Erfahrungsbericht von jowitka
* * * Rache ist süß.... * * *
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hallo Liebe Yopi-Mitglieder!
Ich habe mich gerade entschieden meine eigene Kurzgeschichte hier zu veröffentlichen. Ich hoffe, sie gefällt Euch, über Anregungen und Kritiken bin ich sehr dankbar!
Rache ist süß....
*****************
Abends nach der Arbeit habe ich mich gerne in ein Cafe gesetzt. Wenigstens eine kurze Entspannung zwischen dem Büro und dem Familienalltag. Nein, es ist nicht so, dass ich nicht gerne Vater bin, aber wenn ich so stark überlege bin ich eher einer von diesen Sonntagsvätern. Es ist einfach zu stressig in der Woche sich mit irgendwelchen Bauplännen und dann noch mit zwei kleinen Schreihälsen zu beschäftigen. Es ist schon hart Architekt und Zwillingsvater gleichzeitig zu sein. Seit die Zwillinge auch da sind ist Katti wie ausgewechselt. Für sie sind nur noch die Zwillinge wichtig, selbst wenn sie schlafen und wir etwas Zeit für uns hätten, ist sie mit ihren Gedanken bei ihnen. Auch wenn ich sie schon überreden kann mit mir zu schlafen habe ich das Gefühl sie ist nicht wirklich bei der Sache. Na was heißt überreden, ich strenge mich wirklich an sie zu verführen, mal mit Rosen mal mit schönen Dessous, letztens habe ich auch selber gekocht. Ich will zwar nicht prahlen, aber ich bin ja nicht der schlechteste im Bett, es gab schon ziemlich viele Frauen, die sich nicht beschweren konnten. Nun ja, aber seit ich verheiratet bin sollte ich es nur einer Frau unter Beweis stellen, aber das Problem ist, sie will es ja nicht. Das ist auch vielleicht der Grund, warum ich in diesem Cafe sitze und mir ander Frauen anschaue. Nein, es ist nie was gewesen, ich schaue nur, flirte etwas mit den Augen und wenn es darum geht etwas weiter zu gehen, ergreife ich doch recht schnell die Flucht.
Auch an diesem Abend saß eine sehr interessante Frau in dem Cafe, Ich glaube sie hat es schon gemerkt, dass ich sie beobachte. Sie war irgendwie anders als die meisten hier, irgendwie reifer aber dennoch sehr schön und graziös. Ich glaube der kleine rote BMW ist auch ihrer, jedenfalls würde er zu ihr passen. Sie trank schon ihren zweiten Drink, leider konnte ich nicht hören was sie bestellt. Sie war schön. sie hatte Klasse. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als sie plötzlich aufstand und sich einfach so neben mir setzte. "Sie beobachten mich schon seit paar Minuten, haben Sie was interessantes an mir entdeckt?" Sie war auch noch selbstbewußt. Ich war nicht auf en Gespräch vorbereitet und so habe ich irgendwas in der Richtung "Sie sehen gut aus" gesagt. Nicht gerade sehr originell.. aber sie ließ sich nicht abschrecken und wollte wissen, was ich hier um diese Zeit mache und warum ich nicht bei meiner Frau bin. "Wie kommen Sie darauf, dass ich verheiratet bin?" Sie schaute auf meinen Ehering, das hätte ich mir auch denken können! Ich habe zum ersten mal daran gedacht was wäre wenn ich ihn nicht getragen hätte, aber die Gedanken konnte ich geradenoch abwimmeln. "Ich bin seit zwei Jahren Witte und seit dem habe ich keinen Sex mehr gehabt" sagte sie und beobachtete mich wie ich gerade dabei war diesen Satz zu verdauen. "Ja, ich bin nämlich ganz wählerisch was es meine Liebhaber betrifft, mein Mann war einfach der beste im Bett, er konnte mich so befriedigen, wie kein anderer auf der Welt" sie provozierte mich regelrecht zu sagen "Sie kennen mich ja noch nicht, vielleicht wäre ich noch besser..." Ich habe diesen Satz gesagt und hatte wirklich keine Absichten dahinter gesehen, aber sie war schon dabei mir ihre Adresse auf eine Streichholzschachtel zu schreiben und sagte nur "Morgen nach der Arbeit warte ich auf Dich". Und schon stand sie auf ohne sich zu verabschieden und ging einfach. Ich wollte diese Streichholzschachtel eigentlich wegschmeissen, aber irgendwie wanderte sie in meine Tasche. Ich kam dann nach Hause und meine süße Frau wartete schon mit dem Essen auf mich. Die Kinder haben schon geschlafen und ich bekam plötzlich Lust mit ihr zu schlafen. Ich wollte es ihr beweisen, dass ich noch der Mann bin, in den sie sich verliebt hat. Diesmal brauchte ich nicht viel Überredungskunst und schon landeten wir im Bett. Ich streichelte ihre Brüste und küsste sie überall hin. Plötzlich schoß mir ein Gedanke durch den Kopf, wie es wohl wäre, wenn die geheimnisvolle Frau hier wäre. Ich versuchte krampfhaft diese Gedanken von mir zu jagen, aber es gelang mir nicht. Ich dachte immer mehr an die Frau, Katti tat mir schon fast leid. Sie war aber wieder nicht wirklich bei der Sache, für sie war es nur ein Pflichtprogramm. Ich bin danach eingeschlafen, ich glaube ich habe von der anderen Frau geträumt.
