Microsoft Windows XP Professional Testbericht

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ab 176,45
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Summe aller Bewertungen
  • Installation:  sehr schwierig
  • Übersichtlichkeit:  sehr gut
  • Funktionsvielfalt:  sehr groß
  • Benutzerfreundlichkeit:  sehr gut
  • Geschwindigkeit:  sehr schnell
  • Hardware-Unterstützung:  sehr gut
  • Updatemöglichkeit:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Schildixtyp

Der König der Fenster

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Die Jagd nach Betriebsystemen geht weiter. Microsoft will alles besser machen und ob sie es geschafft haben oder ob sie "wieder" ein Blamagenbetriebsystem gemacht haben, erfahren Sie in meinem folgendem Bericht. Ich werde mir einige Tage Zeit nehmen ihn zu schreiben, damit sie alles erfahren können und sich entweder für XP entscheiden oder es lieber sein lassen sollen.

Den Inhalt dieses Berichtes habe ich in einzelne Punkte aufgeteilt. Die ersten Punkte handen sich um das Algemeinwissen von Computer, Betriebssystemen, den 2 verschiedenen XP Versionen und vorherige Windowsversionen. Am Schluss dieses Berichtes fasse ich alles zusammen und Sie können direkt sehen, für wen sich Windows XP lohnt und für wen nicht.

Inhalt dieses Windows XP Home Berichtes:

1. Betriebssysteme - Das Gehirn des Computers

Die Menschen kaufen sich einen Computer, machen Ihn an und schon können Sie arbeiten. Ein Betriebssystem ist auf allen Fertig-PCs von Aldi, LIdl oder anderen Geschäften von Anfang an vorinstalliert. Sie können sich nicht vorstellen, wenn kein Betriebssystem installiert wäre. Diesen Computer behätt man einige Jahre und er wird als "alter Computer" bezeichnet. Dies sieht man meistens am Betriebssystem. Computer mit Windows 3.11 wurden vor 1995 gekauft. Will man diesen Computer verbessern, käuft man sich am besten einen ganz neuen. Computer mit Windows 95 sind ordentliche Computer, mit denen man problemlos arbeiten, spielen und im Internet surfen kann. Da fertige Computer mit Windows 95 vor 1998 verkauft wurden, waren zu dieser Zeit die Prozessoren nicht so gut. Maximal 200 MHz hatte ein Fertig-PC vor dem Jahre 1995. Man kann heutzutage mehr mit dem Betriebssystem, als mit dem Computer anfangen. Ein Computer mit einem Gigahertz und Windows 95 ist viel besser als ein Computer mit 166 MHz und Windows XP. Denn, um mit Windows XP ordentlich arbeiten zu können, benötigt man mindestens 300 MHz.

2. Windows, OS/2, Linux oder Macintosch

Das sind einige Betriebssysteme. Es gibt allerdings noch mehr. Für Anfänger, Fortgeschritte und Profis ist Windows zu empfelen. Andere Betriebssysteme können zwar leichter zu bedienen oder stabiler sein, aber die meisten Programme, Spiele oder sogar Hardware werden hauptsächlich für Windows gemacht. Der Nachteil von Windows ist der Preis, für Windows XP bezahlt man bis zu 400 DM in der Home Edition. Wer nicht viel Geld ausgeben will, käuft sich Linux und dazugehörige Bücher. Über einen Internetzugang können fast alle Programme kostenlos aus dem Internet geladen werden. Auf Fertig-PCs ist immer das aktuelle Windows erhalten. OS/2 und Macintosch kenne ich nicht und kann deshalb darüber nichts schreiben.

