Erfahrungsbericht von cairni
Ein Österreicher meldet sich!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Darf man aus Österreich auch etwas zu diesem Thema schreiben ?
Im Ausland werden die Dinge oft anders gesehen und kommentiert. Vielleicht interessiert ein paar auch, was in Österreich so umgeht.
Vorweg: man ist von keinen der beiden besonders begeistert. Schröder (und auch sein Kumpane Fischer) werden wohl bei uns immer das Makel haben, daß sie bei den EU-Sanktionen gegen Österreich eine treibende Kraft waren. Natürlich kann man ja gerade jetzt sagen, daß das unangenehme Bauchkribbeln unserer deutschen Nachbarn nicht unbegründet war. Aber so hätte die rot-grüne Koaltion auch nicht vorgehen müssen.
Also ist man in Österreich jetzt eher auf Stoibers Seite ? Der, der damals als einer der wenigen dt. Politikern uns Österreichern die Stange hielt?
Kann man gar nicht sein. Österreich als Atomkraftwerk-Freies Paradies hat den von rot-grüner Seite beschlossenen Ausstieg aus der Atomwirtschaft sehr freudig zur Kenntnis genommen.
Stoiber würde eine andere Richtung einschlagen (inwieweit er allerdings den Beschluß zum Ausstieg nochmals rückgängig machen kann, erscheint sehr zweifelhaft).
Außerdem wirkt Stoiber - obwohl er fairerweise schon einiges dazugelernt hat - wohl doch bei weitem weniger weltgewandt als Schröder. So gesehen würden wir uns einen Mann mit Schröders Kaliber auch an der Spitze der österr. SPÖ wünschen (auch bei uns steht ja die Wahl ins Haus und wir strotzen nicht gerade von Spitzenpolitikern).
Ich würde sagen: man ist neutral. Man glaubt Stoiber genauso wenig, daß er ein neues tolles Beschäftigungsprogramm hat (welches eigentlich, außer Schulden machen? ) als auch Schröders Abhilfe am Arbeitsmarkt mit seinem neuen tollen Gutachten. Man ist begeistert, wie schnell sich Schröder vom \"Kriegskanzler\" (Afghanistan) in einen \"Friedenskanzler\" (Irak) wenden konnte. Man fragt sich, warum auf einmal die CDU den kleinen Mann vertreten will.
Und man denkt mit Grauen daran, daß man am 24. November in Österreich selber das geringste Übel wählen muß.
Im Ausland werden die Dinge oft anders gesehen und kommentiert. Vielleicht interessiert ein paar auch, was in Österreich so umgeht.
Vorweg: man ist von keinen der beiden besonders begeistert. Schröder (und auch sein Kumpane Fischer) werden wohl bei uns immer das Makel haben, daß sie bei den EU-Sanktionen gegen Österreich eine treibende Kraft waren. Natürlich kann man ja gerade jetzt sagen, daß das unangenehme Bauchkribbeln unserer deutschen Nachbarn nicht unbegründet war. Aber so hätte die rot-grüne Koaltion auch nicht vorgehen müssen.
Also ist man in Österreich jetzt eher auf Stoibers Seite ? Der, der damals als einer der wenigen dt. Politikern uns Österreichern die Stange hielt?
Kann man gar nicht sein. Österreich als Atomkraftwerk-Freies Paradies hat den von rot-grüner Seite beschlossenen Ausstieg aus der Atomwirtschaft sehr freudig zur Kenntnis genommen.
Stoiber würde eine andere Richtung einschlagen (inwieweit er allerdings den Beschluß zum Ausstieg nochmals rückgängig machen kann, erscheint sehr zweifelhaft).
Außerdem wirkt Stoiber - obwohl er fairerweise schon einiges dazugelernt hat - wohl doch bei weitem weniger weltgewandt als Schröder. So gesehen würden wir uns einen Mann mit Schröders Kaliber auch an der Spitze der österr. SPÖ wünschen (auch bei uns steht ja die Wahl ins Haus und wir strotzen nicht gerade von Spitzenpolitikern).
Ich würde sagen: man ist neutral. Man glaubt Stoiber genauso wenig, daß er ein neues tolles Beschäftigungsprogramm hat (welches eigentlich, außer Schulden machen? ) als auch Schröders Abhilfe am Arbeitsmarkt mit seinem neuen tollen Gutachten. Man ist begeistert, wie schnell sich Schröder vom \"Kriegskanzler\" (Afghanistan) in einen \"Friedenskanzler\" (Irak) wenden konnte. Man fragt sich, warum auf einmal die CDU den kleinen Mann vertreten will.
Und man denkt mit Grauen daran, daß man am 24. November in Österreich selber das geringste Übel wählen muß.
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