Bankkaufmann/frau
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Bankkaufmann/frau gebraucht & neu

Bankkaufmann/frau Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,80 / 5,00 (3.8 von 5)
von 88% aller Autoren empfohlen (7/8).
Bewertungsverteilung:
Einstellungschancen:  mittelmäßig
Aufstiegsschancen:  gering
Verdienstmöglichkeiten:  schlecht
Sozialleistungen:  schlecht
Vorteile
  • man lernt viele wichtige Sachen, macht Spaß
  • Wenn man tatsächlich angestellt wird: Schalterverkauf, festes Gehalt.
Nachteile/Kritik
  • am Anfang langweilig
  • Wenn man (was wahrscheinlicher ist) selbständiger Berater wird: Hausbesuche, Haustürgeschäfte, telefonische Kaltakquise, Familie, Bekannte und Freunde anlabern ob sie nicht was abschliessen wollen, keine geregelten Arbeitszeiten, kein geregeltes Einkommen
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romeo61

Bankkaufmann

ein Testbericht von 2003-07-03 22:13:02 vom 03.07.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: man lernt viele wichtige Sachen, macht Spaß...
Nachteile/Kritik: am Anfang langweilig
Hi!Kennt ihr das nicht auch? Diese Orientierungslosigkeit nach dem Abitur? Es stellt sich die Frage was tun? Studium oder Ausbildung? Ich habe mich für die Ausbildung bei einer Raiffeisenbank entschieden und damit genau die richtige Entscheidung getroffen.
Am Anfang habe ich mich gefragt, ob ich das durchhalte. Denn es war schlichtweg langweilig. Doch je mehr man sich auskennt und Erfahrungen gemacht hat desto besser wird es. Und nun nach zweieinhalb Jahren, wo die Ausbildung zu Ende ist blickt man wehmütig zurück. Aber eins ist klar: Nun ist man völlig reif fürs Studium.
Im folgenden werde ich mal ausführen, was man in der Bank so alles lernt und wie man eingesetzt wird.
Zunächst ist es so, dass man im Service eingesetzt wird. Das bedeutet am Schalter. Diese Arbeit macht jedoch unglaublich Spaß. Man hat viel Kontakt mit Menschen und kann seine sozialen Verhaltensweisen schulen bzw. überarbeiten. Als Arbeit hat man zum Beispiel die Bearbeitung von Schecks, Überweisungen, Lastschriften oder einfachen Ein- und Auszahlungen. Belege werden ausgefüllt und anschließend in den Computer gehackt, damit der Kunde alles sofort auf seinem Kontoauszug stehen hat. Diese Arbeitsvorgänge werden innerhalb eines Jahres perfektioniert, so dass sich die „Azubis“ am Ende sogar besser auskennen als das andere Personal, weil sie in der Schule ja noch ganz frisch die Hintergründe erfahren. Aber zur Berufsschule komme ich gleich noch.
Nach einem Jahr Schalter ist es Zeit für neue Horizonte. Und so beginnt die Einsatzzeit in den einzelnen internen Abteilungen. Als da wären Außenhandel, Wertpapierabteilung, EBL (Homebanking), Marketing und natürlich Kredit. Die Einsatzzeit liegt pro Abteilung bei 2 Wochen. Die Zeit reicht auch völlig aus, um einen Überblick über die Arbeitsweise der Kollegen zu bekommen und die in der Schule erworbenen theorethischen Kenntnisse zu vertiefen.
Zwischendurch wird man immer wieder an den Schalter zurückversetzt, vor allem wenn die Grippewelle anrollt, denn dann sind „Azubis“ die letzte Rettung.
Die Banken tun sehr viel für ihre „Azubis“. Zahlreiche Schulungen zur Prüfungsvorbereitung, die einem zum Hals raushängen. Stellung von Büchern und CD’s zum Lernen. Sonderurlaub vor den Prüfungen. Die Zwischenprüfung, die nach einem Jahr absolviert wird ist übrigens für das Endergebnis bedeutungslos, man muss lediglich teilnehmen. Die Abschlussprüfung nach 2einhalb Jahren besteht aus dem schriftlichen Teil in den Fächern Bankbetriebslehre, Rechnungswesen und Wirtschafts- und Sozialkunde. Es handelt sich dabei um Multiple Choice – Aufgaben, lediglich in Bankbetriebslehre gibt es drei Fälle, die konventionell bearbeitet werden. Die mündliche Prüfung besteht aus einem simulierten Beratungsgespräch, wo der Prüfer in die Rolle des Kunden schlüpft und man ihm beispielsweise ein Sparbuch verkaufen muss.
Kommen wir zum Verdienst, ich muss sagen man verdient nicht schlecht. Netto bekommt man im 1. Lehrjahr 500 Euro und das steigert sich pro Lehrjahr um 50 Euro. Ist man fertig mit der Lehre so bekommt man netto ca. 1150 Euro ausgezahlt.
Und nun zur Berufsschule: Ich werde kurz schreiben, was man im Blockunterricht eigentlich genau gelernt hat. Und ich kann wirklich nur sagen, dass man das meiste im Gegensatz zum Abitur wirklich auch gebrauchen kann.

