Erfahrungsbericht von RatteHamburg
Irische Sage - Die unglückliche Braut von Charles Ford
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
In Irland gibt es viele Erzählungen von Geistern die noch heute in alten Gemäuern spucken sollen. Manche sind gruselig, andere hingegen erzählen von verlorenen Lieben oder unglaublichen Ereignissen.
Eine der Geschichten ist die der „unglücklichen Braut von Charles Ford“ und ich will sie euch hier erzählen:
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Manchmal, wenn der Nebel über die Felder in der Gegend der alten Ruine von Charles Ford streicht, kann man sie sehen. Eine Gestalt in weiß, die auf immer dazu verdammt ist in den alten Mauern der Garnison von Charles Ford zu wandern.
In den Mauern in denen ihre kurze Liebe ein tragisches Ende fand.
Charles Ford befindet sich eineinhalb Meilen von der Stadt Kinsale entfernt, in der Grafschaft Kork. Das Gemäuer ist eine alte Garnison, die bis zum Abzug der britischen Truppen aus Irland als Kaserne genutzt wurde.
Enge Straßen zeugen von der Blütezeit Kinsales, die andauerte bis die Docks der Stadt für den Bau der Schiffe die damals benötigt wurden nicht mehr ausreichten.
Die Gestalt die an solchen Tagen zu sehen ist isst die eines Mädchens. Ihr Vater war der Kommandeur der Festung, solange es noch eine Festung war. Das Leben des Mädchens war nicht von vielen Aufregenden Ereignissen geprägt, bis eines Tages ein schöner junger Offizier zu Besuch in Kinsale war.
Als sie sich trafen war es Liebe auf den ersten Blick und die beiden heirateten schon nach kurzer Zeit.
In der Hochzeitsnacht schlenderte das frisch verheiratete Paar über die Wehrmauern der Festung und versprachen sich eine ewige Liebe und ein langes Leben.
Als sie das Ende der Mauer erreicht hatten, blieb die junge Braut mit einem Mal stehen. Sie hatte eine weiße Rose entdeckt die knapp unterhalb der Mauer wuchs. Sie sagte das sie diese Blume gerne haben wolle!
Das hörte ein junger Soldat der grade Wache stand. Er bot an hinunter zu klettern und die Rose für sie zu holen wenn der Gemahl ihn in der kurzen Zeit an seinem Posten vertreten würde.
Dieser willigte ein und nahm dem jungen Soldaten die Muskete ab. Der Soldat kletterte nun an der Mauer herunter und die junge Braut freute sich schon auf die Rose die sie gleich erhalten würde.
Einige Zeit verging, aber der Soldat kam nicht wieder... Der Bräutigam der vermutete das es vielleicht Schwierigkeiten gegeben hatte beim hinabklettern der Mauer schickte seine Braut in die Unterkunft zurück, aus Angst das sie sich eine Erkältung in der kühlen Nachtluft holen könne.
Er wolle noch einen Moment den Posten halten und auf die Rückkehr des Mannes warten.
Die Braut tat wie ihr geheißen und der Mann lehnte sich an dem erhaltenen Posten auf die Muskete und döste, nach einer Weile, ein.
Der Vater des Mädchens – der ja Kommandant der Festung war – machte zu dieser Zeit seinen Rundgang und fand den Schlafenden.
Nun war es damals das strenge Gesetz das Soldaten die ihre Aufgaben nicht ordnungsgemäß erfüllten erschossen wurden, denn mit denen konnte man keinen Krieg gewinnen...
Der Kommandant erschoss also den Schlafenden, ohne zu erkennen das es sich dabei um den frisch angetrauten Ehemann seiner Tochter handelte!
Als er nach seiner Tat bemerkte das er da den eigenen Schwiegersohn erschossen hatte, stürzte er sich die Burgmauern herunter – da er diese Schuld nicht mit sich tragen wollte.
Die Braut die sich indes Sorge um ihren Gemahl machte und wieder zurückgekehrt war um ihn zu suchen, fand diesen nun auch erschossen und bald darauf auch die Leiche ihres Vaters auf den Felsen unterhalb der Mauer.
Aus dem idyllischen Glück war eine Tragödie geworden und die untröstliche Braut sprang ebenfalls in den Tod!
Man sagt nun das die Gestalt die man in solch nebeligen Nächten auf den alten Burgmauern von Ford Charles sehe die der jungen Frau sei, die auf den um ihre verlorene Liebe trauere...
Was an der Geschichte wahr ist und was nicht das überlasse ich der Phantasie des Lesers.