3. Windows auf dem Weg nach oben

Sobald ein neues Betriebsystem herauskommt, wird meistens etwas verbessert. In diesem Punkt schreibe ich Unterschiede von einzelnen Betriebsystemen. Der Unterschied zwichen Me bzw. 2000 und XP wird allerdings noch nicht veraten. Das steht zwei Kapitel weiter. Microsoft hatte vor Windows ein andres Betriebsystem entwickelt: DOS Jeder kennt es und will eigendlich nicht viel davon wissen, da man einerseits DOS nicht mit der Maus sondern mit Eingabebefehlen arbeitet und andererseits ist Dos nichts für Anfänger. Dann kan Windows heraus. Der großte Sprung aller Betriebsysteme: Von Dos zu Windows. Windows heißt Fenster und daraus ist immer mehr geworden. Bis zu Windows 3.1 kam es durch und dann wurde fast so viel verändert wie von Dos zu Windows: Der Desktop und das Startmenü von Windows 95. Windows 95 war so toll, dass niemand dachte, man könne es besser machen. Hatte man dann Windows 98 war Windows 95 "alter Kram"! Wenn ich heute einen PC mit 95 sehe, dann gefällt es mir überhaubt nicht. Ich will nie wieder von XP zurück. So dachten man auch bei 95 und 98. Was soll aus den Betriebsystemen noch werden? Bei Windows Millenium konnte man schon sehr zufrieden sein: Alles läuft super, es ist einfach und schön bunt. Aber allen vorherigen Windowssysteme stürtzten viel zu oft ab.

4. NT-Basiertes Betriebssystem?

NT Basiert? Das ist sind Betriebssysteme: NT und 2000. Auch Windows XP ist NT basiert, was man an der Stabilität, die sogar noch besser als 2000 ist, und am Netzwerk sehen kann. Allerdings besitzt XP die Spielfähigkeit von 98 und Me. Das liegt daran, dass XP DirectX besitzt. Andere NT-Basierte Betriebssysteme besitzen dies nicht und somit laufen auch viele Spiele nicht. Will man DirektX installieren, kommt: DirectX ist nicht für NT gedacht. Das kommt zwar auch bei XP, aber es bringt sowieso nichts DirectX zu installieren, weil das neuste DirectX schon bei XP dabei ist. Wenn es noch eine neuere Version geben wird, wird diese natürlich auch für XP sein.

5. Windows XP ist der König der Fenster

November 2001: Windows XP. Ich habe es zwar noch nicht so lange, aber hab trotzdem schon alles ausprobiert. Es ist alles so einfach und total stabil. Solch ein stabiles Betriebsystem habe ich mir nicht vorgestellt. Ich habe mich an Abstürze gewohnt. Bei Windows Me Computer an, Blue Screen, Reset, Abgesicherter Modus, Neustart, Fertig. So fuhr ich meine PC hoch. Nun PC an und an. Na klar, ein bisschen warten muss man immer. Die Unterschiede zwischen Me, 2000 und XP. Windows ist ein Gemisch aus diesen Betriebsystemen.
Pro:
+XP ist einfacher (Netzwerk, Internet, Brennen,...)
+XP ist schneller (Programme werden schneller gestartet, weniger Ladezeiten)
+XP ist farbiger (bunter, alles blau, Startleiste gelb,...)
Kontra:
-XP ist weniger Kopatibel (z.B. es erkennt unsere Digicam nicht), aber das wird schon ;-)
-XP ist teuerer (Update 200 DM, Vollversion 400 DM)
-XP braucht mehr Arbeitsspeiher (Mind. 128, empfolen 256 MB RAM)

6. XP erspart uns viele Programme
Es war immer das selbe: Neuer PC, Internetzugangssoftware installieren, Winzip aus dem Netz laden, Brennprogramm istallieren. Das geht jetzt alles viel eifachen. Wenn man ins Internet will, geht man über DFÜ-Netzwerk rein (ging aber mit anderen Windows Versionen auch schon), will man eine Datei packen, klick man rechts auf die Datei, Senden an, Zip-Koprimierter Ordner. Will man etwas entpacken, klickt man recht auf die Datei, entpacken. Brennen ist einfacher, besser und schneller. Legen Sie einen Rohling in den Brenner und ziehen sie alle Dateien, die gebrannt werden sollen auf das CD Laufwerk. Wenn fertig, auf BRENNEN klicken. Das geht schneller, als mit Nero. Man kann sich ein Tool aus dem Internet laden, das direktkopieren von einer CD macht und dessen Kopierschutz überlistet.

