Erfahrungsbericht von paelzer
Kürzung der Eigenheimzulage
Pro:
da gibt es absolut gar nix
Kontra:
steht alles im Beitrag
Empfehlung:
Nein
Die Entscheidung der rot-grünen Bundesregierung, die Eigenheimzulage massiv einzuschränken, ist in familien- und sozialpolitischer Hinsicht ein absoluter Rohrkrepierer. Denn seit deren Einführung im Jahr 1996 hatte das Interesse an Wohneigentum kontinuierlich zugenommen. Warum muss nun auf Teufel komm raus eine gute Sache, die dazu noch hervorragend funktioniert hat, geändert werden ? Für viele, insbesondere kinderreiche Familien wäre Wohneigentum ohne die Eigenheimzulage nicht möglich gewesen. Ich schließe mich und meine Familie da ein. Gerade das von den Parteien in Wahlkämpfen hochgehaltene Argument des kinder- und familienfreundlichen Deutschlands wird ad absurdum geführt. Aber davon will man bei uns offensichtlich immer nur vor den Wahlen was hören.
Es ist wohl unbestritten, dass für die Familienplanung, aber auch das Heranwachsen von Kindern eine entspannte Wohnsituation und ein funktionierendes Wohnumfeld eine entscheidende Rolle spielen. Wenn nunmehr eine Familie mit zwei Kindern beim Neubau mehr als 41 Prozent und selbst beim Bestandserwerb noch 14 Prozent des Förderumfangs einbüßt, so wird es für Familien nahezu unmöglich, künftig Wohneigentum zu bilden. Zudem wird das zentrale Ziel, die private Alterssicherung nachhaltig zu fördern, durch die umfassende Schwächung des Eckpfeilers Wohneigentum grundsätzlich in Frage gestellt wird. Wenn dann noch als Folge dieser Kürzungen 50 000 Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern pro Jahr weniger gebaut werden ‚ so wird dies etwa 220 000 Arbeitsplätze kosten. 210 Millionen Euro will Rot-Grün jedenfalls im kommenden Jahr bei der Eigenheimzulage einsparen, wobei die katastrophalen Folgen für die Familien nicht zählen, vermutlich auch nicht die Steuermindereinnahmen durch eine nicht realisierte Baunachfrage. Eine Milchmädchenrechnung in Berlin; wie so viele in der letzten Zeit. Ich nenne das blinden Aktionismus von einer Heerschar Unwissender.
Es ist wohl unbestritten, dass für die Familienplanung, aber auch das Heranwachsen von Kindern eine entspannte Wohnsituation und ein funktionierendes Wohnumfeld eine entscheidende Rolle spielen. Wenn nunmehr eine Familie mit zwei Kindern beim Neubau mehr als 41 Prozent und selbst beim Bestandserwerb noch 14 Prozent des Förderumfangs einbüßt, so wird es für Familien nahezu unmöglich, künftig Wohneigentum zu bilden. Zudem wird das zentrale Ziel, die private Alterssicherung nachhaltig zu fördern, durch die umfassende Schwächung des Eckpfeilers Wohneigentum grundsätzlich in Frage gestellt wird. Wenn dann noch als Folge dieser Kürzungen 50 000 Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern pro Jahr weniger gebaut werden ‚ so wird dies etwa 220 000 Arbeitsplätze kosten. 210 Millionen Euro will Rot-Grün jedenfalls im kommenden Jahr bei der Eigenheimzulage einsparen, wobei die katastrophalen Folgen für die Familien nicht zählen, vermutlich auch nicht die Steuermindereinnahmen durch eine nicht realisierte Baunachfrage. Eine Milchmädchenrechnung in Berlin; wie so viele in der letzten Zeit. Ich nenne das blinden Aktionismus von einer Heerschar Unwissender.
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