Ich persönlich kann nicht genug bekommen von alten irischen Sagen und Geschichten :o)
Lieben Gruß
die Ratte aus Hamburg
Eine der Geschichten ist die der „unglücklichen Braut von Charles Ford“ und ich will sie euch hier erzählen:
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Manchmal, wenn der Nebel über die Felder in der Gegend der alten Ruine von Charles Ford streicht, kann man sie sehen. Eine Gestalt in weiß, die auf immer dazu verdammt ist in den alten Mauern der Garnison von Charles Ford zu wandern.
In den Mauern in denen ihre kurze Liebe ein tragisches Ende fand.
Charles Ford befindet sich eineinhalb Meilen von der Stadt Kinsale entfernt, in der Grafschaft Kork. Das Gemäuer ist eine alte Garnison, die bis zum Abzug der britischen Truppen aus Irland als Kaserne genutzt wurde.
Enge Straßen zeugen von der Blütezeit Kinsales, die andauerte bis die Docks der Stadt für den Bau der Schiffe die damals benötigt wurden nicht mehr ausreichten.
Die Gestalt die an solchen Tagen zu sehen ist isst die eines Mädchens. Ihr Vater war der Kommandeur der Festung, solange es noch eine Festung war. Das Leben des Mädchens war nicht von vielen Aufregenden Ereignissen geprägt, bis eines Tages ein schöner junger Offizier zu Besuch in Kinsale war.
Als sie sich trafen war es Liebe auf den ersten Blick und die beiden heirateten schon nach kurzer Zeit.
In der Hochzeitsnacht schlenderte das frisch verheiratete Paar über die Wehrmauern der Festung und versprachen sich eine ewige Liebe und ein langes Leben.
Als sie das Ende der Mauer erreicht hatten, blieb die junge Braut mit einem Mal stehen. Sie hatte eine weiße Rose entdeckt die knapp unterhalb der Mauer wuchs. Sie sagte das sie diese Blume gerne haben wolle!
Das hörte ein junger Soldat der grade Wache stand. Er bot an hinunter zu klettern und die Rose für sie zu holen wenn der Gemahl ihn in der kurzen Zeit an seinem Posten vertreten würde.
Dieser willigte ein und nahm dem jungen Soldaten die Muskete ab. Der Soldat kletterte nun an der Mauer herunter und die junge Braut freute sich schon auf die Rose die sie gleich erhalten würde.
Einige Zeit verging, aber der Soldat kam nicht wieder... Der Bräutigam der vermutete das es vielleicht Schwierigkeiten gegeben hatte beim hinabklettern der Mauer schickte seine Braut in die Unterkunft zurück, aus Angst das sie sich eine Erkältung in der kühlen Nachtluft holen könne.
Er wolle noch einen Moment den Posten halten und auf die Rückkehr des Mannes warten.
Die Braut tat wie ihr geheißen und der Mann lehnte sich an dem erhaltenen Posten auf die Muskete und döste, nach einer Weile, ein.
Der Vater des Mädchens – der ja Kommandant der Festung war – machte zu dieser Zeit seinen Rundgang und fand den Schlafenden.
Nun war es damals das strenge Gesetz das Soldaten die ihre Aufgaben nicht ordnungsgemäß erfüllten erschossen wurden, denn mit denen konnte man keinen Krieg gewinnen...
Der Kommandant erschoss also den Schlafenden, ohne zu erkennen das es sich dabei um den frisch angetrauten Ehemann seiner Tochter handelte!
Als er nach seiner Tat bemerkte das er da den eigenen Schwiegersohn erschossen hatte, stürzte er sich die Burgmauern herunter – da er diese Schuld nicht mit sich tragen wollte.
Die Braut die sich indes Sorge um ihren Gemahl machte und wieder zurückgekehrt war um ihn zu suchen, fand diesen nun auch erschossen und bald darauf auch die Leiche ihres Vaters auf den Felsen unterhalb der Mauer.
Aus dem idyllischen Glück war eine Tragödie geworden und die untröstliche Braut sprang ebenfalls in den Tod!
Man sagt nun das die Gestalt die man in solch nebeligen Nächten auf den alten Burgmauern von Ford Charles sehe die der jungen Frau sei, die auf den um ihre verlorene Liebe trauere...
Was an der Geschichte wahr ist und was nicht das überlasse ich der Phantasie des Lesers.
Ich persönlich kann nicht genug bekommen von alten irischen Sagen und Geschichten :o)
Lieben Gruß
die Ratte aus Hamburg
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