Microsoft Windows XP Professional Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Summe aller Bewertungen
- Installation:
- Übersichtlichkeit:
- Funktionsvielfalt:
- Benutzerfreundlichkeit:
- Geschwindigkeit:
- Hardware-Unterstützung:
- Updatemöglichkeit:
Erfahrungsbericht von saschadj
Xp sehr schnell und stabil !!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich benutzte Windows ME, seit es verfügbar war und war damit sehr zufrieden. Nun ist Windows XP da und ich stieg um. Warum? Aus Neugier und weil es mein Beruf von mir verlangt, auf dem aktuellen Stand der Technik zu sein.
Die Windows XP CD traf bei mir ein und mutig schob ich sie in das Laufwerk. Wie auch bei Windows ME hat man dann die Möglichkeit, ein Update des bestehenden Systems zu machen oder eine Neuinstallation. Da mein System im Laufe der Zeit einige Macken bekommen hatte, beschloss ich neu zu installieren. Also erst einmal eine Partition frei gemacht und los ging\'s. Erstaunlich. Man bekommt kaum Fragen gestellt. Der Computer bootet während der Installation dreimal (zweimal, wenn man von der CD bootet, aber ich habe die Installation aus Windows ME heraus gestartet)
Dann der erste Start... Man wird gefragt, welche Benutzer man anlegen möchte. Sind ja nicht viel hier bei mir daheim. Einfach die Namen eintippen, das war\'s... erst mal... Es erscheint ein Bildschirm mit Icons zu jedem Benutzer, ein Klick auf einen und man ist angemeldet. Wie? Ohne Passwort? Ja... Ohne Passwort, aber dafür mit Administrationsrechten. Ob dagegen die eingebaute Internetfirewall hilft?? Nun, man kann das ändern, aber selbst ich habe das noch nicht getan, weil die Faulheit mal wieder siegte.
Tja, von wegen alle Hardware wird erkannt. Ich habe wirklich keine alten Komponenten. Alles lief unter Windows ME. Um es kurz zu machen, es läuft auch immer noch, aber man muss schon noch selbst Hand anlegen und sich die Treiber besorgen (die Windows ME Treiber tun es, zumindest bei mir).
Da ist es nun, das neue System. Eine Hügellandschaft als Hintergrund, ein einziges Icon auf dem Desktop (der Papierkorb) und eine wunderschöne Startleiste in blau gehalten mit einem grünen Startbutton. Drückt man diesen, dann findet man sich eigentlich sofort zurecht. Es stimmt schon, alles ist bunter, alles sieht ein wenig verspielt aus. Aber ich habe, bis auf eine Ausnahme, sofort alles gefunden, was ich brauchte. Zeitgleich mit Windows XP ist bei mir auch ADSL freigeschaltet worden. Also war das erste, was ich tat, diesen einzurichten. Ja. Die Treiber dafür liefert XP mit. Und es ist so einfach, dass ich danach erst mal einen Download startete, ob\'s wirklich DSL ist... Ein Assistent führt einen auf den richtigen Weg. Das einzige, was man wissen muss, ist der Anmeldenamen für T-Online (o.ä.)
Dann habe ich den Internetzugang noch schnell noch freigegeben. Das funktioniert wie unter den früheren Windowsversionen.
Da ich neu installiert hatte, musste ich natürlich alle Programme auch neu installieren. Das ging solange gut, bis ich an WinOnCD kam... Windows XP meinte, der Treiber gefalle ihm nicht und es schalte ihn deswegen ab... Außerdem kamen beim XP-Start Fehlermeldungen, dass einige Dateien nicht gefunden werden können...
Tja, ich fand dies einen willkommenen Anlass die Systemwiederherstellung auszuprobieren. Da hatte ich dann die zwei Einträge zur Auswahl: \"Office 2000 Installation\" und \"WinOnCD Installation\"
Hmmm, meinen die vor der Installation oder nachher? Ich probierte die Office 2000 Variante und nach exakt zwei Minuten war mein Office und alles was danach kam weg... Also noch mal und dieses Mal den WinOnCD Eintrag wählen. Wow. Office war wieder da, WinOnCD weg. Und keinerlei Fehlermeldungen mehr.
