Kurzgeschichten Testbericht

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Erfahrungsbericht von Balastritius

Eine Liebesgeschichte

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Man weiß es ist falsch, doch man hört schon lange nicht mehr auf diese Stimme. Ein Hieb nach dem anderen, er ist nur ein Verräter. Die Peitsche zischt durch die Luft und trifft nackte Haut. Man selbst fragt schon lange nicht mehr ob er schuldig sein könnte oder nicht. Man schlägt zu und lässt genügend Zeit zwischen den Schlägen das jeder Schlag schmerzt wie der erste. Nach kurzer Zeit benutzt man die Peitsche mit drei Riemen und die Schreie werden wieder lauter. Doch man schlägt weiter zu. Man sucht die Stellen die noch nicht in blutigen Fetzen herabhängen. Nach Stunden ist es vorbei, dieser ist für heute fertig und er wird gestehen. Man bringt bereits den nächsten Häftling, eine junge Frau ist es diesmal. Auch sie bindet man in das Gestell und reißt ihr die Kleidung vom Leib. Für sie gibt es besondere Befehle. Sie ist bei der Hurerei erwischt worden sagt man. Der Folterknecht kenn den Sinn dieser Folter, und diese Art der Ausführung gefällt ihm sehr. Er nähert sich der Frau von hinten und legt seine Hände auf ihre Brüste. Nein er fragt schon lange nicht mehr ob diejenigen die man ihm schickt schuldig oder unschuldig sind. Er beginnt ihren Körper mit seinen Händen zu entweihen, sie wimmert jämmerlich unterdrückt jedoch die Schreie in ihrer Kehle. Man sieht wie der Folterknecht seine eigenen Hosen herunterlässt, und man sieht wie er sie hart und schmerzhaft nimmt, immer und immer wieder. Nach dem dritten mal ist ihr Körper zu einem Eisblock geworden und sie spürt den Schmerz kaum noch. Der Knecht hat sichtlich seinen Spaß bei seiner Arbeit. Nach diesen endlos scheinenden Qualen und der Demütigung zieht sich der Folterknecht wieder an und greift zu der Peitsche. Er schlägt mit seiner vollen Kraft zu um ihr zu zeigen das es noch schlimmeres gibt als den Tod. Sie spürt den Schmerz kaum noch und wimmert nicht einmal mehr. Ihre Gedanken schweifen ab in die Vergangenheit. Sie war glücklich mit ihrem Mann, arm aber sehr glücklich. Sie nannten eine kleinen Bauernhof ihr eigen und hatten dadurch immer genug zu Essen und neben Wasser frische Milch. Doch das Glück hielt nicht lange genug an und ihr Mann starb vor einigen Jahren an einer Lungenentzündung. Sie weinte Tag und Nacht um ihn doch sie konnte loslassen nach einer schier unendlichen Zeitspanne konnte sie loslassen. Jetzt bezichtigte man sie der Hurerei, sie hatte einen neuen Mann kennen gelernt. Die Kirche verbot es, doch ihr Herz war stärker als ihr Verstand und so fand sie einen neuen Mann für sich. Er ähnelte ihrem ersten Mann in fast allen Dingen und so war es für sie leicht ihn zu Lieben. Er ist auch hier denkt sie am Rande. Sie haben ihn bestimmt schlimmer gefoltert als mich selbst, und bei diesem Gedanken rinnt eine Träne ihre Wangen hinab und fällt zu Boden. Glitzernd wie ein Kristall fällt sie in der Luft, doch auf halben Wege erstarrt die Träne in ihrer Bewegung. Die Träne beginnt ein helles Licht auszustrahlen und der Folterknecht hält vor Überraschung inne und weicht zurück an eine der Wände. Das Licht der Träne hüllt die Frau vollkommen ein, als es jedoch nachlässt sieht man sie in eine festlichen Gewand und alle Spuren der Vergewaltigung sowie der Schläge sind aus ihrem Gesicht und auf ihrem Körper verschwunden. Sie scheint wie in Trance und folgt der strahlenden Träne in einen Gang des Verlieses. Hunderte von Männern und Frauen sind hier an den Wänden festgekettet und sie sehen zu ihr auf, sie die scheinbar dem Licht der Hoffnung folgt. An jedem Gefangen bei dem sie vorbeikommt springen die Handketten mit einem alten rostigen Klicken auf. Die Träne führt sie direkt zu einer schweren verschlossenen Stahltür. Hinter ihr kommen einige Soldaten angelaufen doch die Gefangen die bereits ihre Freiheit schmecken können schlagen sie nieder. Die Träne glüht vor der Tür stärker auf und man hört laut das klicken des Schlosses, als dieses Geräusch jedoch verstummt ist wird die Tür aufgestoßen. Die Tür prallt innen an den Wachmann der sich hinter ihr verstecken wollte. Die junge Frau schreitet durch die Tür und sieht ihren liebsten bereits auf einer Bank liegen. Er ist Tod, doch das schlimmste ist das sie ihn entweihten indem sie ihm die Genitalien abschnitten und in den Mund steckten. Von einem Sekundenbruchteil zum anderen färbt sich das Licht der Träne pechschwarz und auch das Gewand der Frau wird schwarz. Sie hebt den Kopf zur Decke und beginnt zu schreien, ihr schrei durchdringt die alten Mauern mit Leichtigkeit und man hört sich selbst weit oben im Thronsaal. Die Träne beginnt zu pulsieren du noch während sie schreit explodiert die Träne in dem schwarzen Licht. Der nächste der Händler der versuchen würde die Burg zu erreichen würde nur einen leeren Platz vorfinden wo einst eine prächtige Burg stand, doch die junge Frau hat sich mit ihrem liebsten wieder vereint.....


