Erfahrungsbericht von mima007
Ben Kingsley als durchgeknallter Gangster (DVD)
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ein ehemaliger Safeknacker, der sich an der spanischen Küste zur Ruhe gesetzt hat, soll noch bei einem letzten Coup in London mitmachen. Der Abgesandte des Londoners Gangsterchefs ist ein psychopathischer Killer. Dennoch sagt unser Safeknacker: \"No, gracias\". Ob er das wohl überlebt?
Filminfos
°°°°°°°°°°°
O-Titel: Sexy Beast (GB, 2000), DVD: 6. Februar 2003 (ASIN: B0000633ZC)
FSK: ab 16
Länge: 88 Min.
Regie: Jonathan Glazer
Musik: Roque Baños
Darsteller: Ray Winstone, Ben Kingsley, Ian McShane, Amanda Redman, Julianne White, Cavan Kendall u.a.
Handlung
Früher war Gary \"Gal\" Dove (Wisntone) der beste Safeknacker in ganz London. Nun liegt er in der ersten Szene faul in der Sonne, neben sich den Pool und einen einheimischen Jungen, der die Terrasse fegt. Gal hat sich in jeder Hinsicht zur Ruhe gesetzt und wohnt mit seiner Frau geliebten Frau Deedee, einem früheren Pornomodel, in seiner Nobelvilla an der südspanischen Küste.
Doch die schönen Tage sind vorüber. Symbolisch wird dies durch einen vom Berg herab in Gals Swimmingpool stürzenden Felsen angekündigt. Der riesige Brocken verfehlt Gal nur um wenige Zentimeter und zertrümmert das schöne Mosaik am Grunde des Pools: zwei ineinander geschobene Herzen. Den Rest des Films kann man sich bereits lebhaft vorstellen.
Denn der psychopathische und höchstwahrscheinlich schizophrene Killer Don Logan (Kingsley) soll den Ruheständler für einen besonderen Job seines Chefs Teddy Bass nach London zurückholen. Logan ist zwar nur ein Laufbursche, aber was für einer: Er bricht wie eine Naturgewalt in das fein ausbalancierte Leben Gals und seiner Freunde ein, macht sie psychisch fertig, enthüllt Intimitäten und zieht auch sonst alle Register. Gal bleibt bei seinem Nein.
Zu schade! Denn Teddy Bass hat einen großen Coup vor: Von einem Dampfbad aus will er die benachbarte Bank ausrauben, das heißt alle Schließfächer, die Teddy zuvor vom stolzen Bankdirektor gezeigt worden waren. Na, wenn das keine unverhüllte Aufforderung zum ultimativen Test war! Denn die Bank ist mit modernsten Schutzanlagen gesichert. Der einzige, der ihn öffnen könnte, soll Gal sein. Und von diesem \"Fettkloß\" akzeptiert Don Logan keine Ablehnung.
Logan sitzt schon im Flieger, da steigt er nochmal aus - angeblich wegen des Rauchverbots an Bord. Seine Argumente beim letzten Showdown mit Gal sind nun etwas handfester: ein Gewehr. Gal bleibt anscheinend nichts anderes übrig, als bei dem Londoner Bankjob mitzumachen. Doch natürlich verhält es sich in Wahrheit anders, als Gal es Teddy Bass glauben lässt. Denn Gal ist ohne Logan nach London zurückgekehrt...
Mein Eindruck
Ben Kingsley spielte mit der Figur des durchgeknallten Killers Logan mal wieder einen \'bad guy\'. Er tut dies im englischen Original wesentlich glaubwürdiger und erschreckender (aber für Deutsche unverständlicher), weil er seinen alten nordenglischen Akzent raushängen lässt, um seinen Gegner, Gal, noch mehr einzuschüchtern. Für Logan - wie für Regisseur Glazer - ist Sprache auch eine Waffe. Und Logan setzt sie rücksichtslos und clever ein. Man kann richtig zusehen, wie seine Gegenüber nicht nur bei dem, was er sagt, zusammenzucken, sondern sich auch ob der Gewalt, die er der Sprache antut - er verschluckt zunehmend alle Ts -, vor Qualen winden. Logan ist ein Monster in Menschengestalt.
Kein Wunder, dass Gal ihn sich als Ungeheuer in Teufelsgestalt träumt. Zottig behaart, mit so etwas wie Hörnern auf dem Kopf und einer Maschinenpistole in den Klauen - so taucht er bei Gal am Esstisch auf, der mitten in einer Steinwüste steht. Gal zeigt sich unbeeindruckt. Diese Vision eines Teufelswesens hat Gal wieder in einem noblen Restaurant mitten in London: Er erwartet Logans Boss, Teddy Bass. Diesmal richtet der Teufel einen Revolver auf Gal, den Gourmet. (Ist dies das \"Sexy Beast\" des Titels?)
