Kurzgeschichten Testbericht

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Erfahrungsbericht von Le_ruse

Polizeihund entführt!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Kalle sah in sein leeres Bierglas. Scheiße, nicht schon wieder. Er sah den Boden entlang. Vielleicht hat ja jemand ein wenig Geld fallen lassen. Doch der Boden war leer. Von den Jungs gibt mir eh keiner mehr einen aus. Hab’ eh schon genug Schulden. Vor dem Fenster sah man jetzt, dass von links auf einmal ein grün-weißes Auto kam, das genau vor der Tür hielt. Nicht der schon wieder. Ein Polizist stieg aus dem Wagen. Im hinteren Teil des Wagens waren durch das Fenster die Umrisse seines Hundes zu erkennen. Der wird bestimmt wieder zum Kiosk gehen. Entweder ist der Porno-Typ wieder da oder er will sich Zigaretten holen. Gerade lief der Polizist die Treppe zum Kiosk hinauf, als auch Kalles vermeintliche Kumpels den Wagen mitsamt Inhalt bemerkten. „Hey!“, rief Murat, der selbst ernannte Boss der Truppe, auf einmal, „ich hab’ gerade 350 DM inner Tasche. Die zahle ich dem, der diesen scheiß Hund dort aus dem Wagen holt.“ Kalle blickte auf. Soll ich das machen? Immerhin kann ich dann endlich wieder saufen, ohne gleich wieder wegen Geldmangels aufhören zu müssen. Die anderen saßen etwas verwirrt da – nicht ganz schlüssig, ob dieses Angebot nun ernst gemeint war oder nicht. „Ich mach’s!“, ertönte es plötzlich. „Uiuiui“, spottete Murat, „der kleine Kalle will den Helden spielen, aber mir soll’s recht sein.“ Kalle stand auf. Ihm zitterten die Knie. Was hab’ ich mir da bloß wieder eingebrockt? Er ging langsam zur Tür. Fast reflexartig griff er nach einem Besen, der an einem Stuhl angelehnt war. Erst ein paar Sekunden später realisierte er, was er eigentlich gerade ergriffen hatte. Hmm, das könnte klappen. Er zerbrach den Besenstiel über seinem rechten Knie und warf das größere Stück, mit dem Versuch cool zu wirken, über seine Schulter nach hinten. Mit ein paar hallenden Tönen flog das Holzstück auf den Boden. Es muss einfach klappen, es muss!

Er öffnete die Tür. Sein Herz schlug unwillkürlich schneller und er hatte das Gefühl, er könne seinen Herzschlag hören. Du blamierst dich bloß. Noch kannst du umkehren. Er lief auf das Polizeiauto zu. Mit dem Ärmel öffnete er langsam und vorsichtig die hintere Tür des Wagens. Bloß keine Fingerabdrücke hinterlassen. Er horchte durch den Spalt der leicht geöffneten Tür. Das Tier atmete. Warum bin ich nur so ein verdammter Säufer? Er blickte zurück in die Kneipe. Durch das spiegelnde Glas des Kneipenfensters konnte er mühselig erkennen, wie alle ihn anstarrten. Nun gut, dann löffle ich halt diese bittere Suppe aus.

