Erfahrungsbericht von SchwarzeRosen
Pack die Schnecke ein, Schatz - wir gehen mal umsonst essen
Pro:
Kostenfrei geschlemmt; Nachtisch und Aperitif gabts noch extra obendrauf
Kontra:
Wenn man auf die Schnecke beissen würde, fänd ich das ganz schön grusig
Empfehlung:
Nein
Ich erzähl' euch mal ein Märchen...
…die fantastische Reise einer abenteuerlustigen Salatschnecke
Meine Mama brachte mich und meine Geschwister auf dem Land zur Welt weil unser Vater beschlossen hatte, dass dies für uns Kleinen besser war, als in einer hektischen Stadt aufzuwachsen.
Seine eigene Jugend hatte er dort verbracht und sich damals geschworen, dass seine Nachkommen ihr frühes Leben wohl behütet verbringen sollten.
Er kannte die Stadt genau und wusste nur zu gut, dass dort überall Gefahren lauerten denn er selbst hatte dem Tod schon zweimal ins Auge gesehen.
Bei einem Landausflug den Paps mit meinen Grosseltern im April letzten Jahres gemacht hatte, kroch meine Mami zufällig an ihm vorüber und er verliebte sich sofort unsterblich in ihre zarten Fühler mit dem kleinen schwarzen Punkt, wie er uns später immer wieder gerne und mit glitzernden Augen, am Lagerfeuer erzählte.
Ihre Liebe war so gross und tief, dass sie sich nie mehr trennen wollten und sie beschlossen bereits nach einem Tag, dass sie Hochzeit feiern wollten.
So luden sie alle Verwandten ein und wurden dann am 2. Maiwochenende von einem Priester der Weinbergschnecken getraut.
Zu der wunderschön zelebrierten Hochzeit unter einem blühenden Süsskirschbaum reisten alle Verwandten an um das junge Brautpaar zu beglückwünschen, und feierten gemeinsam ein rauschendes und allzeit unvergessliches Fest.
Da die beiden den grossen Wunsch hatten einer ganzen Schar süsser Schnecken das Leben zu schenken, musste Papi nach einer geeigneten Bleibe Ausschau halten und entdeckte bei seinen Reisen durch die nähere Umgebung schon nach kurzer Zeit ein idyllisch gelegenes Haus inmitten eines wunderschönen Gartens voll blühender Blumen und prächtiger Bäume.
Mit dieser wunderbaren Neuigkeit im Gepäck eilte er so schnell er konnte zu meiner Mutter. Sofort wurden alle Habseligkeiten zusammen geschnürt und beide zogen schon am nächsten Tag in ihre neue Behausung ein, dort wo ich und meine Geschwister dann das Licht der Welt erblicken sollten.
Als der kalte Winter kam, hatte Mami bereits liebevoll ein kuscheliges Zuhause eingerichtet.
Das Haus war gross und warm und das reinste Schlaraffenland, denn überall wuchsen die verschiedlichsten und saftigsten Salate der ganzen Umgebung.
Im darauf folgenden Frühjahr kamen dann ich und meine vielen Brüder und Schwestern zur Welt.
Wir hatten vor unserem wundervollen Haus einen riesigen Garten mit einer schönen Laube für den Sommer, und spielten dort sehr oft ausgelassen mit den schönen Schmetterlingen und lustigen Marienkäfern.
Des Abends vor dem Schlafengehen erzählte uns Papa immer von seinen Abenteuern die er in der fernen Stadt erlebt hatte.
Ich liebte es wenn er seine Pfeife nahm, denn das war dann immer ein Zeichen dafür, dass er uns wieder eine dieser spannenden Geschichten erzählten würde, die ich so sehr liebte.
Er sprach von riesigen Kisten die in einem für Schnecken kaum vorstellbaren Tempo auf runden Rädern durch die Stadt rollten, und von Gegenden in denen es keine Blumen oder Bäume gab und auch….von den Menschen, die dort zu abertausenden lebten.
Die Menschen kannten wir ja schon von hier, aber:
„In der Stadt leben sehr gefährliche Menschen, Kinder“, erzählte er uns eines Abends vor dem Schlafengehen, mit einem leichten Zittern in der Stimme und fuhr leise flüsternd fort:
„Wir Schnecken sind eine wahre Delikatesse für diese Barbaren.“
Einige von den Kleineren rückten näher zusammen „Nachdem sie uns grausam getötet haben, servieren sie uns in Knoblauchbutter mit Weissbrot und essen uns genüsslich auf.“
„Diese gruselige Geschichte hat mir mein Vater erzählt und sein Vater erzählte sie ihm“, sprach er, uns mahnend anschauend weiter: „Seit Generationen wird sie den Kindern weitergegeben so, wie ihr sie eines Tages an die euren weitergeben werdet.“, sagte Papa mit einem sehr ernsten Unterton in der sonst so sanften Stimme.
