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Erfahrungsbericht von Donline
Dabei sein ist alles (Salt Lake 2002)
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Nein, verwunderlich ist es nicht. Aber ist es auch gut?
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Als Grundvoraussetzungen...
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... sieht das Spiel Salt Lake 2002 folgende Dinge vor:
Um es überhaupt spielen zu können (minimale Systemvoraussetzungen)
Einen IBM PC oder 100% kompatibel mit Microsoft Windows 95/98/ME/2000/XP. Als Chip sollte ein 450 MHz Pentium III oder vergleichbar mit 64 MB RAM herhalten. In dem Rechner müssen eine 100% DirectX 8.0a-kompatible 8 MB 3D-Karte, eine Windows 95/98/ME/2000/XP-kompatible Soundkarte (100% DirectX 8.0a-kompatibel) sowie ein 4-fach CD-ROM-Laufwerk, 100% Windows 95/98/ME/2000/XP-kompatible Maus und Tastatur und natürlich 300 MB freier Festplattenspeicher.
Besser ist aber man hat einen 800 MHz Pentium III oder vergleichbar mit 128 MB RAM. Eine 32 MB 3D-Karte (100% DirectX 8.0a-kompatibel), Windows 95/98/ME/2000/XP-kompatible Soundkarte (100% DirectX 8.0a-kompatibel), ein 8-fach CD-ROM-Laufwerk oder schneller und 500 MB freier Festplattenspeicher für eine komplette Installation.
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Die Installation...
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...ist wie bei Spielen von Eidos gewohnt einfach.
Nach dem Willkommensbildschirm und den Lizenzbestimmungen, sucht man sich eine Installationsfestplatte aus. Danach kann man die Menge wählen (Typical, Minimum oder Maximum), die man Installieren möchte. Wenn man die 500 MB hat, sollte man ruhig Maximum anklicken. Nach ca. 3 Minuten ist das Spiel, mit einem 32x Laufwerk installiert.
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Das Spiel...
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...hat mehrere Kategorien:
1. Im Olympia-Modus kann man 1, 2 oder mehr der insgesamt 6 zur verschiedenen Disziplinen auf dem Weg zur Goldmedaille absolvieren. Sehr gut für das Training nach dem Übungsmodus. Da man hier schon mal eine Disziplin unter Wettkampfbedingungen spielen kann.
2. Der Turnier-Modus bietet die Möglichkeit sich in einer Nachtaktion im Knockoutsystem über 4 Runden mit einem oder mehr menschlichen oder virtuellen Gegnern in einer Disziplin zu messen.
Ist zumeist sehr schnell vorbei, da die Computergegner doch relativ gut sind.
3. Der Klassik-Modus ist für nur einen Spieler konzipiert. Dafür darf er dann aber auch alle Disziplinen der Reihe nach spielen und dieses unter vom Computer zufällig vorgegebenen Wetterbedingungen. Macht Spaß, dauert aber eine Weile.
4. Im Übungs-Modus kann man nach Herzenslust probieren, sooft man will. So lassen sich auch verschieden Wetterbedingungen einstellen um alles schon mal gesehen zu haben bevor man einen der anderen Modi betritt. Diesen Modus sollte man dann auch ganz zu Anfang wählen um sich mit der Steuerung einigermaßen vertraut zu machen.
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Die Disziplinen und Ihre Spielbarkeit
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Der Abfahrtslauf...
... ist zum Warmmachen und Üben bestens geeignet. Die Kontrolle ist gut und einfach zu erlernen. Es macht einfach Spaß den Berg mit 120 Sachen hinunter zu heizen. Zur Beschleunigung einfach in die Hocke gehen (Feuerknopf). Die Strecke ist durch Tore markiert. Wenn man natürlich vom Weg abkommt, dass heißt man ein Tor verpasst scheidet man aus und der Wettkampf ist verloren. Alles in allem eine gelungene Disziplin mit Spaßfaktor 4
Das Skifliegen...