Als der Wecker klingelte war ich schon allein im Bett. Katti hat sich mit den Zwillingen beschäftigt und als ich ins Bad ging sagte sie nur "Guten Morgen" ohne mich dabei anzuschauen. Ich beobachtet mich im Spiegel, ich war doch kein häßlicher Mann! Ich bin doch im besten Alter aber meine eigene Frau will es gar nicht wissen. Ich habe schon
lange das Gefühl, dass sie sich im Bett Mühe gegeben hat um mich an sich zu binden und jetzt will sie es nicht mehr genießen. Da ist sie auch selber Schuld, wenn ich nach anderen Frauen mich umschaue!
Im Büro war ich heute nicht ganz bei der Sache. Ich weiß nicht wann ich mich entschieden habe die geheimnisvolle Frau zu besuchen, vielleicht schon gestern als sie mir die Adresse gegeben hat, vielleicht als ich mit Katti geschlafen habe, oder vielleicht erst als ich am Schreibtisch saß und die Streichholzschachtel in der Hand hielt. Ich habe mich aber entschieden. Die Zeit verging heute überhaupt nicht, ich konnte mich eh nicht auf die Arbeit konzentrieren und machte heute ausnahmsweise pünktlich Feierabend. Das habe ich seit der Geburt der Zwillinge noch nie gemacht. Ich habe mich einfach ins Auto gesetz und bin losgefahren. Die Adresse auf der Streichholzschachtel war in der nobelsten Gegend dieser Stadt, hier wohnten nur Prominente und reiche Leute. Auch sie schien dazu zu gehören. Das würde auch ihre Klasse erklären. Als ich vor dem Haus stand, in dem die Frau wohnen sollte habe ich doch Bedenken bekommen. Nein, dass kann ich Katti nicht antun! Aber andererseits, wie sollte sie es erfahren? Es könnte ihr niemand was erzählen, ich habe der Frau nicht mal gesagt wie ich heiße, sie weiß nichts von mir. Trotzdem war es nicht richtig. Ich wollte gerade wieder wegfahren, als plötzlich ein Fenster aufging und die wunderschöne Frau, die ich so begehrt habe darin stand. Sie hatte ein Hauch von Nichts an, ich konnte genau die Kontur ihrer Brüste sehen. Sie lächlte so zart und verführerisch, da konnte ich nicht anders. Ich mußte sie haben. Ich mußte ihr beweisen, dass ich sie befriedigen kann, wie sie noch nie befriedigt wurde! Oben angekommen fielen wir wortlos über uns her. Sie zog mich aus, ich küsste ihren herrlichen Körper. Wir wurden eins. Ich liebte sie, wie ich noch nie geliebt habe, und sie liebte mich wie ich noch nie geliebt wurde. Mal wild und hemmungslos, mal zart und sanft. Ich erlebte Explosionen, von den ich bisher nichts geahnt habe. Ich habe ihr Stellen an ihrem Körper gezeigt von deren Reize sie noch nie erlebt hat. Sie hatte dieses Glitzern in den Augen, das sagte mir alles. Als wir später nebeneinander lagen und den Augenblick genossen haben griff sie plötzlich in ihr Nachtschränkchen uns zog einen Schlüssel raus. Sie gab ihn mir und sagte, ich sollte zum Bahnhof fahren in dem Schließfach würde ein kleines Geschenk für mich liegen. Plötzlich wurde mir klar, dass sie mich nur benutzt hat. Sie hat die Wittwenmache wahrscheinlich jeden Abend abgezogen, wahrscheinlich würde sie auch an diesem Abend in irgendeinem Cafe sitzen und nach Opfern suchen. Trotzdem nahm ich den Schlüssel zog mich an und ging wortlos zum Auto. Ich hatte nun verdammt schlechtes Gewissen. Wie konnte ich das mein Katti antun? Sie liebte mich doch! Ich weiß nicht, ob es richtig wäre ihr alles zu