Mit einem Ruck riss er die Tür auf. Wo zur Hölle ist diese verdammte Töle? Er warf einen gründlichen Blick in das Innere des Wagens. Doch das war nicht mehr nötig, denn schon sprang der Hund auf den Sitz und stand nun direkt vor ihm. Scheiße, wo kommt der denn so schnell her? Der Hund begann zu knurren. Mistvieh, sei ruhig, ich muss nachdenken. Ein flüchtiger Blick zurück in die Kneipe. Alle lachten. Da muss ich halt durch. Alles oder nichts. Er nahm seinen Schlüsselbund mit der linken Hand aus seiner Hosentasche, während er immer noch den Besenstiel in der Rechten hielt, und fuchtelte mit ihm hektisch vor den Augen des Hundes herum. Der Hund knurrte immer lauter und Kalles Bewegungen wurden zunehmend schneller. Er hatte alle Mühe den Schlüsselbund in der Hand zu behalten, da seine Hände vor Angst total nassgeschwitzt waren und der Schlüssel ihm fast aus der Hand rutschte. Bloß nicht den Schlüssel loslassen. Oh man wäre das peinlich. Er klammerte seine verschwitzten Finger um den Schlüsselanhänger. Endlich hatte er sein Ziel erreicht. Der Hund machte sich bereit. Jetzt bloß nicht die Nerven verlieren. Gleich hab ich’s! Er hielt den Besenstiel, den er noch immer nicht losgelassen hatte in seiner Rechten, bereit zuzuschlagen. Nun war es so weit. Blitzschnell raste der Kopf des Tieres auf Kalles linken Arm zu. Schnell zog er den Arm weg und... Klonk. Es war geschafft. Der Hund war zusammengeklappt. Jetzt aber schnell weg.

Er warf den Hund über seine Schulter und schleppte ihn zur Kneipe hin. Der Bulle kann jederzeit wiederkommen. Bloß hier weg. Ach Mist, die Tür steht noch offen. Er rannte zurück, um die Tür des Wagens zu schließen. Gerade wollte er den Türgriff packen, als seine Hand plötzlich zurückzuckte. Bloß nicht schusselig werden. Er gab der Tür einen kräftigen Tritt, so dass sie krachend zufiel. Ups, das war aber laut. Jetzt aber nichts wie weg! Er rannte mit dem Hund auf der Schulter in die Kneipe zurück. Uff, schnell noch den Hund verstecken, bevor der Bulle ihn durchs Fenster sieht. „Hey Timo, gib ma’ den Schlüssel für die Getränkekammer!“. Der Barkeeper warf ihm den Schlüssel zu. Kalle brachte den Hund in die Getränkekammer und schloss die Tür ab. Erst jetzt kam er dazu seinen Schlüsselbund wieder einzustecken und den zerbrochenen Besenstiel in eine nahegelegene Ecke zu befördern. „Hier fang!“, rief er, als er endlich aus der Kammer heraustrat. Er warf den Schlüssel zurück zum Barkeeper und bemerkte erst jetzt, dass er von allen Seiten angestarrt wurde. Murat zeigte ihm mit einer Geste, dass er zu ihm kommen sollte. Na endlich gibt’s Kohle.

Murat reichte ihm ein Bündel mit Geldscheinen. Zwei Zwanziger, vierzig, drei Fünfziger, einhundertneunzig, ein Hunderter, zweihundertneunzig, noch ein Zwanziger, dreihundertzehn und drei Zehner, dreihundertvierzig. „Hey Murat, da fehlen zehn!“, rief Kalle scheinbar empört. Bin ich denn verrückt geworden? Dreihundertvierzig reicht doch auch. Du Dummkopf! „Das sehe ich anders“, entgegnete Murat, „Das ist das Geld von dem du die nächste Runde schmeißt. Hey Timo, Kalle gibt ’ne Runde aus!“ „Hast recht, daran hatte ich nicht gedacht Murat. Und jetzt PROST!“. Uff, das ist ja gerade noch einmal gut gegangen. Und jetzt wird endlich in Ruhe gesoffen.