„Allerdings ist überliefert worden“, fügte er am Ende hinzu, „dass die Menschen diese grausamen Taten nur an unseren Verwandten den Weinbergschnecken vollziehen“, „aber man könne ja nie wissen ob dies nur eine falsche Annahme sei.“
Jede dieser Weinbergschnecken hatte ein eigenes Häuschen und lebte selbst in kalten Wintern meist im Freien. Viele von ihnen waren deshalb sehr hochnäsig und eingebildet und schauten auf uns Salatschnecken herab.
Doch was nütze ihnen das schon gegen die Gier der Menschen??
„Sollten die sich doch einbilden was sie wollen, wenn sie im Kochtopf landen, verging ihnen das bestimmt ganz schnell und sie wünschten sich dann unter Garantie, doch lieber als einfache Salatschnecke geboren zu sein“, schoss es mir jedes Mal durch den Kopf, wenn eine von ihnen mal wieder ihre Fühler vor mir rümpfte.
Aber so recht glauben wollte ich Paps Geschichte doch nicht und ich beschloss, es eines Tages selbst herauszufinden, denn die Stadt kennen zu lernen reizte mich trotz all der Gefahren die dort lauern sollten, ganz gewaltig,.
Was sollte mir schon gross passieren, ich war ja keine dieser von den Stadtmenschen begehrten Weinbergschnecken.
Es war jetzt Mitte April und ich konnte meine Neugierde kaum noch im Zaun halten.
Ohne jemandem auch nur ein Sterbenswörtchen zu sagen plante ich meine abenteuerliche Reise in die Stadt für das kommende Wochenende.
Am 20. April sollte es losgehen.
Die hier lebenden Menschen ernteten jeden zweiten Tag die saftigen und dicken Salatköpfe und verstauten sie in Steigen, die sie danach in riesige rollende Kisten, die sie Autos nannten, hineinluden.
Von Paps Erzählungen her wusste ich, dass diese Autos immer in die Stadt fuhren.
Ich brauchte mich also nur noch in einem der grössten Salate zu verstecken und schon konnte mein Abenteuer beginnen.
Meine Rückreise war ja auch gesichert denn ich musste ja nach zwei Tagen lediglich wieder unbemerkt in das Auto zurück, dass die neuen Salatköpfe brachte. Wie ich das ohne mein schützendes Salatversteck anstellen sollte wusste ich zwar jetzt noch nicht so genau, aber mir würde dann schon was Passendes einfallen.
Die Tage vergingen wie im Fluge und Freitagnachts als alle tief und fest schliefen schlich ich unbemerkt davon, um mich am darauf folgenden Tage auf meine abenteuerliche Reise zu gegeben.
Einer der Lollo-Rosso-Salate entsprach genau meinen Vorstellungen von einem geeigneten Versteck denn seine Blätter waren so gewellt, dass es ein Leichtes war sich tief unter ihnen zu verbergen.
In dieser Nacht würde ich bestimmt kaum ein Auge schliessen können, denn mein kleines Herz pochte ganz wild vor Aufregung. Ich versuchte mir ein wenig vorzustellen wie es sein würde, und was ich alles erleben sollte. Es wollte mir jedoch nicht so recht gelingen denn meine Gedanken tropften nur umher wie der frühmorgendliche Tau in einem Spinnennetz.
Angst hatte ich keine… okay, aber nur ein ganz kleines bisschen.
Mama sagte immer, dass Sonntagskinder Glückspilze seien, und ich war ein Sonntagskind.
Da konnte doch nun wirklich nichts schief gehen.
Irgendwann fielen mir dann wohl doch die Augen zu, denn als ich erwachte befand ich mich bereits auf dem Weg in die Stadt.
Die Reise verlief ohne Zwischenfälle und genug zu essen hatte ich ja auch. Ganz ohne Zweifel war eine Autofahrt nicht die übliche Fortbewegungsart einer Schnecke, denn es war hier zugegeben auch überaus holprig. Auch war es hier drin ohne die frische Luft recht stickig. Aber was tut man nicht alles um seine Schneckenträume zu verwirklichen.
Sehr schnell bemerkte ich, dass ich in zwar in dieser Steige alleine, aber hier in diesem Auto nicht die Einigste Schnecke war.
Auch andere hatten sich dazu entschlossen die Stadt zu besuchen und manche davon wollten dort sogar ihr Glück versuchen und für immer dort bleiben.
Alle redeten wild durcheinander und waren genauso gespannt wie ich, was sie dort erwarten würde.
Immer wieder hielt der Wagen an und ich lugte einmal neugierig unter einem Blatt hervor um zu sehen was da denn so passierte. Ich beobachtete, dass eine Türe geöffnet wurde und jedes Mal ein paar Kisten ausgeladen wurden, bevor es weiterging.
Jedes Mal wenn eine Schnecke das Auto verliess wünschten wir uns gegenseitig Glück
Zum Schluss wurde es mir dann doch noch ein wenig mulmig, denn nun waren erstens nicht mehr viele Kisten übrig und zweitens war ich als Letzte übrig geblieben.
