Erfahrungsbericht von *fabian*
Nachschriften in der Schule - ja oder nein?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Nachschriften in der Schule – ja oder nein?
************************************
Wie wir sicher noch alle aus unserer
früheren Schulzeit wissen, ist eine beliebte
Art der Lernzielkontrolle in der Grund-
schule, aber auch in Hauptschulen das Schreiben von Nachschriften.
Und genau darüber will ich nun einmal meine
Meinung kundtun.
Was ist eine Nachschrift?
***********************
Bei der Nachschrift handelt es sich um
einen kurzen Text, den der Lehrer bzw. die
Lehrerin zusammen mit der Klasse im Unterricht bespricht.
Jede/r Schüler/in hat danach die Möglichkeit,
den Text zu Hause einzuüben, also sich die Wörter
anzuschauen oder sich den Text von den Eltern diktieren
zu lassen, und dann wird in der Schule in Form einer Prüfung der Text diktiert und eingesammelt
und benotet bzw. bewertet, denn in den ersten beiden Klassen gibt es ja noch gar keine Noten.
Warum Nachschriften?
********************
Zumindest während ich noch
in der Grundschule war, dienten die Nachschriften
dazu, neue Wörter einzuüben und man hatte auch
immer eine große Liste mit Wörtern, die man bis
zum Jahresende schreiben können musste, und
mit jeder Nachschrift kamen dann eben ein paar
dazu. Außerdem übt man das Schreiben eines Textes als
Diktat, also nicht immer nur etwas abzuschreiben, sondern
auch mitzuschreiben. Wer studiert, der weiß, dass das
viel wichtiger ist.
Insgesamt finde ich dieses Verfahren gut geeignet
zum Einüben von Wörtern, zumindest in der Grundschule.
Nachschriften in der Hauptschule?
***************************
Da ich ein Gymnasium besuche, habe ich in
der vierten Klasse meine letzte Nachschrift
geschrieben und ab der fünften kamen dann
nur noch Diktate. Allerdings erfahre ich immer
wieder von ehemaligen Mitschülern oder
von Verwandten, dass es in der Hauptschule
teilweise bis in die achte Jahrgangsstufe üblich ist,
Nachschriften zu schreiben. Ich weiß nicht, ob das überall
so ist, oder nur in unserer Umgebung, aber auf jeden
Fall kenne ich mehrere Leute, die mir das bestätigt haben.
Mit zunehmendem Alter sollten die Schüler
meiner Meinung nach jedoch leistungsorientierter arbeiten, und dazu finde ich persönlich Nachschriften nicht mehr geeignet.
Ein Text, den man ewig zu Hause üben kann, ist nicht
anspruchsvoll genug für Schüler, die älter als 11 oder 12 Jahre sind. Sicherlich werden die Texte schwerer, also dass beispielsweise mehr unbekannte Wörter in einem Text oder mehr Fremdwörter enthalten sind, aber man kann sie ja alle daheim üben. Und meistens ist es ja so, dass man sich das dann am Tag vorher mal anschaut, die
Wörter dann beherrscht und sie bereits eine Woche später schon nicht mehr richtig buchstabieren kann.
---------------------------------------------------------
Wie heißt es so schön? -> Aus Fehlern lernt man
---------------------------------------------------------
Mein Vorschlag würde deshalb lauten, dass man
anstelle von Nachschriften lieber Diktate schreiben
soll, also ohne vorhergehendes Einüben des Textes,
da man aus den gemachten Fehlern mehr lernt
als bei der Vorbereitung auf eine Nachschrift. Ich
spreche da aus Erfahrung, denn das, was man mal
in einer Prüfung falsch gemacht hat, merkt man
sich bestimmt, besonders, wenn es einen
die bessere Note gekostet hat. *g*
Den Wortschatz sollten sich die Schüler mehr
durch Lesen von Büchern aneignen als durch
das Üben in der Schule, zumal es ja sowieso
unmöglich ist, alle Wörter, die es gibt, zu üben.
Des weiteren wird beim Einüben von Wörtern für
eine Nachschrift nicht genug Wert auf Rechtschreibregeln gelegt.
Durch stures Einüben von neuen Wörtern wird
das logische Denken nicht gefördert. Man lernt
jedes Wort einzeln, anstatt dass man entsprechende
Rechtschreibregeln lernt, die man dann auf
mehrere ähnliche Wörter anwenden kann.
Auch in der Grundschule wäre es sinnvoll,
die Nachschriften-Texte abzuändern, bevor man
sie diktiert, damit bloßes Auswendiglernen auch
nicht ausreicht. Ab der vierten Klasse ist das aber ohnehin üblich, zumindest war das bei mir noch so.
