Erfahrungsbericht von Kathi1988
Zungenpiercing- eine heiße Versuchung...
Pro:
Neue erotische Gefühle !
Kontra:
Für mich gibt es welche, aber eher wenige...
Empfehlung:
Ja
Die Gliederung:
1. Warum ein Zungenpiercing?
2. Wahl des Piercingstudios
3. Risiken
4. Das Piercen
5. Pflegetipps
6. Nebenwirkungen
7. Meine Erfahrungen/ Fazit
1. Warum ein Zungenpiercin:
Ich habe mir mein Zungenpiercing im Alter von 15 Jahren stechen lassen, mit voller Einverständniserklärung meiner Eltern. Ich wollte eigentlich schon immer ein Piercing haben, weil es mich irgendwie fasziniert hat, sich einen Metallstab durch den Körper stechen zu lassen. Und warum die Wahl gerade auf ein Zungenpiercing viel, will ich nun hier erläutern.
Ein Grund war und ist immer noch für mich, dass man das Zungenpiercing nicht auf Anhieb sieht, und auch nach dem Entfernen keine sichtbaren Narben zurückbleiben. Da ich später einen Beruf ausüben möchte, bei dem Kundenkontakt herrscht ist dies für mich also ein klarer Vorteil.
Zweitens ist die Verheilungszeit bei einem Zungenpiercing mit 2 Wochen die kürzeste, und das Stechen ist auch sehr schmerzfrei.
2. Wahl des Piercingstudios:
Bei meiner Wahl des Piercingstudios habe ich die 3 bekanntesten bei uns in Witten ausgesucht und besucht, um mich selbst von den hygienischen Zuständen zu überzeugen. Letztendlich habe ich mich dann aber doch auf die Empfehlungen von Freundinnen verlassen, da sämtliche Studios hygienisch waren.
Also achtet darauf, dass in dem Piercingstudio in einem seperatem Raum gestochen und und gepierct wird. Überzeugt euch davon, das die Nadeln in extra, noch versiegelten einzelnen plastiktüten aufbewahrt werden. Und das der Raum überhaupt nicht dreckig aussieht.
Wählt KEINEN ARZT sondern wirklich einen richtigen Piercer...
3. Risiken:
Die Risiken von denen erzählt wird ist einmal die Durchtrennung der Schlagadern, oder der Geschmacksnerven. Wenn ihr allerdings einen guten Piercer gefunden habt und der bei euch irgendwelche Risiken sieht, wird er eure Zunge nicht piercen. Wenn alles glatt verläuft besteht nur noch ein Risiko für euren Zahnschmelz, da der durch anstoßen des Piercings Schaden nimmt.
4. Das Piercen:
Also, als erstes setzte die Piercerin die Zange an und durchleuchtete die Zunge um einen geeigneten Platz für den Stichkanal zu finden. Dies erwies sich bei mir als schwierig, aber nicht unmöglich, denn mein Zungenbändchen verläuft sehr schlangenförmig und meine Schlagadern liegen sehr eng aneinander. Nach dem sie einen Weg gefunden hatte, markierte sie die Oberseite und Unterseite der Zunge mit einem Punkt. Danach wurde mir ein Betäubungsspray in den Mund gesprüht das nach Banane geschmeckt hat, die hat den gesamten Mund oberflächlich betäubt.
WICHTIG: Ihr solltet 3 Tage vor dem Piercen keine Blutverdünnende Mittel mehr zu euch nehmen, wie zum Beispiel Aspirin.
Das eigentliche Stechen; Meine Zunge wurde wieder in der Zange festgeklemmt (was nicht weh tut) und ich musste sie rausstrecken, durfte sie allerdings nicht anspannen, da dies sonst zu Schmerzen beim Stechen zu Schmerzen geführt hätte.
Dann stach sie die Nadel von unten durch meine Zunge, wovon ich eigentlich nichts merkte, bis auf das da was durchgeglitten ist. Nun steckte sie von oben eine Art Strohhalm über die Nadel und zog die Nadel raus, folgend wurde das Piercing (Stab mit einer Kugel) von unten durch den \"Strohhalm\" gesteckt und der Halm oben abgezogen, und letztendlich wurde die fehlende Kugel oben auf geschraubt. Das ganze dauerte nur eine Minute.
Der erste Stab war 22 mm lang, da die Zunge bis auf ihre doppelte Größe anschwillt. Und damit es nicht zu Quetschungen kommt, ist das Piercing so lang, es wird aber meistens nach ein paar Tagen gewechselt.