...gehört ja seit Jens Weisflog, Martin Schmitt und nicht zuletzt Sven Hannawald, zu den Lieblingssportarten der Deutschen. Die Umsetzung dieser Disziplin ist mäßig gelungen. Die Steuerung ist relativ einfach. Man muss nach dem Absprung lediglich versuchen den Springer in einer günstigen Position zu halten. Angezeigt wird dies durch zwei Pfeile Links und Rechts vom Springer diese werden rot wenn man die Ideallinie verlässt, sollten demnach also möglichst grün sein. Je länger dies der Fall ist, desto weiter ist der Flug. Vorsicht ist bei der Landung geboten, wenn man nicht rechtzeitig den Knopf drückt, macht unser virtueller Freund eine sehr schmerzhafte Erfahrung. Der Spaßfaktor (2) hier ist eher mäßig da zu schnell vorbei.
Der Slalom der Herren...
... ist weniger unterhaltsam und mit dem Abfahrtslauf nicht zu vergleichen. Die Ansicht, aus der man am Geschehen teilnimmt, erlaubt es kaum im richtigen Moment zu reagieren. Meistens versagt man schon nach wenigen Stangen. Anders als beim Abfahrtsrennen setzt man dann allerdings bei der nächsten Stange wieder an und kann die mehr als holprige Fahrt fortsetzen.
Durch diese ständigen Unterbrechungen, ist es schwer möglich von Spielspaß zu sprechen. Es ist mir bisher nicht gelungen die Strecke ohne Fehler zu schaffen. Spaßfaktor 1
Snowboard Slalom der Damen...
... ist eigentlich das Gleiche wie der normale Slalom. Unterschied hier ist allerdings das Frau gegen einen weiteren Fahrer spielt. Dieser wird durch den Computer simuliert. Die Steuerung ist die gleiche wie beim Slalom. Der Spielspaß kommt hier ebenfalls besser weg, da es etwas einfacher ist die Buckelpisten zu durchfahren. Im Ganzen eine halbwegs akzeptable Umsetzung mit Spaßfaktor 3.
Freestyle- oder auch Trick Ski...
...kommt bei mir gar nicht gut an. Der Fahrer steuert bei dieser Disziplin auf einen Hügel zu, in der Luft soll man nun durch Tastendruck und gegenlenken einige Figuren zeigen. Das ist aber so schwer, dass es mir auch nach mehreren Versuchen nicht möglich war eine halbwegs anständige Figur zu machen. Immer wider landete ich im Schnee. Spaßfaktor gleich 0 da die Steuerung hier sehr zu wünschen übrig lässt.
Das Zweierbob-Rennen...
...Eine interessante Disziplin. Am Start kann man durch Knopfdrücken die Fahrer beschleunigen um den Bob anzuschieben. Man sollte möglichst innerhalb oder kurz nach der Beschleunigungsstrecke (Grün markiert) durch einen weiteren Knopfdruck einsteigen, da der Bob sich ansonsten ohne Euch auf die Reise begibt. Sieht zwar toll aus bringt aber nichts. In den Kurven das Lenken nicht vergessen, falls doch gibt es eine unangenehme Rutschpartie in Seitenlage. Die Steuerung ist gut und einfach. Spaßfaktor 3
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Die Atmosphäre...
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...kommt gut rüber. Angefangen von den Einleitenden Filmen, wo man die Strecken und Schanzen aus einer Hubschrauberperspektive überfliegt, bis hin zum Kommentator ist alles sehr realistisch. Das Publikum kommt ebenfalls sehr gut rüber und im Trainingsmodus kann man sogar einige sehr gut gemachte Songs im Crossover-Stil hören. Natürlich darf auch eine Wiederholung und ein Interview mit den Fahrer nicht fehlen. Dafür die Note 1
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Die Grafik...
