Erfahrungsbericht von katze35
kein trostloses Pflaster
Pro:
optimale Lage, viele Freizeitmöglichkeiten, gutes kulturelles Angebot
Kontra:
zu hohe Mietpreise
Empfehlung:
Nein
Da ich nun schon geraume Zeit auf die Aufnahme meines vorgeschlagenen Produktes (Monheim am Rhein) im City-guide warte, stelle ich den Bericht vorerst hier ab und lasse ihn, wenn mein Produkt nochmal aufgenommen werden sollte, umposten. Also bitte keine diesbezüglichen Kommentare.
Monheim am Rhein, 46.000 Einwohner liegt zwischen den Metropolen Düsseldorf und Köln. Deshalb auch keine klare Trennung von Altbier und Kölsch (dem Grundnahrungsmittel vieler Rheinländer).
Ein starkes Stilgefälle zeichnet meines Erachtens die beiden Teile der Stadt aus. Zum einen der Düsseldorf nahe Norden, mit dem Stadtteil Baumberg (ca 13.000 Einwohner). Überwiegend von zugereisten Düsseldorfern (wie mir und meiner 13-jährigen, ungepiercten Tochter und nicht zu vergessen meiner liebenswürdige Frau) als „Wohnlunge“ genutzt. Verträumt und Kinderfreundlich durch eine große Anzahl von Spielstraßen. Mietpreise wie im Düsseldorfer Zentrum. Nahegelegene Wasserskianlage und weitere Sportmöglichkeiten machen das Leben dort angenehm. Einen echten Stadtkern findet man dort nicht, wohl aber diverse Einkaufsmöglichkeiten und natürlich einen unvermeidbaren McDonalds (mit Drive-in).
Zum Anderen, Monheim-Stadt (ca. 33.000 EW) sehr bemüht den Flair einer Großstadt zu erlangen durch Erbauen einer großzügigen Einkaufspassage im Rathauscenter. An Shoppingmöglichkeiten wird fast alles geboten. Es fehlt nur ein Großkaufhaus. Von Boutiquen über Sportgeschäfte bis hin zu Feinkostläden ist nahezu alles zu finden. Das Flair wurde in den letzten 5 Jahren deutlich aufpoliert. Durch die in diesem Jahr stattfindende EUROGA (europaweite Landesgartenschau) zu der auch Monheim mit dem Park der Marienburg seinen Anteil beisteuert, ist es gelungen, auch über die Stadtgrenzen hinaus auf sich aufmerksam zu machen. Unweigerlich führte das zu Sanierungen und Restaurierungen, die in den vorausgegangenen Jahren der chronisch leeren Stadtkasse zum Opfer fielen.
Durchaus charmant stellt sich die Altstadt Monheims vor. Mit dem Altstadtcharm Düsseldorfs oder Kölns natürlich nicht zu vergleichen. Diversere Lokalitäten laden ein zu einem geselligen Beisammensein und zu kulturübergreifender Geselligkeit. Denn wie ich schon oben erwähnte, mischt sich hier das Alt und das Kölsch zu gleichen Teilen. Darüber hinaus verfügt beinahe jede Gaststätte über Terassenplätze, die bis 23.00 Uhr bedient werden.
Höhepunkt des Jahres ist der Karneval, der wohl nur in wenigen Orten Deutschlands so exzessiv gefeiert wird. Hier jagt eine Veranstaltung die nächste und der Rosenmontagszug erreicht locker die Dimensionen Kölns oder Düsseldorfs.
Auch wird die Kultur in Monheim von Jahr zu Jahr größer geschrieben. Ist es an einem Wochenende eine Kabarettistengruppe oder ein namhafter Comedian, so hat man schon in der Woche darauf das Vergnügen, bekannten Sängern oder einer klassischen Veranstaltung beizuwohnen. Nur ein kleiner Auszug aus dem Juniprogramm der Stadt: 4.6. Symphonisches Orchester des Landes NRW, 09.06. Götz Alsmann und Band 16.06. De Höhner, 30.06. Jeanette Biedermann ... usw. . Die Krönung aber: alle Veranstaltungen sind bis auf wenige Ausnahmen frei. Ob unter freiem Himmel oder in der Stadthalle (großzügig gebaute Aula des Otto-Hahn-Gymnasiums, Monheim) hier ist immer öfter, immer mehr los.
Erfreulich ist auch der überdurchschnittlich hohe Kinderzuwachs in dieser Stadt. Dies führt aber zwangläufig auch zu Kaufkraft- und Wohnraumproblemen sowie Einverdienerhaushalte und Ghettoeffekte im sozialen Brennpunkt \"Berliner Viertel\".
Alles in allem empfiehlt sich das Wohnen in Baumberg und das arbeiten in Düsseldorf, Köln oder Leverkusen. Durch S-Bahnverbindung und mehrere Busverbindungen in Richtung Düsseldorf sowie die unmittelbare Anbindung an die A59 wird dieses erleichtert.