5. Pflegetipps:
Kauf euch eine Antibakterielle Mundspüllösung, mit der ihr morgens und Abends spült.
Ihr dürft KEINE:
-Milchprodukte
- säurehaltige und scharfe Produkte
- Alkohol
Dies gilt für mindestens 2 Wochen.
Die ersten ein bis 2 tage solltet ihr auch nicht rauchen, ich hab es allerdings gemacht und die ersten zwei tage dann einfach nach jeder Zigarette mit der Mundspüllösung gespült. danach aber nur noch mit Wasser, da ein gewisser Bakterienhaushalt im Mund ja eh normal ist.
Zum kühlen verwendet am besten Eiswürfel aus Kamillen- oder Fencheltee. Das wirkt sehr beruhigend. Auch wenn\'s ekelig ist. Wenn ihr starke Schmerzen habt, kauft euch auch KamistadGel, das hat eine betäubende und desinfizierende Wirkung, ist sehr angenehm!
6. Nebenwirkungen:
Die einzige Nebenwirkung ist das extreme Anschwellung der Zunge, und die damit verbundene Folge das man nicht richtig essen kann (Ich konnte alles normal tun).
7. Meine Erfahrungen/ Fazit:
Also ich hatte eigentlich keine Probleme mit meinem Piercing und würde es immer wieder tun... Die Nachsorgen war sehr einfach, und das Piercing verheilte gut.
Durch eigenverschulden brauchte ich aber ca 4 Piercingstäbe (die ich vom Studio gratis bekommen habe) brauchte, denn ich spielte zu oft damit rum und dadurch \"rutschte\" der stab ziemlich stab nach vorne... Ich hab somit jetzt einen 12 mm stab, eigentlich sind 16mm normal. Außerdem habe ich ganz leicht angefangen zu lispeln, fällt aber nur mir selbst auf.
Mein Freund sagt außerdem, dass das Piercing gerade beim Küssen und Oralsex ein tolles Erlebnis ist und es noch um einiges prickelnder macht.
Ich freu mich nicht auf die Zeit, wenn das Piercing raus kommt, denn ich hab es echt lieb gewonnen!
1. Warum ein Zungenpiercing?
2. Wahl des Piercingstudios
3. Risiken
4. Das Piercen
5. Pflegetipps
6. Nebenwirkungen
7. Meine Erfahrungen/ Fazit
1. Warum ein Zungenpiercin:
Ich habe mir mein Zungenpiercing im Alter von 15 Jahren stechen lassen, mit voller Einverständniserklärung meiner Eltern. Ich wollte eigentlich schon immer ein Piercing haben, weil es mich irgendwie fasziniert hat, sich einen Metallstab durch den Körper stechen zu lassen. Und warum die Wahl gerade auf ein Zungenpiercing viel, will ich nun hier erläutern.
Ein Grund war und ist immer noch für mich, dass man das Zungenpiercing nicht auf Anhieb sieht, und auch nach dem Entfernen keine sichtbaren Narben zurückbleiben. Da ich später einen Beruf ausüben möchte, bei dem Kundenkontakt herrscht ist dies für mich also ein klarer Vorteil.
Zweitens ist die Verheilungszeit bei einem Zungenpiercing mit 2 Wochen die kürzeste, und das Stechen ist auch sehr schmerzfrei.
2. Wahl des Piercingstudios:
Bei meiner Wahl des Piercingstudios habe ich die 3 bekanntesten bei uns in Witten ausgesucht und besucht, um mich selbst von den hygienischen Zuständen zu überzeugen. Letztendlich habe ich mich dann aber doch auf die Empfehlungen von Freundinnen verlassen, da sämtliche Studios hygienisch waren.
Also achtet darauf, dass in dem Piercingstudio in einem seperatem Raum gestochen und und gepierct wird. Überzeugt euch davon, das die Nadeln in extra, noch versiegelten einzelnen plastiktüten aufbewahrt werden. Und das der Raum überhaupt nicht dreckig aussieht.
Wählt KEINEN ARZT sondern wirklich einen richtigen Piercer...
3. Risiken:
Die Risiken von denen erzählt wird ist einmal die Durchtrennung der Schlagadern, oder der Geschmacksnerven. Wenn ihr allerdings einen guten Piercer gefunden habt und der bei euch irgendwelche Risiken sieht, wird er eure Zunge nicht piercen. Wenn alles glatt verläuft besteht nur noch ein Risiko für euren Zahnschmelz, da der durch anstoßen des Piercings Schaden nimmt.