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...ist schön umgesetzt, lässt sich aber selbst auf einem AMD Athlon mit 1300Mhz und einer 32MB GeForce2, nicht annähernd in die höchsten Detailstufen bringen. Ich habe es dann wieder mit einer mittleren Auflösung unter 1024 x 768 Punkten versucht. Das Ergebnis ist gut. Die Landschaft, vor allem aber die Bäume und Autos im Hintergrund lassen aber dennoch stark zu wünschen übrig. Die Figuren sind recht gut animiert und bewegen sich flüssig. Allerdings habe ich mir hier mehr erwartet.
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Der Sound...
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...kommt musikalisch hervorragend. Die Songs im Training sind sehr gut gemacht und von mir unbekannten Musikern eingespielt worden. Geben aber dem Spiel einen gewissen Kick. Bei den Disziplinen hingegen sind die Fahrgeräusche nicht so gut gemacht, dafür gleicht ein guter Kommentar diese Schlappe wieder aus.
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Die Menüsteuerung...
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...ist eine Katastrophe. Wenn man von einem Event zurück ins Hauptmenü will muss man sich erst wieder durch unzählige anderer Menüs hangeln. Das hätte man sicher besser lösen können.
Auch ist es mir nicht begreiflich, dass man ein Joypad konfigurieren kann, in meinem Fall ein Gravis Exterminator, dieses aber scheinbar nur für einen Spieler zu bewerkstelligen ist. Mein Gegenspieler musste sich mit der doch nur mäßigen Tastatursteuerung begnügen.
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Die Spielanleitung...
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ist für meinen Geschmack etwas unübersichtlich. Es wird nicht richtig auf die einzelnen Steuerungen eingegangen und Tipps bekommt man auch nicht. Selbst ist der Mann, heißt die Devise.
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Zusammengefasst...
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...lässt sich über die neueste Entwicklung aus dem Hause Eidos folgendes sagen. Für einen Preis von ca. 45,90 Euro habe ich ehrlich gesagt mehr erwartet. Ich kann für dieses Spiel maximal 2,5 Sterne geben. Das sind hier, im Zweifel für den Angeklagten, also drei.
Nur 6 Disziplinen von denen nur 2 was taugen, sind für eine Winterolympiade einfach zu wenig. Da war das seinerzeit überragende Winter Games auf dem Amiga wesentlich lustiger. Darüber können auch der Sound und die Atmosphäre nicht hinwegtäuschen. Hinzu kommt noch die Steuerung die man sicher ausgereifter rausbringen könnte. Angesichts der Tatsache, dass die Firma seit 1997 die Rechte an diesem Spiel hat, ist es wirklich nicht sehr gut.
Meine Empfehlung lautet: Nicht kaufen, höchstens mal in einer Videothek ausleihen.
Ach ja bevor ich’s vergesse, wer noch etwas mehr sehen möchte schaut doch vielleicht noch einmal unter
http://www.eidos.de/games/embed.html?gmid=132
Dort wird einem das Spiel auch noch mal in Bildern und einigen Infos über die echten Teilnehmer näher gebracht.
Viel Spass dabei.
© Donline 15.02.2002
24 Bewertungen, 5 Kommentare
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04.03.2007, 11:39 Uhr von pyragoon
Bewertung: sehr hilfreichsh. lg mm *dreifachgrins*
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22.02.2002, 16:59 Uhr von Delfino
Bewertung: sehr hilfreichMir gefällt das Spiel recht gut. Nur mit dem Slalom kann ich mich nicht anfreunden. Meine Lieblingdisziplien ist der Freestyle Bewerb.
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19.02.2002, 16:24 Uhr von NinaCherie
Bewertung: sehr hilfreichGuter und ausführlicher Bericht!
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17.02.2002, 10:32 Uhr von madhead
Bewertung: sehr hilfreichNaja, Sportspiele sind nicht so mein Fall! Madhead
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16.02.2002, 12:01 Uhr von Babba
Bewertung: sehr hilfreichWenn doch nur alle PC Spiele so super beschrieben werden würden. Dein Bericht hat mir sehr gut gefallen, man kann sich das Spiel so richtig schön vorstellen.
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