- Zahlungsverkehr ( Überweisungen, Schecks, Karten, Lastschriften, Bankgeheimnis, Geldwäsche, Homebanking, Reisezahlungsmittel)
- Wertpapiere ( Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Kapitalerhöhungen, Optionen, Genussscheine, Fonds, Wertpapierhandelsgesetz)
- Kredit (Kreditwürdigkeit, Kreditfähigkeit, Sicherheiten, Kreditarten, gesetzl. Vorschriften)
- Außenhandel ( Dokumenten-Inkasso, Akkreditiv, Lieferbedingungen, Dokumente)
- Baufinanzierung (Finanzierungsarten, Grundbuch, Sicherheiten, Bausparvertrag, Versicherungen)

Dies alles zu lernen und zu beherrschen erfordert einen großen Lernaufwand, allerdings lernt man ganz anders als früher in der Schule. Bei jedem Lernabend hat man wirklich das Gefühl etwas sinnvolles zu tun. Und das meiste ist auch wirklich interessant.
Und wenn man ehrlich ist: Was zählt denn heute? Es ist Geld. Und wer weiß was man mit Geld alles machen kann und wie man damit umgehen muss, der hat einen klaren Vorteil.
Des weiteren betone ich noch mal, dass man im Umgang mit Menschen viel lockerer umgeht als vorher. Vor allem für „schüchterne“ ist eine Bankausbildung eine Empfehlung.

Ich gehe nun voller Selbstvertrauen in mein Studium und kann diese Berufsausbildung nur weiterempfehlen. Man stelle sich mal vor Studium scheitert. Man stünde vor dem nichts, doch mit einer Ausbildung ist man abgesichert. Das gilt natürlich für jede Art der Ausbildung.
...
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Kommentare
campimo
campimo, 11.04.2007
h
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fiddi

Bankkaufmann/frau ein Beruf mit Zukunft?