7. Internet mit XP
Bin ich schon drin? AOL ist was für Dumme (falls du AOL User bist, nimm es nicht so ernst)! CD rein installieren. 30 oder 50 Stunden gratis surfen und für den "Superteuer"-Tarif surfen. Für den gleichen Tarif oder sogar noch billiger kommt man mit ByCall Tarifen hin, das heißt: Keine Anmeldung. Besorgen Sie sich einfach den Smartsurfer von Web.de (z.B. bei einem Freund runterladen und auf Diskette machen) und installieren. Das geht mit jedem PC, auch ohne XP. Mit XP geht es nicht einfacher. XP ist gut für Tarife, über die Sie sich angemeldet haben, z.B. T-Online oder Freenet. Sie klicken auf Start Verbindungen Neue Verbindung und geben Sie dann Ihre Zugangsdaten an. Anwählen Internetexplorer und ... drin. Einfacher als AOL!

8. Ob Homenetzwerk, Firmennetzwerk oder LAN-Party: XP darf nicht fehlen

Ich erinnere mich noch an leztes Jahr, wo bei uns immer Keller eine LAN-Party war. Zwei Stunden hat es gedauert, bis in allen acht PCs einen Netzwerkkarte eingebaut, dessen Treiber installiert und alles kofiguriert war. Ein PC hatte Windows XP und ich muss sagen, wenn alle PCs XP hätten wären wir in einer Virtelstunde fertig gewesen. Netzwerkkarte rein, PC an, Treiber wird automatisch installiert, Start, Systemsteuerung, Netzwerk, IPX und TCPI/IP einstellen und fertig: Jeder PC hatte Zugriff auf andere PCs. Natürlich haben wir bei der LAN Passwortschutz gemacht, damit niemand unbefugt Dateien löscht oder verändert. Wer sich einen neuen PC käuft, sollte seinen alten behalten und auch ein Netzwerk aufbauen. Wer ein gutes haben will, käuft sich zwei Netzwerkkarten (100 MBits) und ein Crossoverkabel. Statt dem Crossoverkabel können auch 2 Netzwerkkabel und ein Hub gekauft werden, was teuerer, aber auch besser ist, weil man dann noch weitere PCs anschließen kann. Wer nicht so viel Geld ausgeben will, dem reicht eine 10 MBits Netzwerkkarte und die gleichen Extras (Crossoverkabel bzw. Hub etc.). Will man das Netzwerk nur nutzen, um einzelne Dateien vom einem zum anderen PC zu übertragen, reicht schon eine Direktverbindung. Dazu benötigt man nur ein Verbindungskabel. Es gibt folgende, in Klammern steht die Übertragungsgeschwindigkeit: Direktverbindung über Serieller Anschluss (4 MBits), Parallelanschluss/Druckeranschluss (4 MBits), USB Anschluss (8 MBits). Serielle und Parallelkabel sind billig zu bekommen, z.B. bei Ebay für unter 10 EUR. Aber, wenn beide PCs USB besitzen, sollte man unbedingt ein USB-Verbindungskabel kaufen, da dies schneller geht und man mit dieser Geschwindigkeit sogar im Netzwerk spielen kann. Die Direktverbindung ist noch viel einfacher bei XP: Kabel verbinden von PC zu PC, an jedem PC: Start, Alle Programme, Zubehör, Kommunikation, Neue Kommunikation. Bei dem einem PC wird "Host" und bei dem anderem "Gast" eingestellt. Nun einfach unter Start, Verbindungen den Nachbaerpc auswählen und unter Computer suchen, auf dessen Festplatte zugreifen. In Sachen Netzwerk ist Windows XP zu empfelen!

