Erfahrungsbericht von FrauNeedle
Terraforming - Städte im Weltall / v. Buttlar
Pro:
guter Schreibstil, leicht verständlich geschrieben
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Nein
Da ich Johannes von Buttlar als Autor sehr schätze, habe ich natürlich auch ein paar Bücher von ihm im Regal zu stehen. Terraforming ist eines davon, worüber ich nun Berichten möchte.
Der geheime Weltrat tagt. 8 Männer und 4 Frauen aus aller Welt sitzen zusammen. Man hatte darauf geachtet, dass alle Rassen gleichmäßig vertreten sind. Das Thema dieser Sitzung ist beängstigend:
In Mitteleuropa herrschen Ozonwerte von über 200 Mikrogramm. Hautkrebs liegt bereits an der Tagesordnung wie einst der Schnupfen. In Afrika fliehen die Menschen in Scharen vor dem Gemetzel. In Südamerika ist die Wasserversorgung zusammengebrochen. In Asien sind allein in diesem Jahr mehr als 10 Millionen Menschen an Aids gestorben. In Thailand und China verhungern immer mehr Menschen. In Nordamerika ruft die Bevölkerung eine Armee zusammen um sich vor Zuwanderern zu schützen, weshalb in Mexiko eine riesige Mauer gebaut werden soll. Im Nahen Osten droht der Einsatz von Neutronenwaffen. Das Kernenergiezentrum \"Nordsee III\" wurde von Terroristen gekapert und in Brand gesetzt. Schon jetzt beträgt die Radioaktivität das hundertfache der damaligen Tschernobylkatastrophe.
Mit diesen Schreckensmeldungen fängt das Buch an. Es ist in der Zukunft geschrieben, und ich kann mir gut vorstellen, dass es eines Tages wirklich so kommen wird.
Bei der Weltratsitzung muss nun entschieden werden, ob sie versuchen wollen, die Erde weiterhin zu kurieren, oder ob mit den Projekten \"Atlantis\", \"GOBI\" oder \"HOPE\" starten sollten.
\"Atlantis\" ist ein Projekt, bei dem es heißt, eine Unterwasserstadt zu bauen, die stabil genug wäre, um ganze Städte dort ansiedeln zu lassen.
\"GOBI\" hingegen ist ein Projekt, bei dem in der Wüste eine Biosphäre gebaut werden soll. Mit Biosphäre 2 erzielte man ja beireits jetzt schon große Erfolge.
\"HOPE\" ist das schwierigste aber wohl auch sicherste Projekt. Ein Raumschiff mit 4 Männern und 4 Frauen soll zum Mars fliegen, um ihn zu terraformen. Erst würde auf dem Mars auch eine kleine Biosphäre erbaut werden, doch schon in ein paar hundert Jahren, soll aus dem Mars eine kleine Minierde entstanden sein.
Man entschied sich, alle drei Projekte zu starten, damit der ökologische Kollaps eventuell vermindert werden kann.
Während dieser Weltratsitzung halten einzelne Personen Vorträge, die unsere Vergangenheit betreffen. So erfährt man, dass durch Klimaveränderungen es schon immer zu Katastrophen kam und das nicht erst in den letzten Jahren. Es begann schon weit vor der Sintflut. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass wir auf der Erde schon viele Eiszeiten zu verbuchen hatten.
Es wird erwähnt, wann das erste mal Terraforming beschrieben wurde, nämlich von Olaf Stapledon in seinem Buch \"Die ersten und die letzten Menschen\", das 1930 erschien und ein Klassiker wurde. Zunächst dachte man bei Terraforming an die Venus, weil sie unser nächster Nachbar war, doch später hielt man den Mars für angebrachter, da sein Verhalten der Erde am ähnlichsten ist. So wird in diesem Buch genau beschrieben, wie man dieses Terraforming vornehmen würde.