Nun würde auch meine Reise bald enden und mein Abenteuer ‚Stadt’ beginnen.
Sicher waren meine Eltern bereits in Sorge um mich, aber ich würde ihnen alles erklären, wenn ich in zwei Tagen wieder zuhause war.
Meine Neugierde war immer schon viel grösser gewesen, als meine Angst vor den Konsequenzen.
Der Wagen hielt so ruckartig an, dass ich ein Stück tiefer purzelte. Ich versteckte mich hastig ganz unten in meinem Lollo-Rosso und atmete tief durch.
Ein leichtes Schaukeln verriet mir, dass ich nun angekommen sein musste.
Ich hörte viele menschliche Stimmen reden, aber manche verstand ich trotz grösster Anstrengung ganz und gar nicht.
Dann endlich wieder eine Sprache die ich kannte.
„So da sind wir: Taverne Athen Ingelheim.“ „Die letzte Lieferung für heute, und dann nichts wie nach Hause zurück.“.
Genug Information für mich, denn nun wusste ich wenigsten wo ich gelandet war.
In der Stadt mit Namen Taverne Athen….. wow, das klang wahnsinnig interessant….
Meine Güte war ich aufgeregt, als jemand erneut die Kiste schnappte und sie durch ein weisses, schmiedeeisernes Tor trug.
Es ging durch einen Hof, geradewegs in einen grossen Raum, in dem lauter komische Sachen mit Stielen, Ritzen und Löchern an den Wänden hingen, Töpfe, Pfannen, Schüsseln und Teller herumstanden, alles übrige Silber war und es hier und da brutzelte und kochte.
Diese Menschen sahen zwar gar nicht böse aus, aber verstehen konnte ich immer noch kein Wort von dem was sie sagten. Alle hatten lustige weise Kappen auf den Köpfen, flach und hoch und waren ziemlich hektisch irgendwelche Dinge am tun.
Vielleicht war es doch keine so gute Idee gewesen hierher zu kommen, denn ich schien ja geradewegs dort gelandet zu sein, wo man unsere Verwandten die Weinbergschnecken zubereitete.
In einer Küche nämlich.
„Hoffentlich komme ich hier wieder mit heilen Fühlern“ dachte ich gerade, als ich merkte dass sich mein Lollo-Rosso plötzlich in die Lüfte schwang, und konnte mich gerade noch im letzen Moment an einem Blatt festsaugen.
Einer der Menschen hatte ausgerechnet meinen Salat aus der Steige herausgenommen und ihn auf einen Tisch gelegt.
Ich zitterte am ganzen Leib, denn jetzt wurde es ganz schön brenzlig für mich.
So schnell ich konnte kroch ich in die tiefste Spalte des Salates hinein, denn dieser Mensch begann nun auch noch damit, alle Blätter abzuzupfen.
Die Warnungen meines Vaters, die Leidensgeschichte der Weinbergschnecken,….. alles schoss mir wie ein Blitz durch den Kopf und….mir schwanden die Sinne.
Endlich hatte diese nicht enden wollende und nervenzerreissende Zupferei ein Ende.
Ich träumte von dem herrlichen Leben auf dem Lande, den duftenden Blumen, meinen Geschwistern, den bunt schillernden Schmetterlingen und den lieben Marienkäfern.
Als ich wieder zu mir kam hatte ich diesen garstigen und gefährlichen Raum verlassen.
Alles schien auf einmal ganz anders zu sein.
Überall gedämpftes Licht, freundliche, lachende Stimmen und melodische Musik.
Sollte das der Schneckenhimmel sein um den sich die Geschichten ranken??
Ich beschloss, mich zunächst ganz ruhig zu verhalten und erst einmal abzuwarten, denn ich steckte ja trotz allem immer noch in einem gewellten Salatblatt.
Um meine Umgebung aus sicherer Entfernung und ohne entdeckt zu werden zu beobachten konnte ich ja immer noch ein kleines Loch in den Salat fressen und hindurch schauen.
Nach einiger Zeit begann ich dann auch ganz vorsichtig und weil nichts weiter geschah damit, mich durch das Blatt zu nagen und was ich sah verschlug mir fast den Atem.
Durch das Loch erkannte ich, dass ich mich auf einer silbernen Platte befand, die auf einem Tisch stand. Neben meinem Salatblatt konnte ich noch mehrere Stücke lecker riechendes Fleisch und Reis erkennen.
Offensichtlich war dies alles das Essen eines jungen Paares, das schwatzend und lachend an diesem Tisch sass und sich Dinge von meinem Silbernen Tablett auf die Teller lud.
Überall in dem Raum hingen kleine Vasen mit lustigen Zeichen und Figuren, Bilder oder bunte Teppiche an den Wänden oder standen Figuren aus weissem Stein herum. Ich konnte auf dem Tisch auch Gläser mit einer schillernden roten Flüssigkeit erkennen und erinnerte mich sofort an eine Gute Nacht Geschichte meines Vaters.
