aber du hast es noch nicht geschafft. Das Ende der Prüfung ist nahe, das Ende wartet hinter der nächsten Tür. Aber sei vorsichtig, wenn nur ein Mensch getötet wird, bin ich gezwungen, dich auch zu töten.” Vorsichtig ging Mac auf die Tür zu. Er hörte, dass hinter der Tür etwas war. “Wenn Kulis die Wahrheit sagt, ist die letzte Geisel hinter dieser Tür.”, dachte sich Mac. Vorsichtig öffnete er die Tür einen Spalt weit und sah hindurch. Zehn Griffons hockten neben einer Geisel. Mac lud das Magazin seiner M16 nach und nahm sich eine Blendgranate. Er warf die Blendgranate in den Raum und wartete, biss sie explodierte. Dann rannte er in den raum und schoss auf die geblendeten Griffons. Gerade wollte er zur Geisel gehen, als er ein Griffon auf die Geisel springen sah. Er schoss so schnell er konnte auf den Griffon und traf ihn, kurz bevor er die Geisel erreicht hatte. Jetzt verschwand die Geisel und vor ihm erschien Kulis. “Du hast die Prüfung absolviert, aber freu dich nicht zu früh. Die letzte Prüfung wird jetzt kommen und die ist nur schwer zu schaffen.” Es wurde wieder dunkel vor Macs Augen, aber dieses mal war es länger dunkel, als vorher. Während es dunkel um Mac herum war, redete die Stimme von Kulis zu ihm: “In dieser Prüfung musst du gegen ein Mitglied des Goten Clans kämpfen. Du wirst Magot bezwingen müssen, dann wirst du in den Clan aufgenommen.” Mac konnte nichts sagen. Dann wurde es wieder hell vor Macs Augen. Er fand sich in einem großem Raum wieder. “Kulis? Was ist jetzt?”, rief Mac verzweifelt, aber es kam keine Antwort. Er war alleine in dem großen Raum. Er sah sich um und stellte fest, dass er keine Bewaffnung mehr hatte. Plötzlich fing der Raum an zu beben und vor Mac erschien ein riesiges Monster. Es war ca. Drei mal so groß wie Mac und die Haut war mit schleim bedeckt. An den Händen hatte es scharfe Messer. Mac wusste nicht, was er machen sollte. Er rannte zu der Wand des Raumes und suchte im Gerümpel nach brauchbare Waffen. Das Monster, Magot, kam langsam auf Mac zu. Magot war vor Mac angekommen und holte mit einer Kralle aus. Im letzten Moment sprang Mac zur Seite und legte auf seinen vorherigen Standpunkt eine sehr Harte Platte hin. Mac wusste nicht, was es für eine Platte war, aber als die Kralle von Magot auf sie schlug, zerbrach Magots Kralle und er lies ein lautes Grollen von sich. Mac warf mit ein paar scharfen Gegenständen auf Magot, die er in dem Gerümpel gefunden hatte, aber alle prallten an Magot ab, wahrscheinlich hatte er einen Panzer. Doch als er erneut einen Versuch startete, blieb in Magots Hals ein Messer stecken. “Wahrscheinlich liegt seine Schwachstelle in seinem Hals.”, überlegt Mac und warf erneut auf Magots Hals. Dieser schrie und taumelte hin und her. Magot schlug mit seiner noch heilen Kralle auf Mac und verletzte ihn schwer am Arm. Mac schrie und Magot fiel um. “Bravo, Mac, du hast es geschafft, du wirst in den Clan der Goten aufgenommen. Du wirst unsterblich werden, aber missbrauche nie deine Kräfte. In deiner Welt bist du nie geboren und niemand wird dich wieder erkennen.”, sagte Kulis, der jetzt vor Mac stand. “Ich werde meine neu errungenen Fähigkeiten mit Würde tragen und sie nie missbrauchen.”, sagte Mac. Mac war zwar traurig, dass er seine Eltern nie wieder sehen kann und sich jetzt alles verändern würde, aber es war schon, seit er von den Goten erfahren hatte, sein größter Wunsch, in den Clan aufgenommen zu werden.
ENDE?
**Nachwort**
So, dann gebt mir mal eure Meinungen zu der Geschichte.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-16 12:03:38 mit dem Titel Der tote Krieg
**Vorwort**
Ich habe mal wieder eine Geschichte geschrieben. Dieses mal zu einem ernsten Thema. DIe Geschichte soll keine Kriegsverhärlichung sein, sonder eher das Gegenteil.