erzählen. Ich glaube ich behalte es für mich, aber trotzdem fuhr ich zum Bahnhof. Als ich vor dem Schließfach stand kamen mir erneut Zweifel, aber als ich die wunderschöne teuere Uhr gesehen habe, die in dem Fach lag, überkam mich ein Gefühl wirklich guter Liebhaber zu sein, warum sollte ich dann solch teuere Geschenke bekommen? Ich frage mich nur, ob die anderen überhaupt was bekommen haben. sie haben sich bestimmt mit billigen Schlüsselanhängern zufrieden geben müssen. wie dem auch sei, ich entschied mich Katti nichts zu sagen und die Uhr zu bahalten. Ich konnte ihr schlecht erzählen, dass ich sie mir gekauft habe, so gut waren unsere Finazen auch nicht. Zu Hause angekommen erzähle ich ihr, ich hätte den Schlüssel gefunden und habe noch keine Zeit gehabt in dem Schließfach nachzuschauen. Katti hat mir angeboten heute noch auf dem Weg zum Arzt bei dem Schließfach vorbeizuschauen. Ich blieb mit den Zwilligen allein zu Hause, sie spielten im Garten. Wo auch unser Nachbar, der Markus mit seinem Sohn war. Er war oft bei uns im Garten, weil sie keinen eigenen hatten und da er einen kleinen Sohn hatte, haben wir ihm angeboten unseren auch zu nutzen. Seine Frau hat recht gut verdient, aber für ein eigenes Haus hat es noch nicht gereicht, da Markus sich entschieden hat mit dem Kleinen zu Hause zu bleiben. Sie wohnten zu Miete nebenan. Ich habe mich mit Markus sehr gut verstanden, aber Freunde waren wir dennoch nicht. Als die Zwilligen müde wurden habe ich mich von Markus verabschiedet und wir gingen ins Haus. Kurze Zeit später habe ich gesehen, wie das Auto meiner Frau in die Garage fuhr. Ich konnte mir mein Grinsen nicht verkneifen, die Freude auf die teuere Belohnung war riesig! Ich habe auf Katti schon an der Tür gewartet als sie eine kleine Schachtel aus der Manteltasche zog und sie mir übergab. Momentmal, wie will denn die Uhr da reinpassn?? "Ich war gerade am Bahnhof und habe das in dem Schließfach gefunden" sagte sie, aber ich wußte, dass irgendwas nicht stimmen kann. Die Schachtel war einfach zu klein. Ich öfnete sie dennoch und staunte nicht schlecht als ein Schlüsselanhänger sah, den man an jeder Ecke bekommen kann. Mir wurde es schwindelig, war es etwa das falsche Schließfach?? Was hat sie mit der Uhr gemacht? Katti hatte sehr gute Laune an diesem Abend, sie hat sogar versucht mich zu verführen, aber mir war überhaupt nicht danach mit ihr zu schlafen. Sie schlief enttäuscht ein und ich lag noch eine ganze Weile wach.
Der nächste Tag im Büro war ziemlich stressig, wir hatte eine Baubesprechung nach der anderen, schon fast habe ich die gestrige Angelegenheit vergessen, als ich diese verflixte Streichholzschachtel wieder sah. Ich muß zugeben, ich habe lange überlegt ob ich sie behalten soll, aber als ich das Bild von Katti und den Kindern auf dem Schreibtisch gesehen habe, hatte ich plötzlich keine Zweifel mehr und die Schachtel landete im Müll. Auch heute habe ich Überstunden gemacht, diesmal aber bin ich nicht mehr in dieses Cafe gefahren sondern gleich nach Hause. Als ich in die Einfahrt gerade eingebogen habe, kam mir schon Markus mit seinem Sohn entgegen. Die beiden haben mir zugewunken und ich mußte wirklich zwei mal schauen, aber das was ich an dem Handgelenk entdeckt habe, war wirklich diese Uhr! Meine Uhr!