Wieder zurück in die Zukunft, wird beschrieben, wie die \"Hope-Mission\" auf dem Mars gelandet ist und wie die ersten Vorbereitungen verlaufen. Alles verläuft reibungslos und es wird sofort an einer Biosphäre auf dem Mars gearbeitet. Doch zunächt hält Professor Shang auf der Weltratsitzung einen Vortrag über die Erkenntnisse, die man vom Mars bereits hat. So erfahren wir, wie lange dort 1 Tag und ein Jahr dauert, den Umfang des Planeten, dass er zwei Monde besitzt und aus was die Atmosphäre besteht. Alles zum Vergleich der Erde.
Danach erhält Anja Roche das Wort und erklärt die vergangene und gegenwärtige Situation auf der Erde. Dabei wurde die Umweltpolitik des 20. Jahrhundert ins Visier genommen. Wenn Produktion und Konsum weiterhin so umweltfeindlich verläuft, dann könnte das das Ende der Menschheit bedeuten. Um der Umweltverschmutzung zu entgehen, hat man in der Sahara und der Wüste Gobi neue Biosphären errichtet, in der später ganze Städte untergebracht werden können. Nun erklärt uns Anja Roche die Entwicklung der Wüsten...
Zwischenzeitlich ist das Terraforming auf dem Mars ziemlich fortschrittlich geworden. Die Biosphäre 3 ist zu einer kleinen Stadt herangewachsen und man nennt sie \"New Eridu\". Dieser Name stammt aus einer alten Überlieferung und ist sumerischer Keilschriften entnommen, in denen geschrieben Stand, dass die Annunaki vom \"Himmel auf die Erde\" kamen und die erste Siedlung E.RI.DU tauften, was soviel heißt wie \"fern erbautes Haus\".
In New Eridu lebten mittlerweile schon neue Generationen und man beschäftig sich zur Zeit hauptsächlich mit dem Thema \"Leben\". So kam die Frage auf, ob die Erde hier einmalig war und sich dort deshalb Leben entwickeln konnte, oder ob es mehrere Planeten gibt, bei denen das möglich ist. Über das Alter des Homo Sapiens ist man sich noch immer nicht ganz schlüssig, denn es gibt Knochenfunde, die nach Tests besagen, dass der moderne Mensch schon Millionen von Jahren früher gelebt haben soll.
Während man auf dem Mars mittlerweile frei von Kriminalität lebt, wird die Situation auf der Erde immer brenzliger. Man hat von dem Gobi-, Hope- und Atlantis-Projekten erfahren und befürchtet nun die Zerstörung, dieser Projekte, da jeder ans Überleben denkt. Nur mit größter Mühe kann man den Menschenansturm noch zurück halten.
Zum Abschluß noch einen großen Schwenk in die Zukunft: In New Eridu kann man sich nicht mehr an die Erde erinnern. Nur durch Bücher oder Filme erfährt man, wie es auf der Erde damals war. Mittlerweile ist die Bevölkerungszahl auf dem Mars drastisch gestiegen und man überlegt ernsthaft an einem Projekt, das sich \"Marsforming\" nennt....
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Der Autor
Johannes Baron von Buttlar-Brandenfels (Johannes von Buttlar) entstammt einem der ältesten europäischen Adelsgeschlechter. Er wurde 1940 in Berlin geboren und lebte später für viele Jahre in Australien und London und studierte dort Philosophie, Physik und Astronomie (Spezialgebiet Kosmologie). Seine Begabung zum Schreiben machte ihn zu einem der führenden Sachbuchautoren der Welt, was ja die Weltauflage von 30 Millionen Büchern bestätigt.
Durch seine zukunftsweisenden Bücher gibt er nun schon seit über 30 Jahren immer wieder Anlass zu heftigen Diskussionen. Heute beschäftigt sich Johannes von Buttlar neben seinem Schreiben auch noch mit zukunftsweisender Technologie und ist Medienproduzent.
Meine Meinung
Johannes von Buttlar versteht es, dem Leser die Wissenschaft mit einfachen Worten zu erklären. Das Buch liest sich ganz leicht. Manchmal war der Übergang von der Vergangenheit zurück in die zukünftige Gegenwart nicht immer gleich zu erkennen, doch es dauerte nie lange, bis man das bemerkt hatte.
