Über Themen mit I Testbericht

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Erfahrungsbericht von engel123

Die Sucht nach dem Netz!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Meiner Meinung nach sollten Dinge wie Internet-Sucht unter anderem auch mal angesprochen werden und nicht nur neue Produkte, denn schließlich geht es jeder was an.

Die Definition:

Bislang gibt es für diese Krankheit noch keine verbindliche Definition.
Denn Experten für diese Sucht sind der Meinung, dass, die dafür süchtig machenden Faktoren des Internet nicht geklärt seien und im Gegensatz zu anderen Süchten die körperliche Abhängigkeit mit ihren schweren bis lebensbedrohlichen Entzugssymptomen fehlen.
Auch für eine Therapie gibt es nur einige Anhaltspunkte.
Dennoch sind sich die Experten einig,über das Bestehen charakteristischer Symptome.


Wann kam das Wort Internet-Sucht?

Das Wort wurde erstmals 1995 von einem New Yorker Psychiater als "Internet Addiction Disorder" (IAD) eingeführt. Er beschrieb die Abhängigkeit in diesem Zusammenhang als psychisch.


Wann spricht man von einem Internet-Süchtigen?

Von einem Internet-Süchtigen spricht man, wenn sein Verhalten den Suchtkriterien entspricht.
Wenn nicht die Familie, nicht die Freundschaften und auch keine Verpflichtungen wichtiger sind als online zu sein.
Unter anderem setzen I-net-Süchtige auch ihre sozialen Beziehungen aufs Spiel, verarmen durch ihre hohen Online-Kosten.


Wo findet man Internet-Süchtige?

Ganz klar, im Netz.
Dauer-Surfer sind vor allem in Chatrooms und bei Online-Games zu finden.
Denn dort versuchen sie, Mensch zu sein.
Dort holen sie das nach, was sie im wirklichen Leben nicht konnten.


Wo gibt es Hilfe?

Auf den ersten Blick mag es paradox wirken, auf Hilfe für Internetsüchtige im Internet hinzuweisen. Andererseits ist aber gerade das Netz oft der erste Ort, an dem Betroffene Hilfe suchen.

Information und Beratung gibt es unter anderem bei:

www.onlinesucht.de
www.internetsucht.de


Selbsternannte Prozente:

12,7 Prozent von insgesamt 473 Befragten zeigten laut der Studie ein suchtartiges Verhalten.
Aus dieser Gruppe nannten 30,8 Prozent rauschähnliche Erlebnisse bei intensivem Chatten.
40,9 Prozent stuften sich selbst als "süchtig" ein. Knapp zwei Drittel aller Internetsüchtigen finden sich nach Angaben des Experten im Kommunikationsbereich - vor allem in den Chatrooms -, knapp ein Drittel im Bereich der Online-Spiele und nur sieben Prozent im übrigen Web.

Es wird vermutet, dass weltweit etwa sieben Prozent der User unter Internetsucht leiden, die man im amerikanischen "Pathological Internet Use" (PIU) nennt.

Wer ist gefährdet?

Alleinstehende und Arbeitslose, Personen mit einer unsicherer oder unreif-gehemmter Persönlichkeitsstruktur und andererseits selbstverliebte Individuen mit sadistischen Impulsen gelten laut mehreren internationalen Analysen übereinstimmend als besonders gefährdet.


Warum wird man internetsüchtig?

Als Ursachen für den Zwang zum Surfen werden Realitätsflucht und -verdrängung, das Experimentieren mit der eigenen Identität und die Befriedigung von Spieltrieb und Kommunikationsbedürfnis betrachtet.
Das kommt meistens daher, weil man von seiner wirklichen Aussenwelt nicht beachtet wird, sei es vom Aussehen oder Charakter, und man so versucht Anerkennung im Netz zu finden.


Wie erkennt man Internet-Sucht?

-häufiges Verlangen online zu sein (endlich wieder leben zu können)
-Austreten aus dem Familienkreis, nur noch abwesend zu sein
-Nachlassen der Arbeitsfähigkeit
-Verheimlichung der Gebrauchsgewohnheiten
-mehrfach fehlgeschlagene Versuche der Einschränkung
-hohe Telefon- sowie Online-Kosten
-Realitätsverluste
-Scheitern der Partnerschaften
-Arbeitslosigkeit
-Verarmung

Wenn mindestens vier oder mehr dieser Kriterien über einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten zutreffen, sollte man das als chronisch ansehen.


Körperliche Auswirkungen?

Wer ständig vor dem Bildschirm sitzt, riskiert Verspannungen, bis hin zu Wirbelsäulen- und Genickschäden, sowie Dauerstress in Form von Kopfschmerzen, Schlafstörungen bis hin zu Nervenschädigungen, Kreislauf- und Gewichtsproblemen.

Fazit:

Mit Sicherheit kann ich Internet-Sucht keinem empfelen.
Denn ich denke, dass jeder selbst einschätzen kann, wielange er online ist und wie lange auch nicht.
Sicherlich ist es ein schwieriges Thema, aber den Betroffenen kann man auch nicht helfen, indem man das Kabel durchschneidet.
Mein tip zur Internet-Sucht ist nur dem vorzubeu´gen, indem man sich mit der jeweiligen Person unterhält (aber nicht per email, sondern ganz persönlich), sodass er merkt, dass er im Leben doch Anerkennung trägt!
Egal auf welche Weise.

In diesem Sinne freue ich mich auf Kommentare.

29 Bewertungen, 6 Kommentare

  • Gundi1974

    30.08.2002, 02:34 Uhr von Gundi1974
    Bewertung: sehr hilfreich

    Das hat mich nun persönlich zum Nachdenken gebracht. Ich denke, ich werde nun ins Bett gehen, damit ich morgen ausgeschlafen meinen Job tun kann. Toller Beitrag, Danke für den Wink mit dem Zaunpfahl!

  • Neo1900

    26.02.2002, 18:12 Uhr von Neo1900
    Bewertung: sehr hilfreich

    super beitrag!!

  • anonym

    24.02.2002, 15:27 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    GUTER BEITRAG - VIELLEICHT LIEST MAN SICH JA MAL WIEDER!?!

  • Dotty

    24.02.2002, 15:03 Uhr von Dotty
    Bewertung: sehr hilfreich

    gut geschrieben......logisch und nachvollziehbar!

  • Wolfsfrau41

    24.02.2002, 15:01 Uhr von Wolfsfrau41
    Bewertung: sehr hilfreich

    Die Onlinekosten kann man mit ner DSL-Flatrate eigentlich ganz gut im Rahmen halten. Im übrigen muß auch ich aufpassen, nicht süchtig zu werden. Gruß Andi

  • silke-silke

    24.02.2002, 14:56 Uhr von silke-silke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Interessant! Gruß von Silke