Bärenbrüder (DVD) Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 02/2009
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Erfahrungsbericht von Doppi77
Wenn sich Kinder freuen ...
Pro:
detschsprachige Musik, schöner Zeichentrick, ein Film für die ganze Familie und natürlich die beiden Elche
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Yopi Leser !
Es ist mal wieder soweit. Disney Produktions hat nach seinen Erfolgen der letzten Jahre wieder einen Zeichentrickfilm in die Kinos gebracht der vermutlich egenfalls auf der mächtigen Erfolgswelle mitreiten wird.
Bärenbrüder heisst das neue Zeichentrickwerk.
Worum geht es in diesem Film:
Es waren einmal vor langer, langer Zeit drei Brüder, die lebten im Nordwesten Amerikas, die hiessen Kenai, Denahi und Sitka. Als eines Tages Sitka bei einem Unfall durch die Pranke eines Bären ums Leben kommt, tötet Kenai, der jüngste der Brüder, aus Rache einen Grizzlybären. Doch er löst damit einen Fluch aus - Kenai wird selber in einen Grizzly verwandelt und kann erst dann wieder zu einem Mensch werden, wenn er seinen Hass auf die Bären überwindet. Außerdem muss er dem jungen Bären Koda dabei helfen, den Ort zu finden, \"an dem die Lichter die Erde berühren\". Gemeinsam begeben sich die beiden Bären auf die Suche nach diesem geheimnisvollen Ort. Doch Denahi ist dem verwandelten Kenai auf den Fersen, den er für den Mörder seines Bruders hält ...
Meine Meinung:
Ein großer Bruder und eine Bärenmama müssen gleich zu Beginn ihr Leben lassen und ein Indianer wird in einen Bären verwandelt. Ist das ein Inhalt der unsere kleinsten anspricht ?
Das war mit der erste Gedanke der mir kurz nach der besagten Szene durch den Kopf ging.
Offensichtlich schon, wenn ich mich an die vielen glücklichen und irgendwie verzaubernd wirkenden Kindergesichter nach der Vorstellung erinnere. Besonders das freudig strahlende Gesich von meinem Jungen wird mir wohl unvergesslich in Erinnerung bleiben.
Das Werk knüpft mit seiner tragischen Eröffnung an die Tradition klassischer Disney-Filme wie „Bambi“ an, im Vergleich zu früheren Filmen findet der Wechsel zu heiteren Ereignissen aber viel schneller statt. Die Dramatik berührt wohl die Kleinen, ohne sie aber zu verstören. Umso mehr leiden sie mit den fehlbaren Helden und können so die Überwindung von Trauer und Wut besser nachvollziehen. Diese Erfahrung beziehen sich zumindest auf meinem Sohn .
Disney hat mich als Zuschauer zum Leidensgenossen des ehrgeizigen Indianerjungen Kenai gemacht. In seiner leichtsinnigen Heißblütigkeit muss er den Tod seines Bruders mitverantworten. Statt über sein Fehlverhalten nachzudenken, tötet er eine Bärin.
Doch die Geister der Natur verwandeln ihn in einen Bären und bringen ihn mit dem frechen Grizzly Koda zusammen. Jetzt muss sich Grizzly-Novize Kenai von einem Dreikäsehoch das kleine Einmaleins des Bärendaseins erklären lassen. Dabei erlebt er, was es heißt, wenn unbegründeter Hass über jemanden hereinbricht bzw was dieser verursachen kann. Ich denke das hier eine Passage im Film hervortritt die selbst Kinder zum nachdenken über Fehlverhalten und Gefühle anregen könnte.
Aaron Blaise und Bob Walker haben für Disney eine Legende aufbereitet. Ihre glänzende Fabel von Toleranz und Vergebung klingt zwar ernst und tiefgründig, tatsächlich verströmt die Geschichte der Bärenbrüder eine umwerfende Komik.
Das liegt meiner Meinung nach an zwei Unterhaltungselementen. Zum einen flechten die beiden Regisseure Motive aus vielen Disney-Werken ein. Pocahontas, König der Löwen, Lilo & Stitch, Mulan, Tarzan und andere lassen grüßen und machen Bärenbrüder zu einer Art Best of Disney-Collage. Zum anderen sind die Nebenrollen mit den wohl coolsten Tiere der neueren Filmgeschichte besetzt worden.
Ausgerechnet zwei Elche sind in diesem Movie für die besten Gags verantwortlich. Sie leben das zentrale Motiv der Freundschaft aus, in dem sie sich permanent necken und trotz Differenzen zueinander halten. Ihre Elch-Gymnastik, das irrwitzige „Ich seh‘ etwas“-Spiel in einem wirklich komischen skandinavischem Slang und ihre Slapstick-Einlagen lassen sie schnell zu den Lieblingen der Kinobesucher, allen voran der Kinder, werden. Vermutlich läuft die Plüschtierproduktion der beiden Elche schon auf Hochtouren.
Abgerundet wird der Film nicht nur durch eine gute Auswahl passender Synchronsprecher, Daniel Brühl und Moritz Bleibtreu muss man hier deutlich hervorheben, sondern auch durch sechs neue Phil-Collins-Songs. Phil Collins verleit diesen Film mit seiner eindrucksvollen und einfühlsamen Stimme die nötige akustische Stimmung die ein solcher Film nun mal braucht.
Fazit:
Ein traumhafter und bilderprächtiger Film aus den Disney-Studios über Freundschaft und Toleranz. Phil Collins sang für diesen Film die Songs sogar in deutscher Sprache. Die ca. 85 Minuten Spielzeit sind ihr Eintrittsgeld auf jeden Fall wert. Ein Film für die ganze Familie, aber besonders für unsere jungen Familienmitglieder, unsere Kinder. Auf eine Altersbeschränkung wurde sinnvoller Weise verzichtet.
