Erfahrungsbericht von Corni
KOMMT MAUSI RAUS?!?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Wir sind eine tierliebe Familie.
Alles, was an hilfebedürftigen oder aus dem Nest gefallenen Kreaturen in unserem Umfeld auftaucht, wird aufgepäppelt - meist mit Erfolg.
Jüngstes Ziehkind war eine winzige verwaiste Maus, einzige Überlebende eines wohl fulminanten Schmauses einer hungrigen Miezekatze. Unsere jüngste Tochter brachte den hilflosen Winzling (Äuglein noch geschlossen) mit nach Hause...
Da wir über die Jahre etliche Erfahrungen mit der Aufzucht von nestjungen Tieren gesammelt haben, gelang auch das Füttern der Mini-Maus. Unsere drei Kinder wechselten sich mit der Fütterung ab - Mäusekind bekam alle 2-3 Stunden die \"Spritze\". Geschleckt hat es Katzenmilch und es gedieh prächtig.
Ich muss vielleicht dazu sagen, dass wir weder unter einer Mäuseplage leiden noch Landbewohner sind, wo die Maus ja zweifellos ein Schädling ist. Es gab also keinen Grund der Maus den Garaus zu machen.
Ach, und so niedlich war der kleine Mäusejunge, Fritzchen genannt. Unter der guten Pflege gedieh er prächtig und wurde – wie alle unsere Viecher – handzahm, verschmust und frech!
Ab und zu sitzt Mausi auf der Schulter unserer großen Tochter und geht mit ihr spazieren. Fritzchen wird herumgereicht, lässt sich krabbeln und genießt das sichtlich.
Vor ein paar Tagen nun besuchten uns Tochter und Fritzchen im Arbeitszimmer.
Tammi, unsere neugierige Mischlingshundedame, sah die Maus, wuffelte kurz, die Maus erschrak sich fürchterlich und sprang auf den Fußboden. Allgemeines Entsetzensgeschrei, Aussperren des Hundes und Flüchten der Maus hinter den nächsten Schrank war in Bruchteilen von Sekunden passiert. Und Mausi kam nicht wieder raus – trotz liebevoller Zusprüche, es war nix zu machen.
Wir unternahmen den nächsten Versuch und stellten über Nacht den Käfig auf den Fußboden. Die Türe des Zimmers wurde verrammelt, damit der Kater, der die Türen selbständig öffnet, sich nicht am Fritzchen vergreifen konnte.
Neugieriges Gucken am nächsten Morgen: Mausi hatte gespeist, war aber wieder hinter den Schränken. Auch der nächste Tag brachte keinen Veränderung der Lage – Mausi kam nicht raus!
WAS TUN?
Wir erinnerten uns an einen ähnlichen Vorfall vor einigen Jahren. Da hatten wir nämlich eine Maus, die uns im Schlafzimmer besuchte. Sie kam allnächtlich über das aufgeklappte Oberlicht der Balkontüre. Um kein Massaker mit einer Mausefalle anzurichten, kauften wir damals eine Lebendfalle. Sie wurde mit Schokolade bestückt und prompt fiel die Maus drauf rein, die Klappe ging zu und die Maus wurde draußen ausgesetzt. Eine halbe Stunde später – erneutes Rascheln. Also Falle bestücken, Licht aus und - siehe da - wieder eine Maus gefangen! So ging es die halbe Nacht... Irgendwann begriffen wir, dass wir jedes Mal die gleiche schokoladensüchtige Maus gefangen hatten... Wir ließen ein paar Tage die Balkontüre zu und die Maus kam nie wieder.
Die Lösung für unser Problem war also auch diesmal eine Lebendfalle. Davon gibt es verschiedene Sorten am Markt, aber nur eine ist wirklich absolut mäuseschonend.
Für alle, die sie einmal benötigen: es ist die freundliche Mausefalle von TRIXIE Heimtierbedarf namens „Trip Trap“ zum stolzen Preis von 7.00 €. Jepp – eine teure Maus!
In der ersten Nacht ignorierte Fritzchen die Falle – es war wohl nix Leckeres drin – bäh! Aber in der darauffolgenden Nacht tappte er endlich hinein.
Am Morgen wurde er von der Tochter befreit, ließ sich doll beknuddeln und – wollte dann sein Abenteuer fortsetzen...
Ja, das war sie, die Geschichte vom Fritzchen, der momentan mal wieder hinter Gittern sitzt, nicht sehr spektakulär, aber für uns schon sehr aufregend.
(c)Corni
Alles, was an hilfebedürftigen oder aus dem Nest gefallenen Kreaturen in unserem Umfeld auftaucht, wird aufgepäppelt - meist mit Erfolg.