Das würde wohl eins der Lieblingsgetränke der Menschen sein, dass wenn ich mich recht erinnerte, Rotwein hiess.
Meine Furcht verflog ein wenig, denn ich konnte ja hier zumindest in keinem Kochtopf landen. Auch war hier nirgends ein Weinbergschneckenhäuschen zu sehen oder aber ihr Wehklagen hören.Schnell kam mein Mut zu mir zurück und ich beschloss aus dem Blatt heraus zu kriechen um die Gegend zu erkunden.
Das Licht war leicht schummrig und keiner würde mich so schnell entdecken können, wenn ich mich im Schneckentempo bewegen würde.
Dachte ich in meinem jugendlichen Leichtsinn, denn ich hatte ja nicht mit der Aufmerksamkeit der jungen Leute die am Tisch sassen, gerechnet.
Ich hatte mich ganz leise und vorsichtig aus den Kräuseln herausgewunden und wie ich dachte unbemerkt auf den Tisch plumpsen lassen als es passierte:
Ein Schatten kam plötzlich und völlig unerwartet über mich und ich konnte gerade noch so, meine Fühler einziehen.
Kurz darauf griffen zwei Finger nach mir, umschlossen meinen kleinen Körper und legten mich auf dem nahen Teller ab.
Ich bin in diesem Moment vor Angst fast gestorben und dachte schon ich würde zerquetscht oder aufgegessen, aber nichts dergleichen geschah.
Ich lag nur woanders als zuvor.
Ganz langsam schob ich meine Fühler, erst den linken und dann den rechten nach oben und sah mich um.
Die Frau schaute mich ungläubig an und ich hörte sie sagen: Sieh mal Schatz, das ist keine Zwiebel wie ich dachte, sondern eine kleine Schnecke!“ „Sie streckt gerade zwei Fühler heraus.“
„Frechheit, mich mit einem Stück Zwiebel zu verwechseln, das wird ja immer schöner“, sagte ich schwer beleidigt, doch keiner der Beiden verstand mich wohl, denn nun meinte der Mann: „Dann haben wir hier heute wohl umsonst gegessen“, und lächelte die Frau dabei an.
Langsam gings mir wieder besser, denn nun lächelten beide und ich hörte wie sie anfingen zu witzeln.
Die herbeigerufene Kellnerin schaute noch ungläubiger auf mich herab als das junge Paar und ich hätte in diesem Moment alles für ein eigenes Schneckenhaus gegeben, denn ich fühlte mich so angestarrt von drei Augenpaaren, plötzlich so was von nackt, wie nie zuvor in meinem Leben.
Eilig nahm sie den Teller und brachte mich wieder zurück in diese verhasste Küche.
Zusammen mit den Resten die neben mir lagen landete ich dann, begleitet von einer lauten Schimpferei von der ich auch diese Mal kein Wort verstand, in einem Eimer, der vor die Türe gestellt wurde.
Was ich bei hinaustragen noch verstehen konnte war, dass meine Entdecker eine grosse Platte mit leckerem Nachtisch und einen Aperitif bekommen sollten und das komplette Essen auf Kosten des Hauses ging.
Eigentlich hatten die beiden das ja ausschliesslich meiner Neugierde mir zu verdanken.
Gut versteckt und vor weiteren Zugriffen auf der Hut, fuhr ich dann wie geplant zwei Tage später mit dem nächsten Auto, zu meinen Eltern und Geschwistern aufs Land zurück.
Es gab natürlich ein grosses Tamtam, aber letztendlich waren alle froh, dass ich mit dem Schrecken davongekommen war und mir bei diesem Abenteuer kein Fühler gekrümmt wurde.
Seitdem lebe ich mit meiner Familie wieder glücklich und zufrieden auf dem Lande….und weiss nun, dass mir das Stadtleben wirklich nicht gefällt….
…und wenn sie nicht gestorben ist, dann kriecht sie noch heute.
SchwarzeRosen
P.S.
Das nächste Mal gehen wir in ein anderes Restaurant essen und nehmen wieder eine Schnecke mit…*sfg*
Das mit der Schnecke im Essen ist absolut wahr, fragt IHN….der Rest entsprang natürlich meiner Fantasie…und ich hoffe inständig, dass dem neugierigen Schneckchen wirklich kein Fühler gekrümmt wurde…
Die Schnecke war vermutlich im Deko-Salat untergeschlüpft und vielleicht hat sich die Geschichte seitens der Schnecke ja tatsächlich so ähnlich zugetragen;))
Wer weiss……………
P.P.S.
Ich kenne diesen Griechen schon an die 15 Jahre und es war garantiert eine Ausnahme und es war nicht wirklich schlimm, denn wir hatten tatsächlich schon fertig gegessen.