9. Das neue Design

Wer schon mal Windows XP gesehen hat, dem fällt sofort das neue Design auf. Normalerweise ist alles dunkelblau, die Fenster weiß und alles andere schön bunt. Das neue an XP ist, dass sich nun alle Programme im Startmenü befinden. Der Desktop ist leer, bis auf den Papierkorb. Es können zwar Programme auf dem Desktop abgelegt werden, aber dafür ist er nicht da. Alle Programme sind wie gesagt im Startmenü, das wie folgt aufgebaut ist: Es besteht aus zwei Spalten, in der linken sind die häufigst geöffneten Programme aufgelistet und auf der rechten die Windowsfunktionen (Arbeitsplatz, Netzwerkumgebung, Systemsteuerung, Verbindungen, Suchen, Ausführen, Hilfe usw.). Unter den beiden Spalten sind zwei Knöpfe: Abmelden und Ausschalten. Bei Abmelden öffnet sich die Auswahl, ob man seinen Bunutzer richtig abmelden will (wie herunterfahren, bloß der PC steht noch für andere Benutzer zur Verfügung) oder ob man nur den Benutzer wechseln will (Man kommt direkt zur Benutzerauswahl und ein neuer Benutzer kann sich anwählen. Wenn dieser fertig ist, kann man dort weitermachen, wo man aufgehört hat). Bei Ausschalten hat man die Wahl zwischen, Neu starten, Ausschalten (=Herunterfahren) oder Standby. Wem die Ruhestandfunktion fehlt, der drückt die Umschalttaste und schon wird der Button Standby zu Ruhezustand. Außerdem ist im Startmenü der Eintrag "Alle Programme". Führt man mit der Maus darauf, öffnet sich das normale Startneü, wie man es aus alten Zeiten kennt. Man kann aber auch alles so umstellen, dass sich auf dem Desktop Arbeitsplatz und co befindet und das Startmenü so ist, wie es immer war. Sogar das Disign kann man auf "Windows klassik" umstellen. Beide Funktionen kann ich nicht empfelen, aber wer es gerne so möchte. Einigen wird das XP Design unübersichtlich sein, aber ich sag immer: Daran muss man sich geöhnen. Die späteren Windows-Versionen werden alle dieses Design haben und irgendwann, wahrscheinlich schon bei der nächten Version, wird die Funktion "Zur klassichen-Windows Ansicht wechseln" nicht mehr vorhanden sein. Dann lieber jetzt umgewöhnen. Innerhalb von einer Wochen hat man XP schon beherrcht!

10. Standby und Ruhezustand

Der ein oder andere mag es kennen, aber ich erklär es nochmal. Es gibt im Menü Ausschalten neben Herunterfahren und Neu starten die Funktionen Ruhezustand und Standby. Bei Standby speichert der PC alle Daten und fährt den PC so herunter, das er zwar noch an ist, aber nur wenig Strom verbraucht. Eine Mausbeweging genügt und man ist im Windows drin, so wie man es verlassen hat. Der Ruhezustand kann immer angewendet werden, sogar wenn Sie in einem Spiel so weit sind und nicht speichern können, aber aufhören müssen: EInfach Pause machen, Start, Ausschalten, Ruhezustand. Der PC speichert alles ab und fährt richtig runter, als wenn er aus ist. Er ist ja auch aus. Keinen Watt Strom braucht er nun mehr. Beim nächsten mal muss wieder ganz normal hochgefahren werden und alles geht weiter, so wie man es hinterlassen hat.

11. Benutzerprofile

Bei der Installation von Windows XP wird gefragt, wer den Computer benutzen darf. Ich nehme ein Beispiel von der Musterfablie Müller: Franz Müller, Elisabeth Müller und Kinder Markus und Lisa. Jedes mal, wenn der PC gestartet wird, muss der Benutzer auf seinen Namen klicken und ggf. ein Passwort angeben. Der Atministrator, hier Franz, kann sagen wer Atministratorrechte hat und wer nicht. Das heißt, wer Administratorrechte hat, hat Zugriff auf alle Benutzerkonten. Sagen wir Franz und Elisbeth haben Administratorrechte, die Kinder nicht. Außerdem besteht noch ein Gastzugang, wenn z.B. Onkel Karl etwas im Internet gucken will. Jeder Benutzer kann "sein Windows", also Design, Programme in Startmenü und Desktop, usw. bestimmen und hat einen eigenen Ordner "Eigene Dateien", auf die nur der Benutzer Zugriff hat, dem dieser Ordner gehört. Der Ordner "Gemeinsame Objekte" ist für alle Benutzer zugängig. Mit der Funktion "Übertragen von Dateien" können z.B. Markus und Lisa Musikdateien austauschen.