Es ist wirklich ein sehr interessantes Buch. Man erfährt eine ganze Menge aus der Geschichte unserer Erde und es fällt einem bei dieser Beschreibung überhaupt nicht schwer, die Probleme der Gegenwart (in diesem Buch die Umweltverschmutzung und Überbevölkerung) zu erkennen.
Die Überlegung des Terraforming, um die Menschheit zu retten, gibt es ja schon lange und Johannes von Buttlar kann den Vorgang sehr gut erklären, so dass auch die Leser, die sich vorher noch nicht mit diesem Thema befasst hatten, es sehr gut verstehen können, was dort überhaupt gemacht werden soll.
Da es ein zeitgemäßes Problem mit der Umweltverschmutzung und Überbevölkerung ist, man sich ja wirklich die Frage stellen muss, wie lange die Erde unter diesen Voraussetzungen überhaupt noch existieren wird, kann ich das Buch sehr empfehlen.
Das Thema Terraforming ist meiner Meinung nach gar nicht so abwägig, da die Probleme auf er Erde ja deutlich genug zu erkennen sind. Dass man auch auf der Erde Terraforming betreiben kann, auf diese Idee wäre ich vorher gar nicht gekommen.
In der Mitte des Buches werden ein paar Bilder von der Biosphäre 2 gezeigt, sowie auch Bilder vom Mars und gezeichnete Bilder, wie man sich das Terraforming dort vorstellt.
Am Ende des Buches gibt es noch eine Menge interessanter Literaturhinweise zu diesem Thema und auch ein umfangreiches Register, so dass man bei späteren Fragen schnell zu der richtigen Seite kommt.
Erschreckend ist das Ende, wo das Leben auf dem Mars beschrieben wird. Wer kann schon so genau sagen, ob das Geschriebene von Johannes von Buttlar wirklich nur die Zukunft zeigt, oder ob es nicht schon längst unsere Vergangenheit ist???
Die Daten
Titel: Terraforming / Städte im Weltall
Genre: Sachbuch
Autor: Johannes von Buttlar
Verlag: Wilhelm Heyne Verlag
Seitenzahl: 244
Preis: 12,90 DM
ISBN: 3-453-09893-5
Der geheime Weltrat tagt. 8 Männer und 4 Frauen aus aller Welt sitzen zusammen. Man hatte darauf geachtet, dass alle Rassen gleichmäßig vertreten sind. Das Thema dieser Sitzung ist beängstigend:
In Mitteleuropa herrschen Ozonwerte von über 200 Mikrogramm. Hautkrebs liegt bereits an der Tagesordnung wie einst der Schnupfen. In Afrika fliehen die Menschen in Scharen vor dem Gemetzel. In Südamerika ist die Wasserversorgung zusammengebrochen. In Asien sind allein in diesem Jahr mehr als 10 Millionen Menschen an Aids gestorben. In Thailand und China verhungern immer mehr Menschen. In Nordamerika ruft die Bevölkerung eine Armee zusammen um sich vor Zuwanderern zu schützen, weshalb in Mexiko eine riesige Mauer gebaut werden soll. Im Nahen Osten droht der Einsatz von Neutronenwaffen. Das Kernenergiezentrum \"Nordsee III\" wurde von Terroristen gekapert und in Brand gesetzt. Schon jetzt beträgt die Radioaktivität das hundertfache der damaligen Tschernobylkatastrophe.
Mit diesen Schreckensmeldungen fängt das Buch an. Es ist in der Zukunft geschrieben, und ich kann mir gut vorstellen, dass es eines Tages wirklich so kommen wird.
Bei der Weltratsitzung muss nun entschieden werden, ob sie versuchen wollen, die Erde weiterhin zu kurieren, oder ob mit den Projekten \"Atlantis\", \"GOBI\" oder \"HOPE\" starten sollten.
\"Atlantis\" ist ein Projekt, bei dem es heißt, eine Unterwasserstadt zu bauen, die stabil genug wäre, um ganze Städte dort ansiedeln zu lassen.
