Allgemeiner Wirtschaftsdienst AWD Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (1.6 von 5)
von 53% aller Autoren empfohlen (9/17).
Bewertungsverteilung:
Dauer der Nutzung:
seit 1 Jahr
Service:
mittelmäßig
Filialnetz:
mittelmäßig
Online Banking:
nicht angeboten
Fachliche Beratung:
mittelmäßig
Sind Sie Kunde?:
ja
Vorteile
Nichts!
sog . Teamleiter & Manager können gut reden
Kompetenz
Sehr große Produktauswahl
Persönlicher Ansprechpartner
Einbezug der persönlichen Situation
das Grundkonzept ist gut
viele Produktpartner, aber längst nicht alle
Nachteile/Kritik
Mitarbeiter sind abhängig vom Verkauf der Produkte und der unterschiedlichen Provisionszahlungen-Keine Fachschulungen
keine Fakten, alles Lügen
die Leute dahinter schlecht
schlechte Betreuung der Kunden, schlechte Bezahlung der Mitarbeiter uvm.
- Wissenslücken der Berater
- doch nur oberflächliche Analyse
AFA=AUS FÜR ALLE
ein Testbericht von janderheld2003-10-12 16:58:16vom 12.10.2003Empfehlung: nein
Vorteile: Nichts!...Nachteile/Kritik: Mitarbeiter sind abhängig vom Verkauf der Produkte und der unterschiedlichen Provisionszahlungen-Keine Fachschulungen
Achtung vor aufgeputschte Mitarbeiter der Allgemeinen Finanz- und Assekurranz GmbH ( www.afa-finanz.de ) und anderen Strukturvertrieben!
Ich gebe diese Erfahrung und Information weiter um alle diejenigen zu warnen, die objektive und unabhängige Finanzberatung suchen.
Angefangen hat alles mit einem Telefonat.
Ein Kumpel ruft mich an und sagt er will mir unbedingt was zeigen. Nach heutiger Sicht war das eine der Maschen, die die Mitarbeiter von AFA und anderen Strukturunternehmen so benutzen für Kontaktaufnahme. Ich fiel wie viele andere natürlich darauf rein. Ich war wie man so sagt noch "unschuldig". Wenn Kumpels oder Bekannte anrufen was soll schon sein? Natürlich trifft man sich und redet und dann läßt man sich eben vollabern wie schlecht doch Lebensversicherungen sind. Wenn man selber noch keine hat dann gehts eben bei den Eltern ran. Das Unternehmenskonzept sieht am Anfang richtig gut aus, vorausgesetzt man hat noch nicht den "Durchblick". Den haben übrigens einige nach Jahren noch nicht! Dann wird man eingeladen zu einer Firmenpräsentation in einem Hotel. Der Kumpel kommt mit und es scheint er will mein bester Freund werden. Über Bekannte, Freunde, Verwandte u.a. läuft alles in diesem System ab.
Das schlimme bei der Sache ist, wenn man selber keine richtige Ahnung von Versicherungen und Finanzen hat und soll bestimmte Verträge den Anderen aufschwatzen. Diejenigen die es nach oben in der Strukturleiter schaffen, sind gute Schwatzer und nennen sich Verkäufer. Die Qualität der Produkte ist in diesem Unternehmen zweitrangig. Die Quantität ist ausschlaggebend. Das Ziel dieses Unternehmen ist es, immer mehr Produkte verkaufen und immer mehr Leute für das Unternehmen als Mitarbeiter zu gewinnen. Denn von denen profitieren ja die Werber.
Wer sich mit solchen Unternehmen einläßt, kann später Gewissenskonflikte bekommen . Vorausgesetzt er oder sie kommen dahinter, wie mittelmäßig bis schlecht die Verträge sind, die er oder sie verkaufen müssen.
Wer hinter der Windschutzscheibe am Auto ein Zettel findet wo draufsteht: Bitte unbedingt zurückrufen, sollte gewarnt sein. Jeder denkt normalerweise mit dem Fahrzeug ist was passiert, nein die AFA und auch andere Strukturunternehmen versuchten so auf Kundenfang zu gehen. Vorsicht vor solcher Anmache oder über Bekannte, Freunde oder Verwandte an Mitarbeiter solcher Unternehmen zu geraten.
Strukturunternehmen sind gefährlich! Sie beuten systematisch die Mitarbeiter aus und lügen den Kunden absichtlich was vor! Sogenannte Schulungen sind keine Fachschulungen. Diese werden genutzt zum Aufpeitschen der Stimmung. Die Mitarbeiter gehen wie gedopt aus den Schulungsräumen und nehmen sich vor noch in einer Woche mind. 20 Leute aus sogenannten Namenslisten anzurufen und Termine auszumachen bzw. etliche Bekannte anzulabern. Alles ist darauf abgezielt. Wer in solchen Strukturvertrieben anfängt benötigt keine berufliche Qualifikation, sondern die Fähigkeit genug Leute anzubaggern, damit ausreichend Verträge verkauft werden können. Die AFA versucht mit ostdeutscher Mentalität ein sogenanntes Zusammengehörigkeitsgefühl zu verkaufen um den Nerv der größtenteils aus dem Osten stammenden "Mitarbeiter" zu treffen. Bei Veranstaltungen und Seminaren wird in raffinierten Verkaufsübungen für den "Ernstfall" geprobt. Es wird mit Gefühlen der Kunden spekuliert. Ein Nicht-Verkauf wird genau analysiert und es wird weiter geübt bis die Quote erreicht ist oder nicht. Dieses Training ist die eigentliche Schulung in solchen Unternehmen.
Mit Prämien,
Feiern und Halleluja-Getue wird die Stimmung angehoben.
Wie die AFA arbeitet zeigt folgender Beitrag aus der FINANZtest 07/2002:
>Verlustreiche Empfehlungen eines AFA-Vermittlers
„Als der Vermittler uns drängte, bestehende Versicherungsverträge zu kündigen und bei ihm neue abzuschließen, wurde ich misstrauisch“, sagt Bettina Rössler*. Glück für sie und ihren Mann. Hätten die Eheleute aus Eberswalde sich auf das Angebot des Strukturvertriebs AFA (Allgemeine Finanz- & Assekuranzvermittlungs GmbH) eingelassen, wäre das eingelassen, wäre das ein schlechtes Geschäft für sie gewesen.
Der AFA-Berater riet, ihre Lebensversicherungen und Bausparverträge aufzulösen und mit dem ausgezahlten Geld vier fondsgebundene Lebensversicherungen bei der AFA abzuschließen. „Über die erheblichen Verluste durch eine vorzeitige Kündigung unserer Verträge und über die Kosten der Neuabschlüsse wurden wir nicht informiert“, so Frau Rössler. Stattdessen verwies der Versicherungsverkäufer auf die Renditeerwartung des Fondsgebundenen Police „PrismaLife“. Tatsächlich verzeichnete der „AFA Global Selection-Fonds Warburg“ (WKN 515376), der der Police zugrunde liegt, in den eineinviertel Jahren seines Bestehens jedoch einen Wertverlust von rund 28 Prozent.
Für 15 Jahre sollten sie und ihr Mann, für je 35 Jahre die beiden Kinder an die Verträge gebunden sein und monatlich je 50 Euro Beiträge zahlen. Eine Kündigung solcher solcher langfristiger Lebensversicherungsverträge ist nur unter erheblichen Einbußen möglich. Die Rösslers unterschrieben zunächst die vier Versicherungsanträge, kündigten aber ihre bestehenden Verträge nicht, „obwohl der Herr von AFA schon alles fertig vorbereitet hatte und wir nur noch unterschrieben sollten“, erinnert sich Frau Rössler.
Bei der Verbraucherzentrale ließ sich dann beraten - und wurde „richtig wütend“. Sie widerrief alle vier Anträge. Innerhalb von 14 Tagen nach der Unterzeichnung des Antrags ist das Problem möglich.
AFA-Geschäftführer Sören Patzig bestreitet, dass seine Vermittler Kunden zum Kündigen bestehender Verträge rieten. „Das ist grundsätzlich untersagt“, erklärte er auf Nachfrage von FINANZtest. Auch bei den Gewinnerwartungen der Fondspolice seien die AFA-Berater gehalten, den Kunden zu verdeutlichen, dass Renditen von 12 bis 15 Prozent nur langfristig zu realisieren seien. * Name von der Redaktion geändert.
AFA ist für Verbraucherschützer allerdings kein unbeschriebenes Blatt. Der Strukturvertrieb mit Sitz in Cottbus ist vor allem in den neuen Bundesländern aktiv und befindet sich zur Zeit massiv auf Expansionskurs. Erklärtes Ziel für dieses Jahr ist es, Neuverträge im Wert von 500 Millionen Euro zu verkaufen. Die Mitarbeiterzahl soll bis zum Jahr 2005 von derzeit etwa 3 500 auf 20 000 Strukturvertriebler anwachsen.<
Quelle: www.anlageschutzarchiv.de
Fazit: Vorsicht vor sogenannten "Beratern" von Strukturunternehmen wie AFA, AWD, DVAG, AWD, OVB, V.I.P. GmbH u.a. Diese Unternehmen versuchen geschickt von außen her als "Saubermann" dazustehen. Geschickt und toll verpackt wie in glitzerndem Geschenkpapier, von innen her aber hohl und nur auf das Geld der "Anderen" bedacht. Mit Luxusreisen, schicken Autos und Prämien locken sie ihre Untergebenen zu noch mehr Verkäufen!! Die in den anderen Beiträgen geschriebenen positiven Meinungsäußerungen über Strukturvertriebe sind wohl z.Teil selber Mitarbeiter und versuchen hier bei yopi.de ein besseres Image zu verkaufen!
