Erfahrungsbericht von ecke5
Ich mach das Umsonst, Freiwillig und soo Gerne!- Babysitting
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Wer mich kennt, der weiß ich hab einen Neffen. Nee, eigentlich hab ich ja 2. Der eine ist stolze 2, 1/2 Jahre, der andere süße 13 Monate. Ich selber hab auch einen Sohn, der ist aber schon recht groß.
Was machen nun Eltern wenn sie auch mal ein wenig Freiraum haben wollen, mal Abends ins Kino verschwinden wollen oder andere Sachen vorhaben?
Oder, und das ist auch ein wichtiger Punkt, die Kinder Krank sind und man trotzdem auf Arbeit muß/ will?
Klar, man holt sich einen Babysitter. Bei dem Wort hab ich schon immer ein mulmiges Gefühl. Das klingt verdächtlich nach Aufpassen und Ruhigstellen.
Ein Babysitter sollte schon mehr sein oder mehr können. Meist sind es junge Mädchen die Ihre Dienste gegen entsprechendes Entgeld anbieten.
Einen solchen habe ich nie in Anspruch genommen und Gott sei Dank auch nicht müssen. Klar, wenn die Kinder schlafen, für 2- 3 Stunden mag es gehen. Aber ich hätte es nicht fertig gebracht mein Kind einer fremden Person länger anzuvertrauen.
Nun kommen wir aber auf meinen kleinen Neffen zurück. Der ist mein Sonnenschein. Und Babybetreung mache ich gerne, freiwillig und umsonst. Wann immer Jemand gebraucht wird, ich nehm den kleinen immer.
Es liegt nun schon ein paar Wochen zurück, da war mein Schatz bei mir zu Besuch. Freitag Nachmittag kam er und sollte doch bis Sonntag Nachmittag bleiben. Sollte, aber............ .
Fangen wir an. Er kam, alles war super. Wir gingen spazieren, spielten, haben zusammen Abendbrot gegessen, dann ging es in die Badewanne und gegen 20.00 Uhr ins Bett.
Bis 22.00 Uhr schlief er friedlich. Dann ein weinen! Tante kam gleich, ein wenig Tee, ein Streicheln und er schlief wieder ein.
Bis 23.00 Uhr. Das gleiche nochmal. Nach 10 Minuten war er wieder in den Träumen.
23.30 Uhr! Ein schriller Schrei! Ich sprang ins Schlafzimmer und versuchte ihn zu beruhigen. Das glückte mir dann auch zum letzten Male.
24.00 Uhr ein Schreinen ! Füchterlich.
Der arme, kleine Kerl war nicht mehr zu beruhigen. Nichts gelang. Nichts könnte ihn trösten. Ein ununterbrochenes Schreien bis gegen 3.00 Uhr Morgens. Da hab ich dann den Notruf getätigt und seine Eltern angerufen und mitten in der Nacht von der Party geholt.
Um die Sache aufzuklären. Seine Eltern schliefen oder besser blieben bei uns. Sein Schreinen hör ich heute noch. Früh Morgens hab ich mich in die Apotheke aufgemacht und Fieber- Schmerzzäpfchen und ein Fieberthermometer gekauft. Der Blick darauf ließ mich dann erstarren. Er hatte fast 40 fieber und nach einem Arztbesuch stellte sich heraus, dass er eine Mittelohrvereiterung hatte.
Gut, ich bin seine Tante. Nun male ich mir die Situation aber aus, es sitzt ein 15 jähriges, unerfahrenes Mädchen da.
Mein Rat an die Eltern
===================
Schaut zuerst in der Familie oder im Bekanntenkreis, ob sich jemand findet, der die Kleinen betreuen kann.
Das hat den Vorteil, dass die Kinder diese Person kennen und diese auch die Kinder.
Wenn nun niemand da ist, dann hilft vielleicht ein rumhören. Vielleicht hat der Kollege oder der Nachbar schon mal einen Babysitter gehabt und kann diesen weiter empfehlen.
Und hat man einen gefunden, den man sein Liebstes auf der Welt anvertrauen mag, dann sollte man möglichst dabei bleiben. Denn so werden Babysitter und Kinder miteinander bekannt.
Und vor dem 1. Babysitting sollten sich beide \"Parteien\" schon einmal gesehen haben. Gerade viele Kinder reagieren mit Angst, wenn sie Nachts aufwachen und eine wildfremde Person steht vor dem Bett.