12. Spiele

Spielen unter XP ist genauso wie Spielen unter Me oder 98, bloß das Spiele nicht so oft stocken und hängen bleiben. Fast jedes Spiel läuft unter XP, aber nicht alle. Kommt ein neues Spiel raus, läuft es auf jemden Fall. Die Voraussetzung ist natürlich die Systemanforderung. Windows XP kann z.B. keinen PC mit 350 MHz schneller machen. Kann man ein Spiel nicht spielen, sollte man im Internet nach einem Patch gucken, dann geht's immer. Das installieren von Spielen ist einfach: CD rein, installieren. Aber das wahr ja schon immer so. Neue Spiele werden hauptsächlich für XP gemacht und laufen unter Umständen nicht richtig auf 98 oder Me. Deshalb ist XP für's spielen besser geeignet als 98 und Me. Spielen mit Windows 2000 ist zwar schneller, aber die meisten Spiele laufen erst gar nicht, weil 2000 kein DirectX untertützt. Bei Windows XP ist DirectX 8.1 schon integriert.

13. Windowsupdate

Wie schon auch in Windows 98, Me und 2000, gibt es auch in Windows XP eine Windowsudatefunktion. Wenn ein Fehler im Betriebssystem auftritt senden Sie einfach einen Problembericht, den Windows für Sie erstellt, an Microsoft. Ungefär jeden Monat kann man sich ein Update runterladen, das die meisten dieser Probleme behebt. Aber es gibt auch andere Udates, z.B. Internetexplorerupdates, Treiberupdates oder Programmaktualisierungen, z.B. für den MSN Messenger. Es kann eingestellt werden, das Updates automatisch oder maunell heruntergeladen werden können.

14. Arbeiten mit Windows XP

Wenn Sie einen neuen PC kaufen, wo Windows XP installiert ist, ist meistens auch Word 2002 installiert. Haben Sie aber kein Word, z.B. wenn Sie ein Udate machen, können Sie entweder mit Wordpad schreiben oder sich Word kaufen. Empfelenswert hierzu ist Word 2002. Falls Sie weitere Office-Programme z.B. Powerpoint, Excel, Access usw. benötigen, empfele ich von anfang an XP² zu kaufen. Das ist Windows XP + Office XP in einem Paket. Wer den PC nur zum Texte schreiben benutzt, dem reicht eigendlich Windows 95 oder sogar 3.11 Windows XP macht dadurch keinen Unterschied.

15. Hardware

Hardware sind Geräte, die sich entweder im Computer befinden (z.B. Grafikkarte) oder Geräte, die an den PC angeschlossen sind (z.B. Modem). Wenn Sie eine neue Hardware hinzufügen, erkennt Sie Windows XP automatisch und installiert den Treiber auch automatisch. Einige Hardwarekomponenten erkennt Windows XP zwar, kann aber keinen Treiber finden. Dann benötigen Sie entweder eine Treiberdiskette mit Windows-XP Treibern (meistens sind nur 95,98, 2000 Treiber auf der Diskette) oder sie schauen im Internet nach einem Treiber. Einige Hardware funktioniert unter Windows XP mit dem Windows 2000 Treiber. Für andere Hardware gibt es noch keine Windows XP Treiber und Sie können das Gerät nicht verwenden. Am besten schauen Sie, bevor Sie Windows XP kaufen, im Internet nach, ob es schon ein Windows XP Treiber für Ihre Gerätehardware gibt. Falls es diesen Treiber nicht gibt und Sie das Gerät brauchen, kaufen Sie Windows XP erst dann, wenn es die Treiber gibt.