Ich fühle mich durch diesen Vorfall keineswegs abgeschreckt weiterhin dort zu speisen, denn erstens ist das Essen dort vorzüglich und zweitens auch der Service und die griechische Gastfreundlichkeit….
…die fantastische Reise einer abenteuerlustigen Salatschnecke
Meine Mama brachte mich und meine Geschwister auf dem Land zur Welt weil unser Vater beschlossen hatte, dass dies für uns Kleinen besser war, als in einer hektischen Stadt aufzuwachsen.
Seine eigene Jugend hatte er dort verbracht und sich damals geschworen, dass seine Nachkommen ihr frühes Leben wohl behütet verbringen sollten.
Er kannte die Stadt genau und wusste nur zu gut, dass dort überall Gefahren lauerten denn er selbst hatte dem Tod schon zweimal ins Auge gesehen.
Bei einem Landausflug den Paps mit meinen Grosseltern im April letzten Jahres gemacht hatte, kroch meine Mami zufällig an ihm vorüber und er verliebte sich sofort unsterblich in ihre zarten Fühler mit dem kleinen schwarzen Punkt, wie er uns später immer wieder gerne und mit glitzernden Augen, am Lagerfeuer erzählte.
Ihre Liebe war so gross und tief, dass sie sich nie mehr trennen wollten und sie beschlossen bereits nach einem Tag, dass sie Hochzeit feiern wollten.
So luden sie alle Verwandten ein und wurden dann am 2. Maiwochenende von einem Priester der Weinbergschnecken getraut.
Zu der wunderschön zelebrierten Hochzeit unter einem blühenden Süsskirschbaum reisten alle Verwandten an um das junge Brautpaar zu beglückwünschen, und feierten gemeinsam ein rauschendes und allzeit unvergessliches Fest.
Da die beiden den grossen Wunsch hatten einer ganzen Schar süsser Schnecken das Leben zu schenken, musste Papi nach einer geeigneten Bleibe Ausschau halten und entdeckte bei seinen Reisen durch die nähere Umgebung schon nach kurzer Zeit ein idyllisch gelegenes Haus inmitten eines wunderschönen Gartens voll blühender Blumen und prächtiger Bäume.
Mit dieser wunderbaren Neuigkeit im Gepäck eilte er so schnell er konnte zu meiner Mutter. Sofort wurden alle Habseligkeiten zusammen geschnürt und beide zogen schon am nächsten Tag in ihre neue Behausung ein, dort wo ich und meine Geschwister dann das Licht der Welt erblicken sollten.
Als der kalte Winter kam, hatte Mami bereits liebevoll ein kuscheliges Zuhause eingerichtet.
Das Haus war gross und warm und das reinste Schlaraffenland, denn überall wuchsen die verschiedlichsten und saftigsten Salate der ganzen Umgebung.
Im darauf folgenden Frühjahr kamen dann ich und meine vielen Brüder und Schwestern zur Welt.
Wir hatten vor unserem wundervollen Haus einen riesigen Garten mit einer schönen Laube für den Sommer, und spielten dort sehr oft ausgelassen mit den schönen Schmetterlingen und lustigen Marienkäfern.
Des Abends vor dem Schlafengehen erzählte uns Papa immer von seinen Abenteuern die er in der fernen Stadt erlebt hatte.
Ich liebte es wenn er seine Pfeife nahm, denn das war dann immer ein Zeichen dafür, dass er uns wieder eine dieser spannenden Geschichten erzählten würde, die ich so sehr liebte.
Er sprach von riesigen Kisten die in einem für Schnecken kaum vorstellbaren Tempo auf runden Rädern durch die Stadt rollten, und von Gegenden in denen es keine Blumen oder Bäume gab und auch….von den Menschen, die dort zu abertausenden lebten.
Die Menschen kannten wir ja schon von hier, aber:
„In der Stadt leben sehr gefährliche Menschen, Kinder“, erzählte er uns eines Abends vor dem Schlafengehen, mit einem leichten Zittern in der Stimme und fuhr leise flüsternd fort:
„Wir Schnecken sind eine wahre Delikatesse für diese Barbaren.“
Einige von den Kleineren rückten näher zusammen „Nachdem sie uns grausam getötet haben, servieren sie uns in Knoblauchbutter mit Weissbrot und essen uns genüsslich auf.“
„Diese gruselige Geschichte hat mir mein Vater erzählt und sein Vater erzählte sie ihm“, sprach er, uns mahnend anschauend weiter: „Seit Generationen wird sie den Kindern weitergegeben so, wie ihr sie eines Tages an die euren weitergeben werdet.“, sagte Papa mit einem sehr ernsten Unterton in der sonst so sanften Stimme.