Auf einmal wurde die Tür aufgerissen. Oh nein, der Bulle. Der bestohlene Polizist sah mit einem überaus bedrohlichen Blick durch die Tür. Bloß nicht der – nicht jetzt. Hoffentlich merkt er nichts. „Hey, hat einer von euch besoffenen Pennern vielleicht eine Person an meinem Wagen gesehen?“ Los, improvisiere! „Welcher ist denn ihr Wagen, Meister?“, fragte Kalle, um Zeit zu gewinnen. „Nun tu mal nicht so dumm, der vor der Tür natürlich!“ „Sagen sie das doch gleich, dass das ihr Wagen ist. Ja, da war so ein Mann. Ganz in Schwarz. Mit einem Knüppel. Er öffnete ihren Wagen und schlug auf irgendetwas. Dann stopfte er es in einen Sack, und rannte davon.“ „Trug er Handschuhe?“ „Weiß nicht.“ „Und einer von den andern hier?“ „Auch nicht!“, erklang es fast im Chor aus dem Hinteren der Kneipe. „Nun gut, dann mal fröhliches weitersaufen.“, sagte der Polizist und rannte zurück zu seinem Wagen. Jedoch nicht ohne die Tür vorher mit einem lauten Knallen zuzuschmeißen. Der ist ja noch dümmer als ich. Na ja, mir soll’s recht sein. Kalle griff zum Glas und soff die ganze Nacht durch.

Au, mein Kopf. Wo bin ich? Kalle versuchte mit aller Kraft seine Augen zu öffnen. Nach ein paar Minuten gelang es ihm endlich und er erblickte Murat, der in der gegenüberliegenden Ecke lag. Hm, was is’ mit meinem Geld? Langsam und beschwerlich griff er in seine Tasche und holte zwei Scheine heraus. Nach langem Versuchen konnte er die beiden Scheine endlich entziffern. Hmm, ein Zwanziger und ein Zehner. Is’ ja doch noch mehr übriggeblieben, als ich dachte. Kann ich ja heut Abend noch verprassen, hab’ ja Zeit. Aber woher hatte ich das Geld noch mal? Als er ein wenig überlegt hatte, fiel es ihm schließlich noch ein. Ach ja, die Töle. Wohin soll ich denn jetzt damit? Am besten, ich bring das Vieh zurück zur Polizei. Die können damit mehr anfangen als ich.

Langsam rappelte er sich auf und taumelte auf die Tür der Getränkekammer zu. Als er sie öffnen wollte, fiel ihm auf, dass er sie ja abgeschlossen hatte. Wo hat Timo bloß den Schlüssel? An der Theke wurde er nach längerem hin und her endlich fündig, schloss die Getränkekammer auf und öffnete langsam die Tür. Der Hund stand direkt vor der Tür, machte aber keine Regung. Selbst als Kalle die Tür komplett öffnete, zuckte der Hund mit keiner Miene. Wahrscheinlich hat er gemerkt, dass er gegen mich nicht ankommt. Aber wie krieg ich den jetzt hier weg? „Komm, lass zu Herrchen gehen.“, sagte er zum Hund. „P-O-L-I-Z-E-I!“, sagte er langsam und deutlich. Es schien, als hätte der Hund das Wort verstanden, denn endlich bewegte er sich. Ma’ sehen, was das Ding jetzt macht, wenn ich gehe. Er drehte sich um und lief langsam zur Tür. Der Hund folgte ihm. Gut, das wäre jetzt erst mal geklärt.

Die Davidwache lag direkt gegenüber und erst jetzt merkte Kalle, wie riskant seine Aktion wirklich gewesen war. Bullshit, ich hab den Hund ja direkt vor der Davidwache geklaut. Obwohl der Weg recht kurz war, kam er ihm jedoch fast endlos vor. Außerdem konnte er sich des Gefühls nicht erwehren, ihm würden alle Leute ausweichen. Vielleicht liegt’s am Alkoholgeruch? Auch egal, mich stört’s eh nicht. Als er endlich die Straße überquert hatte und vor der Davidwache stand, überkam ihn die Angst. Nu’ja, is’ auch egal. Schließlich ist’s so noch besser, als wenn sie mich später mit dem Hund erwischen. Langsam betrat er die Wache. „Kann ich etwas für Sie tun?“, fragte der erste Beamte, der ihm über den Weg lief. „Ja, das können Sie. Mir ist dieser Hund gestern zugelaufen. Kurz zuvor ist ihr Kollege vorbeigekommen und hatte nach dem Hund gefragt.“ „Und warum haben Sie den Hund nicht schon gestern vorbeigebracht?“ „Ich wollte noch ein wenig zechen und war auch schon leicht angetrunken. So erschien es mir sinnvoller.“ Hoffentlich schöpft er jetzt keinen Verdacht. „Kommen Sie bitte mit in das Zimmer hier.“ Oh Mist, jetzt bin ich dran. „Wozu denn Herr Wachtmeister?“ „Papierkram“, antwortete der Beamte kurz. Ja ja, der kann viel erzählen. Aber was soll ich machen? „Wenn es nur das ist.“ „Es ist nur das“, versichertere der Polizist.