16. Aktivierung

Wie oft kommt es vor, dass Software, auch Betriebsysteme illegal kopiert werden. In einem Freundeskreis können z.B. jeder 10 EUR bezahlen und ein Betriebssystem (z.B. Windows 2000) kaufen und dann auf jedem PC istallieren. Normalerweise müsste jeder eine eigene CD besitzen. Ab Windows XP wird jetzt damit Schluss sein: XP kann 30 Tage benutzt werden, ohne Aktivierung. Irdgendwann in dieser Zeit, kann man XP über Internet aktivieren lassen. Wer kein Internet hat, kann dies auch per Telefon machen. Dazu gibt er seine Seriennummer von XP an und bekommt einen Code, den man dann im dazugehörigen Eingabefeld eingibt. Sind die 30 Tage vorbei und es ist nicht aktiviert worden, können Sie das Betriebssystem so lange nicht mehr benutzen, bis sie es per Telefon aktivieren. Wird eine Seriennummer mehrmals durchgeben, kann keine Aktivierung erfolgen und der Computer ist unbrauchbar. Tolle Idee von Microsoft! Aber das blöde ist, wenn man neue Hardware hinzufügt, zwar nicht bei jeder, aber, ab einer bestimmten Zahl, muss XP neu aktiviert werden.

17. Software

Es gibt Software, also Programme, die nicht auf XP laufen. Andere Software allerdings läuft nur mit einem Patch und wieder andere laufen einwandfrei. Normalerweise legt man nur die CD ein und schon öffnet sich, wie auch bei anderen Windows, ein Installationsprogramm. Unter Windows XP ist einige Software vorinstalliert. Z.B. Internet Explorer, MSN Messenger, Outlook Express, Faxsoftware, Internetzugangssoftware und viel mehr. Diese Software kann man leicht entfernen und hinzufügen. Allerdings bekomme ich den MSN Messenger nicht runter, wenn er doch wenigstens aus dem Autostart käme. Außerdem sind die Windowsspiele Solitär und Minesweeper wieder vorhanden. Zusätzlich noch Spidersolitär, Freecell, Hearts und einige Internetspiele (Dame, Backgammon und Reversi) vorhanden.

18. Netzwerkparty

Sie haben gute Freunde? Sie haben einen Großen Raum? Ja, dann machen Sie doch einfach eine Netzwerkparty. Mit Windows XP ist das total einfach. Leider hat nicht jeder Windows XP. Wenn nicht, müsste ein Experte dabei sein. Wenn aber nur z.B. 7 von ihren Freunden XP haben, dann laden Sie doch diese ein. Einfach den Treiber von der Netzwerkkarte runterladen und unter Netzwerkeinstellungen IPX hinzufügen. Jetzt muss nur noch auf jedem PC mind. ein Spiel sein (z.B. Counterstrike) und schon geht es los. Einfacher ging es noch nie.

19. Windows XP nur was für Anfänger?

Windows XP: Alles wird leichter. Wenn man aber alles kann, dann muss es nicht leichter werden. Aber auch für Fortgeschrittene ist Windows XP gut, da es nie abstürtzt (Bei mir jedenfalls innerhalb von 2 Monaten noch nie!) und da es bunter ist. Eigendlich interessiert das mit dem Buntem auch nicht viele. Aber wenn ich noch mal auf einen PC mit Windows Me zurückschaue, könnt ich damit zwar etwas anfangen, aber von XP will ich nie wieder los.

20. Nie abstürzen?

Ich habe mir einen Zettel angefertigt, wo ich alle Daten aufschreibe, wo etwas passiert, z.B. wann Windows XP installiert wurde, wann das Netzwerk eingerichtet wurde, der erste BlueScreen, hängenbleiben, abgeichterter Modus, usw. Einige Daten fehlen mir noch: Der erste BlueScreen, hängenbleiben und abgesicherter Modus. Auf unserem Laptop befindet sich ein Spiel, das ich spielen wollte. Auf dem Laptop ist Windows Me drauf. Ich schließe an den Laptop Monitor, Tastaur und Maus an und spiele. Nach einiger Zeit kam der BlueScreen. Ich holte sofort den Stift zur Hand und wollte gerade aufschreiben, wann der erste BleuScreen kam, aber dann habe ich gemerkt, dass ich mit Me und nicht mit XP am spielen war. Wenn der Computer mir mal abstürtzt, BlueScreen oder so, werde ich das in diesen Bericht schreiben. Es ist unfassbar das es so etwas gibt. Mit Windows Me habe ich mich schon daran gewöhnt, aber nun weiß ich fast gar nicht mehr, wie ein BlueScreen aussieht.