Rat an den Babysitter
==================
Zuerst muß jedem klar sein, dass er eine große Verantwortung übernimmt. Solange es nur Abends ist und die Kinder friedlich schlafen, ist alles kein Problem. Nur, es kann auch anders sein, was mein Beispiel zeigt.
Geht vor dem erstem Babysitting schon mal vorbei und macht euch zumindest kurz mit den Kindern bekannt. Es gibt auch \"schwierige Kinder\". Nicht jedes Kind ist gleich. Man muß wissen, wie man auf das Kind eingehen kann. Fragt die Eltern nach Gewohnheiten, nach Allergien oder sonstigen Besonderheiten. Macht Euch mit der Umgebung bekannt, was soviel bedeutet, dass ihr wissen müßt, wo z.B. der Tee steht.
Manch einer mag an dieser Stelle grinsen und mir den Vogel zeigen. Aber ich halte nichts davon, kurz vorher eine Zeitungsanonce herzunehmen und irgendjemanden anzurufen. Und der Babysitter sollte auf so einen Anruf auch nicht eingehen. Hier geht es um Kinder.
Rat an Beide
===========
Nachfolgende Punkte sollten vorab und in Ruhe geklärt sein.
Was mag das Kind, was überhaupt nicht. Hat es Behinderungen, Allerien oder was ist zu beachten?
Der Babysitter sollte auf jeden Fall eine Telefonnummer von den Eltern haben, um bei möglichen Problemen Rat und Hilfe einholen zu können.
Wo sind die wichtigsten Dinge im Haushalt? Dazu gehört auch der Medizinschrank.
Kommen alle miteinander klar? Hab ich als Elternteil ein sogenanntes gutes Gefühl? Wie reagieren die Kinder? Und der Babysitter sollte sich fragen, meistere ich die Situation sicher? Komm ich mit den Kinder zurecht?
Schlußwort
===========
Ein Babysitter wird gebraucht. Keine Frage, Anlässe gibt es immer wieder.
Im Vordergrund stehen die Bedürfnisse der Kinder. Darüber sollte sich jeder klar sein. Unsere Kinder gehören in gute, liebevolle Hände.
Euer Ecke5, der schon dem nächsten Neffensitting entgegen fiebert.
Was machen nun Eltern wenn sie auch mal ein wenig Freiraum haben wollen, mal Abends ins Kino verschwinden wollen oder andere Sachen vorhaben?
Oder, und das ist auch ein wichtiger Punkt, die Kinder Krank sind und man trotzdem auf Arbeit muß/ will?
Klar, man holt sich einen Babysitter. Bei dem Wort hab ich schon immer ein mulmiges Gefühl. Das klingt verdächtlich nach Aufpassen und Ruhigstellen.
Ein Babysitter sollte schon mehr sein oder mehr können. Meist sind es junge Mädchen die Ihre Dienste gegen entsprechendes Entgeld anbieten.
Einen solchen habe ich nie in Anspruch genommen und Gott sei Dank auch nicht müssen. Klar, wenn die Kinder schlafen, für 2- 3 Stunden mag es gehen. Aber ich hätte es nicht fertig gebracht mein Kind einer fremden Person länger anzuvertrauen.
Nun kommen wir aber auf meinen kleinen Neffen zurück. Der ist mein Sonnenschein. Und Babybetreung mache ich gerne, freiwillig und umsonst. Wann immer Jemand gebraucht wird, ich nehm den kleinen immer.
Es liegt nun schon ein paar Wochen zurück, da war mein Schatz bei mir zu Besuch. Freitag Nachmittag kam er und sollte doch bis Sonntag Nachmittag bleiben. Sollte, aber............ .
Fangen wir an. Er kam, alles war super. Wir gingen spazieren, spielten, haben zusammen Abendbrot gegessen, dann ging es in die Badewanne und gegen 20.00 Uhr ins Bett.
Bis 22.00 Uhr schlief er friedlich. Dann ein weinen! Tante kam gleich, ein wenig Tee, ein Streicheln und er schlief wieder ein.
Bis 23.00 Uhr. Das gleiche nochmal. Nach 10 Minuten war er wieder in den Träumen.
