Erfahrungsbericht von delphin
Maeve Binchy : Cathys Traum
Pro:
sympathische, gut gezeichnete Charaktere
Kontra:
manchmal klischeehaft
Empfehlung:
Nein
Cathys Traum von Maeve Binchy spielt wie die meisten ( vielleicht auch alle) ihrer Bücher in Irland.
Cathy ist Mitte Zwanzig, verheiratet mit dem erfolgreichen Anwalt Neil und ihr größter Traum ist ein eigener Catering-Service in Dublin. Zusammen mit ihrem Freund Tom, den sie aus ihrer Zeit an der Gastronomieschule kennt, macht sie nach langer Planungszeit am Anfang des Buches ihr eigenes Geschäft auf. Das Buch erzählt nun von den Schwierigkeiten der jungen Unternehmer. Kunden müssen gesucht und Rechnungen bezahlt werden. Nebenbei kommt es zu Rückschlägen auf Grund privater Verwicklungen.
Das hört sich vermutlich langweilig an, ist es aber nicht. Denn natürlich macht nicht nur das Geschäft Probleme, sondern auch Familie und Freunde, wobei eine ganze Reihe von mehr oder weniger liebevollen Charakteren in die Handlung eintreten. So ist da Cathys vielbeschäftigter und sozial sehr engagierter Ehemann, der aber letztlich nur auf seine Arbeit fixiert ist, Marcella, Toms Freundin, die mit 25 noch von der Model-Karriere träumt, Cathys fürchterliche Schwiegermutter Hannah, die sich für etwas bessers hält, weil Cathys Mutter früher ihre Putzfrau war,
Geraldine, Cathys Tante, Joe, Toms Bruder und einige mehr. Eine große Rolle spielen auch Neils Cousin und Cousine, 9 jährige Zwillinge, um die sich zu Hause niemand ernsthaft kümmert und von Cathy und ihren Eltern umsorgt werden.
Diese Aufzählung mag verwirren, aber es sind noch nicht alle Charaktere. Beinahe alle sind einem sympathische und man will unbedingt erfahren, wie es mit ihnen weitergeht, denn alle haben ihre kleinen Geheimnisse. Besonders das Schicksal der Zwillinge ist auch ein wenig " anrührend". Gleichzeitg sorgen sie durch unbekümmerte Art immer wieder für ein Lachen beim Leser.
So vergehen 729 Seiten wie im Fluge.
Das Buch ist gute und entspannte Unterhaltung, relativ anspruchslos. Über Irland erfährt man aber nicht viel, die Geschichte könnte auch in anderen Großstädten als Dublin spielen.
Ab und zu werden einige gängige Klischees überstrapaziert, aber es hält sich in Grenzen.
Am Ende hat das Buch ein besonderes, unerwartetes Happyend für Cathys Familie.
Maeve Binchy: Cathys Traum, Knaur, 728 Seiten, Erstausgabe 2000
Cathy ist Mitte Zwanzig, verheiratet mit dem erfolgreichen Anwalt Neil und ihr größter Traum ist ein eigener Catering-Service in Dublin. Zusammen mit ihrem Freund Tom, den sie aus ihrer Zeit an der Gastronomieschule kennt, macht sie nach langer Planungszeit am Anfang des Buches ihr eigenes Geschäft auf. Das Buch erzählt nun von den Schwierigkeiten der jungen Unternehmer. Kunden müssen gesucht und Rechnungen bezahlt werden. Nebenbei kommt es zu Rückschlägen auf Grund privater Verwicklungen.
Das hört sich vermutlich langweilig an, ist es aber nicht. Denn natürlich macht nicht nur das Geschäft Probleme, sondern auch Familie und Freunde, wobei eine ganze Reihe von mehr oder weniger liebevollen Charakteren in die Handlung eintreten. So ist da Cathys vielbeschäftigter und sozial sehr engagierter Ehemann, der aber letztlich nur auf seine Arbeit fixiert ist, Marcella, Toms Freundin, die mit 25 noch von der Model-Karriere träumt, Cathys fürchterliche Schwiegermutter Hannah, die sich für etwas bessers hält, weil Cathys Mutter früher ihre Putzfrau war,
Geraldine, Cathys Tante, Joe, Toms Bruder und einige mehr. Eine große Rolle spielen auch Neils Cousin und Cousine, 9 jährige Zwillinge, um die sich zu Hause niemand ernsthaft kümmert und von Cathy und ihren Eltern umsorgt werden.
Diese Aufzählung mag verwirren, aber es sind noch nicht alle Charaktere. Beinahe alle sind einem sympathische und man will unbedingt erfahren, wie es mit ihnen weitergeht, denn alle haben ihre kleinen Geheimnisse. Besonders das Schicksal der Zwillinge ist auch ein wenig " anrührend". Gleichzeitg sorgen sie durch unbekümmerte Art immer wieder für ein Lachen beim Leser.
So vergehen 729 Seiten wie im Fluge.
Das Buch ist gute und entspannte Unterhaltung, relativ anspruchslos. Über Irland erfährt man aber nicht viel, die Geschichte könnte auch in anderen Großstädten als Dublin spielen.
Ab und zu werden einige gängige Klischees überstrapaziert, aber es hält sich in Grenzen.
Am Ende hat das Buch ein besonderes, unerwartetes Happyend für Cathys Familie.
Maeve Binchy: Cathys Traum, Knaur, 728 Seiten, Erstausgabe 2000
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