„Allerdings ist überliefert worden“, fügte er am Ende hinzu, „dass die Menschen diese grausamen Taten nur an unseren Verwandten den Weinbergschnecken vollziehen“, „aber man könne ja nie wissen ob dies nur eine falsche Annahme sei.“
Jede dieser Weinbergschnecken hatte ein eigenes Häuschen und lebte selbst in kalten Wintern meist im Freien. Viele von ihnen waren deshalb sehr hochnäsig und eingebildet und schauten auf uns Salatschnecken herab.
Doch was nütze ihnen das schon gegen die Gier der Menschen??
„Sollten die sich doch einbilden was sie wollen, wenn sie im Kochtopf landen, verging ihnen das bestimmt ganz schnell und sie wünschten sich dann unter Garantie, doch lieber als einfache Salatschnecke geboren zu sein“, schoss es mir jedes Mal durch den Kopf, wenn eine von ihnen mal wieder ihre Fühler vor mir rümpfte.
Aber so recht glauben wollte ich Paps Geschichte doch nicht und ich beschloss, es eines Tages selbst herauszufinden, denn die Stadt kennen zu lernen reizte mich trotz all der Gefahren die dort lauern sollten, ganz gewaltig,.
Was sollte mir schon gross passieren, ich war ja keine dieser von den Stadtmenschen begehrten Weinbergschnecken.
Es war jetzt Mitte April und ich konnte meine Neugierde kaum noch im Zaun halten.
Ohne jemandem auch nur ein Sterbenswörtchen zu sagen plante ich meine abenteuerliche Reise in die Stadt für das kommende Wochenende.
Am 20. April sollte es losgehen.
Die hier lebenden Menschen ernteten jeden zweiten Tag die saftigen und dicken Salatköpfe und verstauten sie in Steigen, die sie danach in riesige rollende Kisten, die sie Autos nannten, hineinluden.
Von Paps Erzählungen her wusste ich, dass diese Autos immer in die Stadt fuhren.
Ich brauchte mich also nur noch in einem der grössten Salate zu verstecken und schon konnte mein Abenteuer beginnen.
Meine Rückreise war ja auch gesichert denn ich musste ja nach zwei Tagen lediglich wieder unbemerkt in das Auto zurück, dass die neuen Salatköpfe brachte. Wie ich das ohne mein schützendes Salatversteck anstellen sollte wusste ich zwar jetzt noch nicht so genau, aber mir würde dann schon was Passendes einfallen.
Die Tage vergingen wie im Fluge und Freitagnachts als alle tief und fest schliefen schlich ich unbemerkt davon, um mich am darauf folgenden Tage auf meine abenteuerliche Reise zu gegeben.
Einer der Lollo-Rosso-Salate entsprach genau meinen Vorstellungen von einem geeigneten Versteck denn seine Blätter waren so gewellt, dass es ein Leichtes war sich tief unter ihnen zu verbergen.
In dieser Nacht würde ich bestimmt kaum ein Auge schliessen können, denn mein kleines Herz pochte ganz wild vor Aufregung. Ich versuchte mir ein wenig vorzustellen wie es sein würde, und was ich alles erleben sollte. Es wollte mir jedoch nicht so recht gelingen denn meine Gedanken tropften nur umher wie der frühmorgendliche Tau in einem Spinnennetz.
Angst hatte ich keine… okay, aber nur ein ganz kleines bisschen.
Mama sagte immer, dass Sonntagskinder Glückspilze seien, und ich war ein Sonntagskind.
Da konnte doch nun wirklich nichts schief gehen.
Irgendwann fielen mir dann wohl doch die Augen zu, denn als ich erwachte befand ich mich bereits auf dem Weg in die Stadt.
Die Reise verlief ohne Zwischenfälle und genug zu essen hatte ich ja auch. Ganz ohne Zweifel war eine Autofahrt nicht die übliche Fortbewegungsart einer Schnecke, denn es war hier zugegeben auch überaus holprig. Auch war es hier drin ohne die frische Luft recht stickig. Aber was tut man nicht alles um seine Schneckenträume zu verwirklichen.
Sehr schnell bemerkte ich, dass ich in zwar in dieser Steige alleine, aber hier in diesem Auto nicht die Einigste Schnecke war.
Auch andere hatten sich dazu entschlossen die Stadt zu besuchen und manche davon wollten dort sogar ihr Glück versuchen und für immer dort bleiben.
Alle redeten wild durcheinander und waren genauso gespannt wie ich, was sie dort erwarten würde.
Immer wieder hielt der Wagen an und ich lugte einmal neugierig unter einem Blatt hervor um zu sehen was da denn so passierte. Ich beobachtete, dass eine Türe geöffnet wurde und jedes Mal ein paar Kisten ausgeladen wurden, bevor es weiterging.
Jedes Mal wenn eine Schnecke das Auto verliess wünschten wir uns gegenseitig Glück
Zum Schluss wurde es mir dann doch noch ein wenig mulmig, denn nun waren erstens nicht mehr viele Kisten übrig und zweitens war ich als Letzte übrig geblieben.
Nun würde auch meine Reise bald enden und mein Abenteuer ‚Stadt’ beginnen.
