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Erfahrungsbericht von OLLI24

Die Umwandlung vom FC Bayern München E.V. in die FC Bayern München AG

Pro:

Durch die Umwandlung kann der FCB eine große Summe ans Stadionabtrücken

Kontra:

nix

Empfehlung:

Nein

Am 16.November 2001 wurde auf der Jahreshauptversammlung das Präsidium beauftragt, die notwendigen Schritte für eine Umwandlung in eine Aktiengesellschaft vorzubereiten. Am 14 Februar diesen Jahres wurde dieser Umwandlung mit einer überwältigenden Mehrheit zugestimmt. Mit über 92 % haben die 1513 Anwesenden Mitglieder in der Olympiahalle zu München auf der Außerordentlichen Mitgliederverssammlung dem Ausgliederungs- und Übernahmevertrag zwischen dem FC Bayern München E.V. und der FC Bayern München AG zugestimmt.

Die Ausgliederung wird vom Notar beim Handelsregister eingetragen. Der Weg für die schon vereinbarte Beteiligung von Adidas an der AG ist nach dem Eintrag ins Handelsregister auch frei. Der Sportartikelhersteller erwirbt für ca. 75 Millionen Euro 10% an der FC Bayern München AG. Diese 10% werden abgegeben weil der FC Bayern das Geld für die Refinanzierung der neuen Allianz-Arena im Norden Münchens gebraucht wird (Ein Bericht über die Allianz-Arena habe ich auch geschrieben, könnt ja mal vorbei schauen.

Eine hitzige Debatte ist dem klaren Votum von mehr als 92% vorausgegangen. Zwei Mitglieder des FC Bayern äußerten Bedenken, dass zukünftig die Mitglieder künftig kein Mitspracherecht hätten, und das sie auch nicht bei der Vergabe möglicher Aktien berücksichtig wird. Diese Bedenken wurden allerdings schnell zerstreut. „ Was wir hier tun, ist wohl durchdacht und ausschließlich zu ihrem Wohl.“ So Karl-Heinz Rummenigge. Auch die Angst einiger Mitglieder das der FC Bayern von irgendwelchen Großkonzernen übernommen durch die Aktienmehrheit übernommen wird wurde im Keim erstickt. „Die Verpflichtung, dass der FC Bayern e.V. mindestens 50% plus eine Aktie an seiner Tochtergesellschaft, der FC Bayern AG, halten müsse, soll in die Vereinssatzung mitaufgenommen werden.“ So die beiden zukünftigen Aufsichtsratmitglieder Franz Beckenbauer und Dr. Fritz Scherer. Hinzugefügt wurde das zu Zeit keine Interesse besteht an die Börse zu gehen.

Nach diesen heißen Diskussionen kam es dann doch zur Abstimmung, bei der 114 der 1513 Anwesenden dagegen stimmten, 43 sich enthielten 92% der Anwesenden dafür gestimmt hatte. Durch diese Mehrheit wurde die erforderliche Dreiviertelmehrheit für die Umwandlung und die Satzungsänderung deutlich übertroffen.

Die strukturellen Folgen der Umwandlung:
Der neue Aufsichtsrat wird von Franz Beckenbauer (Vorsitzender), Professor Dr. Fritz Scherer und Eckhardt Müller-Heydenreich besetzt. Der Vorstand wird von Karl-Heinz Rummenigge als Vorsitzender, Uli Hoeneß und Karl Hopfner besetzt.


Ich hoffe der Artikel hat euch gefallen. Bitte schaut auch bei meinen anderen Artikel rein

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