**Einführung**
Hans Koket hat gerade seine Ausbildung als Arzt hinter sich, aber seine erste geschäftliche Reise hatte er sich wahrlich anders vorgestellt. Der 2. Weltkrieg tobte und er musste an die Front als Sanitäter und Hans hatte nichts gute über das Leben als Sanitäter an der Front gehört.
~~Geschichte~~
Hans Koket wusste nicht, wie seine Kameraden in dieser Situation noch schlafen konnten. Vielleicht lag es dadran, dass fast alle in seiner Abteilung schon ein paar Einsätze hinter sich hatten und es für Hans der erste war. Der Boden des Wagons war hart und unbequem, es lag lediglich ein bisschen Heu auf dem Boden. Hans war in einer kleinen Gruppe von Soldaten der Sanitäter. Franz, ebenfalls in seiner Gruppe war der zweite Sanitäter, aber er hatte schon zwei Einsätze hinter sich und hat außerdem eine Ausbildung als Soldat. Der Zug fuhrt lautstark auf den beschädigten Schienen, was die Fahrt wenig bequem machte.
Nach ein paar Stunden hörte man bereits Bomben und Hans wurde mulmig. Seine Kameraden waren mittlerweile auch wach und bereiteten ihre Waffen vor. “Du solltest deine Waffe auch etwas vorbereiten, wenn ein Russe vor dir steht und deine Waffe klemmt bist du so gut wie tot.”, sagte Franz zu ihm. Erst jetzt fiel Hans auf, dass Franz sehr groß und kräftig aussah. Franz bemerkte, dass Hans nicht sehr vertraut mit Waffen wahr und half ihm. Dann trat der Kommandant der Gruppe auf und sagte mit einer lauten stimme, unter der Hans zitterte: “OK, in fünf Minuten sind wir am Ziel, wir rechnen damit, dass gleich, wenn wir aus dem Zug steigen auf uns geschossen wird. Also machen sie ihre Waffen bereit und suchen sie sofort Deckung.”. Hans wurde schlecht und er musste sich übergeben. Seine Kameraden lachten und murmelten was von Weichei. Dann war es soweit und unter lauten Geräuschen kam der Zug zum stehen. Der Kommandant zog die Tür auf und alle rannten raus. Auch Hans hatte die Angst kurzzeitig überwunden und rannte so schnell es ging in eine Deckung. Neben ihm kamen auch Franz und ein Soldat in die gleiche Lusche. Beide schossen sie auf anstürmende, wahrscheinlich russische Soldaten. Nur Hans hatte Hemmungen. “Willst du uns nicht helfen?”, schrie ihn ein Soldat an. “Du musst schießen!”, schrie jetzt auch Franz. Hans atmete noch einmal durch, stieß mit Kopf und Waffe aus seiner Deckung und schoss. Wieder wurde Hans schlecht, aber diesmal von den vielen Schüssen, die manchmal nur Zentimeter weit an seinem Kopf vorbei zischten. Es wurde immer weniger, bis die Schüsse und die Schreie langsam verstummten. “Du hast zwei erwischt, Koket! Dafür, dass du nur Sani bist, gar nicht mal so schlecht.”, sagte Franz zu ihm. Alle rannten in ein Haus neben der Eisenbahnschiene, aber Hans blieb wie angewurzelt in seiner Deckung liegen. Er war nicht sehr stolz, auf das, was Franz zu ihm gesagt hatte. Er wollte Arzt werden, um Leben zu retten, jetzt hatte er das Gegenteil erreicht.
In dieser Nacht übernachteten sie im Haus neben den Schienen, Hans ist mittlerweile auch im Haus. Aber er konnte es noch immer nicht fassen, dass er zwei Menschen auf dem Gewissen hatte und dachte an ihre Familie. Hans hatte keine, vielleicht hätte er eine, wenn er nicht unbedingt Arzt werden wollte. Langsam wünschte er sich, nie die Ausbildung zum Arzt absolviert zu haben. “Koket, komm und hilf mir mal.”, rief Franz, der mit der Versorgung der Verwundeten zu tun hatte. Hans ging zu ihm und half ihm. Später in der Nacht durfte er schlafen. Er holte sich, wie die anderen, etwas Stroh und lag sich in die Ecke. Noch immer hörte man Schüsse und Granaten. Hans dachte daran, dass durch jeden Schuss und jede Granate, die er hörte vielleicht ein Mensch sein Leben verlor. Nach ein paar Stunden besiegte ihn seine Müdigkeit und er schlief ein.