Also lautet mein Fazit:
Nachschriften JA, aber nur in den Klassen 1-4 und
anschließend lieber viele Diktate schreiben.
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Wie wir sicher noch alle aus unserer
früheren Schulzeit wissen, ist eine beliebte
Art der Lernzielkontrolle in der Grund-
schule, aber auch in Hauptschulen das Schreiben von Nachschriften.
Und genau darüber will ich nun einmal meine
Meinung kundtun.
Was ist eine Nachschrift?
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Bei der Nachschrift handelt es sich um
einen kurzen Text, den der Lehrer bzw. die
Lehrerin zusammen mit der Klasse im Unterricht bespricht.
Jede/r Schüler/in hat danach die Möglichkeit,
den Text zu Hause einzuüben, also sich die Wörter
anzuschauen oder sich den Text von den Eltern diktieren
zu lassen, und dann wird in der Schule in Form einer Prüfung der Text diktiert und eingesammelt
und benotet bzw. bewertet, denn in den ersten beiden Klassen gibt es ja noch gar keine Noten.
Warum Nachschriften?
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Zumindest während ich noch
in der Grundschule war, dienten die Nachschriften
dazu, neue Wörter einzuüben und man hatte auch
immer eine große Liste mit Wörtern, die man bis
zum Jahresende schreiben können musste, und
mit jeder Nachschrift kamen dann eben ein paar
dazu. Außerdem übt man das Schreiben eines Textes als
Diktat, also nicht immer nur etwas abzuschreiben, sondern
auch mitzuschreiben. Wer studiert, der weiß, dass das
viel wichtiger ist.
Insgesamt finde ich dieses Verfahren gut geeignet
zum Einüben von Wörtern, zumindest in der Grundschule.
Nachschriften in der Hauptschule?
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Da ich ein Gymnasium besuche, habe ich in
der vierten Klasse meine letzte Nachschrift
geschrieben und ab der fünften kamen dann
nur noch Diktate. Allerdings erfahre ich immer
wieder von ehemaligen Mitschülern oder
von Verwandten, dass es in der Hauptschule
teilweise bis in die achte Jahrgangsstufe üblich ist,
Nachschriften zu schreiben. Ich weiß nicht, ob das überall
so ist, oder nur in unserer Umgebung, aber auf jeden
Fall kenne ich mehrere Leute, die mir das bestätigt haben.
Mit zunehmendem Alter sollten die Schüler
meiner Meinung nach jedoch leistungsorientierter arbeiten, und dazu finde ich persönlich Nachschriften nicht mehr geeignet.
Ein Text, den man ewig zu Hause üben kann, ist nicht
anspruchsvoll genug für Schüler, die älter als 11 oder 12 Jahre sind. Sicherlich werden die Texte schwerer, also dass beispielsweise mehr unbekannte Wörter in einem Text oder mehr Fremdwörter enthalten sind, aber man kann sie ja alle daheim üben. Und meistens ist es ja so, dass man sich das dann am Tag vorher mal anschaut, die
Wörter dann beherrscht und sie bereits eine Woche später schon nicht mehr richtig buchstabieren kann.
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Wie heißt es so schön? -> Aus Fehlern lernt man
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Mein Vorschlag würde deshalb lauten, dass man
anstelle von Nachschriften lieber Diktate schreiben
soll, also ohne vorhergehendes Einüben des Textes,
da man aus den gemachten Fehlern mehr lernt
als bei der Vorbereitung auf eine Nachschrift. Ich
spreche da aus Erfahrung, denn das, was man mal
in einer Prüfung falsch gemacht hat, merkt man
sich bestimmt, besonders, wenn es einen
die bessere Note gekostet hat. *g*
Den Wortschatz sollten sich die Schüler mehr
durch Lesen von Büchern aneignen als durch
das Üben in der Schule, zumal es ja sowieso
unmöglich ist, alle Wörter, die es gibt, zu üben.
Des weiteren wird beim Einüben von Wörtern für
eine Nachschrift nicht genug Wert auf Rechtschreibregeln gelegt.
Durch stures Einüben von neuen Wörtern wird
das logische Denken nicht gefördert. Man lernt
jedes Wort einzeln, anstatt dass man entsprechende
Rechtschreibregeln lernt, die man dann auf
mehrere ähnliche Wörter anwenden kann.
Auch in der Grundschule wäre es sinnvoll,
die Nachschriften-Texte abzuändern, bevor man
sie diktiert, damit bloßes Auswendiglernen auch
nicht ausreicht. Ab der vierten Klasse ist das aber ohnehin üblich, zumindest war das bei mir noch so.
Also lautet mein Fazit:
Nachschriften JA, aber nur in den Klassen 1-4 und
anschließend lieber viele Diktate schreiben.
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