...
ein Testbericht von DerAndy2007-06-27 13:39:29vom 27.06.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Kompetenz
Sehr große Produktauswahl
Persönlicher Ansprechpartner
Einbezug der persönlichen Situation...Nachteile/Kritik: -
Es geht um Geld, das Anvertraut werden soll - in welchem Bereich auch immer.
Wie bin ich auf den AWD gestoßen!?:
Ursächlich hierfür war das Thema Zahnersatz, da mein Zahnarzt mir damals offenbarte, dass bei einer vernünftigen Behandlung ein Implantat von Nöten wäre und ich mit einer Zuzahlung von über 1200 Euro rechnen könne. Was tat ich!? Ich war im Internet unterwegs, habe bei vielen Versicherungen mich informiert und bin bei diesen Recherchen auch auf den AWD gestoßen.
Nachdem ich dann viele der Versicherungs - Prospekte durchgelesen hatte die postalisch kamen, (einige (Tage dann nicht mehr, es wurde schnell unübersichtlich) habe ich mich dann (ich bin in diesen Dingen ein skeptischer Mensch und sehe mehr Haken und Eventualitäten als vielleicht nötig ) dazu durchgerungen, einen Termin mit dem AWD zu vereinbaren. Der Berater kam dann zu mir nach Hause und sagte nach einer noch nie erlebten, umfassenden und persönlichen Analyse (also weder bei meiner Hausbank noch bei einem Versicherungsmakler), dass er die Top – Zusatz – Versicherung - Zahn für mich hinbekommt, ohne dass ich netto weniger im Portemonnaie hätte – also rechnerisch umsonst – und zusätzlich in den nächsten fünf Jahren noch über 5000 Euro an finanziellem Vorteil erlange.
Wir haben ein Konzept für mich erarbeitet, welches mich bis heute absolut überzeugt, vor allem weil es finanzierbar ist.
Was ich also in diesem Gespräch des Verkaufs erleben durfte, war ein ehrliches, faires und vor allem an meinen Wünschen orientiertes Beratungsgespräch, wo jedes besprochene Detail schwarz auf weiß festgehalten wurde, wo jede meiner Fragen fair und ehrlich beantwortet wurde und auch jedes Mal auf die Realisierbarkeit eingegangen worden ist. Hier ein Beispiel von mir:
Ich wollte gerne einen Riester – Vertrag abschließen, was aber meine monatlichen Fixkosten zu sehr belastet hätte (wenn ich die mir mögliche maximale staatliche Förderung in Anspruch nehmen wollte), worauf der Berater mir sagte, wenn ich es ein Jahr lang schaffe das Konzept zu verfolgen, mir ein finanzielles Polster aufzubauen um für alle Fälle Reserven zu haben und der Bereich der geplanten Einsparungen spürbar ist, dann wäre es zu vertreten, in diesem Bereich zu investieren – Sein Klartext: “Du hast im Moment nicht das Geld dafür“.
So fing das an mit dem AWD, den ich dann weiterempfohlen habe.
Auch diese Weiterempfehlungen sind bis heute nicht negativ erschienen – im Gegenteil – ich höre immer noch positives Feedback für die wertvollen Tipps und die guten Entscheidungen, die jeder einzelne meiner Freunde und Bekannten im Rahmen der finanziellen Beratung durch den AWD erfahren und getroffen hat.
Was will ich hier "vermitteln"!?:
Ich habe in diesen Testberichten hier über schwarze Schafe im Finanzdienst - Sektor gelesen; es wird berichtet über Inkompetenz; vieles hier erschreckt mich, da ich es so nie erleben musste.
Ich kann hier nur betonen:
Es geht um Euer Geld - vergleichen!!
Ihr bekommt über den AWD eine Menge an diversen Unternehmen (Versicherungen, Bausparkassen, Fonds, Banken etc.) gegen - und miteinander verglichen und mein Berater hat immer eine aktuelle "Finanztest" oder "Stiftung Warentest" - Zeitschrift dabei (das ist in meinen Augen die eigentliche Unabhängigkeit, da er die meisten dieser dort beschriebenen Produkte vermitteln kann)
Die AWD
- Mehrfach - Agenten sind im Bereich der Finanzberatung tätig.
Der AWD bietet die Möglichkeit, eine umfassende Analyse des finanziellen Ist – Status zu erheben, indem er ein persönliches, individuelles Gutachten erstellt, euch das Besprochene also schwarz auf weiß gibt.
Ihr werdet nach diesen beiden Gesprächen in z.B. Eurer Hausbank, die Euch ein neues Produkt vorstellt, wissen, was dabei wichtig ist und in der Lage sein, die richtigen Fragen zu dem entsprechenden Produkt zu stellen - ich habe eine Menge "gelernt" bei den beiden Terminen. Dafür nehme ich auch ein "Beratungs - Honorar" in Kauf .
Und auch Du als Verbraucher sollst Nachdenken.
Wie risikofreudig bin ich!? Finanzierung von Aktien oder auch Fonds aus einem Kredit!?;
wer sich Gedanken über einen Hauskauf macht, der sollte sicher sein, daß er ein gesichertes Einkommen hat und die Familie versorgt ist;
wenn im Aktien - Hype sogar der ........... (aber nicht der Profi) Dir dazu rät, Aktien zu kaufen...usw.
Und zuletzt:
Im Rahmen der neuen EU – Vermittler – Richtlinien, die dieses Jahr nun verbindlich geworden sind, ist jeder, der in dieser Branche tätig ist, verpflichtet, Dokumentation über die einzelnen verkauften Produkte zu machen und alle Fragen zu klären sowie gegenüber dem Mandanten die jeweiligen Kooperationspartner darzustellen - und die sind beim AWD immens.
Ich freue mich über Eure Kommentare und wünsche Euch ebenfalls nur beste Erfahrungen mit dem AWD.
...
Gemeinwesen, 27.06.2007
Verrätst Du mir noch, wie hoch das Beratungshonorar war? Beste Grüße vom Gemeinwesen.
Hador, 17.07.2007
Schöner erster Bericht, bei dem der AWD gut abschneidet, weil Du anscheinend einen guten Berater erwischt hast. Vielleicht liest Du Dir meinen Bericht zum AWD einmal durch ich habe dort einige Jahre gearbeitet um zu verstehen, warum dieser Mitarbeiter, w
ein Testbericht von Claudscha862007-05-27 17:10:28vom 27.05.2007Empfehlung: nein
Vorteile: sog . Teamleiter & Manager können gut reden...Nachteile/Kritik: keine Fakten, alles Lügen
An alle, die vorhaben für AWD zu arbeiten.
AWD ist NICHT zu empfehlen!!!
Ich bin derzeit arbeitssuchend und durchsuche jeden Tag alle möglichen Job-Börsen im Internet, Anfang März entdeckte ich eine Anzeige eines "Finanzdienstleisters" ohne den Namen AWD zu verwenden.
Ich beworb mich dort, da sich die Aufgabenbereiche interessant anhörten und der Verdienst sich außerdem gut anhörte (2500,- Einstiegsgehalt!)
Da hätte ich schon aufhören müssen, aber ich dachte mir, Finanzbranche, da verdient man besser als der Durchschnitt...
Mitte März rief mich der Teamleiter des Büros in C. an und lud mich zu einem Vorstellungsgespräch ein.
Er klang sympathisch und erklärte mir auch den genauen Weg zum Büro.
Gesagt, getan ich fuhr zum Vorstellungsgespräch!
Meine Erwartungen waren nicht sehr hoch, da ich keinen Plan von der Finanzbranche habe, dies teilte ich dem guten Mann auch mit.
Dieser sagte mir gleich, es sei gar kein Problem, sie würden eine 1 Jährige Ausbildung in Höhe von 20.000,-Euro (!!!) für jeden neuen Mitarbeiter zahlen, da sie die bestmögliche Ausbildung möchten!
Ich dachte mir, "Wow, so ein Unternehmen gibt es heute noch?" ich ging nach Hause und erhielt Anfang April ein Schreiben, des Managers aus Z., der mich zu einer "Unternehmenspräsentation" nach C. ins Büro einlud.
Diese war an einem Abend, wo ca. 10 "angehende" AWD-Mitarbeiter eingeladen wurden.
Ich weis ja nicht was sich jeder einzelne unter einer "Unternehmenspräsentation" vorstellt, aber das war KEINE!
In der Vorstellung, wurde uns in der 1. Stunde mitgeteilt, das man sich die Rente zu 50% selbst durch privates Sparen "verdienen" muss und es doch nicht reicht, montl. mit 560,- durch den Staat im Alter durch's Leben zu schreiten.
Hmm, was hat dies mit dem Unternehmen zu tun, dachte ich mir, hörte mir aber die 2. Stunde an.
In dieser Stunde erfuhr ich nichts anderes...
das Unternehmen ist sehr jung, wird nächstes Jahr 20, ist im M-Dax gelistet usw.
Viele Informationen bekam ich nicht, doch auf jedem Platz lag für jeden "angehenden" Mitarbeiter eine Mappe und ein AWD-Kugelschreiber.
Ich öffnete die Mappe, in dieser Lagen Kopien von Zeitungsartikeln, welche in deutschen Zeitungen abgedruckt waren, wo nur gutes (!!!) über AWD drin stand... gut interessant, aber was da stand hab ich mir nicht durch gelesen.
Eines fragte ich mich schon nach dem Abend der "Unternehmenspräsentation": warum teilt der Manager von AWD mit, das in der Presse AUSSCHLEIßLICH positives über AWD steht?