\"GOBI\" hingegen ist ein Projekt, bei dem in der Wüste eine Biosphäre gebaut werden soll. Mit Biosphäre 2 erzielte man ja beireits jetzt schon große Erfolge.
\"HOPE\" ist das schwierigste aber wohl auch sicherste Projekt. Ein Raumschiff mit 4 Männern und 4 Frauen soll zum Mars fliegen, um ihn zu terraformen. Erst würde auf dem Mars auch eine kleine Biosphäre erbaut werden, doch schon in ein paar hundert Jahren, soll aus dem Mars eine kleine Minierde entstanden sein.
Man entschied sich, alle drei Projekte zu starten, damit der ökologische Kollaps eventuell vermindert werden kann.
Während dieser Weltratsitzung halten einzelne Personen Vorträge, die unsere Vergangenheit betreffen. So erfährt man, dass durch Klimaveränderungen es schon immer zu Katastrophen kam und das nicht erst in den letzten Jahren. Es begann schon weit vor der Sintflut. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass wir auf der Erde schon viele Eiszeiten zu verbuchen hatten.
Es wird erwähnt, wann das erste mal Terraforming beschrieben wurde, nämlich von Olaf Stapledon in seinem Buch \"Die ersten und die letzten Menschen\", das 1930 erschien und ein Klassiker wurde. Zunächst dachte man bei Terraforming an die Venus, weil sie unser nächster Nachbar war, doch später hielt man den Mars für angebrachter, da sein Verhalten der Erde am ähnlichsten ist. So wird in diesem Buch genau beschrieben, wie man dieses Terraforming vornehmen würde.
Wieder zurück in die Zukunft, wird beschrieben, wie die \"Hope-Mission\" auf dem Mars gelandet ist und wie die ersten Vorbereitungen verlaufen. Alles verläuft reibungslos und es wird sofort an einer Biosphäre auf dem Mars gearbeitet. Doch zunächt hält Professor Shang auf der Weltratsitzung einen Vortrag über die Erkenntnisse, die man vom Mars bereits hat. So erfahren wir, wie lange dort 1 Tag und ein Jahr dauert, den Umfang des Planeten, dass er zwei Monde besitzt und aus was die Atmosphäre besteht. Alles zum Vergleich der Erde.
Danach erhält Anja Roche das Wort und erklärt die vergangene und gegenwärtige Situation auf der Erde. Dabei wurde die Umweltpolitik des 20. Jahrhundert ins Visier genommen. Wenn Produktion und Konsum weiterhin so umweltfeindlich verläuft, dann könnte das das Ende der Menschheit bedeuten. Um der Umweltverschmutzung zu entgehen, hat man in der Sahara und der Wüste Gobi neue Biosphären errichtet, in der später ganze Städte untergebracht werden können. Nun erklärt uns Anja Roche die Entwicklung der Wüsten...
Zwischenzeitlich ist das Terraforming auf dem Mars ziemlich fortschrittlich geworden. Die Biosphäre 3 ist zu einer kleinen Stadt herangewachsen und man nennt sie \"New Eridu\". Dieser Name stammt aus einer alten Überlieferung und ist sumerischer Keilschriften entnommen, in denen geschrieben Stand, dass die Annunaki vom \"Himmel auf die Erde\" kamen und die erste Siedlung E.RI.DU tauften, was soviel heißt wie \"fern erbautes Haus\".
In New Eridu lebten mittlerweile schon neue Generationen und man beschäftig sich zur Zeit hauptsächlich mit dem Thema \"Leben\". So kam die Frage auf, ob die Erde hier einmalig war und sich dort deshalb Leben entwickeln konnte, oder ob es mehrere Planeten gibt, bei denen das möglich ist. Über das Alter des Homo Sapiens ist man sich noch immer nicht ganz schlüssig, denn es gibt Knochenfunde, die nach Tests besagen, dass der moderne Mensch schon Millionen von Jahren früher gelebt haben soll.
