Erfahrungsbericht von sugips
Nur schreiben, was nicht im Internet steht?
Pro:
???
Kontra:
???
Empfehlung:
Nein
Vorerst, ich bin ein Gewohnheitstier:
Was heißt das:
Ich verwende nur eine Zahnpasta, weil sie mir der Arzt empfohlen hat.
Ich verwende auch nur eine Seife, die hat schon mein Vater verwendet. Darüber gibt es einen Bericht.
Mein After Shave ist das gleiche, seit ich mich rasiere. Dazu passendes Deo und Eau de Toilette der gleichen Firma, nämlich Diao Eau Sauvage.
Mein Elektrorasierer ist ein Jubiläumsmodell. Es gibt 25 Jahre Garantie und verlässlich Ersatzteile.
Ich gebe zu, meine Nassrasierer habe ich gewechselt. Aber seit es Gilette Mach3 gibt, verwende ich auch nur diesen mit der ewig gleichen Rasierseife.
1990 bekam ich ein Autotelefon – kennt ihr das noch, mit dem man wissen musste, wo der Anzurufende sich gerade befindet, um die Vorwahl entsprechend anzupassen. 1993 ein Handy, mit dem man telefonieren konnte, in einem Netz, dass 2000 aufgelassen wurde. Seither benutzte ich ein Nokia 3210, weil es mit Vertrag gerade gratis war. Einmal bekam ich einen dringenden Anruf im Regen, beantwortete ihn und das Handy war hin, kaputt und vorbei. Ich kaufte ein neues 3210.
In meinen Garten gibt es vor dem Haus und hinter dem Haus je eine Wiese. Keinen Rasen, eine Wiese. Darauf wachsen Löwenzahn, Mohnblumen, Kornblumen und unlängst entdeckte Erdbeeren. Vom Vorbesitzer gesät, durch vom Wind vertragene Samen, ich weiß es nicht. Dazu ein paar Bäume und Sträucher, ich kennen meist nicht einmal den Namen. Ich habe keinerlei Erfahrungen mit Rosen von Jericho, Maulschellen oder Tulpen von Kairo.
Küchengeräte finde ich nützlich aber seltsam langweilig.
Ich lese Bücher. Nein jetzt nicht immer dasselbe. Aber viele.
Ich gehe regelmäßig und oft in Theater, Oper, Ballet, Tanz und Konzerte.
Ich höre viel Musik: klassisch bis Pop-Klassik – ihr wisst diesen Opa-Scheiss von Beatles, Presley, Kinks etc.
Ich verwende noch immer meinen Compaq von 1999 und MS Office und Photoshop und den Internet Explorer und sonst nichts.
Ich reise gern.
Ich schreibe gern. Und weil ich gern schreibe, habe ich das zu meinem Beruf gemacht: als Kritiker, als Journalist, als Texter, als Ghost-Writer und als PR-Berater.
Ich schreibe auch gern bei Meinungsplattformen
Meinen ersten Artikel habe ich 1974 veröffentlicht. Das ist jetzt 28 Jahre her oder so.
Seither habe ich, auch wenn ich nicht übertreibe, über 10.000 Seiten Manuskript geschrieben, recherchiert, redigiert und veröffentlicht. Seit 1997 texte ich auch Homepages. Mittlerweile sind es schon zweistellige Zahlen an Homepages, die komplett von mir geschrieben sind. Da ich nicht nur für meine eigene Agentur und in eigenem Namen schriebe, weiß ich es gar nicht so genau. Ich liefere auch anderen Agenturen und Firmen zu, schreibe in manchen Medien unter Pseudonym etc. Da kommen auch einige hundert Seiten zusammen, die auch oder nur elektronisch publiziert sind.
Alle meine Texte finden sich auf meiner Homepage, auf den Homepages der Agenturen, für die ich schreibe, auf denen der Zeitungen, Zeitschriften und Verlage und auf den Homepages meiner und deren Kunden.
Manche wissen vielleicht schon, worauf ich hinaus will.
Bevor ich schreibe, recherchiere ich möglichst genau, wie alle (oder fast alle) meiner KollegInnen. Und das primär im Internet, weil man anderns bestenfalls News von gestern bekommt. Ich trenne dabei Fakten, Meinung und Zitate.
Fakten sind gesicherte Erkenntnisse – also Wien ist die Hauptstadt von Österreich, die französische Revolution begann 1789; oder Ereignisse, die von zumindest zwei unabhängigen Menschen (Zeugen) bestätigt werden, so habe ich das im Journalismus gelernt. Fakten recherchiert und übernimmt man, oder kennt ihr Zeitungen mit Quellenangaben? Die eigene Meinungen schreibt man in einem eigenen Kommentar oder kennzeichnet sie genau als solche. Und Zitate sind wortwörtliche oder sehr sinngemäße Übernahmen von Meinungen, die man auch extra kennzeichnet, außer der Urheber wünscht Anonymität oder erlaubt ausdrücklich die Übernahme ohne Nennung der Quelle.
