Opel Omega Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Fahreigenschaften:
- Fahrkomfort:
- Qualität & Verarbeitung:
- Ausstattung:
- Platzangebot:
- Zuverlässigkeit:
- Anschaffungskosten:
- Haltungskosten:
Erfahrungsbericht von Furymaster
Opel - Luxus?????
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Ich gebe ja zu, ich mag Opel nicht besonders. Das mag an den vielen GSI-Fahrern liegen, die immer wieder beweisen, dass man auch geistig tiefergelegt sein kann.
Es mag aber auch an der Verbandelung mit GM liegen, und die Amis mag ich halt auch nicht so.
Tja, und der Opel Luxus-Kombi? Ein Freund hat sich so ein Gerät geleistet. Hat gebraucht (3 Monate) immerhin 75.000 DM gekostet.
Ich fange mal vorne an: Die Linienführung ist schlicht. Nichts neues, aber das ist man von Opel ja gewöhnt. Die Frontpartie ist - bedingt durch einen sauteuren Irmscher-Grill- etwas charakterlos geworden, es könnte auch ein Toyota sein. Na, ok. Die Spaltmasse sind OK, gegen andere deutsche Produzenten etwas zu groß (uups, merkt man, dass ich VW-Audi-Fan bin?) aber im internationalen Vergleich gut.
Im Innenraum war ich schlichtweg enttäuscht. Das Plastik schaut viel zu billig aus (welcher Hersteller verbaut heute noch strukturloses, glattes Plastik?), das Holz in der Mittelkonsole ist ebenfalls auf einen Blick als mattes Plastik enttarnt. Dafür sind die Ledersitze sehr sauber tapeziert. Die Bedienelemente sind halbwegs vernünftig angeordnet, aber Blinkerhebel und Auf-/Abblendhebel schauen aus wie in einem 20 Jahre alten Opel Rekord.
Die Laderaumabdeckung ist erstens umständlich zu bedienen und schaut ausserdem nicht besonders gut aus, weil die Falten im geschlossenen Zustand immer noch sehr wellig sind. Das haben andere Autohersteller schon wesentlich besser gelöst.
Zum Motor: der Motor (V6, 3 Liter) hat nun auch schon einige Jahre auf dem Buckel. Nichtsdestotrotz ist es eine durchzugsstarke, ruhige Maschine. Für mich ist der Verbrauch (13 Liter) nicht mehr Zeitgemäß, aber wer sich so ein Auto leistet, kann auch den vielen Sprudel bezahlen.
Was ich aber absolut nicht zeitgemäß finde, ist der Antrieb an sich. Heckantrieb hat sich für mich längt überholt. Die Nachteile überwiegen (vor allem bei uns in Österreich!) doch wesentlich gegenüber den Vorteilen. Wer es nicht glaubt, der fahre mal einen vereisten Hang hinauf - keine Chance mit Heckantrieb, wenn der Motor vorne ist. Zudem häufiger Probleme mit Aquaplaning und Übersteuern in Gefahrensituationen. Ausserdem scheint Opel sich selbst nicht ganz klar zu sein, was denn nun besser ist: Die kleineren Autos bis hin zum Astra Coupé haben Frontantrieb, der Omega Heckantrieb. Quattro/Allrad gibt es gar keinen(?).
Das Fahrwerk an sich ist straff, der Kontakt zur Strasse könnte etwas besser sein, man hat immer das subjektive Gefühl beim Lenken man sei mit den Vorderrädern ein paar Zentimeter über dem Asphalt. Sonst gibt es keine Kritik am Fahrwerk.
Am Gebrauchtwagenmarkt wird dieses Auto sicher nicht "einschlagen" - der Preisverlust dürfte doch sehr hoch sein (viel PS, hoher Verbrauch, Benziner,...).
Alles in allem ist der Opel sicher ein gutes Auto, ich würde mir allerdings dieses Auto nie kaufen.
Es mag aber auch an der Verbandelung mit GM liegen, und die Amis mag ich halt auch nicht so.
Tja, und der Opel Luxus-Kombi? Ein Freund hat sich so ein Gerät geleistet. Hat gebraucht (3 Monate) immerhin 75.000 DM gekostet.
Ich fange mal vorne an: Die Linienführung ist schlicht. Nichts neues, aber das ist man von Opel ja gewöhnt. Die Frontpartie ist - bedingt durch einen sauteuren Irmscher-Grill- etwas charakterlos geworden, es könnte auch ein Toyota sein. Na, ok. Die Spaltmasse sind OK, gegen andere deutsche Produzenten etwas zu groß (uups, merkt man, dass ich VW-Audi-Fan bin?) aber im internationalen Vergleich gut.
Im Innenraum war ich schlichtweg enttäuscht. Das Plastik schaut viel zu billig aus (welcher Hersteller verbaut heute noch strukturloses, glattes Plastik?), das Holz in der Mittelkonsole ist ebenfalls auf einen Blick als mattes Plastik enttarnt. Dafür sind die Ledersitze sehr sauber tapeziert. Die Bedienelemente sind halbwegs vernünftig angeordnet, aber Blinkerhebel und Auf-/Abblendhebel schauen aus wie in einem 20 Jahre alten Opel Rekord.
Die Laderaumabdeckung ist erstens umständlich zu bedienen und schaut ausserdem nicht besonders gut aus, weil die Falten im geschlossenen Zustand immer noch sehr wellig sind. Das haben andere Autohersteller schon wesentlich besser gelöst.
Zum Motor: der Motor (V6, 3 Liter) hat nun auch schon einige Jahre auf dem Buckel. Nichtsdestotrotz ist es eine durchzugsstarke, ruhige Maschine. Für mich ist der Verbrauch (13 Liter) nicht mehr Zeitgemäß, aber wer sich so ein Auto leistet, kann auch den vielen Sprudel bezahlen.
Was ich aber absolut nicht zeitgemäß finde, ist der Antrieb an sich. Heckantrieb hat sich für mich längt überholt. Die Nachteile überwiegen (vor allem bei uns in Österreich!) doch wesentlich gegenüber den Vorteilen. Wer es nicht glaubt, der fahre mal einen vereisten Hang hinauf - keine Chance mit Heckantrieb, wenn der Motor vorne ist. Zudem häufiger Probleme mit Aquaplaning und Übersteuern in Gefahrensituationen. Ausserdem scheint Opel sich selbst nicht ganz klar zu sein, was denn nun besser ist: Die kleineren Autos bis hin zum Astra Coupé haben Frontantrieb, der Omega Heckantrieb. Quattro/Allrad gibt es gar keinen(?).
Das Fahrwerk an sich ist straff, der Kontakt zur Strasse könnte etwas besser sein, man hat immer das subjektive Gefühl beim Lenken man sei mit den Vorderrädern ein paar Zentimeter über dem Asphalt. Sonst gibt es keine Kritik am Fahrwerk.
Am Gebrauchtwagenmarkt wird dieses Auto sicher nicht "einschlagen" - der Preisverlust dürfte doch sehr hoch sein (viel PS, hoher Verbrauch, Benziner,...).
Alles in allem ist der Opel sicher ein gutes Auto, ich würde mir allerdings dieses Auto nie kaufen.
11 Bewertungen, 1 Kommentar
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19.07.2002, 14:10 Uhr von Seneca_X1
Bewertung: sehr hilfreichDer Wertverlust des Omega verbietet den Kauf als Neuwagen sowieso! Gruß, Thomas
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