(Frage: Welche Firma hat nur positives zu berichten???)
1 Tag Später rief mich der Teamleiter aus C. an, fragte mich wie mir die Präsentation gefallen hat und lud mich am nächsten Tag zu sich in das Büro ein.
Ich fuhr wieder die 30 Kilometer bis nach C. und durch den Teamleiter wurde mir mitgeteilt, das sie großes Interesse an mir bzw. meinen Person haben und fragte mich (in der ersten Frage des Gesprächs) welche Gehaltsvorstellung ich habe...
ich war ganz erschrocken, schließlich hatte ich mir ein paar Fragen ausgedacht bzw. gestellt, die ich gern beantwortet haben wollte.
Ich teilte ihm mit, das ich gern einen gewissen Lebensstandart haben möchte, ich meine Wohnung, Auto usw. bezahlen muss... er unterbrach mich und meinte, 2000.- bis 2500,- Anfangsgehalt? Ich so, AHA...
Ich stellte meine Fragen, wie z. B. sich der Lohn/Gehalt zusammen setzt:
Seine Antwort, am Anfang zahlt AWD als Unterstützung 1000,- montl., das wird 6 bis max. 9x gemacht und den Rest wird durch Provisionen gemacht.
Ich fragte mich wiederrum, wo bekomme ich die Kunden her und er antwortete, machen Sie sich keine Sorgen, die Kunden kommen zu uns und Wir als Berater können uns die Kunden aussuchen (Hä? Gefällt der mir oder nicht?)
Mir wurde gesagt, das für den Anfang 10 Kunden pro Monat festgelegt werden und da diese eine Beraterprovision von 95,- zahlen müssen, sind das bei 10 Kunden ja schon 950,-
Dann bekäme man noch diese Unterstützung durch AWD, diese Förderung durch den Staat und dann erhält man das Einkommen von 2500,-.
Nach dem Gespräch wurde mir gesagt, das der weitere Werdegang folgender ist.
8 Wochen Schnupperphase, d. h. 3 Samstage hintereinander werden Grundkurs gegeben, welche man besuchen muss und in der Woche besucht man einige male weitere interne Schulungen, in dennen gelehrt wird, wie man mit Kunden um geht usw.
Man müsse auch schon in der Schnupperphase Einheiten vorweisen (in Einheiten werden die Provisionen, der Vermittlungen zu anderen Versicherungen, Banken usw. bezeichnet, nachdem man den Kunden seine Policen geprüft und diese dann an andere weiterleitet, wo sie angeblich günstiger kommen)
Ich fragte mich zu diesem Zeitpunkt, wie soll ich Kunden bekommen (ach, die kommen ja zu mir!) und wie soll ich ohne jegliche Erfahrung sie ordentlich beraten, egal. Ich hörte es mir weiter an.
Dann wurde mir am Ende des Gespräches mitgeteilt, das ich nach den 8 Wochen einen Arbeitsvertrag bekomme und ab dort die 1 Jährige Ausbildung (20.000.-) beginnt.
Gut, ich ging nach Hause und konnte mich nicht wirklich freuen, denn ich war irgendwie zerissen:
-traust du dir das zu?
-wie soll das alles funktionieren usw.
ich konnte 2 Tage nicht schlafen und setzte mich eines Abends an den PC und durch suchte Foren, wo Info's von ehm. AWD'lern drin stehen.
Was ich dann fand, 40 Berichte laß ich mir durch, 40 waren negativ!
Zu diesen Grundkursen an den Samstagen bin ich nie gegangen, ich habe dann dem Teamleiter aus C. telefonisch mitgeteilt, das ich nicht an einer Mitarbeit im Unternehmen interessiert bin und nachdem er mich fragte, weshalb, teilte ich ihm nur mit, das es private Gründe dafür gibt und legte den Hörer auf!
FAZIT:
AWD stellt sich als bestes Unternehmen hin, was sie angeblich ja auch sind (ich weis nicht ob es tatsächlich so ist!).
Sie erklären einen keine Fakten usw.
Ich empfehle jedem, der durch AWD oder andere Finanzdienstleister beruflich sich verändern will, lest erst Berichte wie meinen hier und denkt drüber nach, mit welcher Art "GEHIRNWÄSCHE" euch die "Fakten" rüber gebracht werden.
Ich kann es nicht empfehlen und bin froh, das ich den Absprung noch vor dem Eintritt geschafft habe!
Nachtrag:
Über AWD
Was sie anbieten:
Als sog. unabhängiger Finanzoptimierer, haben die kein
eigenes Produkt, die haben zwar ne eigene AWD-Aktie, aber die preisen sie nicht so an.
Sie prüfen deine Policen, gegen einen Wert von 95,- und vermitteln dich dann an Versicherungen, Banken usw. wo deine Versicherungen und Papiere (egal ob Auto oder mehr Zinsen für dein Girokonto) günstiger und besser oder gleichwertig sind.
Dafür bekommen die Berater Prämien, wenn sie z. B. an eine Versicherung X vermitteln bekommen sie 5% der Versicherungssumme usw.
Es wird einen auch schon mal eine Versicherung "angedreht" die auf dich gar nicht passt, nur das sie von dem anderen Unternehmen mehr % bekommen!
...
ein Testbericht von Hador2006-08-30 14:06:41vom 30.08.2006Empfehlung: ja
Vorteile: viele Produktpartner, aber längst nicht alle...Nachteile/Kritik: schlechte Betreuung der Kunden, schlechte Bezahlung der Mitarbeiter uvm.
AWD - aus Sicht der Kunden und auch der Mitarbeiter.
Dieses wird ein sehr ausführlicher Bericht, also für alle geeignet, die sich ausführlich über die Beratung beim AWD oder auch die Mitarbeit beim AWD informieren wollen. Auch für Mitarbeiter dieses Strukturvertriebes könnte es neue und interessante Informationen geben.
Zum Unternehmen: Der AWD (Allgemeiner Wirtschaftsdienst) bietet Finanzdienstleistungen von relativ vielen Produktpartnern an. Von der Haftpflichtversicherung bis zur Baufinanzierung, vom Bausparvertrag bis zum geschlossenen Windkraftfonds wird alles angeboten. Der AWD beschäftigt je nach Quelle zwischen 3500 und 6500 Mitarbeitern (die Aussagen schwanken hier kräftig),
die meisten davon im Aussendienst auf selbständiger Basis.
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=Für die AWD Kunden:=
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Obwohl es in diesem Abschnitt um die Vor- und Nachteile der Kunden des AWDs gehen soll, muss ich mit der Bezahlung der AWD Mitarbeiter beginnen, denn diese ist verglichen mit dem Markt sehr, sehr gering ! Ein Mitarbeiter beim AWD ist selbständig und hat somit kein festes Gehalt (auch wenn das oft suggeriert wird). Er verdient nur durch vermittelte Produkte und von den ausgezahlten Provisionen erhält er nur einen Bruchteil. Den Bärenanteil behält der AWD selbst ein.
Jetzt ist es natürlich so, dass den Kunden das weniger interessiert. Es kann Ihnen ja egal sein, ob der Mitarbeiter gut oder mies verdient. Tatsache ist aber, dass der Mitarbeiter unter großem Druck steht, sein Auskommen zu finanzieren. Was kann er also machen ?
1. Gut beraten, aber schlecht verdienen.
2. Gut beraten, aber mehr arbeiten.
3. Dem Kunden mehr verkaufen
4. Dem Kunden höherprovisionierte Produkte verkaufen
5. Nicht beim AWD arbeiten !
Wenn Sie einen Berater haben, der Punkt 1 praktiziert, also Sie gut berät und Ihnen wirklich die günstigsten Produkte anbietet (was er ja durch die gute Produktauswahl durchaus kann), dann freuen sie sich. Seien Sie aber sicher, dass dieser Berater nicht mehr lange beim AWD bleiben wird. Bevor er aber aussteigt, wird er Punkt 2 versuchen. Nämlich durch Mehrarbeit versuchen den geringeren Verdienst auszugleichen. Wenn man statt 8 Stunden am Tag, 12 Stunden arbeitet, dann stimmt das Einkommen vielleicht wieder. Aber viel einfacher ist es doch, den Kunden dahingehend zu beraten, dass er nicht 100 Euro für die Altersvorsorge, sondern monatlich 250 Euro anlegt. Verkaufen wird beim AWD toll geschult (Produktinformationen sind eher Ballast - schließlich will man (O-Ton AWD) den Kunden nicht ausbilden). Ob dieser höhere Abschluss im Sinne des Kunden ist ? Wohl eher nicht - außerdem führt er auch dazu, dass häufig Verträge storniert werden, was für alle Seiten negativ ist. Was liegt also näher, als dem Kunden statt des Aktienfonds, lieber einen geschlossenen Immobilienfonds anzubieten, der "genauso sicher" und "genauso ertragreich" ist. Das stimmt zwar beides nicht, aber dafür bekommt der Mitarbeiter eben das 20fache an Provision. AWD übrigens auch ^^. Der einzige sinnvolle Weg ist, sich vom AWD abzuwenden ! Für Kunden wie ganz besonders auch für Mitarbeiter !
Noch kurz zu dem Gerücht, dass es für gleiche Produkte auch eine einheitliche Bezahlung für den Mitarbeiter gibt. Das stimmt in ganz wenigen Bereichen, aber in den allermeisten Produkten gibt es gravierende Unterschiede. Im Sachbereich (Haftpflicht, Hausrat, Kfz, Unfall), im Krankenbereich, im Lebenbereich (insbesondere Berufsunfähigkeit und Risikolebensversicherung) ist die Bezahlung völlig unterschiedlich. Was, wenn man beim fünftbesten Anbieter vielleicht auch die fünffache Provision bekommt ?