Ich darf daher nicht mehr schreiben:
Über Monitore, weil ich zwei wesentliche Firmen zu meinen Kunden zähle und alle meine Texte dazu im Internet aufscheinen.
Über Tanz und Ballett, weil das für die meisten meiner Kritiken auch zutrifft.
Über alle Themen, die ich sonst beruflich behandle: Schamanismus, viele Softwaresysteme, -lösungen und –produkte, PCs, Handys, Christian Mikunda, Cisco etc.
Über einige Arzneimittel und Heilverfahren.
Wissen jetzt alle worauf ich hinaus will?
Was mir bleibt:
Ich schreibe über meine Reiseziele.
Ich schreibe über Bücher und Filme.
Ich schreibe über mich und meine Angewohnheiten.
Ich beklage mich nicht, aber sagt selbst, kann das alles sein?
ICH FAKE NICHT !!!!!!
Alle meine Meinungen sind meine Meinungen, alle Fakten sind recherchiert. Und wenn ich Texte übernehme, dann sind es meine Texte oder ich habe die ausdrückliche und schriftliche Genehmigung dazu.
Und noch eines habe ich gelernt: zu jeder Meinung recherchiere auch eine Gegenmeinung und konfrontiere beide miteinander, erst dann ziehe deine Schlüsse.
Worauf ich wirklich hinaus will:
Nicht jedes Text ist ein Fake nur weil der Text schon einmal und öfters im Internet steht
Auch die Texte im Internet sind oft sehr nützlich.
Auch die Texte im Internet werden von Menschen geschrieben, wie mir; die haben dann das Copyright dafür und nicht eine anonyme Firma und Vereinigung.
Es gibt Menschen, Firmen und Organisationen, die die Übernahme von Texten gestatten und nicht zitiert werden wollen.
Und zum Schluß:
Und bitte nicht missverstehen:
DAS STEHlLEN und wie ich meine vor allem geistigen Eigentums IST UND BLEIBT VERWERFLICH.
PRESSEFREIHEIT, MEINUNGSFREIHEIT und SCHUTZ VON INFORMATEN steht aber in der VERFASSUNG. In dubio pro reo meines Wissens auch oder sonst im ABGB oder in der Strafprozessordnung.
Was heißt das:
Ich verwende nur eine Zahnpasta, weil sie mir der Arzt empfohlen hat.
Ich verwende auch nur eine Seife, die hat schon mein Vater verwendet. Darüber gibt es einen Bericht.
Mein After Shave ist das gleiche, seit ich mich rasiere. Dazu passendes Deo und Eau de Toilette der gleichen Firma, nämlich Diao Eau Sauvage.
Mein Elektrorasierer ist ein Jubiläumsmodell. Es gibt 25 Jahre Garantie und verlässlich Ersatzteile.
Ich gebe zu, meine Nassrasierer habe ich gewechselt. Aber seit es Gilette Mach3 gibt, verwende ich auch nur diesen mit der ewig gleichen Rasierseife.
1990 bekam ich ein Autotelefon – kennt ihr das noch, mit dem man wissen musste, wo der Anzurufende sich gerade befindet, um die Vorwahl entsprechend anzupassen. 1993 ein Handy, mit dem man telefonieren konnte, in einem Netz, dass 2000 aufgelassen wurde. Seither benutzte ich ein Nokia 3210, weil es mit Vertrag gerade gratis war. Einmal bekam ich einen dringenden Anruf im Regen, beantwortete ihn und das Handy war hin, kaputt und vorbei. Ich kaufte ein neues 3210.
In meinen Garten gibt es vor dem Haus und hinter dem Haus je eine Wiese. Keinen Rasen, eine Wiese. Darauf wachsen Löwenzahn, Mohnblumen, Kornblumen und unlängst entdeckte Erdbeeren. Vom Vorbesitzer gesät, durch vom Wind vertragene Samen, ich weiß es nicht. Dazu ein paar Bäume und Sträucher, ich kennen meist nicht einmal den Namen. Ich habe keinerlei Erfahrungen mit Rosen von Jericho, Maulschellen oder Tulpen von Kairo.
Küchengeräte finde ich nützlich aber seltsam langweilig.
Ich lese Bücher. Nein jetzt nicht immer dasselbe. Aber viele.
Ich gehe regelmäßig und oft in Theater, Oper, Ballet, Tanz und Konzerte.
Ich höre viel Musik: klassisch bis Pop-Klassik – ihr wisst diesen Opa-Scheiss von Beatles, Presley, Kinks etc.