ein Testbericht von 2005-07-17 23:50:44 vom 17.07.2005
Empfehlung: nein
Vorteile: Wenn man tatsächlich angestellt wird: Schalterverkauf, festes Gehalt....
Nachteile/Kritik: Wenn man (was wahrscheinlicher ist) selbständiger Berater wird: Hausbesuche, Haustürgeschäfte, telefonische Kaltakquise, Familie, Bekannte und Freunde anlabern ob sie nicht was abschliessen wollen, keine geregelten Arbeitszeiten, kein geregeltes Einkommen
Guten Tag liebe Leser,
seit 7 Jahren bin ich im Finanzdienstleistungssektor tätig. In den letzten Jahren haben immer mehr Banken ihre Filialen geschlossen. Die Angestellten standen vor der Wahl, entweder arbeitslos zu werden, oder als "selbständige Berater" auf gut Deutsch "Vertreter" ohne festes Einkommen, lediglich auf Provisionsbasis zu arbeiten, meist wurden die Leute nicht einmal bei der Bank behalten, sondern bei der angegliederten Versicherung zu Versicherungsvertretern gemacht.
Wettbewerbs- und Kostendruck, Internetbanken, zunehmendes Kostenbewußtsein der Kunden, schlechter Ruf der Banken tragen ein übriges dazu bei.
Beispielsweise ist es üblich, dass Kundenberater bei Banken ihre Kunden zu rechtswidrigen Koppelgeschäften drängen (müssen). Das heißt den Abschluß eines Geschäftes von dem eines anderen abhängig zu machen, Beispiel: Die Bank gewährt nur eine Baufinanzierung, wenn gleichzeitig eine Risikolebensversicherung abgeschlossen wird. Das ist ein verbotenes Koppelgeschäft.
Letztlich machen zunehmende Computerisierung, steigende Akzeptanz des Internets eine persönliche Beratung überflüssig, da die Kunden zunehmend erkennen, daß sie von ihren Bankberatern jahrelang über den Tisch gezogen wurden.
Weiterhin müssen selbständige Berater der Banken bei wildfremden Privatpersonen zu Hause anrufen - auch das ist verboten. Ich selbst wurde erst von ein paar Tagen durch einen Berater der Deutschen Bank unaufgefordert angerufen.
Hier und auch durch die zunehmende Beraterhaftung steht man auf jeden Fall schon mit einem Bein im Gefängnis.
Die Zukunft des Berufes ist fraglich, eine Degradierung zu einem provisionsabhängigen Vertreter ist höchstwahrscheinlich.
Produktbewertung:Kundenbewertung 1,00 / 5,00 1
Bewertung Testbericht:weniger hilfreich
Einstellungschancen:Einstellungschancen von Bankkaufmann/frau : 3,0 mittelmäßig
Aufstiegsschancen:Aufstiegsschancen von Bankkaufmann/frau : 2,0 gering
Verdienstmöglichkeiten:Verdienstmöglichkeiten von Bankkaufmann/frau : 1,0 schlecht
Sozialleistungen:Sozialleistungen von Bankkaufmann/frau : 1,0 schlecht
wodris

Bankkaufmann - Beruf mit Zukunft?

ein Testbericht von 2002-12-27 14:40:07 vom 27.12.2002
Empfehlung: ja
Der Beruf Bankkaufmann hat meiner Meinung keine allzu grosse Zukunft mehr, da durch die Automatisierung immer weniger Mitarbeiter in den sogenannten Servicestellen benötigt werden.

Es gibt also letztlich nur noch Kundenberater und die entsprechenden Vorgesetzten. Und gerade in diesen Bereichen wird ein nicht unerheblicher Druck auf die Mitarbeiter aufgebaut, so dass es eigentlich keine Berater mehr sind, sondern reine Verkäufer....

Allerdings ist die Ausbildung zum Bankkaufmann immer noch eine der besten kaufmännischen Ausbildungen, die wir in Deutschland haben. Als Grundlage für kaufmännisches Wissen also eine ideale Basis, egal ob für ein weiterführendes Studium oder sonstigen Beruf.

Aus diesem Grund kann ich die Ausbildung an sich auch nur jedem empfehlen, aber danach sollte man sich schon mal nach einem anderen Beruf umsehen, da wie bereits oben geschrieben der Bankkaufmann für mich keiner rosigen Zukunft entgegensieht.
...
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Bewertung Testbericht:nicht hilfreich
Redbull21

Ist das mein Traumjob?

ein Testbericht von 2002-10-10 21:43:05 vom 10.10.2002
Empfehlung: ja
Am 15. Mai war mein erster Arbeitstag in der Raiffeisenbank. Mit gemischten Gefühlen kam ich in meine Filiale und wurde von unserem Teamleiter herzlichst begrüßt. Er erklärte mir, wie er sich unsere Zusammenarbeit vorstellt und wo die Raiffeisenbank am Markt positioniert ist.

Zu meiner Seite bekam ich einen sogenannten Personal Coach, der mich in die Bankwelt einführen soll. Am Anfang wurde mir der normale Banktagesablauf präsentiert. Größtenteils war es das Ablegen von Dokumenten bzw. weiterleiten von der Post. Nach und nach wurde ich mit mehr Aufgaben betraut und musste nicht nur immer die Belege einsortieren oder die Post öffnen. Schrittweise durfte ich

Sparbücher machen und realisieren

Konten eröffnen und schließen

Bausparverträge abschliessen

Am anstrengensten empfinde ich, wenn Kunden sich über diverse Spesen bzw. Zinssätze beschweren. Mir ist klar, dass beide Punkte Kritikpunkte sind, aber dass ich momentan bei jeder Bank so, dass die Spesen steigen und die Zinsen fallen.