Jüngstes Ziehkind war eine winzige verwaiste Maus, einzige Überlebende eines wohl fulminanten Schmauses einer hungrigen Miezekatze. Unsere jüngste Tochter brachte den hilflosen Winzling (Äuglein noch geschlossen) mit nach Hause...
Da wir über die Jahre etliche Erfahrungen mit der Aufzucht von nestjungen Tieren gesammelt haben, gelang auch das Füttern der Mini-Maus. Unsere drei Kinder wechselten sich mit der Fütterung ab - Mäusekind bekam alle 2-3 Stunden die \"Spritze\". Geschleckt hat es Katzenmilch und es gedieh prächtig.
Ich muss vielleicht dazu sagen, dass wir weder unter einer Mäuseplage leiden noch Landbewohner sind, wo die Maus ja zweifellos ein Schädling ist. Es gab also keinen Grund der Maus den Garaus zu machen.
Ach, und so niedlich war der kleine Mäusejunge, Fritzchen genannt. Unter der guten Pflege gedieh er prächtig und wurde – wie alle unsere Viecher – handzahm, verschmust und frech!
Ab und zu sitzt Mausi auf der Schulter unserer großen Tochter und geht mit ihr spazieren. Fritzchen wird herumgereicht, lässt sich krabbeln und genießt das sichtlich.
Vor ein paar Tagen nun besuchten uns Tochter und Fritzchen im Arbeitszimmer.
Tammi, unsere neugierige Mischlingshundedame, sah die Maus, wuffelte kurz, die Maus erschrak sich fürchterlich und sprang auf den Fußboden. Allgemeines Entsetzensgeschrei, Aussperren des Hundes und Flüchten der Maus hinter den nächsten Schrank war in Bruchteilen von Sekunden passiert. Und Mausi kam nicht wieder raus – trotz liebevoller Zusprüche, es war nix zu machen.
Wir unternahmen den nächsten Versuch und stellten über Nacht den Käfig auf den Fußboden. Die Türe des Zimmers wurde verrammelt, damit der Kater, der die Türen selbständig öffnet, sich nicht am Fritzchen vergreifen konnte.
Neugieriges Gucken am nächsten Morgen: Mausi hatte gespeist, war aber wieder hinter den Schränken. Auch der nächste Tag brachte keinen Veränderung der Lage – Mausi kam nicht raus!
WAS TUN?
Wir erinnerten uns an einen ähnlichen Vorfall vor einigen Jahren. Da hatten wir nämlich eine Maus, die uns im Schlafzimmer besuchte. Sie kam allnächtlich über das aufgeklappte Oberlicht der Balkontüre. Um kein Massaker mit einer Mausefalle anzurichten, kauften wir damals eine Lebendfalle. Sie wurde mit Schokolade bestückt und prompt fiel die Maus drauf rein, die Klappe ging zu und die Maus wurde draußen ausgesetzt. Eine halbe Stunde später – erneutes Rascheln. Also Falle bestücken, Licht aus und - siehe da - wieder eine Maus gefangen! So ging es die halbe Nacht... Irgendwann begriffen wir, dass wir jedes Mal die gleiche schokoladensüchtige Maus gefangen hatten... Wir ließen ein paar Tage die Balkontüre zu und die Maus kam nie wieder.
Die Lösung für unser Problem war also auch diesmal eine Lebendfalle. Davon gibt es verschiedene Sorten am Markt, aber nur eine ist wirklich absolut mäuseschonend.
Für alle, die sie einmal benötigen: es ist die freundliche Mausefalle von TRIXIE Heimtierbedarf namens „Trip Trap“ zum stolzen Preis von 7.00 €. Jepp – eine teure Maus!
In der ersten Nacht ignorierte Fritzchen die Falle – es war wohl nix Leckeres drin – bäh! Aber in der darauffolgenden Nacht tappte er endlich hinein.
Am Morgen wurde er von der Tochter befreit, ließ sich doll beknuddeln und – wollte dann sein Abenteuer fortsetzen...
Ja, das war sie, die Geschichte vom Fritzchen, der momentan mal wieder hinter Gittern sitzt, nicht sehr spektakulär, aber für uns schon sehr aufregend.
(c)Corni
24 Bewertungen, 1 Kommentar
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17.01.2006, 22:49 Uhr von Flute
Bewertung: sehr hilfreichWir dachten auch mal, dass wir eine Mäuseplage haben, <br/>aber wir brachten täglich die Gleiche ins Freie. <br/>Übrigens fressen Mäuse sehr gern Erdnusscreme, <br/>für den Genuss lassen sie sich auch immer wieder fangen :-) <br/> <br/>



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