Eine laute Explosion ries ihn aus dem schlaf. “Los wacht auf und an die Waffen!”, schrie der Kommandant. Hans wartete auch nicht lange und ehe er überhaupt darüber nachdenken konnte, hatte er seine Waffe in der Hand und stürmte mit seinen Kameraden nach draußen. “Ein paar vereinzelte Russen sind aus dem Wald aufgetaucht und haben mit Granaten auf uns geschossen.”, klärte ein Soldat die verwirrten Soldaten auf. “Alle man in den Wald und in Deckung.”, rief der Kommandant. Alle rannten hinter einen Baum, einen Felsen, oder eine andere Deckung. Hans krabbelte in eine art Höhle. Er wollte nicht noch einmal jemanden töten. Aber dann hörte er Schritte seinem Versteck nähren. Er musste sich anstrengen, um die Schritte aus den Schüssen herauszuhören. Hans bekam Angst, er wusste, dass es ein Russe sein musste, denn seine Kameraden waren in einer anderen Richtung. Früher oder später würde er entdeckt werden und dann ist er so gut wie tot, das wusste Hans von einem Kameraden. Hans wusste, was es für ihn bedeuten würde, wenn er jetzt aus seiner Deckung kommt und den Russen niederschoss. Er würde sich vorwürfe machen und sich irgendwann die Kugel geben. Aber er wusste auch, dass die Russen ihn erschießen würden, also entschloss sich Hans, zu versuchen, zu schießen. Er sprang aus seiner Deckung und vor ihm stand jemand. Hans schoss blitzschnell, ohne zu sehen, auf wen, denn dabei schloss er aus Angst seine Augen. Als er sie öffnete, bekam er einen riesigen Schock, denn es war Franz. Als er hinter sich sah, sah er die Leiche eines Russen, den er wohl vorher gehört hatte. Sein Kamerad und mittlerweile auch Freund, hatte Hans gerettet und Hans hatte ihn einfach niedergeschossen. Sein halbes Magazin war in dem Körper seines Kameraden. Hans wollte Franz retten, aber er war schon tot. Die Russen waren mittlerweile auch vertrieben und Hans stand in dem kalten Wind, der durch die Bäume zog, alleine da und hatte gerade seinen Freund getötet. Er nahm Franz und trug ihn zu dem Haus, wo andere bereits auf sie warteten, denn es gab viele verwundete. Als sie sahen, was mit Franz passiert war, bekamen sogar sie einen Schock, denn die Leiche war von den vielen Schüssen verunstaltet. Sogar die Männer, die schon mehrmals in Schlachten verwundet wurden und schon viele Männer getötet hatten, mussten wegsehen. Hans lag die Leiche in einen kleinen Raum, er wollte sie eigentlich vergraben, aber der Boden war gefroren. Er war kaum noch in der Lage, seine Kameraden zu verarzten, aber er musste es, denn jetzt war er der letzte Arzt, der in der Nähe war.
Die Verwundeten wurden getragen. Die Gruppe war um fünf Männer kleiner geworden, sie waren nur noch zu 15. Sie zogen weiter immer mehr in Russisches Gebiet. Die verwundeten starben in der Kälte und es Starben immer mehr. Entweder starben sie an der Kälte, wurden von Russen erschossen, oder verhungerten. Schon seit mehreren Tagen litten sie an Hunger, ab und zu fanden sie eine Hütte, in denen sie Essen fanden, aber die Hütten waren bewacht, darum starben oft welche bei Versuchen, die Hütten zu “säubern”. Mittlerweile hatte Hans Koket schon mehrere Leben auf dem Gewissen, aber hauptsächlich trauerte er um Franz. Er hatte es am wenigstem verdient zu sterben und er war der ein zigste Freund, den Hans hatte. Er hatte erzählt, dass die Russen ihn so zugerichtet hatten, aber er stand unter solch einem Druck, dass er wusste, dass er nicht länger mit der Lüge leben konnte.
Sie waren nur noch zu fünft und Hans hatte ein paar seiner Kameraden beigebracht, wie man Wunden verarztet. Er hatte seinen Dienst getan und war so verzweifelt, dass er in den Wald ging und sich eine Kugel in den Kopf jagte.
ENDE
**Nachwort**
Ich hoffe, die Geschichte gefällt euch und ihr findet sich nicht zu brutal.
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