Während man auf dem Mars mittlerweile frei von Kriminalität lebt, wird die Situation auf der Erde immer brenzliger. Man hat von dem Gobi-, Hope- und Atlantis-Projekten erfahren und befürchtet nun die Zerstörung, dieser Projekte, da jeder ans Überleben denkt. Nur mit größter Mühe kann man den Menschenansturm noch zurück halten.
Zum Abschluß noch einen großen Schwenk in die Zukunft: In New Eridu kann man sich nicht mehr an die Erde erinnern. Nur durch Bücher oder Filme erfährt man, wie es auf der Erde damals war. Mittlerweile ist die Bevölkerungszahl auf dem Mars drastisch gestiegen und man überlegt ernsthaft an einem Projekt, das sich \"Marsforming\" nennt....
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Der Autor
Johannes Baron von Buttlar-Brandenfels (Johannes von Buttlar) entstammt einem der ältesten europäischen Adelsgeschlechter. Er wurde 1940 in Berlin geboren und lebte später für viele Jahre in Australien und London und studierte dort Philosophie, Physik und Astronomie (Spezialgebiet Kosmologie). Seine Begabung zum Schreiben machte ihn zu einem der führenden Sachbuchautoren der Welt, was ja die Weltauflage von 30 Millionen Büchern bestätigt.
Durch seine zukunftsweisenden Bücher gibt er nun schon seit über 30 Jahren immer wieder Anlass zu heftigen Diskussionen. Heute beschäftigt sich Johannes von Buttlar neben seinem Schreiben auch noch mit zukunftsweisender Technologie und ist Medienproduzent.
Meine Meinung
Johannes von Buttlar versteht es, dem Leser die Wissenschaft mit einfachen Worten zu erklären. Das Buch liest sich ganz leicht. Manchmal war der Übergang von der Vergangenheit zurück in die zukünftige Gegenwart nicht immer gleich zu erkennen, doch es dauerte nie lange, bis man das bemerkt hatte.
Es ist wirklich ein sehr interessantes Buch. Man erfährt eine ganze Menge aus der Geschichte unserer Erde und es fällt einem bei dieser Beschreibung überhaupt nicht schwer, die Probleme der Gegenwart (in diesem Buch die Umweltverschmutzung und Überbevölkerung) zu erkennen.
Die Überlegung des Terraforming, um die Menschheit zu retten, gibt es ja schon lange und Johannes von Buttlar kann den Vorgang sehr gut erklären, so dass auch die Leser, die sich vorher noch nicht mit diesem Thema befasst hatten, es sehr gut verstehen können, was dort überhaupt gemacht werden soll.
Da es ein zeitgemäßes Problem mit der Umweltverschmutzung und Überbevölkerung ist, man sich ja wirklich die Frage stellen muss, wie lange die Erde unter diesen Voraussetzungen überhaupt noch existieren wird, kann ich das Buch sehr empfehlen.
Das Thema Terraforming ist meiner Meinung nach gar nicht so abwägig, da die Probleme auf er Erde ja deutlich genug zu erkennen sind. Dass man auch auf der Erde Terraforming betreiben kann, auf diese Idee wäre ich vorher gar nicht gekommen.
In der Mitte des Buches werden ein paar Bilder von der Biosphäre 2 gezeigt, sowie auch Bilder vom Mars und gezeichnete Bilder, wie man sich das Terraforming dort vorstellt.
Am Ende des Buches gibt es noch eine Menge interessanter Literaturhinweise zu diesem Thema und auch ein umfangreiches Register, so dass man bei späteren Fragen schnell zu der richtigen Seite kommt.
Erschreckend ist das Ende, wo das Leben auf dem Mars beschrieben wird. Wer kann schon so genau sagen, ob das Geschriebene von Johannes von Buttlar wirklich nur die Zukunft zeigt, oder ob es nicht schon längst unsere Vergangenheit ist???
Die Daten
Titel: Terraforming / Städte im Weltall
Genre: Sachbuch
Autor: Johannes von Buttlar
Verlag: Wilhelm Heyne Verlag
Seitenzahl: 244
Preis: 12,90 DM
ISBN: 3-453-09893-5
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