Schnellen Schrittes betraten beide das Amtszimmer. „Setzen Sie sich bitte dorthin, ich werde kurz telefonieren.“ Kalle setzte sich beunruhigt in den Stuhl und der Polizist griff nach dem Telefon. „Ja, Achim hier. Wir haben deinen Hund. Ein älterer Mann hat ihn hier abgegeben. Was? Klar mach ich. Nein, ich lass ihn nicht weg. Ja, bis gleich. Ciao.“ Der Polizist wandte sich Kalle zu: „Tut mir leid mein Herr, aber sie müssen leider noch hier bleiben. Mein Kollege meint, er hätte Zeugen gefunden, die einen Mann an seinem Wagen gesehen haben. Wenn Sie dann mal so nett wären, sich mit meinem Kollegen hinaus zu begeben?“ Na super, na ja, ich muss versuchen sicher zu wirken. „Kein Problem. Das Missverständnis wird sich bald aufklären. Rufen Sie nur Ihren Kollegen.“ „Danke für Ihr Verständnis. Hey Marcel, komm mal her bitte. Bring den Herrn hier bitte in die Identifikationskammer.“ „Klar, kein Problem“. Na super. Jetzt ist alles vorbei. Scheiß Geld. Scheiß Alkohol. Alles scheiße. Jetzt muss ich büßen. Bin ja auch selbst schuld.

Kalle lief mit dem zugewiesenen Polizisten den Gang entlang durch zwei Türen hindurch. „Setzen Sie sich dort bitte auf den Stuhl. Es wird hoffentlich nicht allzu lange dauern.“ Nicht allzu lange. Der hat gut reden. Mir kommt jede Minute wie eine halbe Ewigkeit vor. Wo bin ich da nur reingerutscht. Hoffentlich hab ich’s schnell hinter mir. „So, bitte einmal durch diese Tür gehen und diese Nummer halten. Ach ja, und immer schön in den Spiegel dort hinten schauen.“ Kalle hielt die Nummer Vier in den Spiegel und wartete. Die Zeit schien stillzustehen und er versuchte nachzudenken. Bloß worüber? Sein Kopf war leer. Man, wann sind die hier endlich fertig? „Danke, das war’s“, ertönte es auf einmal hinter ihm. Er ging zurück in den Raum, in dem er vorher gesessen hatte. „Danke, Sie können gehen. Entschuldigen Sie bitte die Unannehmlichkeiten.“ Wie jetzt? Wollen die mich jetzt verarschen? „Ok, danke schön.“ Bloß schnell weg hier. Er lief zügig durch den Gang zurück, durch den er gekommen war. Bloß weg. Einfach nur weg von hier.

Doch kurz bevor er die Tür erreichte stellten sich ihm zwei Polizisten in den Weg. Einen von ihnen erkannte Kalle als den Polizisten, dem er den Hund entwendet hatte. Dieser sprach ihn auch sofort an: „Die zwei Zeugen können Sie nicht einwandfrei identifizieren, aber ich bin mir sicher, dass Sie es waren. Und ich werde nicht locker lassen, bis Sie vor Gericht stehen. Darauf können Sie sich verlassen!“ „Tun Sie das“, tat Kalle sicher und lief weiter zur Tür. Hinter ihm hörte er allerdings noch die Stimmen der Polizisten, die ihn anscheinend schon für draußen hielten. „Du denkst doch auch, dass wir es zu einer Anklage bringen können?“, fragte der Bestohlene seinen Kollegen. „Also, wenn ich ehrlich sein soll, ich glaube nicht wirklich daran.“ „Ach, na klar schaffen wir das...... oder?“