Gehen wir aber mal davon aus, dass Sie einen netten Mitarbeiter erwischt haben und dieser Ihnen wirklich finanzielle Vorteile erwirtschaftet. Wie sieht es im Schadensfall aus oder wenn sich was ändert oder wenn Sie Fragen haben - sprich - es geht nicht um einen neuen Vertragsabschluss, sondern die Betreuung des Vertrages. Dazu muss ich wieder auf die Bezahlung der Mitarbeiter kommen, denn es gibt für die bestehenden Verträge eine sogenannte Bestandsprovision, also eine Provision, die ausgezahlt wird, um die Betreuung der Kunden zu gewährleisten. Die einzelnen Gesellschaften zahlen diese auch brav an den AWD, aber der AWD gibt davon keinen Cent an den Mitarbeiter ab ! Mittlerweile sind 21 % der Provisionseinnahmen von ganz AWD auf diese wiederkehrenden Provisionen zurückzuführen, von denen der einzelne Mitarbeiter keinen Cent sieht !
Wiederum kann Ihnen als Kunden das ja egal sein, aber was glauben Sie - wer wird sich besser um Service und Betreuung der Kunden kümmern: Jemand der dafür bezahlt wird oder jemand, der es sowieso schon schwer hat genug Geld zu verdienen und für diese Betreuung komplett leer ausgeht ? Ich hab da so eine Idee....
Ein letzter Punkt, der besonders die Kunden interessieren dürfte: Die Mitarbeiterfluktuation ist bei den gegebenen Umständen verständlicherweise sehr hoch. Es herrscht ein ständiges Kommen und Gehen, so dass Ihr Betreuer vielleicht morgen schon nicht mehr da ist. Wenn es jetzt für den übernehmenden Mitarbeiter (sofern das überhaupt vorkommt) nur für Neuabschlüsse was zu verdienen gibt, was wird dieser dann vielleicht machen ? Genau - er wird versuchen, die bestehenden Verträge zu stornieren, um neue abzuschließen. Das Sie davon nichts haben, liegt auf der Hand. Der Awd übrigens verdient daran auch wieder doppelt, nämlich am alten Vertrag und am neuen - genial, nur nicht für Sie !
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=Für AWD MITARBEITER=
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... oder die, die es werden wollen ...
Im Regelfall fängt die Mitarbeit beim AWD mit einem überraschenden Anruf an, der so beginnt:
"Was müsste man Ihnen bieten, damit Sie darüber nachdenken, sich noch einmal beruflich zu verändern ?"
Mit diesem Satz beginnt sehr oft die ausgeklügelte Strategie, neue Mitarbeiter für den AWD zu gewinnen. Egal was Sie sagen, der AWD kann genau das:
"Mehr Geld !" Kein Problem, beim AWD ist das Einkommen unmaximiert - d.h. wer viel Leistet bekommt auch viel.
"Mehr Freizeit !" Kein Problem, beim AWD arbeiten Sie selbständig und können sich ganz frei Ihre Zeit einteilen.
"Mehr Verantwortung !" Kein Problem, Sie haben alle Möglichkeiten sich Ihr eigenes Team zusammenzustellen und als Teamleiter oder Manager diese zu führen.
"Weniger Verantwortung !" Kein Problem, erfahrene Teamleiter oder Manager stehen Ihnen jederzeit zur Seite.
Es ist völlig egal, was Sie auf diesen ersten Ködersatz antworten - AWD ist die goldene, eierlegende Wollmilchsau !
Warum sucht der AWD eigentlich jederzeit händeringend neue Mitarbeiter ?
Dazu muss man wissen, dass der AWD ein Strukturvertrieb ist. Das heisst, ähnlich wie beim verbotenen Kettenbrief, an neuen Mitarbeitern verdient derjenige, der diese angeworben hat mit !
Je mehr Mitarbeiter man hat, umso höher steigt man auch in der AWD-internen Karriereleiter und umso höher ist dann auch der Verdienst. Da man ja wie bereits beschrieben nur einen Hungerlohn erhält, ist das natürlich ein Ziel von jedem kleinen Mitarbeiter dort.
Also müssen neue Mitarbeiter her. Jetzt der Clou ! Diese sind sogar völlig umsonst ! Ja ! Die Mitarbeiter werden ja nicht eingestellt, sondern arbeiten als Handelsvertreter nach §84 HGB. Sie zahlen also Ihre Sozialabgaben allein und verdienen nur an neu abgeschlossenen Verträgen. An diesen Provisionen verdient der werbende Mitarbeiter auch etwas ! Toll - genial - nur leider nicht für den Mitarbeiter, der seine verdiente Provision mit der Struktur und dem Konzern teilen muss.
Es wird sogar noch besser: Dieser neue Mitarbeiter hat ja Bekannte, Verwandte, Freunde. Da der unabhängige Finanzoptimierer ja so viel Gutes tut und JEDEM garantiert 5000 Euro Vorteil innerhalb von 5 Jahren verschafft, müssen diese Freunde, Familie und Bekannten ja auch alle beraten werden. Das sieht der selbständige neue Mitarbeiter mit etwas Überredungskunst bald auch so. Hinzu kommt, dass die Freunde etc. auch großes Vertrauen zu dem neuen Mitarbeiter haben. Dieser "Neue" kennt sich zwar noch überhaupt nicht in finanziellen Dingen aus, aber er sitzt daneben, wenn die Verträge unterschrieben werden und vermittelt die Termine. Also hat der AWDler zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen - er verdient an einem neuen Mitarbeiter mit und hat durch diesen auch noch viele neue Kunden gewonnen.
Zu den Einheiten: Alles und jedes basiert beim AWD auf den sogenannten "Einheiten". Jedes verkaufte Produkt wird je nach Wertung in Einheiten umgerechnet und der Mitarbeiter bekommt danach seine Provision berechnet.
Auf diese Proviaionen will ich jetzt näher eingehen. Das dürfte selbst den langjährigen AWDlern noch brisante Neuigkeiten bieten:
Beispiel:
Eine Haftpflichtversicherung bei der Patria für 50 Euro bringt dem Mitarbeiter z. B. 1 Einheit.
Ein Vertrag zur Altersvorsorge, 100 Euro monatlich für 30 Jahre bringt dem Mitarbeiter ca. 80 Einheiten.
Je nachdem, wie weit ein Mitarbeiter in der Karriereleiter aufgestiegen ist, gibt es zwischen 4 und 12 Euro (12 Euro sind sehr selten - gute Mitarbeiter, die bereits einige Zeit dabei sind, stehen oft bei 9 oder 10 Euro) pro Einheit ausgezahlt. Wenn nun also diese beiden Verträge abgeschlossen wurden so erhält der Mitarbeiter zwischen 324 und 972 Euro.
Jetzt vergleichen wir das mal mit dem Markt. Wenn man wirklich selbständig diese Geschäfte bei den Versicherungen einreichen würde, so ergäben sich folgende Mindestprovisionen:
Für die Haftpflichtversicherung sind es MINDESTENS 15 % eher 20 % und manchmal sogar 25 % des Beitrages - und das jedes Jahr, solange die Versicherung läuft. Beim AWD erhält man die Zahlung einmalig und dann nie wieder. Also für die Haftpflicht bekommt man zwischen 7,50 Euro und 12,50 Euro jährlich.
Für den Vertrag zur Altersvorsorge bekommt man MINDESTENS 40 %o der Beitragssumme: Also 100 Euro x 12 Monate x 30 Jahre = 36000 Euro Beitragssumme. Davon 40 %o = 1440 Euro.
Das sollte jeder aktive AWD Mitarbeiter mal vergleichen !!!
Das ist durchgehend bei jedem Produkt der Fall. Egal, was beim AWD vermittelt wird, der AWD nimmt sich ein Drittel der Provision für sich. Der Restbetrag wird in der Stuktur aufgeteilt. Dabei muss man auch bedenken, dass der AWD durch die Größe auch ganz andere Courtagen aushandeln kann, als ein einzelner Makler. Der AWD wird sich also nicht mit 40 %o begnügen, sondern eher 55 %o der Beitragssumme bekommen. (Ganz sicher ist das bei den sogenannten Premium-Partnern der Fall)
Noch ein Wort zur angeblich besten Ausbildung am Markt: Die kommende EU-Vermittlerrichtlinie wird zeigen, wie toll diese Ausbildung denn ist. In Kürze dürfen nur ausgebildete Fachkräfte Kunden in Versicherungsangelegenheiten beraten. Die Vorraussetzung dafür ist natürlich KEINE durchlaufene Produktschulung beim AWD. Wie auch ? Eine dreimonatige Schulung, in der es in erster Linie darum geht, Einwände zu negieren und Abschlüsse rethorisch vorzubereiten, kann nicht ausreichen !