Ich verwende noch immer meinen Compaq von 1999 und MS Office und Photoshop und den Internet Explorer und sonst nichts.
Ich reise gern.
Ich schreibe gern. Und weil ich gern schreibe, habe ich das zu meinem Beruf gemacht: als Kritiker, als Journalist, als Texter, als Ghost-Writer und als PR-Berater.
Ich schreibe auch gern bei Meinungsplattformen
Meinen ersten Artikel habe ich 1974 veröffentlicht. Das ist jetzt 28 Jahre her oder so.
Seither habe ich, auch wenn ich nicht übertreibe, über 10.000 Seiten Manuskript geschrieben, recherchiert, redigiert und veröffentlicht. Seit 1997 texte ich auch Homepages. Mittlerweile sind es schon zweistellige Zahlen an Homepages, die komplett von mir geschrieben sind. Da ich nicht nur für meine eigene Agentur und in eigenem Namen schriebe, weiß ich es gar nicht so genau. Ich liefere auch anderen Agenturen und Firmen zu, schreibe in manchen Medien unter Pseudonym etc. Da kommen auch einige hundert Seiten zusammen, die auch oder nur elektronisch publiziert sind.
Alle meine Texte finden sich auf meiner Homepage, auf den Homepages der Agenturen, für die ich schreibe, auf denen der Zeitungen, Zeitschriften und Verlage und auf den Homepages meiner und deren Kunden.
Manche wissen vielleicht schon, worauf ich hinaus will.
Bevor ich schreibe, recherchiere ich möglichst genau, wie alle (oder fast alle) meiner KollegInnen. Und das primär im Internet, weil man anderns bestenfalls News von gestern bekommt. Ich trenne dabei Fakten, Meinung und Zitate.
Fakten sind gesicherte Erkenntnisse – also Wien ist die Hauptstadt von Österreich, die französische Revolution begann 1789; oder Ereignisse, die von zumindest zwei unabhängigen Menschen (Zeugen) bestätigt werden, so habe ich das im Journalismus gelernt. Fakten recherchiert und übernimmt man, oder kennt ihr Zeitungen mit Quellenangaben? Die eigene Meinungen schreibt man in einem eigenen Kommentar oder kennzeichnet sie genau als solche. Und Zitate sind wortwörtliche oder sehr sinngemäße Übernahmen von Meinungen, die man auch extra kennzeichnet, außer der Urheber wünscht Anonymität oder erlaubt ausdrücklich die Übernahme ohne Nennung der Quelle.
Ich darf daher nicht mehr schreiben:
Über Monitore, weil ich zwei wesentliche Firmen zu meinen Kunden zähle und alle meine Texte dazu im Internet aufscheinen.
Über Tanz und Ballett, weil das für die meisten meiner Kritiken auch zutrifft.
Über alle Themen, die ich sonst beruflich behandle: Schamanismus, viele Softwaresysteme, -lösungen und –produkte, PCs, Handys, Christian Mikunda, Cisco etc.
Über einige Arzneimittel und Heilverfahren.
Wissen jetzt alle worauf ich hinaus will?
Was mir bleibt:
Ich schreibe über meine Reiseziele.
Ich schreibe über Bücher und Filme.
Ich schreibe über mich und meine Angewohnheiten.
Ich beklage mich nicht, aber sagt selbst, kann das alles sein?
ICH FAKE NICHT !!!!!!
Alle meine Meinungen sind meine Meinungen, alle Fakten sind recherchiert. Und wenn ich Texte übernehme, dann sind es meine Texte oder ich habe die ausdrückliche und schriftliche Genehmigung dazu.
Und noch eines habe ich gelernt: zu jeder Meinung recherchiere auch eine Gegenmeinung und konfrontiere beide miteinander, erst dann ziehe deine Schlüsse.
Worauf ich wirklich hinaus will:
Nicht jedes Text ist ein Fake nur weil der Text schon einmal und öfters im Internet steht
Auch die Texte im Internet sind oft sehr nützlich.
Auch die Texte im Internet werden von Menschen geschrieben, wie mir; die haben dann das Copyright dafür und nicht eine anonyme Firma und Vereinigung.
Es gibt Menschen, Firmen und Organisationen, die die Übernahme von Texten gestatten und nicht zitiert werden wollen.
Und zum Schluß:
Und bitte nicht missverstehen:
DAS STEHlLEN und wie ich meine vor allem geistigen Eigentums IST UND BLEIBT VERWERFLICH.
PRESSEFREIHEIT, MEINUNGSFREIHEIT und SCHUTZ VON INFORMATEN steht aber in der VERFASSUNG. In dubio pro reo meines Wissens auch oder sonst im ABGB oder in der Strafprozessordnung.
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