Ich habe mich gerade entschieden meine eigene Kurzgeschichte hier zu veröffentlichen. Ich hoffe, sie gefällt Euch, über Anregungen und Kritiken bin ich sehr dankbar!
Rache ist süß....
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Abends nach der Arbeit habe ich mich gerne in ein Cafe gesetzt. Wenigstens eine kurze Entspannung zwischen dem Büro und dem Familienalltag. Nein, es ist nicht so, dass ich nicht gerne Vater bin, aber wenn ich so stark überlege bin ich eher einer von diesen Sonntagsvätern. Es ist einfach zu stressig in der Woche sich mit irgendwelchen Bauplännen und dann noch mit zwei kleinen Schreihälsen zu beschäftigen. Es ist schon hart Architekt und Zwillingsvater gleichzeitig zu sein. Seit die Zwillinge auch da sind ist Katti wie ausgewechselt. Für sie sind nur noch die Zwillinge wichtig, selbst wenn sie schlafen und wir etwas Zeit für uns hätten, ist sie mit ihren Gedanken bei ihnen. Auch wenn ich sie schon überreden kann mit mir zu schlafen habe ich das Gefühl sie ist nicht wirklich bei der Sache. Na was heißt überreden, ich strenge mich wirklich an sie zu verführen, mal mit Rosen mal mit schönen Dessous, letztens habe ich auch selber gekocht. Ich will zwar nicht prahlen, aber ich bin ja nicht der schlechteste im Bett, es gab schon ziemlich viele Frauen, die sich nicht beschweren konnten. Nun ja, aber seit ich verheiratet bin sollte ich es nur einer Frau unter Beweis stellen, aber das Problem ist, sie will es ja nicht. Das ist auch vielleicht der Grund, warum ich in diesem Cafe sitze und mir ander Frauen anschaue. Nein, es ist nie was gewesen, ich schaue nur, flirte etwas mit den Augen und wenn es darum geht etwas weiter zu gehen, ergreife ich doch recht schnell die Flucht.
Auch an diesem Abend saß eine sehr interessante Frau in dem Cafe, Ich glaube sie hat es schon gemerkt, dass ich sie beobachte. Sie war irgendwie anders als die meisten hier, irgendwie reifer aber dennoch sehr schön und graziös. Ich glaube der kleine rote BMW ist auch ihrer, jedenfalls würde er zu ihr passen. Sie trank schon ihren zweiten Drink, leider konnte ich nicht hören was sie bestellt. Sie war schön. sie hatte Klasse. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als sie plötzlich aufstand und sich einfach so neben mir setzte. "Sie beobachten mich schon seit paar Minuten, haben Sie was interessantes an mir entdeckt?" Sie war auch noch selbstbewußt. Ich war nicht auf en Gespräch vorbereitet und so habe ich irgendwas in der Richtung "Sie sehen gut aus" gesagt. Nicht gerade sehr originell.. aber sie ließ sich nicht abschrecken und wollte wissen, was ich hier um diese Zeit mache und warum ich nicht bei meiner Frau bin. "Wie kommen Sie darauf, dass ich verheiratet bin?" Sie schaute auf meinen Ehering, das hätte ich mir auch denken können! Ich habe zum ersten mal daran gedacht was wäre wenn ich ihn nicht getragen hätte, aber die Gedanken konnte ich geradenoch abwimmeln. "Ich bin seit zwei Jahren Witte und seit dem habe ich keinen Sex mehr gehabt" sagte sie und beobachtete mich wie ich gerade dabei war diesen Satz zu verdauen. "Ja, ich bin nämlich ganz wählerisch was es meine Liebhaber betrifft, mein Mann war einfach der beste im Bett, er konnte mich so befriedigen, wie kein anderer auf der Welt" sie provozierte mich regelrecht zu sagen "Sie kennen mich ja noch nicht, vielleicht wäre ich noch besser..." Ich habe diesen Satz gesagt und hatte wirklich keine Absichten dahinter gesehen, aber sie war schon dabei mir ihre Adresse auf eine Streichholzschachtel zu schreiben und sagte nur "Morgen nach der Arbeit warte ich auf Dich". Und schon stand sie auf ohne sich zu verabschieden und ging einfach. Ich wollte diese Streichholzschachtel eigentlich wegschmeissen, aber irgendwie wanderte sie in meine Tasche. Ich kam dann nach Hause und meine süße Frau wartete schon mit dem Essen auf mich. Die Kinder haben schon geschlafen und ich bekam plötzlich Lust mit ihr zu schlafen. Ich wollte es ihr beweisen, dass ich noch der Mann bin, in den sie sich verliebt hat. Diesmal brauchte ich nicht viel Überredungskunst und schon landeten wir im Bett. Ich streichelte ihre Brüste und küsste sie überall hin. Plötzlich schoß mir ein Gedanke durch den Kopf, wie es wohl wäre, wenn die geheimnisvolle Frau hier wäre. Ich versuchte krampfhaft diese Gedanken von mir zu jagen, aber es gelang mir nicht. Ich dachte immer mehr an die Frau, Katti tat mir schon fast leid. Sie war aber wieder nicht wirklich bei der Sache, für sie war es nur ein Pflichtprogramm. Ich bin danach eingeschlafen, ich glaube ich habe von der anderen Frau geträumt.