Sicher waren meine Eltern bereits in Sorge um mich, aber ich würde ihnen alles erklären, wenn ich in zwei Tagen wieder zuhause war.
Meine Neugierde war immer schon viel grösser gewesen, als meine Angst vor den Konsequenzen.
Der Wagen hielt so ruckartig an, dass ich ein Stück tiefer purzelte. Ich versteckte mich hastig ganz unten in meinem Lollo-Rosso und atmete tief durch.
Ein leichtes Schaukeln verriet mir, dass ich nun angekommen sein musste.
Ich hörte viele menschliche Stimmen reden, aber manche verstand ich trotz grösster Anstrengung ganz und gar nicht.
Dann endlich wieder eine Sprache die ich kannte.
„So da sind wir: Taverne Athen Ingelheim.“ „Die letzte Lieferung für heute, und dann nichts wie nach Hause zurück.“.
Genug Information für mich, denn nun wusste ich wenigsten wo ich gelandet war.
In der Stadt mit Namen Taverne Athen….. wow, das klang wahnsinnig interessant….
Meine Güte war ich aufgeregt, als jemand erneut die Kiste schnappte und sie durch ein weisses, schmiedeeisernes Tor trug.
Es ging durch einen Hof, geradewegs in einen grossen Raum, in dem lauter komische Sachen mit Stielen, Ritzen und Löchern an den Wänden hingen, Töpfe, Pfannen, Schüsseln und Teller herumstanden, alles übrige Silber war und es hier und da brutzelte und kochte.
Diese Menschen sahen zwar gar nicht böse aus, aber verstehen konnte ich immer noch kein Wort von dem was sie sagten. Alle hatten lustige weise Kappen auf den Köpfen, flach und hoch und waren ziemlich hektisch irgendwelche Dinge am tun.
Vielleicht war es doch keine so gute Idee gewesen hierher zu kommen, denn ich schien ja geradewegs dort gelandet zu sein, wo man unsere Verwandten die Weinbergschnecken zubereitete.
In einer Küche nämlich.
„Hoffentlich komme ich hier wieder mit heilen Fühlern“ dachte ich gerade, als ich merkte dass sich mein Lollo-Rosso plötzlich in die Lüfte schwang, und konnte mich gerade noch im letzen Moment an einem Blatt festsaugen.
Einer der Menschen hatte ausgerechnet meinen Salat aus der Steige herausgenommen und ihn auf einen Tisch gelegt.
Ich zitterte am ganzen Leib, denn jetzt wurde es ganz schön brenzlig für mich.
So schnell ich konnte kroch ich in die tiefste Spalte des Salates hinein, denn dieser Mensch begann nun auch noch damit, alle Blätter abzuzupfen.
Die Warnungen meines Vaters, die Leidensgeschichte der Weinbergschnecken,….. alles schoss mir wie ein Blitz durch den Kopf und….mir schwanden die Sinne.
Endlich hatte diese nicht enden wollende und nervenzerreissende Zupferei ein Ende.
Ich träumte von dem herrlichen Leben auf dem Lande, den duftenden Blumen, meinen Geschwistern, den bunt schillernden Schmetterlingen und den lieben Marienkäfern.
Als ich wieder zu mir kam hatte ich diesen garstigen und gefährlichen Raum verlassen.
Alles schien auf einmal ganz anders zu sein.
Überall gedämpftes Licht, freundliche, lachende Stimmen und melodische Musik.
Sollte das der Schneckenhimmel sein um den sich die Geschichten ranken??
Ich beschloss, mich zunächst ganz ruhig zu verhalten und erst einmal abzuwarten, denn ich steckte ja trotz allem immer noch in einem gewellten Salatblatt.
Um meine Umgebung aus sicherer Entfernung und ohne entdeckt zu werden zu beobachten konnte ich ja immer noch ein kleines Loch in den Salat fressen und hindurch schauen.
Nach einiger Zeit begann ich dann auch ganz vorsichtig und weil nichts weiter geschah damit, mich durch das Blatt zu nagen und was ich sah verschlug mir fast den Atem.
Durch das Loch erkannte ich, dass ich mich auf einer silbernen Platte befand, die auf einem Tisch stand. Neben meinem Salatblatt konnte ich noch mehrere Stücke lecker riechendes Fleisch und Reis erkennen.
Offensichtlich war dies alles das Essen eines jungen Paares, das schwatzend und lachend an diesem Tisch sass und sich Dinge von meinem Silbernen Tablett auf die Teller lud.
Überall in dem Raum hingen kleine Vasen mit lustigen Zeichen und Figuren, Bilder oder bunte Teppiche an den Wänden oder standen Figuren aus weissem Stein herum. Ich konnte auf dem Tisch auch Gläser mit einer schillernden roten Flüssigkeit erkennen und erinnerte mich sofort an eine Gute Nacht Geschichte meines Vaters.
