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Erfahrungsbericht von Gurli

Gesellschaftswahn

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Anders sein? Nein danke!

Was ist eigentlich los mit dieser Gesellschaft? Alle tragen sie das Gleiche, denken im Grunde genommen auch das Selbe und verstehen sich doch alle so toll. Die, die nicht mit dieser normalen Gesellschaft mitgehen, sei es mit der politischen Meinung oder den Klamotten, werden gleich ausgeschlossen. Sie werden als verrückt abgestempelt und man möchte ja nichts mit ihnen zu tun haben. Doch sind es nicht gerade diese Verrückten, die die Veränderungen herbeiführen? Hippies hatten es in den 60ern geschafft in einigen Bundesstaaten der USA einige harte Drogen als legal durchzusetzen.
Für Erwachsene waren diese Blumenkinder Erregung öffentlichen Ärgernisses.
Und was ist heute? In dem 21. Jahrhundert ist es doch immer noch das Selbe. Schau dir die doch mal an, wie die rumlaufen!, wird da getuschelt und dort drüben: Aus welchem Drecksloch sind die denn entsprungen?
Nicht gerade freundlich wird mit den Menschen umgegangen, die die Welt verbessern wollen, die keine Vorurteile haben, die tolerant sind, die doch nur Frieden haben wollen. Nur weil sie all diesem technischen Schnickschnack entfliehen wollen und sich so kleiden, wie sie es möchten (was nicht unbedingt der neusten Mode entsprechen muss), werden sie von anderen schief angesehen, die keine Ahnung von ihren Gedanken und ihrem Leben haben, aber vielleicht haben diese auch nur Angst, dass solche unangepassten Menschen etwas verändern, womit sie nicht gerechnet haben, was sie nicht logisch vorhersehen konnten. Die Hippies wollen etwas verändern, doch glaube ich, dass dies selbst den ja-so-aussehen-und-denken-wie-alle-anderen-Menschen, gefallen würde. Es gäbe eine Welt voller Harmonie, Frieden und glücklichen Menschen. Ist es nicht das, was den meisten Leuten jetzt fehlt? Deshalb sollten sie nicht jeden, der etwas anders aussieht, als die anderen, dumm angucken, sondern auf ihn zugehen und mit ihm reden, denn das ist der erste Schritt zu einer friedlichen Welt – eine Konversation ohne Vorurteile und vollkommener inniger Ruhe.

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