Als der Wecker klingelte war ich schon allein im Bett. Katti hat sich mit den Zwillingen beschäftigt und als ich ins Bad ging sagte sie nur "Guten Morgen" ohne mich dabei anzuschauen. Ich beobachtet mich im Spiegel, ich war doch kein häßlicher Mann! Ich bin doch im besten Alter aber meine eigene Frau will es gar nicht wissen. Ich habe schon
lange das Gefühl, dass sie sich im Bett Mühe gegeben hat um mich an sich zu binden und jetzt will sie es nicht mehr genießen. Da ist sie auch selber Schuld, wenn ich nach anderen Frauen mich umschaue!
Im Büro war ich heute nicht ganz bei der Sache. Ich weiß nicht wann ich mich entschieden habe die geheimnisvolle Frau zu besuchen, vielleicht schon gestern als sie mir die Adresse gegeben hat, vielleicht als ich mit Katti geschlafen habe, oder vielleicht erst als ich am Schreibtisch saß und die Streichholzschachtel in der Hand hielt. Ich habe mich aber entschieden. Die Zeit verging heute überhaupt nicht, ich konnte mich eh nicht auf die Arbeit konzentrieren und machte heute ausnahmsweise pünktlich Feierabend. Das habe ich seit der Geburt der Zwillinge noch nie gemacht. Ich habe mich einfach ins Auto gesetz und bin losgefahren. Die Adresse auf der Streichholzschachtel war in der nobelsten Gegend dieser Stadt, hier wohnten nur Prominente und reiche Leute. Auch sie schien dazu zu gehören. Das würde auch ihre Klasse erklären. Als ich vor dem Haus stand, in dem die Frau wohnen sollte habe ich doch Bedenken bekommen. Nein, dass kann ich Katti nicht antun! Aber andererseits, wie sollte sie es erfahren? Es könnte ihr niemand was erzählen, ich habe der Frau nicht mal gesagt wie ich heiße, sie weiß nichts von mir. Trotzdem war es nicht richtig. Ich wollte gerade wieder wegfahren, als plötzlich ein Fenster aufging und die wunderschöne Frau, die ich so begehrt habe darin stand. Sie hatte ein Hauch von Nichts an, ich konnte genau die Kontur ihrer Brüste sehen. Sie lächlte so zart und verführerisch, da konnte ich nicht anders. Ich mußte sie haben. Ich mußte ihr beweisen, dass ich sie befriedigen kann, wie sie noch nie befriedigt wurde! Oben angekommen fielen wir wortlos über uns her. Sie zog mich aus, ich küsste ihren herrlichen Körper. Wir wurden eins. Ich liebte sie, wie ich noch nie geliebt habe, und sie liebte mich wie ich noch nie geliebt wurde. Mal wild und hemmungslos, mal zart und sanft. Ich erlebte Explosionen, von den ich bisher nichts geahnt habe. Ich habe ihr Stellen an ihrem Körper gezeigt von deren Reize sie noch nie erlebt hat. Sie hatte dieses Glitzern in den Augen, das sagte mir alles. Als wir später nebeneinander lagen und den Augenblick genossen haben griff sie plötzlich in ihr Nachtschränkchen uns zog einen Schlüssel raus. Sie gab ihn mir und sagte, ich sollte zum Bahnhof fahren in dem Schließfach würde ein kleines Geschenk für mich liegen. Plötzlich wurde mir klar, dass sie mich nur benutzt hat. Sie hat die Wittwenmache wahrscheinlich jeden Abend abgezogen, wahrscheinlich würde sie auch an diesem Abend in irgendeinem Cafe sitzen und nach Opfern suchen. Trotzdem nahm ich den Schlüssel zog mich an und ging wortlos zum Auto. Ich hatte nun verdammt schlechtes Gewissen. Wie konnte ich das mein Katti antun? Sie liebte mich doch! Ich weiß nicht, ob es richtig wäre ihr alles zu erzählen. Ich glaube ich behalte