Ich habe gehört, dass Windows ME dieses Feature auch anbietet, kenne aber Windows ME nicht. Ich finde es hervorragend, dass man sein System auf diese Art und Weise wieder lauffähig machen kann, ohne groß fummeln zu müssen. Hätte ich das mal bei meinem McAfee Experimenten gehabt ;-)
Tja, nun habe ich auf das Brennprogramm verzichtet. Aber was ist das? Ich schiebe eine CD-RW in den Brenner und Windows fragt mich, was es tun soll... Den Rohling löschen, Daten hinzuschreiben... Ja, richtig. Die grundlegenden Brennfunktionen sind ins System integriert. Auch Audio-CDs lassen sich direkt brennen und zwar auch, wenn die Quellen als MP3 vorliegen. Eine CD eins zu eins zu kopieren habe ich allerdings nicht hinbekommen, muss ich wohl noch mal in der Hilfe nachschauen, ob das überhaupt geht.
Nun bin ich so am surfen und gerade auf eine Seite, bei der der Programmierer wohl Popups liebte (nein es war nicht T-Online...) Ich schaute mit gerunzelter Stirn auf meine Startleiste und ... huch ... da erschien ein Eintrag \"4 Internetexplorer\". Es wurden also alle Fenster in einem Eintrag untergebracht. Klickt man darauf, kann man die einzelnen Fenster auswählen. Ist man es leid, kann man auch alle auf einmal schließen. Das bringt viel Übersicht, wie ich finde.
Nun will ich einmal ein paar Gerüchte aus der Welt räumen. Windows XP ist nicht langsamer als Windows ME und auch nicht als Windows ME. Den Vergleich zu Windows ME habe ich ja selber.
Bis auf WinOnCD laufen bei mir alle Programme weiterhin. Mit Spielen sieht es nicht ganz so gut aus. Es laufen alle Spiele, die unter Direct-X laufen (steht meistens als Systemvoraussetzung auf der Packung), ältere Spiele können schon einmal Probleme machen, da Windows XP, wie auch Windows Me nicht auf DOS aufsetzt. Wer viel spielt, der sollte sich ein älteres Betriebssystem erhalten, sprich zusätzlich installieren. Wer es schon auf der Platte hat, der kann Windows XP in eine andere Partition installieren, die Setup-Routine sorgt dafür, dass man beim Starten des Computers die Systeme zur Auswahl angezeigt bekommt. Ein älteres System (95/98, ME geht) nach XP zu installieren ist dagegen nicht so einfach. Möglich ist es schon *g
Der Platzbedarf von XP ist groß... Mein Systemordner ist mittlerweile auf 1,6 GB angewachsen. Das liegt auch unter anderem an der erwähnten Wiederherstellungsfunktion, die ich bei mir auf bis zu 896 MB eingestellt habe. Auf der anderen Seite kostet heute eine 40GB Platte weniger als 300DM... Für mich ist die Größe des Systems also kein k.o.-Kriterium.
Mein Rechner hat 224 MB RAM und ist ein betagter Pentium 2 mit 266 MHz.
Das System läuft sehr stabil, ich hatte bis dato keinen Absturz. Es läuft auch schnell. Bootet ungefähr doppelt so schnell wie Windows 2000 und soll auch schneller als ME booten.
Meine Freundin will jetzt an den Computer. Unter XP kann ich mich abmelden und alle Programme laufen im Hintergrund weiter. Die Internetverbindung bleibt bestehen, die Downloads gehen weiter, Berechnungen werden weitergeführt, etc. Klar, Alexandra hat dann dementsprechend weniger Systemressourcen zur Verfügung, aber wenn sie gerade mal ihren neuen posteingang ansehen will, dann ist das hervorragend. Kein lästiges Unterbrechen der Arbeit, nicht mal Speichern muss man... Empfehle ich aber trotzdem, denn wenn es Alexandra tatsächlich schaffen sollte, den Computer zum Absturz zu bringen, dann sind natürlich auch meine Daten weg.
DVD-Filme spielt Windows XP von Hause aus nicht ab, hier ist man nach wie vor auf Programme von anderen Anbietern angewiesen. Wenn man aber eines installiert, dann kann man sich die Filme auch im Mediaplayer anschauen. (Aber nicht mit 266MHz, mal so am Rande ;-)
Eines hat mir nicht gefallen... Ich benutze manchmal Netmeeting. Ich habe gesucht und gesucht... Ich habe es nicht gefunden, bis ich auf die Idee kam in der Hilfe nachzuschauen. Dort findet man dann einen Link, mit dem man das Programm aktivieren kann. Ich meine, ein Startmenüeintrag wäre nicht schlecht gewesen...
Auf die Zwangsregistrierung möchte ich nicht weiter eingehen. Es ist schon klar, dass Microsoft den Raubkopierern damit das Handwerk legen will. Wer die Zwangsregistrierung nicht will, der braucht sie auch nicht vornehmen...