Im letzten Punkt möchte ich noch auf den Status, den man als Mitarbeiter beim AWD inne hat eingehen. Bitte liebe AWDler schaut mal genau in Euren Vertrag rein. Was passiert eigentlich mit dem aufgebauten Kundenstamm, wenn Ihr mal den AWD verlasst ? Genau ! Die Kunden sind alles Kunden vom AWD. In jeder Police steht drin: Betreut werden Sie durch AWD Hannover ! Tja - da kann jahrelange Arbeit plötzlich völlig für die Katz gewesen sein. Hinzu kommt, dass man als Handelsvertreter nach §84 HGB nur für einen Arbeitgeber (nämlich den AWD) selbständig arbeitet und deshalb auch noch rentenversicherungspflichtig ist. Außerdem ist bestimmt sehr interessant, dass ihr alle (um einer späteren Ausgleichszahlung für den aquirierten Kundenstamm aus dem Weg zu gehen) nur als Nebenberufler für den AWD arbeitet. Das ist bei sehr vielen der Fall, wenn auch nicht bei allen. Eine kurze Nachfrage bei der AVAD klärt Euch auf. (www.avad.de)
Jetzt noch ein paar Stichpunkte, die vielleicht den AWDlern die Augen öffnen könnten:
- wer kennt den Satz nicht, der in jeder AWD Schulung kommt: Erstmal den erfolgreichen nacheifern und bloß nicht selbst nachdenken, sondern alles nachmachen, was erfolgreiche Mitarbeiter vorgemacht haben. Denkt mal darüber nach, warum der AWD das wohl propagiert.
- O-Ton AWD zum Thema Mitarbeiteranbau: (sogenanntes Recruiting) Wenn man einen Teller Spaghetti an die Wand wirft, dann fallen die meisten auf den Boden - ABER - ein paar bleiben auch kleben.
- Die Sonderbonifikation ist nicht garantiert, kann jederzeit eingestellt werden, ist rückzahlbar, wenn man den AWD verläßt und wird nur bei einer Stornoquote unter 10 % ausgezahlt. Deshalb ist diese willkürliche Zahlung nicht mit einer Bestands- und Dynamikprovision vergleichbar. Auch deshalb nicht weil ältere Verträge völlig rausfallen. (Muss nicht jeder verstehen, sondern nur die AWDler)
- Wann seid Ihr zuletzt vom AWD POSITIV überrascht worden ? Gab es das eigentlich jemals, oder kamen immer nur Hiobsbotschaften, die Euch in Salamitaktik Stückchen für Stückchen nähergebracht wurden.
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=FAZIT=
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Der AWD versucht mit allen Mitteln zu suggerieren, dass er als Arbeitgeber das Nonplusultra ist. Er zahlt angeblich die höchsten Provisionen, er hat angeblich die zufriedensten Mitarbeiter, die Fluktuation ist angeblich die niedrigste der Branche. Warum werden diese Märchen auf jedem Seminar wieder und wieder erzählt ? Damit Ihr das glaubt und damit Ihr erst gar nicht darauf kommt, über den Tellerrand zu schauen !
Ich fordere Euch hiermit aber auf, genau das zu tun. Schaut Euch an, wie man als Makler oder als Mehrfachagent arbeiten kann. Nicht nur der Verdienst ist besser, man kann auch vielseitigere Produkte anbieten, günstiger in jedem Bereich ! Mehr Gesellschaften ! Man bekommt auch für die Betreuung der Kunden sein Geld und kann sich langsam eine regelmäßige Einnahmequelle durch den Aufbau eines eigenen Bestandes ermöglichen und muss nicht von Monat zu Monat die Einheiten zählen. Man steht nicht dermaßen unter Druck und auch die Kunden sind wesentlich zufriedener ! Das alles sind meine Erfahrungen und ich kenne beide Seiten.
Informationen gibt es konkret unter anderem bei folgenden Maklerpools:
Ich würde gerne hier meine Telefonnummer reinschreiben, aber leider steht in meinem Ex-AWD-Vertrag auch, dass ich eine horrende Vertragsstrafe zahlen muss, wenn ich Mitarbeiter dem AWD abspenstig mache. Aber in den Kommentaren werde ich alle Fragen beantworten.
Liebe Teamleiter und Manager und sonstige Kettenbrief-EMPFÄNGER, also Ihr, die Ihr durch die Mitarbeiter unter Euch in der Struktur, Euer Geld verdient: Bevor Ihr nun sinnfreie und widerlegbare Argumente gegen diesen Bericht vorbringt - denkt mal darüber nach, mit der ganzen Struktur zu wechseln. Das hat für alle Seiten nur Vorteile - nur nicht für einen MDax-getitelten Konzern !
Und jetzt frei nach AWD: Hören, Verstehen, Umsetzen ! Viel Glück dabei !
...
ein Testbericht von 29miklu2006-08-10 18:41:48vom 10.08.2006Empfehlung: ja
Vorteile: unabhängige Beratung...Nachteile/Kritik: reine abschlussorientierte Bezahlung
Bei den ganzen negativen Berichten, die es überall über den AWD gibt, wollte ich auch mal einen etwas positiveren zum besten geben.
Der AWD ist der Allgemeine Wirtschaftsdienst. Die Dienstleistung des AWD ist eine unabhängige Finanzberatung.
In dieser Branche ist es leider so, dass, wahrscheinlich bedingt durch die abschlussorientierte Bezahlung, es einige schwarze Schafe gibt.
Ich muß allerdings sagen, ich habe da wohl ein weißes erwischt.
Bin mit der Beratung zufrieden. Mir wurden die Möglichkeiten aufgezeigt, die ich habe und was ich mit diesen erreichen kann.
Mir sind und werden dadurch einige finanzielle Vorteile entstehen,
und das ist es ja worauf es ankommt, oder?
Über den Service kann ich mich noch nicht so richtig auslassen, weiß jedoch, dass Service wohl auch beim AWD größer geschrieben wird.
Das Grundkonzept des AWD ist doch eine feine Sache, oder wer wünscht sich nicht eine reine unabhängige Beratung, wie es durch einen "guten" AWD-Berater möglich ist.
Das Ausbildungkonzept des AWD habe ich mir auch mal zu Gemüte geführt und muß sagen, Neuanfänger erhalten eine gute solide und anerkannte Ausbildung.
Voraussetzung ist natürlich, dass man lange genug durchhält um diese Ausbildung zu absolvieren.
Ich kann also jedem nur raten, einem AWD-Berater mal zuzuhören.
Es ist natürlich sehr zu empfehlen kritische Fragen zu stellen und sich zu angesprochenen Themen noch eine zweite Meinung einzuholen.
Das kann nur im Interesse eines guten Beraters und vor allem im eigenen sein.
Ich habe bei ciao und dooyoo einige negative Bewertungen erhalten. Leider waren die Gründe für diese Bewertungen nicht ganz richtig.
Daher hier direkt noch einige wichtige Fakten:
Ein AWD-Mitarbeiter bekommt in jeder Produktsparte den gleichen Provisionssatz, und zwar unabhängig von der Gesellschaft, die verkauft wird.
Das ist beim AWD also anders als bei der DVAG oder anderen Finanzdienstleistern.
Es kann sein, dass das vor dem Börsengang mal anders war, aber meine Erfahrung unterstreichen das von mir geschilderte Szenario.
Tut mir Leid, dass wohl einige schlechte Erfahrungen mit dem AWD gemacht haben, aber um dem vorzubeugen, habe ich ja auch bereits dazu geraten stets eine zweite Meinung zu den angesprochenen Themen einzuholen und nicht einfach blind zu vertrauen.
Wünsche allen viel Erfolg und ebenfalls positive Erfahrungen mit dem AWD!
...
mami_online, 17.07.2006
Du schreibst zwar viel positiv, aber das viel zu kurz. Du müsstest ein wenig mehr in die Details gehen. Falls du den Bericht änderst, gib mir bitte Bescheid, ich bewerte gerne um. LG, Nicole
SeriousError, 10.04.2006
Ein quotsehr hilfreichquot von mir für diesen tollen Beitrag. :o Gruß SeriousError!
ein Testbericht von Nurse202006-05-11 21:24:23vom 11.05.2006Empfehlung: nein
Vorteile: Zum Teil kann es für Kunden positiv sein!...Nachteile/Kritik: Vieles.....
Hallo liebe Leser bei yopi, hier mein erster Bericht!
1) ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUM AWD
Zuerst einmal möchte ich Euch etwas über den AWD, den allgemeinen (unabhängigen) Finanzdienstleister berichten.
Den AWD gibt es seid rund 18 Jahren europaweit und er ist Marktführer (fragt mich bitte nicht wieso).
Der AWd ist ein sogenannter Strukturvertrieb, der behauptet unabhängig zu sein, was nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen muss. Es gibt einige Strukturvertribe, die Tochtergesellschaften von z.B. Banken sind und auch die, die sich als unabhängig bezeichnen, leben von den Provisionen, die sie von den Banken, den Versicherungen etc.
bekommen.
Auch wenn die AWD - Berater sagen sie seien ja Berater stimmt dies auch nicht wirklich, denn sie sind Vermittler. Struktur - Vertriebe möchten den Kunden nicht perfekt beraten, sie möchten ihnen von ihren Anbietern etwas vermitteln, denn nur daran verdienen sie Geld, nämlich die Provision.
Die Berater des AWD sagen immer wieder, sie würden nur im Interesse ihres Kunden arbeiten, aber wie solll das bitte gehen. Sie vermitteln doch im Interesse ihrer Auftraggeber, also Baken etc. und in ihrem eigenen, dennn nur wenn sie vermitteln, bekommen sie Geld.
Die AWD - Berater dürfen sich zwar Finanzberater nennen, jedoch sind sie im Grunde Verkäufer, die Produkte aus dem Finanzwesen und der Versicherungsbranche etc. an den Kunden vermitteln.
Für eine Beratung selbst genauso wie für eine Datenaufnahme erhält der "Berater" kein Geld bzw. keine Einheiten, er bekommt erst eine Provision wenn er etwas vermittelt hat.
Klar denkt man jetzt auch, dass ein AWD - "Berater" am meisten Geld verdient, wenn er viel vermittelt, doch auch dies stimmt nur zum Teil, viel verdienen kann er nur, wenn er viele Mitarbeiter wirbt, an denen er sein Geld dann mitverdient.
