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Erfahrungsbericht von henna

Überlegen im Jobbörsen-Dickicht

Pro:

1a Übersicht über Jobbörsen

Kontra:

Das Layout ist gewöhnungsbedürftig

Empfehlung:

Nein

Wer einen Job sucht, dem kann (!) das Internet auch helfen schneller ein neues Beschäftigungsverhältnis zu finden als wenn er „nur“ seine Bewerbungsunterlagen verschickt. Es gibt ja schon seit geraumer Zeit sogenannte Job-Börsen, in der Jobanbieter und Jobsuchende ihre Gebote oder Gesuche eintragen können. In der Regel ist es für Unternehmen mit Kosten verbunden und für Privatleute kostenfrei. Dieser Trend, Jobs übers I-Net zu finden oder anzubieten setzt sich immer mehr durch und aktuelle Untersuchungen zeigen drei wesentliche Trends (wer Interesse hat, dem kann ich die Quellen nennen, dauert aber dann ein bisschen):

1. Die Jobbörsen laufen den Printmedien den Rang ab. (Es haben sich z.B. die fünf größten Zeitschriftenverlage Deutschlands zusammengeschlossen, um die Jobbörse VERSUM zu etablieren. Dies tun sie natürlich u.a. wegen der Sicherung von Marktanteilen.
2. Personalleiter setzen immer mehr auf das Medium der Jobbörsen, auch wegen der günstigeren Anzeigen.
3. Immer mehr Bewerbungen können komplett online durchgeführt werden. Der Anteil der Unternehmen, die diesen Service anbieten wird immer größer.

Nun gibt es eine elendgroße Menge an Jobbörsen, einige kennt ihr ja bestimmt (z.B. „www.monster.de). Es sind - nachdem in Jobbörsen am Anfang eher für IT-Jobs geworben wurde - mittlerweile 430 (!!) Jobbörsen für alle möglichen Jobs im Netz. Dabei sind auch viele Spezialjobbörsen, z.B. für Bäcker, Krankengymnasten, Führungskräfte u.s.w. (Den größten Anteil an angebotenen Jobs bietet nach wie vor www.arbeitsamt.de . Erst auf dem vierten Platz kommt ein „Privatanbieter“, die oben erwähnte Jobbörse www.versum.de.)

Die Jobbörsen schlagen sich nun regelrecht die Köpfe ein, um Marktanteile zu gewinnen. Nur am Rande: Beispielsweise kauft TMP, die amerikanische Mutter von „Monster“, einen Jobbörsenanbieter nach dem anderen auf. Einmal hat`s jetzt allerdings das amerikanisch Yahoo vermasselt. Sie hat der TMP die Jobbörse „Hot-Jobs“ für 440 Mio. Dollar vor der Nase weggeschnappt.
Allerdings überleben viele Jobbörsen im übrigen nicht lange, da ihnen schnell das nötige Geld für die Expansion ausgeht, andere schaffen es recht gut, weil sie sich spezialisiert haben.

Im Dickicht der Jobbörsen empfehle ich die Nutzung des Web-Guides von www.crosswater-systems.com. Dieser Web-Guide dient als eine Art Führer bei den elektronischen Jobbörsen. Es ist ein Portal mit klar strukturierter Übersicht und schneller Navigation zu bestehenden (aber auch stillgelegten) Jobbörsen in Deutschland.

- Ein Kurzprofil analysiert z.B. wesentliche Funktionen und Merkmale der Jobbörsen,
- in einer Rangliste werden die Jobbörsen anhand der Anzahl aktiver Stellenangebote gegenübergestellt.
- Es gibt eine Übersicht über Marktanteile der einzelnen Jobbörsen
- Es gib eine Rubrik zu sog. „Job-Infos“
- Man kann Gehaltsvergleiche anstellen
- U.s.w.
Ich liste jetzt nicht weitere Details auf, die die Site bietet, weil ich glaube, dass für einen Jobsuchenden die Übersicht der Jobbörsen das Herzstück der Site ist.

Mit diesem kostenlosen Informationsangebot kommt meiner Meinung nach endlich mehr Licht in den Dschungel der Informationsflut: Für Jobsuchende bietet dieses Portal bessere Übersicht und weniger Zeitaufwand. Wer also einen Job sucht, sollte an dieser Seite nicht vorbeisurfen.

Eine Art Erfahrungsbericht kann ich hier leider nicht liefern. Da ich mich im Moment beruflich intensiv mit Jobbörsen beschäftige, bin ich irgendwann auf diesem Portal gelandet und halte diese Seite in Sachen Orientierung Jobbörsen als unumgänglich.

Verschafft euch doch einfach mal einen Eindruck

26 Bewertungen, 1 Kommentar

  • krawallo

    16.05.2002, 23:15 Uhr von krawallo
    Bewertung: sehr hilfreich

    zu deiner Bewertung von meinem Bericht, würde ich dir gerne eine email schicken, ginge das wohl? danke, Chrischi