Fasse ich einmal zusammen... Für mich ist Windows XP das beste Betriebssystem, das Microsoft bisher auf den Mark gebracht hat. Es ist nicht leistungshungriger als ME oder 2000. (Jedoch leistungshungriger als 95 oder 98) Es braucht mehr freien Speicherplatz auf der Festplatte. Es ist einfacher zu bedienen als Windows 2000. (Das erstemal hatte ich den Eindruck, die Assistenten tun auch, was sie suggerieren)
Wer einen neuen Rechner kauft, der sollte auf alle Fälle das XP mitkaufen. Die Preise sind ja recht happig, XP-Professional-Update kostet um die 480 DM, die Homeversion als Vollversion das Gleiche. Ein Update von 95 oder 98 lohnt sich, wenn man auf Abstürze verzichten will. Wenn man mit seinem System nicht klarkommt, dann kann es auch lohnen.
Die Multimediaeigenschaften von XP sind gut. Es gibt eine eingebaute Diashow, einen Videoeditor uvm. Das ganze System wirkt etwas verspielt. Man kann dies aber auch die ganzen Spielereien ausschalten. (Ich lasse es, wie es ist, mir gefällt\'s)
Noch ganz schnell die Unterschiede der Professionalversion zur Homeedition
In der Homeedition fehlen:
Viele Netzwerkfunktionalitäten. Man kann zum Beispiel den Computer nicht in eine NT-Domaine aufnehmen, es fehlt die Unterstützung von Offline-Ordnern auch der Netware Client fiel dieser Ausgabe zum Opfer. Es fehlt die Möglichkeit der Remote-Desktop Verwaltung, als der Zugriff auf den Computer über ein Netzwerk.
Es fehlt die Möglichkeit Dateien transparent zu verschlüsseln, viele Dateirechte lassen sich nicht einstellen. Es fehlt das Backupprogramm. Auch dynamische Festplatten kann man nicht einrichten... Also zum Beispiel mehrere Partitionen zu einer großen zusammenzuschließen ist nicht möglich.
Wie man sieht, sind diese Funktionalitäten nicht unbedingt lebenswichtig. (Wer hat schon Novell zuhause ;-) Dafür ist die Vollversion der Homeedition zu dem Preis einer Updateversion von Professional erhältlich.
Eine einfache Rechnung... wenn ich mir Windows 2000 mit all den Features, die mir XP bietet, kaufen würde, das heißt, einen Videoeditor, ein Brennprogramm, etc. dann komme ich auf einen höheren Preis als für XP. Und wenn das kein Grund ist, dann weiß ich auch nicht mehr weiter ...
Die Windows XP CD traf bei mir ein und mutig schob ich sie in das Laufwerk. Wie auch bei Windows ME hat man dann die Möglichkeit, ein Update des bestehenden Systems zu machen oder eine Neuinstallation. Da mein System im Laufe der Zeit einige Macken bekommen hatte, beschloss ich neu zu installieren. Also erst einmal eine Partition frei gemacht und los ging\'s. Erstaunlich. Man bekommt kaum Fragen gestellt. Der Computer bootet während der Installation dreimal (zweimal, wenn man von der CD bootet, aber ich habe die Installation aus Windows ME heraus gestartet)
Dann der erste Start... Man wird gefragt, welche Benutzer man anlegen möchte. Sind ja nicht viel hier bei mir daheim. Einfach die Namen eintippen, das war\'s... erst mal... Es erscheint ein Bildschirm mit Icons zu jedem Benutzer, ein Klick auf einen und man ist angemeldet. Wie? Ohne Passwort? Ja... Ohne Passwort, aber dafür mit Administrationsrechten. Ob dagegen die eingebaute Internetfirewall hilft?? Nun, man kann das ändern, aber selbst ich habe das noch nicht getan, weil die Faulheit mal wieder siegte.
Tja, von wegen alle Hardware wird erkannt. Ich habe wirklich keine alten Komponenten. Alles lief unter Windows ME. Um es kurz zu machen, es läuft auch immer noch, aber man muss schon noch selbst Hand anlegen und sich die Treiber besorgen (die Windows ME Treiber tun es, zumindest bei mir).
