Findet Nemo (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von frorgy
fischifischifischi
Pro:
tolle Grafik, witzige Figuren
Kontra:
vorhersehbare Story
Empfehlung:
Ja
Pixar, das ist die freche Seite von Walt Disney. Und die zur Zeit eindeutig erfolgreichere: Aus den Pixar Studios stammen Filme wie „Toy Story“ und „Monster AG“, die die Konkurrenz aus dem eigenen Haus in den letzten Jahren serienweise übertrumpft haben.
„Findet Nemo“, der neuesten Film aus den Pixar Studios, ist nicht umsonst der Kassenknüller. Vollständig am Computer entwickelt entsteht auf der Leinwand eine großartige Unterwasserwelt. Sie wird nicht nur von See-Anemonen, Korallen und Plankton bevölkert, sondern auch von singenden Rochen, vegetarischen Haien, witzlosen Clownfischen, gierigen Möven, vergeßlichen Zierfischen und coolen Schildkröten.
Die Story ist dabei eher vernachlässigbar: Naseweiser junger Clownfisch wagt sich am ersten Schultag zu weit aus dem Riff ins offene Meer hinaus und wird prompt von einem Taucher eingefangen, der noch ein Geburtstagsgeschenk für seine Nichte braucht. Vater von Naseweis, pardon: von Nemo macht sich auf die Reise, um Sohnemann zu befreien und hat dabei gar wundersame Begegnungen. Nemo seinerseits macht im Aquarium des Tauchers Bekanntschaft mit anderen Zierfischen, die ihm zur Flucht verhelfen wollen. Klingt nicht besonders spannend. Ist es auch nicht! Aber dafür entschädigen die originellen Filmfiguren, die gleich dutzendweise auf- bzw. untertauchen.
Neben der Vorhersehbarkeit der Handlung stört mich das zu oft auftauchende Aufopferungsmotiv: Immer wieder bringt sich ein Held für seine Freunde in Lebensgefahr, wird ohnmächtig und wacht kurz darauf wieder auf. Ansonsten verzichtet der Film aber auf zu harte Holzhammer-Moral. Und auch die Menschen sind (mit Ausnahme der schrecklichen Nichte) nicht böse gezeichnet.
Die deutsche Synchronisation ist in Ordnung, es wurden auch hochkarätige Sprecher verpflichtet, in vorderster Front Christian Tramitz als tapferer Clownfisch Marlin und Anke Engelke als vergeßliche Dori.
Den Filmemachern gelingt es, im besten Sinne des Wortes Unterhaltung für die ganze Familie zu schaffen: Süße Knuddelfische für die Kleinen, bestechende Optik und ein paar freche Gags für die Großen.
Seichte Story, aber dennoch – vor allem wegen der Bilder - sehenswert. An „Shrek“ oder „Ice Age“ reicht er aber eindeutig nicht heran.
PS: Sehr amüsant ist auch der Kurzfilm über einen Schneemann, der sich in eine Bikini-Schönheit verliebt, der als Vorfilm gezeigt wird.
„Findet Nemo“, der neuesten Film aus den Pixar Studios, ist nicht umsonst der Kassenknüller. Vollständig am Computer entwickelt entsteht auf der Leinwand eine großartige Unterwasserwelt. Sie wird nicht nur von See-Anemonen, Korallen und Plankton bevölkert, sondern auch von singenden Rochen, vegetarischen Haien, witzlosen Clownfischen, gierigen Möven, vergeßlichen Zierfischen und coolen Schildkröten.
Die Story ist dabei eher vernachlässigbar: Naseweiser junger Clownfisch wagt sich am ersten Schultag zu weit aus dem Riff ins offene Meer hinaus und wird prompt von einem Taucher eingefangen, der noch ein Geburtstagsgeschenk für seine Nichte braucht. Vater von Naseweis, pardon: von Nemo macht sich auf die Reise, um Sohnemann zu befreien und hat dabei gar wundersame Begegnungen. Nemo seinerseits macht im Aquarium des Tauchers Bekanntschaft mit anderen Zierfischen, die ihm zur Flucht verhelfen wollen. Klingt nicht besonders spannend. Ist es auch nicht! Aber dafür entschädigen die originellen Filmfiguren, die gleich dutzendweise auf- bzw. untertauchen.
Neben der Vorhersehbarkeit der Handlung stört mich das zu oft auftauchende Aufopferungsmotiv: Immer wieder bringt sich ein Held für seine Freunde in Lebensgefahr, wird ohnmächtig und wacht kurz darauf wieder auf. Ansonsten verzichtet der Film aber auf zu harte Holzhammer-Moral. Und auch die Menschen sind (mit Ausnahme der schrecklichen Nichte) nicht böse gezeichnet.
Die deutsche Synchronisation ist in Ordnung, es wurden auch hochkarätige Sprecher verpflichtet, in vorderster Front Christian Tramitz als tapferer Clownfisch Marlin und Anke Engelke als vergeßliche Dori.
Den Filmemachern gelingt es, im besten Sinne des Wortes Unterhaltung für die ganze Familie zu schaffen: Süße Knuddelfische für die Kleinen, bestechende Optik und ein paar freche Gags für die Großen.
Seichte Story, aber dennoch – vor allem wegen der Bilder - sehenswert. An „Shrek“ oder „Ice Age“ reicht er aber eindeutig nicht heran.
PS: Sehr amüsant ist auch der Kurzfilm über einen Schneemann, der sich in eine Bikini-Schönheit verliebt, der als Vorfilm gezeigt wird.
38 Bewertungen, 1 Kommentar
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06.06.2008, 23:09 Uhr von ingoa09
Bewertung: sehr hilfreichHilfreicher Bericht! Gruß Ingo
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