Ich wohne im übrigen in Baumberg seit 11 Jahren und arbeite in Köln, eine wie ich finde ideale Lösung.
Aus seiner Heimat grüßt euch
die Katze
Monheim am Rhein, 46.000 Einwohner liegt zwischen den Metropolen Düsseldorf und Köln. Deshalb auch keine klare Trennung von Altbier und Kölsch (dem Grundnahrungsmittel vieler Rheinländer).
Ein starkes Stilgefälle zeichnet meines Erachtens die beiden Teile der Stadt aus. Zum einen der Düsseldorf nahe Norden, mit dem Stadtteil Baumberg (ca 13.000 Einwohner). Überwiegend von zugereisten Düsseldorfern (wie mir und meiner 13-jährigen, ungepiercten Tochter und nicht zu vergessen meiner liebenswürdige Frau) als „Wohnlunge“ genutzt. Verträumt und Kinderfreundlich durch eine große Anzahl von Spielstraßen. Mietpreise wie im Düsseldorfer Zentrum. Nahegelegene Wasserskianlage und weitere Sportmöglichkeiten machen das Leben dort angenehm. Einen echten Stadtkern findet man dort nicht, wohl aber diverse Einkaufsmöglichkeiten und natürlich einen unvermeidbaren McDonalds (mit Drive-in).
Zum Anderen, Monheim-Stadt (ca. 33.000 EW) sehr bemüht den Flair einer Großstadt zu erlangen durch Erbauen einer großzügigen Einkaufspassage im Rathauscenter. An Shoppingmöglichkeiten wird fast alles geboten. Es fehlt nur ein Großkaufhaus. Von Boutiquen über Sportgeschäfte bis hin zu Feinkostläden ist nahezu alles zu finden. Das Flair wurde in den letzten 5 Jahren deutlich aufpoliert. Durch die in diesem Jahr stattfindende EUROGA (europaweite Landesgartenschau) zu der auch Monheim mit dem Park der Marienburg seinen Anteil beisteuert, ist es gelungen, auch über die Stadtgrenzen hinaus auf sich aufmerksam zu machen. Unweigerlich führte das zu Sanierungen und Restaurierungen, die in den vorausgegangenen Jahren der chronisch leeren Stadtkasse zum Opfer fielen.
Durchaus charmant stellt sich die Altstadt Monheims vor. Mit dem Altstadtcharm Düsseldorfs oder Kölns natürlich nicht zu vergleichen. Diversere Lokalitäten laden ein zu einem geselligen Beisammensein und zu kulturübergreifender Geselligkeit. Denn wie ich schon oben erwähnte, mischt sich hier das Alt und das Kölsch zu gleichen Teilen. Darüber hinaus verfügt beinahe jede Gaststätte über Terassenplätze, die bis 23.00 Uhr bedient werden.
Höhepunkt des Jahres ist der Karneval, der wohl nur in wenigen Orten Deutschlands so exzessiv gefeiert wird. Hier jagt eine Veranstaltung die nächste und der Rosenmontagszug erreicht locker die Dimensionen Kölns oder Düsseldorfs.
Auch wird die Kultur in Monheim von Jahr zu Jahr größer geschrieben. Ist es an einem Wochenende eine Kabarettistengruppe oder ein namhafter Comedian, so hat man schon in der Woche darauf das Vergnügen, bekannten Sängern oder einer klassischen Veranstaltung beizuwohnen. Nur ein kleiner Auszug aus dem Juniprogramm der Stadt: 4.6. Symphonisches Orchester des Landes NRW, 09.06. Götz Alsmann und Band 16.06. De Höhner, 30.06. Jeanette Biedermann ... usw. . Die Krönung aber: alle Veranstaltungen sind bis auf wenige Ausnahmen frei. Ob unter freiem Himmel oder in der Stadthalle (großzügig gebaute Aula des Otto-Hahn-Gymnasiums, Monheim) hier ist immer öfter, immer mehr los.
Erfreulich ist auch der überdurchschnittlich hohe Kinderzuwachs in dieser Stadt. Dies führt aber zwangläufig auch zu Kaufkraft- und Wohnraumproblemen sowie Einverdienerhaushalte und Ghettoeffekte im sozialen Brennpunkt \"Berliner Viertel\".
Alles in allem empfiehlt sich das Wohnen in Baumberg und das arbeiten in Düsseldorf, Köln oder Leverkusen. Durch S-Bahnverbindung und mehrere Busverbindungen in Richtung Düsseldorf sowie die unmittelbare Anbindung an die A59 wird dieses erleichtert.
Ich wohne im übrigen in Baumberg seit 11 Jahren und arbeite in Köln, eine wie ich finde ideale Lösung.
Aus seiner Heimat grüßt euch
die Katze



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