\"Sexy Beast\" ist nicht ganz ein Gangsterfilm, nicht ganz ein Liebesfilm und irgendwie auch keine richtige Komödie, wie Regisseur Glazer erläutert. Nicht nur die Personen dieses Anti-Genre-Films sind gewöhnungsbedürftig in ihrem Verhalten, sondern auch die Dramaturgie. In ihren Statements nennen alle Schauspieler das Drehbuch \"poetisch\". Das ist eine merkwürdige Charakterisierung. Vielleicht hat es etwas damit zu tun, dass Glazer nicht vom Studiofilm kommt, sondern bislang Videoclips für Musik- und Werbebranche produziert hat.
Die Figur des Logan dominiert die erste Filmhälfte, die ebenso mit einem Knall endet wie sie mit einem Felssturz begonnen hatte. Die zweite Hälfte spielt zum Teil in London, zum Teil in Rückblenden in Gals Haus. Der eigentliche Bankraub ist anders als in \"Ocean\'s Eleven\" etc. nicht die Hauptsache, sondern wird eher beiläufig erledigt. Wichtiger für Gal ist der Getaway: Der misstrauische Teddy Bass könnte es sich anders überlegen und Gal kurzerhand umlegen.
Spannung? Nicht so richtig
Dennoch will so rechte Spannung nicht aufkommen, jedenfalls nicht im üblichen Sinne. Der Regisseur hat die ganze klischeeträchtige Story gegen den Strich gebürstet, und der Zuschauer muss mit dem Ergebnis zurechtkommen. Auch die Ausstattung ist dürftig: im Grunde besteht sie nur aus der Nobelvilla in Spanien. Das lässt auf ein sehr begrenztes Budget schließen. Die Dampfbadszene dürfte das Mehrfache der Villa-Szenen gekostet haben, bringt aber für die Story wesentlich weniger. Schon bald sehnt man sich jedenfalls nach den alten, liebgewonnenen Sehgewohnheiten zurück, die hier nicht bedient werden.
Wenigstens ist die Musik gut. Der Film beginnt mit dem Rocksong \"Peaches\" von der englischen 80er-Jahre-Kultband The Stranglers (\"Golden Brown\"): \"walking down the beaches/looking at the peaches...\". Später hört man dann Party- und Cocktailmusik, die zu Sinatra passen würde. Sehr stilvoll.
Die DVD
Technische Infos
Bildformate: 1.85:1
Tonformate: DD 5.1
Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: dt., engl.
Extras:
- Nicht verwendete Szenen (im Grunde nur 1 lange Szene)
- Behind the scenes (Dreharbeiten)
- Filmografien mit Statements
- Trailer
- Trailershow: Tanguy; Rat Race; Wahnsinnig verliebt; Der Zimmerspringbrunnen; Heiraten für Fortgeschrittene
- Nette Bewegtmenüs: Poolgeblubber, schwebende Sonnenbrille, Menüpunkte in Sargform...
Mein Eindruck: die DVD
Das Beste auf der DVD ist man wieder gut versteckt worden. Es sind die Interviews mit den britischen Schauspielern und dem Regisseur Glazer. Neben umfangreichen texten gibt es kurze Clips mit Statements der Darsteller. Diese werfen insgesamt ein erhellendes Licht auf das, worum es bei diesem Film geht: Es geht um nichts Geringeres als die \"erlösende Kraft der Liebe\" (Glazer). Logan ist die finstere Vergangenheit, die die erreichte Liebeszweisamkeit zwischen Gal und seiner Frau Deedee bedroht. Es gilt, einen Ausweg zu finden. Dies erzeugt die eigentliche Spannung des Films. Doch nur die wenigsten Zuschauer dürften das merken.
Ansonsten findet sich eine langweilige Doku \"hinter den Kulissen\" sowie die übliche Werbung auf der DVD. Der Sound ist gut und bietet professionell ausgesteuerten Raumklang.
Unterm Strich
\"Sexy Beast\" ist eine gewöhnungsbedürftige Mischung aus Gangster- und Liebesfilm, fantasy und und Komödie. Den stärksten Eindruck hinterlässt natürlich der Oberunsympath Don Logan, gespielt von OSCAR-Preisträger Ben Kingsley (\"Gandhi\"). Die restlichen Darsteller sind ebenfalls Profis, wie die Filmografien belegen. Nur der Regisseur muss noch lernen, mit solch guten Leuten etwas Ordentliches anzufangen. Sein Film gewann bislang nur kleinere Preise.