2) WIE KOMMT MAN ZUM AWD UND WAS LÄUFT DANN DA?
Ich selber bin froh, dass ich nicht "in deren Fänge geraten" bin, aber ein guter Freund von mir ist das vor ca. 1 Jahr mal und zur Zeit mein Partner. Daher weiß ich ziemlich gut wie das abläuft.
Man erhält z.B. Post vom AWD oder einen Anruf, weil man irgendwo im Internet eingetragen hat, dass man arbeitssuchend ist. Mein Freund hat dies im Bewerberportal vom Arbeitsamt gemacht. Woraufhin er Post bekam und zu einem Kennenlern- Gespräch kommen sollte. Naja, gesagt getan! Dort wurde er zu einer Unternehmenspräsentation eingeladen, bei der nichts über des Berufes des Finanzberaters, sondern nur über den AWD erzählt wurde, natrülich nur gant tolle Sachen, also wieviel Geld man da verdienen kann, welche Autos man fahren kann usw.
Gut, von da aus wurde man dann zu einem Test - Samstag eingeladen, wo etwa 50 Leute saßen, alle aus verschiedenen Branchen und verschiedenen Alters, die meisten völlig branchenfremd.
Dort mußte man den ganzen Tag verschiedene Test machen, dazu gehörten freie Referate zu halten, jemand anderen zu überzeugen etwas Bestimmtes zu tun, und ein allgemeiner Test.
2 Tage später rief die "neue Führungskraft" meinen Freund an. um ihm zu sagen er habe diesen Test bestanden. Von etwa 55 Leute hatten dies übrigens, obwohl der Test wohl sehr schwer war, 50.
Man erklärte meinem Freund nun, dass man ihn selber besuchen würde, um eine Datenerhebung zu machen, also sollte er diesem Herren seine gesamten Versicherungen nennnen, sowie seine anderen Finanzen ( als Begründung hieß es, er müsse ja auch sehen wie so etwas geht, warum konnte er nicht mit zu einem Mandanten der "Führungskraft" gehen?).Außerdem sollte er eine Schufaauskunft sowie Führungszeugnis etc. abgeben.
Es sollte nun so wietergehen, dass mein Freund einen Monat lang an ungefähr 10 Seminaren über Finanzen und Kommunikation, sowie 4-5 Trainingsmaßnahmen teilnehmen sollte, die ihn angeblich nichts kosten. Und danach würden nochmal 50 % Prozent aussortiert. Sollte er nicht darunter sein, könne er sich sofort an einer Fernuni anmelden und mit der 8monatigen Ausbildung zum Finanzberater beginnen, die ihn nichts kosten solle. Er solle dann sagen wieviel Geld er im Monat bräuche und er würde das bekommen, ob er was zurückzahlen muss hinge von seinem späteren Erfolg ab, aber selten müße einer zahlen, aber zu dem Lohn später mehr.
Schon nach dem ersten Seminar war mein Freund völlig verändert, er redete von nichts anderem mehr, war völlig begeistert über sein Starter-Paket welches sonst 74 Euro kostete, was er aber umsonst bekommen hatte. Er erzählte wie toll doch alles sei und wieviel Geld die da alle verdienen würden, welche Autos sie fahren (warum erzählen die das den Bewerbern)? Und fing schon an uns überreden zu wollen, auch mal so eine Beratung die ja noch kostenlos sei, mitzumachen, denn die 95 Euro zahle man ja erst bei der Datenerhebung( In der Regel präsentiert Ihnen der AWD- "Berater" ersteinmal den AWD, fragt dann nach einer Datenerhebung zu der auch die Beratung gehört und sagt ihnen die 95 Euro müßten sie erst bezahlen wenn er bei der Datenerhebung feststellet dass sie innerhalb von einem Jahr 95 Euro sparen können, was in der Regel der Fall ist).
Ich fand das alles nicht so toll, genauso wie seine und meine Familie, aber re fand alles super.
Nach dem zweiten Seminar war er immer noch super überzeugt wie toll der AWD ist und dessen Produkte und erzählte in der Ausbildung bekäme er Bücher darüber wie man Freunde gewinnt etc. Er solle eber in den nächsten 7 Tagen 5 Termine mit Freunden machen, wovon mindetsens drei auf jeden Fall eine Datenerhebung machen ließen und auch etwas nehmen würden. Aber dabei würde ihm seine "neue Führungskraft" schon helfen. Schaffe er dies nicht, müsste er die 74 Euro für die Startermappe zahlen. Ich sagte von da an, nur noch zu meinem Freund er solle das jetzt hinschmeißen, das wäre nichts, da ich wie schon erwähnt einen Bekannten habe der auch schlechte Erfahrungen gemacht hat. Doch mein Freund reagierte total angepisst und sagte, er wüßte nicht einmal ob er es glauben würde, wenn er es von jemand persönlich hören würde, und wenn ich nicht hinter ihm und seiner (baldigen) Arbeit stehen würde, müßte er sich das nochmal überlegen mit mir (wir sind seid fast 5 Jahren ein Paar). Ich kenne meinen Freund so nicht, denn er ist sonst sehr kritisch, gerade wenn es sich um geld dreht, aber er ist wie verwandelt, wie nach ner Hypnose oder ner Gehirnwäsche. Bei meinem Bekannten war das im Übrigen nicht anders.
Gut, 3 Tage nach diesem Seminar ging mein Freund also bewaffnet mit Namen und Telefonnummern von Freunden und Bekannten zum Training mit seiner neuen "Führungskraft", von wo aus dieser die Leute anrief. Er sagte dabei, dass mein Freund Mandant von ihm sei und er ihm innerhalb von 5 Jahren zu einer Ersparnis von 5000 Euro bringt und, dass, als er meinen Freund fragte ob er noch jemanden kenne, der Interesse an so etwas haben könnte, prompt sein Name gefallen sei. (So eine Lüge). Nun ja , sie schafften einen Termin, worüber die "Führungskraft" anscheinend etwas säuerlich war. Als die Führungskraft sagte er würde mich gerne anrufen, erzählte mein Freund ihm (worüber ich etwas sauer bin), dass ich sehr kritisch dazu stehen würde, und dass ich im Internet eine Seite gefunden hätte, die Seite www.awd-aussteiger.de (stimmt nicht mehr ganz, denn diese Seite wurde geschlossen, doch wenn ihtr das bei google eintippt, werdet ihr schon die richtige Seite finden, irgendwas mit bav, sorry, weiß nicht mehr genau wie die Seite hieß) und auch andere negative Meinungen zum AWD und dass ein Bekannter negative Erfahrungen gemacht hätte. Die "Führungskraft" sagte daraufhin, die meisten von denen wären sauer, weil sie nicht genug Potential hatten oder gekündigt wurden und das wäre eine Art Rache. Außerdem würde er mich gerne persönlich überzeugen und nur für mich eine kostenlose Datenerhebung machen (der kann mich mal sowas von).
Mein Freund glaubte es.........
3) ETWAS ZUR BEZAHLUNG DES AWD UND ZUR ARBEIT
Beim AWD muss der "Berater" ein paar Tage oder Wochen nach der Ausbildung einen Handelsvertreter - Vertrag unterschreiben, den er vom AWD vorgelegt bekommt, denn er macht sich ja (schein)selbstständig. (Diese Infos habe ich von meinem Bekannten). Das heißt er muss für ein (meist sehr billiges) Büro selbst Miete zahlen, sowie für sein Laptop, seine Telefonate, seine Spritkosten, seine Seminare, seine Skripte und seine Materialien (Kullis, Blöcke, Formulare...jede Kleinigkeit), wobei man schnell auf 1000 bis 1500 Euro monatlich kommt. In der Regel haben die Berater eine 6/7 Tage Woche mit bis zu über 100 Stunden, ihren Kundenstamm müssen sie sich über Freunde, Bekannte, Familie selbst aufbauen. Haben sie einem etwas vermittelt fragen sie den auch nach 10 Adressen von Leuten für die das etwas wäre. Und läuft gar nichts wird halt das telefonbuch genommen...
Gut, nun zur Bezahlung. Die Mitarbeiter erhalten kein Fetsgehalt, wie man es kennt, sonderen eine sogenannte "Linearisierung". Das heißt im Klartext einen Provisionsvorschuss. Mein Bekannter sagte zum beispiel er bräuchte ca. 2500 Euro im Monat, die er auch bekam. Gut dann musste er noch Sozialversicherung und Steuern zahlen. Die Provision, die er im Monat machte, wurde mit seinem Provisionsvorschuss verrechnet. Für eine Einheit bekam er 8 Euro (bzw. 65 & davon, also 5 Euro ungefähr). Um also seine 2500 Euro zu erreichen hätte er also 500 Einheiten schreiben müssen, dazu musste er ja auch noch die Versicherungen etc. bezahlen, also hätte er gute 800-1000 Einheiten machen müßen. Am Anfang hat er glaube ich 2 mal diese Einheiten geschafft. (die 500), danach nie wieder. Von den 2500 Euro blieb jedoch natürlich wegen der persönlichen Kosten (Miete etc.) under Kosten für die Scheinselbstständigkeit nichts übrig, es gab auch Monate in denen er Miese machte.