Euer Doppi77
Es ist mal wieder soweit. Disney Produktions hat nach seinen Erfolgen der letzten Jahre wieder einen Zeichentrickfilm in die Kinos gebracht der vermutlich egenfalls auf der mächtigen Erfolgswelle mitreiten wird.
Bärenbrüder heisst das neue Zeichentrickwerk.
Worum geht es in diesem Film:
Es waren einmal vor langer, langer Zeit drei Brüder, die lebten im Nordwesten Amerikas, die hiessen Kenai, Denahi und Sitka. Als eines Tages Sitka bei einem Unfall durch die Pranke eines Bären ums Leben kommt, tötet Kenai, der jüngste der Brüder, aus Rache einen Grizzlybären. Doch er löst damit einen Fluch aus - Kenai wird selber in einen Grizzly verwandelt und kann erst dann wieder zu einem Mensch werden, wenn er seinen Hass auf die Bären überwindet. Außerdem muss er dem jungen Bären Koda dabei helfen, den Ort zu finden, \"an dem die Lichter die Erde berühren\". Gemeinsam begeben sich die beiden Bären auf die Suche nach diesem geheimnisvollen Ort. Doch Denahi ist dem verwandelten Kenai auf den Fersen, den er für den Mörder seines Bruders hält ...
Meine Meinung:
Ein großer Bruder und eine Bärenmama müssen gleich zu Beginn ihr Leben lassen und ein Indianer wird in einen Bären verwandelt. Ist das ein Inhalt der unsere kleinsten anspricht ?
Das war mit der erste Gedanke der mir kurz nach der besagten Szene durch den Kopf ging.
Offensichtlich schon, wenn ich mich an die vielen glücklichen und irgendwie verzaubernd wirkenden Kindergesichter nach der Vorstellung erinnere. Besonders das freudig strahlende Gesich von meinem Jungen wird mir wohl unvergesslich in Erinnerung bleiben.
Das Werk knüpft mit seiner tragischen Eröffnung an die Tradition klassischer Disney-Filme wie „Bambi“ an, im Vergleich zu früheren Filmen findet der Wechsel zu heiteren Ereignissen aber viel schneller statt. Die Dramatik berührt wohl die Kleinen, ohne sie aber zu verstören. Umso mehr leiden sie mit den fehlbaren Helden und können so die Überwindung von Trauer und Wut besser nachvollziehen. Diese Erfahrung beziehen sich zumindest auf meinem Sohn .
Disney hat mich als Zuschauer zum Leidensgenossen des ehrgeizigen Indianerjungen Kenai gemacht. In seiner leichtsinnigen Heißblütigkeit muss er den Tod seines Bruders mitverantworten. Statt über sein Fehlverhalten nachzudenken, tötet er eine Bärin.
Doch die Geister der Natur verwandeln ihn in einen Bären und bringen ihn mit dem frechen Grizzly Koda zusammen. Jetzt muss sich Grizzly-Novize Kenai von einem Dreikäsehoch das kleine Einmaleins des Bärendaseins erklären lassen. Dabei erlebt er, was es heißt, wenn unbegründeter Hass über jemanden hereinbricht bzw was dieser verursachen kann. Ich denke das hier eine Passage im Film hervortritt die selbst Kinder zum nachdenken über Fehlverhalten und Gefühle anregen könnte.
Aaron Blaise und Bob Walker haben für Disney eine Legende aufbereitet. Ihre glänzende Fabel von Toleranz und Vergebung klingt zwar ernst und tiefgründig, tatsächlich verströmt die Geschichte der Bärenbrüder eine umwerfende Komik.
Das liegt meiner Meinung nach an zwei Unterhaltungselementen. Zum einen flechten die beiden Regisseure Motive aus vielen Disney-Werken ein. Pocahontas, König der Löwen, Lilo & Stitch, Mulan, Tarzan und andere lassen grüßen und machen Bärenbrüder zu einer Art Best of Disney-Collage. Zum anderen sind die Nebenrollen mit den wohl coolsten Tiere der neueren Filmgeschichte besetzt worden.
Ausgerechnet zwei Elche sind in diesem Movie für die besten Gags verantwortlich. Sie leben das zentrale Motiv der Freundschaft aus, in dem sie sich permanent necken und trotz Differenzen zueinander halten. Ihre Elch-Gymnastik, das irrwitzige „Ich seh‘ etwas“-Spiel in einem wirklich komischen skandinavischem Slang und ihre Slapstick-Einlagen lassen sie schnell zu den Lieblingen der Kinobesucher, allen voran der Kinder, werden. Vermutlich läuft die Plüschtierproduktion der beiden Elche schon auf Hochtouren.
Abgerundet wird der Film nicht nur durch eine gute Auswahl passender Synchronsprecher, Daniel Brühl und Moritz Bleibtreu muss man hier deutlich hervorheben, sondern auch durch sechs neue Phil-Collins-Songs. Phil Collins verleit diesen Film mit seiner eindrucksvollen und einfühlsamen Stimme die nötige akustische Stimmung die ein solcher Film nun mal braucht.
Fazit:
Ein traumhafter und bilderprächtiger Film aus den Disney-Studios über Freundschaft und Toleranz. Phil Collins sang für diesen Film die Songs sogar in deutscher Sprache. Die ca. 85 Minuten Spielzeit sind ihr Eintrittsgeld auf jeden Fall wert. Ein Film für die ganze Familie, aber besonders für unsere jungen Familienmitglieder, unsere Kinder. Auf eine Altersbeschränkung wurde sinnvoller Weise verzichtet.
Euer Doppi77
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