23.30 Uhr! Ein schriller Schrei! Ich sprang ins Schlafzimmer und versuchte ihn zu beruhigen. Das glückte mir dann auch zum letzten Male.
24.00 Uhr ein Schreinen ! Füchterlich.
Der arme, kleine Kerl war nicht mehr zu beruhigen. Nichts gelang. Nichts könnte ihn trösten. Ein ununterbrochenes Schreien bis gegen 3.00 Uhr Morgens. Da hab ich dann den Notruf getätigt und seine Eltern angerufen und mitten in der Nacht von der Party geholt.
Um die Sache aufzuklären. Seine Eltern schliefen oder besser blieben bei uns. Sein Schreinen hör ich heute noch. Früh Morgens hab ich mich in die Apotheke aufgemacht und Fieber- Schmerzzäpfchen und ein Fieberthermometer gekauft. Der Blick darauf ließ mich dann erstarren. Er hatte fast 40 fieber und nach einem Arztbesuch stellte sich heraus, dass er eine Mittelohrvereiterung hatte.
Gut, ich bin seine Tante. Nun male ich mir die Situation aber aus, es sitzt ein 15 jähriges, unerfahrenes Mädchen da.
Mein Rat an die Eltern
===================
Schaut zuerst in der Familie oder im Bekanntenkreis, ob sich jemand findet, der die Kleinen betreuen kann.
Das hat den Vorteil, dass die Kinder diese Person kennen und diese auch die Kinder.
Wenn nun niemand da ist, dann hilft vielleicht ein rumhören. Vielleicht hat der Kollege oder der Nachbar schon mal einen Babysitter gehabt und kann diesen weiter empfehlen.
Und hat man einen gefunden, den man sein Liebstes auf der Welt anvertrauen mag, dann sollte man möglichst dabei bleiben. Denn so werden Babysitter und Kinder miteinander bekannt.
Und vor dem 1. Babysitting sollten sich beide \"Parteien\" schon einmal gesehen haben. Gerade viele Kinder reagieren mit Angst, wenn sie Nachts aufwachen und eine wildfremde Person steht vor dem Bett.
Rat an den Babysitter
==================
Zuerst muß jedem klar sein, dass er eine große Verantwortung übernimmt. Solange es nur Abends ist und die Kinder friedlich schlafen, ist alles kein Problem. Nur, es kann auch anders sein, was mein Beispiel zeigt.
Geht vor dem erstem Babysitting schon mal vorbei und macht euch zumindest kurz mit den Kindern bekannt. Es gibt auch \"schwierige Kinder\". Nicht jedes Kind ist gleich. Man muß wissen, wie man auf das Kind eingehen kann. Fragt die Eltern nach Gewohnheiten, nach Allergien oder sonstigen Besonderheiten. Macht Euch mit der Umgebung bekannt, was soviel bedeutet, dass ihr wissen müßt, wo z.B. der Tee steht.
Manch einer mag an dieser Stelle grinsen und mir den Vogel zeigen. Aber ich halte nichts davon, kurz vorher eine Zeitungsanonce herzunehmen und irgendjemanden anzurufen. Und der Babysitter sollte auf so einen Anruf auch nicht eingehen. Hier geht es um Kinder.
Rat an Beide
===========
Nachfolgende Punkte sollten vorab und in Ruhe geklärt sein.
Was mag das Kind, was überhaupt nicht. Hat es Behinderungen, Allerien oder was ist zu beachten?
Der Babysitter sollte auf jeden Fall eine Telefonnummer von den Eltern haben, um bei möglichen Problemen Rat und Hilfe einholen zu können.
Wo sind die wichtigsten Dinge im Haushalt? Dazu gehört auch der Medizinschrank.
Kommen alle miteinander klar? Hab ich als Elternteil ein sogenanntes gutes Gefühl? Wie reagieren die Kinder? Und der Babysitter sollte sich fragen, meistere ich die Situation sicher? Komm ich mit den Kinder zurecht?
Schlußwort
===========
Ein Babysitter wird gebraucht. Keine Frage, Anlässe gibt es immer wieder.
Im Vordergrund stehen die Bedürfnisse der Kinder. Darüber sollte sich jeder klar sein. Unsere Kinder gehören in gute, liebevolle Hände.
Euer Ecke5, der schon dem nächsten Neffensitting entgegen fiebert.
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