4. Das Piercen:
Also, als erstes setzte die Piercerin die Zange an und durchleuchtete die Zunge um einen geeigneten Platz für den Stichkanal zu finden. Dies erwies sich bei mir als schwierig, aber nicht unmöglich, denn mein Zungenbändchen verläuft sehr schlangenförmig und meine Schlagadern liegen sehr eng aneinander. Nach dem sie einen Weg gefunden hatte, markierte sie die Oberseite und Unterseite der Zunge mit einem Punkt. Danach wurde mir ein Betäubungsspray in den Mund gesprüht das nach Banane geschmeckt hat, die hat den gesamten Mund oberflächlich betäubt.
WICHTIG: Ihr solltet 3 Tage vor dem Piercen keine Blutverdünnende Mittel mehr zu euch nehmen, wie zum Beispiel Aspirin.
Das eigentliche Stechen; Meine Zunge wurde wieder in der Zange festgeklemmt (was nicht weh tut) und ich musste sie rausstrecken, durfte sie allerdings nicht anspannen, da dies sonst zu Schmerzen beim Stechen zu Schmerzen geführt hätte.
Dann stach sie die Nadel von unten durch meine Zunge, wovon ich eigentlich nichts merkte, bis auf das da was durchgeglitten ist. Nun steckte sie von oben eine Art Strohhalm über die Nadel und zog die Nadel raus, folgend wurde das Piercing (Stab mit einer Kugel) von unten durch den \"Strohhalm\" gesteckt und der Halm oben abgezogen, und letztendlich wurde die fehlende Kugel oben auf geschraubt. Das ganze dauerte nur eine Minute.
Der erste Stab war 22 mm lang, da die Zunge bis auf ihre doppelte Größe anschwillt. Und damit es nicht zu Quetschungen kommt, ist das Piercing so lang, es wird aber meistens nach ein paar Tagen gewechselt.
5. Pflegetipps:
Kauf euch eine Antibakterielle Mundspüllösung, mit der ihr morgens und Abends spült.
Ihr dürft KEINE:
-Milchprodukte
- säurehaltige und scharfe Produkte
- Alkohol
Dies gilt für mindestens 2 Wochen.
Die ersten ein bis 2 tage solltet ihr auch nicht rauchen, ich hab es allerdings gemacht und die ersten zwei tage dann einfach nach jeder Zigarette mit der Mundspüllösung gespült. danach aber nur noch mit Wasser, da ein gewisser Bakterienhaushalt im Mund ja eh normal ist.
Zum kühlen verwendet am besten Eiswürfel aus Kamillen- oder Fencheltee. Das wirkt sehr beruhigend. Auch wenn\'s ekelig ist. Wenn ihr starke Schmerzen habt, kauft euch auch KamistadGel, das hat eine betäubende und desinfizierende Wirkung, ist sehr angenehm!
6. Nebenwirkungen:
Die einzige Nebenwirkung ist das extreme Anschwellung der Zunge, und die damit verbundene Folge das man nicht richtig essen kann (Ich konnte alles normal tun).
7. Meine Erfahrungen/ Fazit:
Also ich hatte eigentlich keine Probleme mit meinem Piercing und würde es immer wieder tun... Die Nachsorgen war sehr einfach, und das Piercing verheilte gut.
Durch eigenverschulden brauchte ich aber ca 4 Piercingstäbe (die ich vom Studio gratis bekommen habe) brauchte, denn ich spielte zu oft damit rum und dadurch \"rutschte\" der stab ziemlich stab nach vorne... Ich hab somit jetzt einen 12 mm stab, eigentlich sind 16mm normal. Außerdem habe ich ganz leicht angefangen zu lispeln, fällt aber nur mir selbst auf.
Mein Freund sagt außerdem, dass das Piercing gerade beim Küssen und Oralsex ein tolles Erlebnis ist und es noch um einiges prickelnder macht.
Ich freu mich nicht auf die Zeit, wenn das Piercing raus kommt, denn ich hab es echt lieb gewonnen!
12 Bewertungen, 2 Kommentare
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20.08.2005, 21:17 Uhr von verbatim
Bewertung: sehr hilfreichViel Spaß im Bett sage ich da nur! aber warum darf ich keine Milchprodukte essen?
-
23.03.2005, 00:18 Uhr von modschegibbchen
Bewertung: sehr hilfreichaber eher nichts für mich. mich würde es stören beim reden, essen, trinken...




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