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-06 16:08:47 mit dem Titel Notlandung auf der Autobahn

„Erstaunlich gutes Wetter“, sagte Hans-Dieter zu Horst, einem Passagier, der ausnahmsweise im Cockpit sitzen durfte. Schließlich war kein Co-Pilot anwesend, warum auch? Diese Tour flog Hans-Dieter schließlich zum x-ten mal.
„Sehen Sie, dort ist schon die Autobahn, jetzt ist es nicht mehr weit.“
„Gut, dann werde ich einmal nach hinten gehen, schließlich will ich vor der Landung noch einmal etwas trinken.“
Horst ging nach hinten und Hans-Dieter hielt Ausschau nach dem Flughafen. Bei diesem schönen Wetter müsste man ihn schon früher als sonst sehen können. Doch was war das? Es hörte sich an, wie ein Schrei. Hans-Dieter sah instinktiv aus dem Fenster und sah Rauch. Nachdem er „anschnallen“ in das Hintere des Doppeldeckers geschrieen hatte, sah er noch einmal genauer aus dem Fenster. Eine Tragfläche rauchte und just in diesem Moment war an der Spitze ein kleines Feuer zu sehen. Nun hieß es schnell handeln. Doch was war zu tun? Ein Funkspruch? Nein, das würde zu viel Zeit kosten ohne ein Ergebnis zu bringen.

Eine kleine Explosion. Er zuckte zusammen. Es ging schon los. Schweiß lief seine Stirn entlang. Sein Herz pulsierte. Er sah nach unten. Die Autobahn lag unter ihm. Sollte er landen? Sein Körper vibrierte und es fiel ihm schwer, einen vernünftigen Gedanken zu fassen. Alles oder nichts. Kopf oder Zahl.

Ein lautes „Festhalten“ in das Hintere der Maschine musste genügen. Er nahm das Steuer fest in die Hand. Er atmete schnell, aber noch einmal tief ein. Er drückte das Steuer nach vorne. Das Flugzeug senkte sich, wenn auch schräg. Egal. Rien ne vas plus.

Etwa fünfhundert Meter waren es noch. Vierhundertfünfzig. Vierhundert. Dreihundertfünfzig. Die Autos schienen ihn schon bemerkt zu haben, denn kein Auto fuhr mehr. Viele Männer, Frauen und Kinder standen neben den stehenden Autos und zeigten in die Richtung des Kleinflugzeuges. Zweihundert. Langsam wurde es Zeit, das Steuer wieder an sich zu reißen. Jetzt allen Mut zusammen nehmen. Das Steuer funktionierte nicht richtig, aber ein wenig. Eine weitere Explosion. Einhundertfünfzig. Die Spitze hob sich ein wenig. Einhundertfünfundzwanzig.

„Viel Glück“, ertönte es von hinten. Fünfundsiebzig. Bloß nicht hinsehen. Hoffentlich klappt es. Hans-Dieter schloss die Augen. Fünfzig. Er kniff sie noch fester zusammen. Sein Körper verkrampfte. Er riss das Steuer an seinen Körper, so fest es nur ging. Ein rütteln. Ein Knall. Ein Reibungsgeräusch. Er öffnete langsam die Augen. Er lebte noch. „Alles in Ordnung?“, fragten die beiden Insassen fast gleichzeitig. Und schon wussten Sie die Antwort.

Hans-Dieter öffnete die Tür. Horst stand hinter ihm. Beide sprangen aus dem Flugzeug. Bloß raus hier. Sie rannten ein paar Meter vom Flugzeug weg und drehten sich zum selbigen um. Es hatte jetzt komplett Feuer gefangen. Hans-Dieter sank in die Knie. Die Erschöpfung war zu groß für ihn. Er hörte Horst noch „Danke“ sagen, doch dann wurde es still um ihn...

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