Das würde wohl eins der Lieblingsgetränke der Menschen sein, dass wenn ich mich recht erinnerte, Rotwein hiess.
Meine Furcht verflog ein wenig, denn ich konnte ja hier zumindest in keinem Kochtopf landen. Auch war hier nirgends ein Weinbergschneckenhäuschen zu sehen oder aber ihr Wehklagen hören.Schnell kam mein Mut zu mir zurück und ich beschloss aus dem Blatt heraus zu kriechen um die Gegend zu erkunden.
Das Licht war leicht schummrig und keiner würde mich so schnell entdecken können, wenn ich mich im Schneckentempo bewegen würde.
Dachte ich in meinem jugendlichen Leichtsinn, denn ich hatte ja nicht mit der Aufmerksamkeit der jungen Leute die am Tisch sassen, gerechnet.
Ich hatte mich ganz leise und vorsichtig aus den Kräuseln herausgewunden und wie ich dachte unbemerkt auf den Tisch plumpsen lassen als es passierte:
Ein Schatten kam plötzlich und völlig unerwartet über mich und ich konnte gerade noch so, meine Fühler einziehen.
Kurz darauf griffen zwei Finger nach mir, umschlossen meinen kleinen Körper und legten mich auf dem nahen Teller ab.
Ich bin in diesem Moment vor Angst fast gestorben und dachte schon ich würde zerquetscht oder aufgegessen, aber nichts dergleichen geschah.
Ich lag nur woanders als zuvor.
Ganz langsam schob ich meine Fühler, erst den linken und dann den rechten nach oben und sah mich um.
Die Frau schaute mich ungläubig an und ich hörte sie sagen: Sieh mal Schatz, das ist keine Zwiebel wie ich dachte, sondern eine kleine Schnecke!“ „Sie streckt gerade zwei Fühler heraus.“
„Frechheit, mich mit einem Stück Zwiebel zu verwechseln, das wird ja immer schöner“, sagte ich schwer beleidigt, doch keiner der Beiden verstand mich wohl, denn nun meinte der Mann: „Dann haben wir hier heute wohl umsonst gegessen“, und lächelte die Frau dabei an.
Langsam gings mir wieder besser, denn nun lächelten beide und ich hörte wie sie anfingen zu witzeln.
Die herbeigerufene Kellnerin schaute noch ungläubiger auf mich herab als das junge Paar und ich hätte in diesem Moment alles für ein eigenes Schneckenhaus gegeben, denn ich fühlte mich so angestarrt von drei Augenpaaren, plötzlich so was von nackt, wie nie zuvor in meinem Leben.
Eilig nahm sie den Teller und brachte mich wieder zurück in diese verhasste Küche.
Zusammen mit den Resten die neben mir lagen landete ich dann, begleitet von einer lauten Schimpferei von der ich auch diese Mal kein Wort verstand, in einem Eimer, der vor die Türe gestellt wurde.
Was ich bei hinaustragen noch verstehen konnte war, dass meine Entdecker eine grosse Platte mit leckerem Nachtisch und einen Aperitif bekommen sollten und das komplette Essen auf Kosten des Hauses ging.
Eigentlich hatten die beiden das ja ausschliesslich meiner Neugierde mir zu verdanken.
Gut versteckt und vor weiteren Zugriffen auf der Hut, fuhr ich dann wie geplant zwei Tage später mit dem nächsten Auto, zu meinen Eltern und Geschwistern aufs Land zurück.
Es gab natürlich ein grosses Tamtam, aber letztendlich waren alle froh, dass ich mit dem Schrecken davongekommen war und mir bei diesem Abenteuer kein Fühler gekrümmt wurde.
Seitdem lebe ich mit meiner Familie wieder glücklich und zufrieden auf dem Lande….und weiss nun, dass mir das Stadtleben wirklich nicht gefällt….
…und wenn sie nicht gestorben ist, dann kriecht sie noch heute.
SchwarzeRosen
P.S.
Das nächste Mal gehen wir in ein anderes Restaurant essen und nehmen wieder eine Schnecke mit…*sfg*
Das mit der Schnecke im Essen ist absolut wahr, fragt IHN….der Rest entsprang natürlich meiner Fantasie…und ich hoffe inständig, dass dem neugierigen Schneckchen wirklich kein Fühler gekrümmt wurde…
Die Schnecke war vermutlich im Deko-Salat untergeschlüpft und vielleicht hat sich die Geschichte seitens der Schnecke ja tatsächlich so ähnlich zugetragen;))
Wer weiss……………
P.P.S.
Ich kenne diesen Griechen schon an die 15 Jahre und es war garantiert eine Ausnahme und es war nicht wirklich schlimm, denn wir hatten tatsächlich schon fertig gegessen.
Ich fühle mich durch diesen Vorfall keineswegs abgeschreckt weiterhin dort zu speisen, denn erstens ist das Essen dort vorzüglich und zweitens auch der Service und die griechische Gastfreundlichkeit….
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