21. Für wen lohnt sich XP?

Dafür habe ich einen kleinen Test aufgebaut:
Frage 1: Wofür nutzen Sie den PC hauptsächlich?
a. Texte schreiben b. Internet surfen c. Spielen d. Sonstige Arbeit
Frage 2: Wie viel Mhz hat Ihr PC?
a. Weniger als 300 b. 300-900 c. Mehr als 900
Frage 3: Welches Betriebssystem haben Sie momentan?
a. Windows 95 b. Windows 98 c. Windows Me d. Windows 2000 e. Windows NT, f. Windows 3.11 oder älter, g. kein Windows
Frage 4: Was gefällt ihnen an Ihrem Betriebssystem nicht?
a. Zu langsam b. Zu schwer für mich c. Einige Programme oder Hardware laufen darunter nicht d. Zu unstabil

Auswertung:
Frage 1: a=1 Punkt, b=2 Punkte, c=5 Punkte, d=3 Punkte
Frage 2: a=0 Punkte, b=3 Punkte, c=4 Punkte
Frage 3: a=3 Punkte, b=4 Punkte, c=3 Punkte, d=4 Punkte, e=6 Punkte, f=0 Punkte, g=3 Punkte
Frage 4: a=2 Punkte, b=5 Punkte, c=1 Punkt, d=4 Punkte

2-5 Punkte: Windows XP lohnt sich für Sie nicht, da entweder Ihr PC zu schlecht ist oder da sie die gleiche Arbeit mit ihrem älterem Betriebsystem machen können.
6-12 Punkte: Es ist Ihnen überlassen, ob Sie Windows XP benötigen. Fals sie weniger als 300 MHz haben, kaufen Sie sich am besten einen neuen PC. Ansonsten können Sie ruhig Windows XP leisten.
12-20 Punkte: Sie brauchen Windows XP! Am besten kaufen Sie es direkt.

Ich hoffe der Test hat Ihnen geholfen.

22. Preise

Betriebssysteme sind nie billig. Windows XP Home gibt es in mehreren Varianten: Full, Upgrade und SB.
Haben Sie einen PC mit Windows Me, 2000, 95 oder 98, kaufen Sie sich das Update für 100 EUR. Haben Sie einen PC mit Windows NT, 95 oder ein andres Bretriebssystem (3.11, Linux, OS/2, Mac,...), kaufen sie sich die Vollversion (Full) für 200 EUR. Haben Sie einen PC ohne Betriebssystem, z.B. wenn sich sich einen gebrauchen gekauft haben oder einen PC selbst zusammengebaut haben, kaufen Sie sich die SystemBuilder (SB) Version für 100 EUR.

23. Zwillingsbruder Proffessional

Der komplette Bericht handelte sich um Windows XP Home Edition. Diese Edition ist zu empfelen für Haushalte, Unternehmen und andere. Es gibt auch noch Windows XP Profesional. Das kostet ungefär doppelt so viel und ist empfelenswert für Firmen mit vielen Computern und einem Servercomputer im Netz.

24. Meine Erfahrung

Ich habe XP schon 2 Monate und hab täglich neue Sachen herausgefunden und ausprobiert. Den BlueScreen hab ich noch nicht zu sehen bekommen und will es auch eigendlich gar nicht ;-) Der Rest der eigenden Erfahrung steht ja im Bericht drin.

25. Fazit

Windows XP lohnt sich für jeden, der einen PC über 300 MHz hat und Probleme mit dem PC hat. Allerdings muss man Windows XP auch bezahlen wollen, weil es ist nicht gerade billig. Ich sag aber: Es lohnt sich. Neue Funktionen sind Design, Stabilität und es ist alles einfacher geworden. Netzwerk ist viel einfacher, beim Internet hat sich nciht viel getan und wer hauptsächlich fremde Programme (z.B. von eigener Firma) benutzt, kann auch ein anderes Beriebssystem verwenden, wenn dies nicht abstürtzt.

4 Bewertungen