Der Vorleser (Taschenbuch) / Bernhard Schlink Testbericht

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Erfahrungsbericht von knudly

Der Vorleser

Pro:

spannend

Kontra:

am anfang etwas verwirrend

Empfehlung:

Ja

Bericht über „Der Vorleser“ von Bernhard Schlink:

Daten:
Preis: EUR 7,90
ISBN: 3257229534
Autor: Bernhard Schlink
Seiten:206
Erscheinungsdatum: Mai 1997
www.diogenes.de

Das Buchcover:
Das Buch ist weiß und sieht daher ziemlich langweilig aus. In der Mitte ist jedoch ein Bild abgebildet worden, das eine Straße zeigt. Im Hintergrund sind Häuser und Leute gezeigt. Auf den Straßen fahren einige Fahrzeuge. Es sind Gelb-, Grün- und Blautöne gewählt worden. Unter dem Buch steht der Autor, Bernhard Schlink, und der Titel „Der Vorleser“.
Das Cover ist nicht wirklich so ansprechend. Es wirkt tatsächlich wie ein Schulbuch.

Informationen:
Der Vorleser ist ein Roman. Dieser ist zunächst 1995 in den USA veröffentlicht worden. Dort heißt er „The Reader“. In dem Buch geht es um die Judenvernichtung im 3.Reich. Außerdem wird gefragt, wie man sich den Tätern gegenüber verhalten sollte.

Buchrücken:
Das steht auf dem Buchrücken:
Sie ist reizbar, rätselhaft und viel älter als er ... und sie wird seine erste Leidenschaft. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden. Erst Jahre später sieht er sie wieder - als Angeklagte im Gerichtssaal. Die fast kriminalistische Erforschung einer sonderbaren Liebe und bedrängenden Vergangenheit

Zitate von Zeitungen über dieses Buch:
"Der beklemmende Roman einer grausamen Liebe. Ein Roman von solcher Sogkraft, daß man ihn, einmal begonnen, nicht aus der Hand legen wird."
Hannes Hintermeier / Abendzeitung, München
"Ein Roman von bestechender Aufrichtigkeit. Was für ein Glück, daß dieses Buch geschrieben wurde!"
Rainer Moritz / Die Weltwoche, Zürich
"Ein literarisches Ereignis."
Der Spiegel, Hamburg

Der 1.Teil:
Der Gymnasiast Michael Berg ist 15 Jahre alt. Er verliebt sich in die 36jährige Hanna Schmitz. Die beiden kommen zusammen, baden zusammen, lesen sich was vor und haben schließlich Geschlechtsverkehr. Wie ihr nun sicher merkt ist das Buch etwas erotisch. Das ist es jedoch nur am Anfang. 1959 verschwindet Hanna nämlich spurlos. Michael macht sich daher schwere Vorwürfe. Er fühlt sich schuldig und möchte daher keine neue Beziehung mehr aufbauen.

Der 2. Teil:
Nach 7 Jahren sieht der Jurastudent Michael seine damalige Freundin Hanna auf der Anklagebank sitzen. Es ist eine Gerichtsverhandlung aus der Zeit der Nationalsozialisten.
Hanna und andere Frauen sind KZ-Aufseherinnen gewesen. Während eines Todesmarsches sind viele gefangene Frauen gestorben.Während der Gerichtsverhandlung bemerkt der Jurastudent, dass Hanna Analphabetin ist. Dieses gibt sie jedoch nicht zu, bekommt viele Probleme und wird daher zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.
Michael verheimlicht den anderen gegenüber jedoch seine Kenntnis.

Der 3.Teil:
Die Hauptfigur, Michael Berg wird Rechtshistoriker. Er fängt damit an Hanna Kassetten zu zuschicken. Er liest ihn darauf vor. Durch diese Kassetten lernt Hanna das Lesen und Schreiben. Sie schreibt Michael sogar einen von ihr geschriebenen Brief. Die Gefangene sollte frühzeitig entlassen werden, begeht aber an ihrem letzten Hafttag Selbstmord. Sie hinterläst einen Brief..... halt ich erzähl wieder einmal zu viel. Ich sag euch nun nicht was da drin stand :P!

Autor:
Bernhard Schlink ist am 6.Juli 1944 ostwestfälischen Großdornberg bei Bielefeld geboren worden. Er ist ein deutscher Jurist, Romanautor und Richter.

Meine Meinung:
Eigentlich interessiere ich mich nicht für die damalige Zeit. Dieses Buch ist aber so interessant und spannend geschrieben, dass ich meine Meinung etwas geändert habe.
Man lernt etwas dazu und bemerkt auch ungefähr, wie sich die Leute jeweils gefühlt haben, da die Gefühle sehr genau umschrieben worden sind. In dem Buch sind viele überaschende Wendungen enthalten. Man kann daher nie vermuten was rauskommt (also wie das Ende des Buches ist). Am Anfang ist das Buch etwas verwirrend, weil beispielsweise in einem Kapitel die ganze Zeit ein Haus beschrieben worden ist, doch nach einiger Zeit legt sich das. Viele mussten dieses Buch in der Schule lesen. Ich leider nicht, hätte mich aber echt gefreut. Ich empfehls weiter :D!!!

Dieser Bericht ist für Yopi und Ciao geschrieben worden.
Knudly

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