Die DVD ist mittelprächtig ausgestattet. Die wichtigen Hintergrundinfos sind sehr versteckt in den Filmografien untergebracht, da es zu einem Making-of nicht ganz gereicht hat. Immerhin bekommt man gute Hinweise auf fünf weitere sehenswerte Filme.
Michael Matzer (c) 2003ff
Filminfos
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O-Titel: Sexy Beast (GB, 2000), DVD: 6. Februar 2003 (ASIN: B0000633ZC)
FSK: ab 16
Länge: 88 Min.
Regie: Jonathan Glazer
Musik: Roque Baños
Darsteller: Ray Winstone, Ben Kingsley, Ian McShane, Amanda Redman, Julianne White, Cavan Kendall u.a.
Handlung
Früher war Gary \"Gal\" Dove (Wisntone) der beste Safeknacker in ganz London. Nun liegt er in der ersten Szene faul in der Sonne, neben sich den Pool und einen einheimischen Jungen, der die Terrasse fegt. Gal hat sich in jeder Hinsicht zur Ruhe gesetzt und wohnt mit seiner Frau geliebten Frau Deedee, einem früheren Pornomodel, in seiner Nobelvilla an der südspanischen Küste.
Doch die schönen Tage sind vorüber. Symbolisch wird dies durch einen vom Berg herab in Gals Swimmingpool stürzenden Felsen angekündigt. Der riesige Brocken verfehlt Gal nur um wenige Zentimeter und zertrümmert das schöne Mosaik am Grunde des Pools: zwei ineinander geschobene Herzen. Den Rest des Films kann man sich bereits lebhaft vorstellen.
Denn der psychopathische und höchstwahrscheinlich schizophrene Killer Don Logan (Kingsley) soll den Ruheständler für einen besonderen Job seines Chefs Teddy Bass nach London zurückholen. Logan ist zwar nur ein Laufbursche, aber was für einer: Er bricht wie eine Naturgewalt in das fein ausbalancierte Leben Gals und seiner Freunde ein, macht sie psychisch fertig, enthüllt Intimitäten und zieht auch sonst alle Register. Gal bleibt bei seinem Nein.
Zu schade! Denn Teddy Bass hat einen großen Coup vor: Von einem Dampfbad aus will er die benachbarte Bank ausrauben, das heißt alle Schließfächer, die Teddy zuvor vom stolzen Bankdirektor gezeigt worden waren. Na, wenn das keine unverhüllte Aufforderung zum ultimativen Test war! Denn die Bank ist mit modernsten Schutzanlagen gesichert. Der einzige, der ihn öffnen könnte, soll Gal sein. Und von diesem \"Fettkloß\" akzeptiert Don Logan keine Ablehnung.
Logan sitzt schon im Flieger, da steigt er nochmal aus - angeblich wegen des Rauchverbots an Bord. Seine Argumente beim letzten Showdown mit Gal sind nun etwas handfester: ein Gewehr. Gal bleibt anscheinend nichts anderes übrig, als bei dem Londoner Bankjob mitzumachen. Doch natürlich verhält es sich in Wahrheit anders, als Gal es Teddy Bass glauben lässt. Denn Gal ist ohne Logan nach London zurückgekehrt...
Mein Eindruck
Ben Kingsley spielte mit der Figur des durchgeknallten Killers Logan mal wieder einen \'bad guy\'. Er tut dies im englischen Original wesentlich glaubwürdiger und erschreckender (aber für Deutsche unverständlicher), weil er seinen alten nordenglischen Akzent raushängen lässt, um seinen Gegner, Gal, noch mehr einzuschüchtern. Für Logan - wie für Regisseur Glazer - ist Sprache auch eine Waffe. Und Logan setzt sie rücksichtslos und clever ein. Man kann richtig zusehen, wie seine Gegenüber nicht nur bei dem, was er sagt, zusammenzucken, sondern sich auch ob der Gewalt, die er der Sprache antut - er verschluckt zunehmend alle Ts -, vor Qualen winden. Logan ist ein Monster in Menschengestalt.
Kein Wunder, dass Gal ihn sich als Ungeheuer in Teufelsgestalt träumt. Zottig behaart, mit so etwas wie Hörnern auf dem Kopf und einer Maschinenpistole in den Klauen - so taucht er bei Gal am Esstisch auf, der mitten in einer Steinwüste steht. Gal zeigt sich unbeeindruckt. Diese Vision eines Teufelswesens hat Gal wieder in einem noblen Restaurant mitten in London: Er erwartet Logans Boss, Teddy Bass. Diesmal richtet der Teufel einen Revolver auf Gal, den Gourmet. (Ist dies das \"Sexy Beast\" des Titels?)