Gut, der Provisionsvorschuss wird nun also mit den gemachten Provisionen verrechnet. Das was der Berater zuviel erhalten hat, muss er am Ende des Jahres mit einer Verzinsung von 7 % an den AWD zurückzahlen. (Woher nehmen wenn nicht stehlen)
Bei meinem Bekannten waren das bei 6 Monaten Arbeit (er hat dann gekündigt) ungefähr 2100 Euro, dazu kamen noch Kosten für Ausbildung Prüfung etc. Er hat jetzt etwa 15000 Euro Schulden beim Awd und eine Anzeige am Hals, weil er dies nicht zahlen kann.
Beim AWD läuft das im Übrigen so: Bekommt man für die Vermittlung z.B. 100 Euro Provision erhält der Berater selbst 5 Euro oder ein paar mehr, die Führungskraft vielleicht 30 Euro und der Geschäfsstellenleiter bekommt noch mehr. Meist sind die Provisisonen wesentlich höher, denn auch der "nette Herr" dem der AWd gehört kriegt auch ne Menge vom Kuchen ab, das heißt jeder der über dem Berater steht bekommt mehr als er selbst.
Wirbt man selber neue Mitarbeiter, die dann für einen arbeiten, bekommt man von deren Provisison auch wieder mehr, als der Berater selbst. Ich habe mir sagen lassen, dass dies das Prinzip des Schneeballsystems ist, was in Deutschland ja verboten ist (weiß es aber nicht genau, daher will ich keine Gerüchte in die Welt setzen).
4)FAZIT
Ich kann nur sagen, dass mein Freund sich in den letzten 5 Wochen beim AWD enorm verändert hat un dich mir große Sorgen mache, ich selbst habe mich über den Verein intensiv informiert und habe ja auch sehr viel von meinem Bekannten erfahren. Zudem weiß ich, dass der AWd auch als Drückerkolonne bezeichnet wird und viele ihn als kriminell ansehen.
Ich denke, wenn man an einen guten Berater gerät kann man als Kunde enorme Vorteile haben, doch gute Berater sind nur die, die ehrlich sind und viele werden das wohl kaum sein, denn von irgendwas muss man ja leben.
Als Mitarbeiter kann man beim AWD nur gewinnen, wenn man ohne Gewissen arbeitet und wissentlich "untere Mitarbeiter" zum Ruin bringt. Außerdem muss man einen sehr großen Freundes- und Bekanntenkreis. Naja, lügen sollte eine Fähigkeit sein, die man bestens versteht, sonst kommt man auch nicht weit.
Ich habe ein sehr negatives Bild vom AWD und hoffe ich kann meinen Freund davor bewahren, was allerdings kein Zuckerschlecken wird.
Ich rate jedem: Finger weg von dieser Drückerkolonne!
Da sollte man sich lieber eine Arbeit mit einem festen Gehalt suchen (auch wenn es evtl. nicht ganz so viel ist), aber da wird man schon für seine Arbeit bezahlt und nicht erst für den Gewinn!
Ich hoffe es fühlt sich keiner persönlich angegriffen, denn das sind nur meine persönlichen Erfahrungen und meine persönliche Meinung und wie ich ja erwähnte gibt es solche und solche.
Für Anregeungen, Kritik, Bewertungen und Kommentare bin ich sehr dankbar!
ein Testbericht von keida2004-04-15 06:31:24vom 15.04.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Kompetent, zuverlässig, erreichbar...Nachteile/Kritik: ??????????
Waren Sie schon einmal mit einem Arzt weniger zufrieden ? Würden Sie deshalb nie wieder zu einem Arzt gehen, weil dann - angeblich - alle schlecht sind ???
Bin seit üer 13 Jahren zufriedener Kunde der OVB. Meine Beraterin ist immer ansprechbar, ich habe Verträge von 7 verschiedenen Gesellschaften, die immer wieder in einschlägigen Tests führend sind, kann wegen allem und jedem fragen.
Wenn ich daran denke, daß das Geheimrezept meines Bänkers immer nur sein oller Bausparer - einer übrigens nicht führenden Bausparkasse - ist, bin ich heilfroh !
Es wird
in einigen Kommentaren moniert, daß man angerufen wurde. Ja, und ?
Würden Sie lieber Honorare zahlen, damit an jeder Kuhglocke - siehe Sparkassen - eine Filiale ist ? Und: Würden Sie da hin gehen ? Warum sprechen Sie eigentlich mit Ihrer Hausbank ? Hat die n u r gute Angebote ? Gibt es keine, die im ein oder anderen Fall vielleicht einmal ein besseres hat ??? Und Sie wissen, welche ?
Weil`s Internet gibt ? Das Internet ist doch nur eine Marketing-Plattform. Früher sind die Wüstenfüchse der Bausparkassen über die Mattscheibe im Fernsehen gehoppelt und jetzt eben auch im Internet. Und: Der Deutsche neigt dazu, 99 % Positives als selbstverständlich hinzunehmen und auf 1 % Negativem rumzutrommeln. Wer setzt sich denn hier hin, um etwas zu schreiben ? Die zufriedenen sehen ja keinen Handlungsbedarf, um unaufgefordert Werbung zu machen ! Die anderen - wenigen - trommeln so, als hätten sie die Weisheit alleine ! Typisch deutsch !!!!
Ich bin jedenfalls mit meiner OVB-Beraterin zufrieden. Und übrigens: Ich habe sie gerne weiterempfohlen ! Und: Ich habe von meinen Bekannten wiederum eine positive Resonanz bekommen. Einer Freundin konnte sie bei der Bank bessere Konditionen für die Baufinanzierung aushandeln. Die Freundin hat sich herzlich bei mir für den tip bedankt.
Also: Nicht alles schlechtmachen. Das ist ungerecht.
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ein Testbericht von Thunder_012004-02-24 11:18:21vom 24.02.2004Empfehlung: ja
Vorteile: - teilweis günstigere Versicherungen
- einige Finanztipps die vielleicht doch was bringen...Nachteile/Kritik: - Wissenslücken der Berater
- doch nur oberflächliche Analyse
Vorgeschichte ...
Vor einiger Zeit bin ich nun ins Arbeitsleben eingetreten (nach erfoglreichen Studium) und in kurz darauf von einem Schulfreund kontaktiert worden wegen einer Finanzberatung beim AWD. Vor diesem "Erstkontakt" hatte ich mich bereits mit Versicherungen beschäftigt und auch einige Versicherungen die noch von meinen Eltern für mich abgeschlossen worden waren geändert. Die von mir ausgesuchten Versicherungen waren nach meinem Erkenntnisstand günstig mit sehr guten Leistungen, so dass ich da eigentlich keinen Optimierungsbedarf sah, aber würde mich auch eines besseren belehren lassen. Einige Versicherungen brauchte ich sowieso noch und auch
mit Rente oder Geldanlage hatte ich mich noch nicht so richtig besfasst. Kurzum ... man konnte isch ja zumindest mal anhören was der AWD so empfiehlt.
Die Analyse ...
Der AWD-Berater (wie gesagt Schulfreund) nahm sich viel Zeit. Wir saßen von nachmittag bis abends und analysierten meine Finanzsituation. Das war schon mal beeindruckend, weil das wahrscheinlich mehr Zeit war, als ich bisher überhaupt bei allen Bankberatern zusammen verbracht habe. Ich war dennoch skeptisch, ob es so viel zu optimieren gab ...
Anfängliche Euphorie ...
Ca. 2 Wochen nach der Analayse trafen wir uns wieder um uns über die Ergebnisse zu unterhalten. Bestehende Versicherungen konnte er locker unterbieten. Meinte aber auch, man muss nicht unbedingt wechseln, weil man ja zum Beispiel auch mit einer bisherigen Gesellschaft zufrieden sein könnte oder teilweise andere Ansichten hat. Ich zum Beispiel habe eine private Haftpflicht mit Selbstbeteiligung, der AWD-Berater empfahl eine ohne Selbstbeteiligung weil sie (beim AWD) innerhalb von 3 Jahren von einem Schadensfalls ausgehen und man würde so günstiger fahren. Meiner Meinung nach ist die Annahme etwas hochgegriffen, zumal die PHV mehr als doppelt so teuer wird. Bei anderen Versicherungen (KFZ, Unfall, BU, Krankenkasse) konnte er mir bessere Angebote machen und ich war mir sicher ich würde wechseln, da ich ja Geld spare.
Außerdem wurden die Themen Hausbau und Rente angesprochen. Der Hausbau könne über Hypothekenvortilgung finanziert werden und diese widerum mit einer Rentenversicherung. Das bietet sich an, weil noch steuerfrei. Laut Berater aber nur noch für Vertäge aus 2004 oder früher, weil ab 2005 auf die Erträge Steuern fällig werden. Steuern sparen? Klingt doch super. Schließlich will man sein hart verdientes Geld nicht an den Staat verschenken.
Weiter gehts ...
Bis jetzt klang alles gut. Ich war überzeugt ordentlich beraten zu werden. Allerdings habe ich auch weiterhin übers Internet Erkundigungen eingezogen zu Versicherungen, um weiterhin zu vergleichen. Außerdem habe ich mich mit jemanden aus dem Bankensektor unterhalten wegen Hypothekenvortilgung.
Der erste Dämpfer ...