es für mich, aber trotzdem fuhr ich zum Bahnhof. Als ich vor dem Schließfach stand kamen mir erneut Zweifel, aber als ich die wunderschöne teuere Uhr gesehen habe, die in dem Fach lag, überkam mich ein Gefühl wirklich guter Liebhaber zu sein, warum sollte ich dann solch teuere Geschenke bekommen? Ich frage mich nur, ob die anderen überhaupt was bekommen haben. sie haben sich bestimmt mit billigen Schlüsselanhängern zufrieden geben müssen. wie dem auch sei, ich entschied mich Katti nichts zu sagen und die Uhr zu bahalten. Ich konnte ihr schlecht erzählen, dass ich sie mir gekauft habe, so gut waren unsere Finazen auch nicht. Zu Hause angekommen erzähle ich ihr, ich hätte den Schlüssel gefunden und habe noch keine Zeit gehabt in dem Schließfach nachzuschauen. Katti hat mir angeboten heute noch auf dem Weg zum Arzt bei dem Schließfach vorbeizuschauen. Ich blieb mit den Zwilligen allein zu Hause, sie spielten im Garten. Wo auch unser Nachbar, der Markus mit seinem Sohn war. Er war oft bei uns im Garten, weil sie keinen eigenen hatten und da er einen kleinen Sohn hatte, haben wir ihm angeboten unseren auch zu nutzen. Seine Frau hat recht gut verdient, aber für ein eigenes Haus hat es noch nicht gereicht, da Markus sich entschieden hat mit dem Kleinen zu Hause zu bleiben. Sie wohnten zu Miete nebenan. Ich habe mich mit Markus sehr gut verstanden, aber Freunde waren wir dennoch nicht. Als die Zwilligen müde wurden habe ich mich von Markus verabschiedet und wir gingen ins Haus. Kurze Zeit später habe ich gesehen, wie das Auto meiner Frau in die Garage fuhr. Ich konnte mir mein Grinsen nicht verkneifen, die Freude auf die teuere Belohnung war riesig! Ich habe auf Katti schon an der Tür gewartet als sie eine kleine Schachtel aus der Manteltasche zog und sie mir übergab. Momentmal, wie will denn die Uhr da reinpassn?? "Ich war gerade am Bahnhof und habe das in dem Schließfach gefunden" sagte sie, aber ich wußte, dass irgendwas nicht stimmen kann. Die Schachtel war einfach zu klein. Ich öfnete sie dennoch und staunte nicht schlecht als ein Schlüsselanhänger sah, den man an jeder Ecke bekommen kann. Mir wurde es schwindelig, war es etwa das falsche Schließfach?? Was hat sie mit der Uhr gemacht? Katti hatte sehr gute Laune an diesem Abend, sie hat sogar versucht mich zu verführen, aber mir war überhaupt nicht danach mit ihr zu schlafen. Sie schlief enttäuscht ein und ich lag noch eine ganze Weile wach.
Der nächste Tag im Büro war ziemlich stressig, wir hatte eine Baubesprechung nach der anderen, schon fast habe ich die gestrige Angelegenheit vergessen, als ich diese verflixte Streichholzschachtel wieder sah. Ich muß zugeben, ich habe lange überlegt ob ich sie behalten soll, aber als ich das Bild von Katti und den Kindern auf dem Schreibtisch gesehen habe, hatte ich plötzlich keine Zweifel mehr und die Schachtel landete im Müll. Auch heute habe ich Überstunden gemacht, diesmal aber bin ich nicht mehr in dieses Cafe gefahren sondern gleich nach Hause. Als ich in die Einfahrt gerade eingebogen habe, kam mir schon Markus mit seinem Sohn entgegen. Die beiden haben mir zugewunken und ich mußte wirklich zwei mal schauen, aber das was ich an dem Handgelenk entdeckt habe, war wirklich diese Uhr! Meine Uhr!
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