\"Sexy Beast\" ist nicht ganz ein Gangsterfilm, nicht ganz ein Liebesfilm und irgendwie auch keine richtige Komödie, wie Regisseur Glazer erläutert. Nicht nur die Personen dieses Anti-Genre-Films sind gewöhnungsbedürftig in ihrem Verhalten, sondern auch die Dramaturgie. In ihren Statements nennen alle Schauspieler das Drehbuch \"poetisch\". Das ist eine merkwürdige Charakterisierung. Vielleicht hat es etwas damit zu tun, dass Glazer nicht vom Studiofilm kommt, sondern bislang Videoclips für Musik- und Werbebranche produziert hat.
Die Figur des Logan dominiert die erste Filmhälfte, die ebenso mit einem Knall endet wie sie mit einem Felssturz begonnen hatte. Die zweite Hälfte spielt zum Teil in London, zum Teil in Rückblenden in Gals Haus. Der eigentliche Bankraub ist anders als in \"Ocean\'s Eleven\" etc. nicht die Hauptsache, sondern wird eher beiläufig erledigt. Wichtiger für Gal ist der Getaway: Der misstrauische Teddy Bass könnte es sich anders überlegen und Gal kurzerhand umlegen.
Spannung? Nicht so richtig
Dennoch will so rechte Spannung nicht aufkommen, jedenfalls nicht im üblichen Sinne. Der Regisseur hat die ganze klischeeträchtige Story gegen den Strich gebürstet, und der Zuschauer muss mit dem Ergebnis zurechtkommen. Auch die Ausstattung ist dürftig: im Grunde besteht sie nur aus der Nobelvilla in Spanien. Das lässt auf ein sehr begrenztes Budget schließen. Die Dampfbadszene dürfte das Mehrfache der Villa-Szenen gekostet haben, bringt aber für die Story wesentlich weniger. Schon bald sehnt man sich jedenfalls nach den alten, liebgewonnenen Sehgewohnheiten zurück, die hier nicht bedient werden.
Wenigstens ist die Musik gut. Der Film beginnt mit dem Rocksong \"Peaches\" von der englischen 80er-Jahre-Kultband The Stranglers (\"Golden Brown\"): \"walking down the beaches/looking at the peaches...\". Später hört man dann Party- und Cocktailmusik, die zu Sinatra passen würde. Sehr stilvoll.
Die DVD
Technische Infos
Bildformate: 1.85:1
Tonformate: DD 5.1
Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: dt., engl.
Extras:
- Nicht verwendete Szenen (im Grunde nur 1 lange Szene)
- Behind the scenes (Dreharbeiten)
- Filmografien mit Statements
- Trailer
- Trailershow: Tanguy; Rat Race; Wahnsinnig verliebt; Der Zimmerspringbrunnen; Heiraten für Fortgeschrittene
- Nette Bewegtmenüs: Poolgeblubber, schwebende Sonnenbrille, Menüpunkte in Sargform...
Mein Eindruck: die DVD
Das Beste auf der DVD ist man wieder gut versteckt worden. Es sind die Interviews mit den britischen Schauspielern und dem Regisseur Glazer. Neben umfangreichen texten gibt es kurze Clips mit Statements der Darsteller. Diese werfen insgesamt ein erhellendes Licht auf das, worum es bei diesem Film geht: Es geht um nichts Geringeres als die \"erlösende Kraft der Liebe\" (Glazer). Logan ist die finstere Vergangenheit, die die erreichte Liebeszweisamkeit zwischen Gal und seiner Frau Deedee bedroht. Es gilt, einen Ausweg zu finden. Dies erzeugt die eigentliche Spannung des Films. Doch nur die wenigsten Zuschauer dürften das merken.
Ansonsten findet sich eine langweilige Doku \"hinter den Kulissen\" sowie die übliche Werbung auf der DVD. Der Sound ist gut und bietet professionell ausgesteuerten Raumklang.
Unterm Strich
\"Sexy Beast\" ist eine gewöhnungsbedürftige Mischung aus Gangster- und Liebesfilm, fantasy und und Komödie. Den stärksten Eindruck hinterlässt natürlich der Oberunsympath Don Logan, gespielt von OSCAR-Preisträger Ben Kingsley (\"Gandhi\"). Die restlichen Darsteller sind ebenfalls Profis, wie die Filmografien belegen. Nur der Regisseur muss noch lernen, mit solch guten Leuten etwas Ordentliches anzufangen. Sein Film gewann bislang nur kleinere Preise.
Die DVD ist mittelprächtig ausgestattet. Die wichtigen Hintergrundinfos sind sehr versteckt in den Filmografien untergebracht, da es zu einem Making-of nicht ganz gereicht hat. Immerhin bekommt man gute Hinweise auf fünf weitere sehenswerte Filme.
Michael Matzer (c) 2003ff
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