Copyright by Balastritius Demoniclus alias Rauch Andreas

Mal eine nicht so \"harte\" von meinen Geschichten ich glaub die meisten meiner Geschichten würden nicht unter 18 durch die Freiwillige Selbstkontrolle gehen *ggg*

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-20 20:05:30 mit dem Titel Dunkler Verführer

Sie weiß nicht ein noch aus. Haben sich alle von ihr abgewandt mit einem mal. Keiner da der sie noch halten kann, an den sie sich klammern könnte. Der Strohhalm ist verschwunden im nichts als die Gerüchte aufkamen über sie. Sie hat es lange allein geschafft doch es geschieht schon wieder. Ein dunkler Schimmer in ihren Gedanken bringt sie zur Verzweiflung, füllt ihre Augen mit Tränen und lässt das tiefe schluchzen in ihrer Kehle entstehen. Es war schon einmal so und sie erinnert sich genau daran. Keiner wollte mehr etwas mit ihr zu tun haben und sie hielt es nicht aus alleingelassen zu werden. Langsam sinkt sie auf die Knie und eine unendliche Zeitspanne senkt sich ihr Oberkörper zu Boden und sie lässt die Tränen fließen die schon lange keine Erleichterung mehr bringen. Das schwarze Licht es kommt näher und immer näher. Gedanken die von Einsamkeit und Nutzlosigkeit sprechen, Gedanken die sagen diese Welt wäre besser ohne sie. Sie versucht wegzuhören doch immer schwächer wird ihre Kraft.

Langsam brechen die Stimmen Wände in Sekunden ein die sie in Jahren baute. Und wie in Trance erhebt sie sich, Tränen rinnen ihre Wangen hinab und fallen nach einigen Sekunden des Tänzelns von ihrem Kinn in ihr Dekolte. Ihre Schritten kommen ihr leicht vor als würde sie schweben und sie geht in die Küche. Ein letztes mal versucht ihr Geist sich zu wehren, sich zu widersetzen gegen der Dunkelheit Stimme. Doch schon lange hat die Vernunft verloren und sie zieht langsam die Schublade vor sich auf. Keiner der ihr helfen würde keiner da der sie liebt. Die Dunkle Stimme betört sie weiter mit den Nachrichten der Boshaftigkeit bis sie langsam das große Messer aus der Schublade nimmt und es völlig aufgelöst betrachtet. Strampelnd und im sich schlagen versucht ihr Verstand sie zu erreichen doch sie hört ihn nicht in dem Nebel des Hasses, sie hört nur „Unnütz“. Einmal schon da hat sie es versucht, hat auf die schwarze Stimme der Verführung gehört und wurde doch gefunden, wurde gerettet vor dem einzigen Freund den sie hat. Doch keiner würde sie vermissen heute. Langsam und ohne den Schmerz zu fühlen beginnt sie die Klinge leicht an ihr Handgelenk zu schmiegen und das Messer zurückzuziehen.

Das wohlig warme Rot ihres Körpers läuft wunderschön und befreiend aus ihr heraus. Benetzt die kalte Klinge die nicht weiß was sie für unrecht tut. Langsam schließt sie die Augen und genießt die Einkehrende Dunkelheit, vermisst nichts in ihrem Leben spürt keinen Schmerz. Und sie wünscht sich so das sie niemand retten wird, wünscht sich in die Arme des Dunklen Engels der sie hat verführt in ihren Träumen. Langsam rinnt ihr Lebenssaft aus ihr heraus und die kalte Klinge fällt zu Boden. In Ekstase wiegt sie sich mit geschlossenen Augen an die Decke sehend und breitet ihre Arme aus. Sie genießt jede Minute ihres Tanzes mit der Dunkelheit bis sie in die Welt des Traumes wechseln kann. Nur der Aufschlag ihres Körpers und das Knacken als ihr Kopf auf die Fließen schlägt wird dieser Raum als letztes Geräusch von ihr in Erinnerung halten können. Denn sie ist fort, ist an jenem Ort an dem sie endlich frei sein kann ohne Angst vor Einsamkeit....

Copyright by Balastritius Demoniclus alias Rauch Andreas


Die Geschichte habe ich für eine Freundin geschrieben. Die Grundlage dafür bildete folgendes Gedicht von ihr.


Schneiden

Schneiden tief in mich hinein
mit einer Klinge so sanf
sehe ich wie mein blut
langsam und genüßlich an mir
heruntertropft.

Spüre nur noch den körperlichen
ertragbaren Schmerz
der wahre, tief in mir versteckte
wird verdeckt
das blut läuft meinen arm hinunter
leben, so kostbar und doch für mich
wertlos.

Ich sehe mich selbst
liege auf dem boden
wie eine bleiche blume in einem meer
von roten rosen
schwebe, betrachte mich
hoffe das ich es dieses mal geschafft habe
das keiner kommt.

vorbei....

by lillith

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