An und für sich eine gute Sache, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. Prinzip dieser Abzahlvariante ist das Sparen in eine PRV (pprivate Rente) oder KLV (Kapitallebensversicherung) das schon weit vor dem Baubeginn beginnt. Wird gebaut, nimmt man einen Kredit auf der nicht getilgt wird, sondern wo nur die Zinsen gezahlt werden. Die Idee ist, dass aufgrund der Zinsen und Zinseszinsen aus der PRV oder KLV diese so sehr im Wert steigen dass man zu einem bestimmten Zeitpunkt damit den Kredit komplett ablösen kann. Das System funktionert auch. Allerdings nur wenn die Versicherungen genug Rendite bringen, dass ist allerdings fraglich und nicht gerantiert. Gesagt hat mir dass übrigens nicht der AWD-Berater, sondern das kann man selber rausfinden wenn man mal kritisch drüber nachdenkt oder im Internet sucht oder nen LBS-Berater fragt. Weiteres Problem sind die Versicherungen selbst, da die zum Ablösen gekündigt werden müssen. Oder weiß man 25 Jahre vorher den Tag oder das Jahr wo in der Versicherung genug Geld drin ist um den Kredit abzulösen? Jedenfalls macht man beim Kündigen SEHR VIEL Verlust, bzw. die Rendite ist dehr mickrig. Das sagt einen der AWD-Berater aber auch nicht. Der wunderte sich nur das bei einer Beispielrechnung plötzlich die Rendite in den Keller fällt, wenn man vorzeitig kündigt ...
Der zweite Dämpfer ...
Thema Unfallversicherung. Und zwar wollte ich da wechseln, weil ich noch nen alten Vertrag mit vergleichsweise schlechten Bedingungen habe. Der neue Vertrag hatte eine fast fünfmal so hohe Unfallleistung (durchaus sinnvoll) und auch keine weiteren Zusatzoptionen (z.B. BU, brauch ich nicht, die hab ich ja extra). Vom Preis her ungefähr so wie die alte, effektiv zwar nix gespart aber höhere Leistungen. Gutes Ergebniss duch Beratung? Wohl eher nicht. Eine kurzer Blick in "www.finanzscout24.de" offenbarte eine Versicherung mit gleicher Leistung zum halben Preis. Zur Zeit warte ich noch auf eine Antwort vom AWD-Berater wieso es doch noch Versicherungen gibt, die weitaus günstiger sind, obwohl ja der AWD so unabhängig ist ....
Zum Schluss ...
Aufgrund diesen zwei eher negativen Erfahrungen habe ich nochmal etwas näher wegen Rentenversicherung und Lebensversicherung nachgeforscht und habe Gesellschaften gefunden die augenscheinlich höhere Garantieverzinsung oder bessere Konditionen bieten als über den AWD. Genaue Vergleiche mit AWD-Angeboten konnte ich da leider noch nicht machen, da mir dafür vom AWD die Zahlen fehlen. Überhaupt habe ich den Eindruck man darf beim AWD nicht allzu weit hinterfragen, das Wissen der Berater offenbart recht schnell Lücken.
Noch ein paar Wort zur Finanzanalyse. Diese bekommt man in Form einer Ausarbeitung zum zweiten Treffen auf Basis ANalyse und ist recht umfangreich. Allerdings ist das Aufstellen einer Bilanz keine große Sache und das Hinschreiben von ein paar Standardsätzen auch nicht. Zumal die Ausarbeitung eher aus Standardtextbausteinen zu bestehen schien und nicht immer ganz logisch war. Auch wird mit den Zahlen eher gespielt, anstatt sie wirklich zu analysieren. Meine private, selbst aufgestellte Bilanz ist in Bezug auf Vorhersagen (gespartes Vermögen, Ausgabeschätzung, etc. ...) wesentlich genauer (und fehlerfreier). Von einem Berater, dem ich mein Geld anvertraue, erwarte ich mehr Professionalität.
Fazit ...
Ich hab vom AWD-Berater ein paar Tipps bekommen und eine günstige BU (bei der Nürnberger). Die Tipps (z.B. wegen Girokonto, VISA-Karte, Tagesgeldkonot, etc.) helfen mir Geld zu sparen und ich weiß nicht ob ich mit längerer Recherche im Internet das selbst rausgefunden hätte, oder überhaupt beachtet hätte. Dahingehend sollen von mir aus auch die 95,-? Beratungsgebühr gerechtfertigt sein. Allerdings werden die wichtigen Themen (Haus, Rente) eher oberflächlich behandelt und Nachfragen oder Einwände werden eher abgewiesen (Thema Rendite einer weitgehend sicheren Rentenversicherung: "wenn dir das schon zu riskant ist, darfst du heutzutage garnicht bauen") oder ignoriert.
Es wird der Eindruck erweckt man ködert die Kunden mit dem Versprechen günstiger Versicherungen. Das klappt ja auch, teilweise sind die wirklich günstiger. Anschließend gehts dann an die lukrativen Verträge, die sind einfacher an den Mann zu bringen, weil ja vorher Vertauen aufgbaut wurde.
Weiterempfehlung: JA ... aber immer kritisch hinterfragen, dann klappts auch mit dem AWD-Berater !!!
ein Testbericht von andreas-winter2003-11-16 12:42:47vom 16.11.2003Empfehlung: ja
Vorteile: objektiv, Top-Ausgebildete Mitarbeiter, gehen jedem Fehler nach damit er nicht mehr vorkommt, im Sinne des Kunden, JEDER Mitarbeiter wird fair und ehrlich behandelt...Nachteile/Kritik: Durch alte Fehler gibt es teilweise noch ein schlechtes Bild
Da der AWD nur eine PAlttform ist, auf dem jeder Mitarbeiter als Selbstständiger Handelsvertreter tätig ist, gibt es dort keine Ungerechtigkeiten. Vor dem Beginn einer Tätigkeit werden alle Karten, wie man Geld verdient und was man dafür tun muß offen auf den Tisch gelegt. Wenn man dann keinen erfolg hat, muß man sich an die eigene Nase fasse. Sicherlich ist es nicht für jeden geeignet, aber wenn man bei AWD keinen Erfolg hat, dann ist es so als ob man ein Cafe aufmacht und keiner kommt. Dann muß ich es
auch schliessen. Wenn man dann die Schuld bei anderen sucht, dann ist dies nur menschliche Schwäche. Da ich persönlich betroffen bin, mit Erfolg und Mißerfolg bei AWD kann ich das auch so beurteilen. DFie bEratung der Kunden hängt natürlich von der Qualität des Beraters ab. Da aber jeder eine kompletee Fachausbildung erhält und jede Fehlberatung vom AWD kontolliert wird, ist JEDER Kunde bei AWD in besten Händen.
...
Hador, 01.09.2006
Die von Dir genannte quotkompletee Fachausbildungquot dauert exakt drei Monate, findet von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr an jedem zweiten Tag statt. Danach ist man also ein Profi ? Da lachen ja die Hühner !
ein Testbericht von Koelner19732003-07-20 11:32:51vom 20.07.2003Empfehlung: ja
AWD ist ein Finanzdienstleister, der dem Kunden Versicherungen, Kapitalanlagen, Wertpapiere usw. usw. vorschlägt. Im Regelfall besucht ein AWD-Berater einen Kunden zuhause und bespricht sämtliche finanziellen Angelegenheiten von A(ltersvorsorge) bis Z(ahnersatz). Die Berater arbeiten im Regelfall auf eigene Rechnung und haben (nur) eine intensive Ausbildung durch AWD-eigenes Schulungspersonal erhalten. Daher ist die Qualität der Beratung von Berater zu Berater verschieden. Ich hatte im Großen und Ganzen Glück. Der Berater rief mich an und fragte, ob ich an einer Finanzberatung Interesse hätte. Ich vereinbarte einen Termin, zu dem er mich persönlich zuhause
besuchen kam. Pünktlich war er schon mal !
Dann werden zunächst die eigenen finanziellen Verhältnisse besprochen. Das ist natürlich manchem unangenehm, zumal in den eigenen vier Wänden, aber unerläßlich, um etwa die günstigsten Tarife für Krankenversicherungen zu ermitteln. Auch bereits bestehende Geldanlagen in Wertpapieren o. ä. werden unter die Lupe genommen.
Danach greift der Berater - jederzeit für den Kunden transparent - laptopgestützt auf der Grundlage der persönlichen Daten und Verhältnisse auf eine Vielzahl von Anbietern zu und sucht das günstigste Angebot, etwa für eine Kapitallebensversicherung, eine reine Risikolebensversicherung oder eine Kapitalanlage heraus. Steuerberaterdienste dürfen zwar aus gesetzlichen Gründen nicht vom AWD-Berater erbracht werden, der Berater vermittelt aber gern einen entsprechend geschulten Steuerberater. Der Berater erstellt dann auf der Grundlage der erhaltenen Daten eine ausführliche Bilanz (die habe ich jedenfalls noch nicht bekommen) und bereitet einem sogar Kündigungsschreiben für Versicherungen o. ä. vor, von denen man wechseln möchte. Für diese Dienste streicht der AWD-Berater einmalig (!) eine bestimmte Summe ein, die in meinem Fall ca. 90 Euro betragen hat. Soweit ich mich erinnern kann, waren die sogar steuerlich absetzbar.
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass ich den einen oder anderen brauchbaren Tip vom AWD-Berater erhalten habe. Ich hatte nicht den Eindruck, dass er auf Biegen und Brechen nur solche Policen vermitteln wollte, für die er besonders viel Provision erhalten wird. Auch als ich den einen oder anderen Vorschlag abgewiesen habe, hat er nicht darauf insistiert. Aber auch das mag von Berater zu Berater verschieden sein. Der Dienst von AWD ist insgesamt ausgesprochen vielseitig und umfassend und kann sicherlich helfen, den einen oder anderen Euro monatlich zu sparen. Das Rad erfinden die Leute dort aber auch nicht neu. Dennoch war das Ganze das einmalige Honorar durchaus wert.
AWD bewirbt zudem seine Dienste in sehr großem Umfang im Fernsehen. Man fragt sich, ob die Gelder nicht besser angelegt wären als für solchermaßen intensive Bewerbung.
...