Da ist es nun, das neue System. Eine Hügellandschaft als Hintergrund, ein einziges Icon auf dem Desktop (der Papierkorb) und eine wunderschöne Startleiste in blau gehalten mit einem grünen Startbutton. Drückt man diesen, dann findet man sich eigentlich sofort zurecht. Es stimmt schon, alles ist bunter, alles sieht ein wenig verspielt aus. Aber ich habe, bis auf eine Ausnahme, sofort alles gefunden, was ich brauchte. Zeitgleich mit Windows XP ist bei mir auch ADSL freigeschaltet worden. Also war das erste, was ich tat, diesen einzurichten. Ja. Die Treiber dafür liefert XP mit. Und es ist so einfach, dass ich danach erst mal einen Download startete, ob\'s wirklich DSL ist... Ein Assistent führt einen auf den richtigen Weg. Das einzige, was man wissen muss, ist der Anmeldenamen für T-Online (o.ä.)
Dann habe ich den Internetzugang noch schnell noch freigegeben. Das funktioniert wie unter den früheren Windowsversionen.
Da ich neu installiert hatte, musste ich natürlich alle Programme auch neu installieren. Das ging solange gut, bis ich an WinOnCD kam... Windows XP meinte, der Treiber gefalle ihm nicht und es schalte ihn deswegen ab... Außerdem kamen beim XP-Start Fehlermeldungen, dass einige Dateien nicht gefunden werden können...
Tja, ich fand dies einen willkommenen Anlass die Systemwiederherstellung auszuprobieren. Da hatte ich dann die zwei Einträge zur Auswahl: \"Office 2000 Installation\" und \"WinOnCD Installation\"
Hmmm, meinen die vor der Installation oder nachher? Ich probierte die Office 2000 Variante und nach exakt zwei Minuten war mein Office und alles was danach kam weg... Also noch mal und dieses Mal den WinOnCD Eintrag wählen. Wow. Office war wieder da, WinOnCD weg. Und keinerlei Fehlermeldungen mehr.
Ich habe gehört, dass Windows ME dieses Feature auch anbietet, kenne aber Windows ME nicht. Ich finde es hervorragend, dass man sein System auf diese Art und Weise wieder lauffähig machen kann, ohne groß fummeln zu müssen. Hätte ich das mal bei meinem McAfee Experimenten gehabt ;-)
Tja, nun habe ich auf das Brennprogramm verzichtet. Aber was ist das? Ich schiebe eine CD-RW in den Brenner und Windows fragt mich, was es tun soll... Den Rohling löschen, Daten hinzuschreiben... Ja, richtig. Die grundlegenden Brennfunktionen sind ins System integriert. Auch Audio-CDs lassen sich direkt brennen und zwar auch, wenn die Quellen als MP3 vorliegen. Eine CD eins zu eins zu kopieren habe ich allerdings nicht hinbekommen, muss ich wohl noch mal in der Hilfe nachschauen, ob das überhaupt geht.
Nun bin ich so am surfen und gerade auf eine Seite, bei der der Programmierer wohl Popups liebte (nein es war nicht T-Online...) Ich schaute mit gerunzelter Stirn auf meine Startleiste und ... huch ... da erschien ein Eintrag \"4 Internetexplorer\". Es wurden also alle Fenster in einem Eintrag untergebracht. Klickt man darauf, kann man die einzelnen Fenster auswählen. Ist man es leid, kann man auch alle auf einmal schließen. Das bringt viel Übersicht, wie ich finde.
Nun will ich einmal ein paar Gerüchte aus der Welt räumen. Windows XP ist nicht langsamer als Windows ME und auch nicht als Windows ME. Den Vergleich zu Windows ME habe ich ja selber.
Bis auf WinOnCD laufen bei mir alle Programme weiterhin. Mit Spielen sieht es nicht ganz so gut aus. Es laufen alle Spiele, die unter Direct-X laufen (steht meistens als Systemvoraussetzung auf der Packung), ältere Spiele können schon einmal Probleme machen, da Windows XP, wie auch Windows Me nicht auf DOS aufsetzt. Wer viel spielt, der sollte sich ein älteres Betriebssystem erhalten, sprich zusätzlich installieren. Wer es schon auf der Platte hat, der kann Windows XP in eine andere Partition installieren, die Setup-Routine sorgt dafür, dass man beim Starten des Computers die Systeme zur Auswahl angezeigt bekommt. Ein älteres System (95/98, ME geht) nach XP zu installieren ist dagegen nicht so einfach. Möglich ist es schon *g
Der Platzbedarf von XP ist groß... Mein Systemordner ist mittlerweile auf 1,6 GB angewachsen. Das liegt auch unter anderem an der erwähnten Wiederherstellungsfunktion, die ich bei mir auf bis zu 896 MB eingestellt habe. Auf der anderen Seite kostet heute eine 40GB Platte weniger als 300DM... Für mich ist die Größe des Systems also kein k.o.-Kriterium.
Mein Rechner hat 224 MB RAM und ist ein betagter Pentium 2 mit 266 MHz.
Das System läuft sehr stabil, ich hatte bis dato keinen Absturz. Es läuft auch schnell. Bootet ungefähr doppelt so schnell wie Windows 2000 und soll auch schneller als ME booten.
Meine Freundin will jetzt an den Computer. Unter XP kann ich mich abmelden und alle Programme laufen im Hintergrund weiter. Die Internetverbindung bleibt bestehen, die Downloads gehen weiter, Berechnungen werden weitergeführt, etc. Klar, Alexandra hat dann dementsprechend weniger Systemressourcen zur Verfügung, aber wenn sie gerade mal ihren neuen posteingang ansehen will, dann ist das hervorragend. Kein lästiges Unterbrechen der Arbeit, nicht mal Speichern muss man... Empfehle ich aber trotzdem, denn wenn es Alexandra tatsächlich schaffen sollte, den Computer zum Absturz zu bringen, dann sind natürlich auch meine Daten weg.
DVD-Filme spielt Windows XP von Hause aus nicht ab, hier ist man nach wie vor auf Programme von anderen Anbietern angewiesen. Wenn man aber eines installiert, dann kann man sich die Filme auch im Mediaplayer anschauen. (Aber nicht mit 266MHz, mal so am Rande ;-)
Eines hat mir nicht gefallen... Ich benutze manchmal Netmeeting. Ich habe gesucht und gesucht... Ich habe es nicht gefunden, bis ich auf die Idee kam in der Hilfe nachzuschauen. Dort findet man dann einen Link, mit dem man das Programm aktivieren kann. Ich meine, ein Startmenüeintrag wäre nicht schlecht gewesen...
Auf die Zwangsregistrierung möchte ich nicht weiter eingehen. Es ist schon klar, dass Microsoft den Raubkopierern damit das Handwerk legen will. Wer die Zwangsregistrierung nicht will, der braucht sie auch nicht vornehmen...
Fasse ich einmal zusammen... Für mich ist Windows XP das beste Betriebssystem, das Microsoft bisher auf den Mark gebracht hat. Es ist nicht leistungshungriger als ME oder 2000. (Jedoch leistungshungriger als 95 oder 98) Es braucht mehr freien Speicherplatz auf der Festplatte. Es ist einfacher zu bedienen als Windows 2000. (Das erstemal hatte ich den Eindruck, die Assistenten tun auch, was sie suggerieren)
Wer einen neuen Rechner kauft, der sollte auf alle Fälle das XP mitkaufen. Die Preise sind ja recht happig, XP-Professional-Update kostet um die 480 DM, die Homeversion als Vollversion das Gleiche. Ein Update von 95 oder 98 lohnt sich, wenn man auf Abstürze verzichten will. Wenn man mit seinem System nicht klarkommt, dann kann es auch lohnen.
Die Multimediaeigenschaften von XP sind gut. Es gibt eine eingebaute Diashow, einen Videoeditor uvm. Das ganze System wirkt etwas verspielt. Man kann dies aber auch die ganzen Spielereien ausschalten. (Ich lasse es, wie es ist, mir gefällt\'s)
Noch ganz schnell die Unterschiede der Professionalversion zur Homeedition
In der Homeedition fehlen:
Viele Netzwerkfunktionalitäten. Man kann zum Beispiel den Computer nicht in eine NT-Domaine aufnehmen, es fehlt die Unterstützung von Offline-Ordnern auch der Netware Client fiel dieser Ausgabe zum Opfer. Es fehlt die Möglichkeit der Remote-Desktop Verwaltung, als der Zugriff auf den Computer über ein Netzwerk.
Es fehlt die Möglichkeit Dateien transparent zu verschlüsseln, viele Dateirechte lassen sich nicht einstellen. Es fehlt das Backupprogramm. Auch dynamische Festplatten kann man nicht einrichten... Also zum Beispiel mehrere Partitionen zu einer großen zusammenzuschließen ist nicht möglich.
Wie man sieht, sind diese Funktionalitäten nicht unbedingt lebenswichtig. (Wer hat schon Novell zuhause ;-) Dafür ist die Vollversion der Homeedition zu dem Preis einer Updateversion von Professional erhältlich.
Eine einfache Rechnung... wenn ich mir Windows 2000 mit all den Features, die mir XP bietet, kaufen würde, das heißt, einen Videoeditor, ein Brennprogramm, etc. dann komme ich auf einen höheren Preis als für XP. Und wenn das kein Grund ist, dann weiß ich auch nicht mehr weiter ...
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