Jetzt gefällte es mir besonders gut hinter der Kassa zu stehen. Die Aufgabe ist nicht gerade besonders kompliziert, aber man muss immer konzentriert sein, denn wenn man jemanden zu viel bzw. zu wenig ausbezahlt, dann ist beim Kassaabschluss die Hölle los, wenn eine Differenz auftaucht.

Ich hoffe in meiner Bankkarrier wird es weiterhin so abwechslungsreich bleiben, und dass ich weiterhin viel dazulerne.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:weniger hilfreich
Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv.

Ausbildungsaufbau

ein Testbericht von 2002-08-19 16:51:28 vom 19.08.2002
Empfehlung: ja
Ich habe nun das erste Lehrjahr zur Bankkauffrau hinter mir! Ich muss sagen, dass dieser Beruf mehr bietet und auch von einem Azubi verlangt, als in den Berufsberatungen immer erzählt wird!

Bei vielen Banken ist es so, dass die Azubis lediglich in die Berufsschule gehen oder in den Filialen eingesetzt werden. Manchmal finden auch noch interne Schulungen statt, aber die Ausbildung die ich zur Zeit absolviere ist total anders. Bei der Postbank habe ich die möglichkeit neben einem Filialeinsatz bei der Deutschen Post auch die internen Abteilungen, wie zum Beispiel Kontoführung (Kontoeröffnung, Karten-/Dispo-Prüfung), Zahlungsverkehr und Firmenkunden kennen zulernen.

Ich persönlich denke, dass dieser Ausbildungsaufbau einem Azubi einen besseren Einblick in die Arbeit eines Bankers gibt, als wenn man nur in der Filiale sitzt.

In den einzelnen Abteilungen hat man auch besser die Möglichkeit den erlernten Berufsschulstoff anzuwenden und zu intensivieren.
...
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Bewertung Testbericht:weniger hilfreich
firebabetine

Ausbildung als Bankkauffrau

ein Testbericht von 2002-07-23 07:37:16 vom 23.07.2002
Empfehlung: ja
Im September 2000 begann ich meine Ausbildung als Bankkauffrau bei der HypoVereinsbank.

Mit gemischten Gefühlen trat ich meinen 1. Arbeitstag an.

Was würde mich erwarten?
Ist das der richtige Beruf für mich?
Hätte ich nicht doch mein Abitur machen sollen?

Am ersten Tag lernte ich meine 17 Mitazubis kennen und unsere Ausbilderin Frau W..

Unsere Gruppe bestand aus 10 Mädchen und Jungen die alle unsicher umherstanden und versuchten nichts falsch zu machen um einen guten Eindruck auf unsere Ausbilderin zu machen.

Wir bekamen einen Überbick über unsere Ausbildung und die Erwartungen die die Bank an uns stellt.

Schon an diesem ersten Tag wurde mir klar das die Bank sehr hohe Erwartungen an uns Azubis hat.

So richtig bewusst wurde mir das erst nach dem ersten Berufsschulblock.

Ich hatte in Rechnungswesen eine 4 geschrieben und prompt einen Anruf meiner Ausbilderin bekommen, die mir mitteilte:
"Diese Note wird die Chance auf eine Übernahme verringern"

Diesem Gespräch folgten viele weitere und ich bin mittlerweile ziehmlich niedergeschmettert, da ich mir eine Übernahme nun wohl aus dem Kopf schlagen kann.

Ich finde eine Ausbilderin sollte nicht nur drohen sondern zusammen mit dem Auszubildenden eine Lösung für dessen Probleme suche.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:nicht hilfreich
grunow

Sachbearbeiter oder Verkäufer

ein Testbericht von 2002-05-12 11:33:34 vom 12.05.2002
Empfehlung: ja
Ich habe vor 10 Jahren meine Ausbildung zum Bankkaufmann begonnen. Seit diesem Zeitpunkt hat sich der Beruf des Bankkaufmanns stark gewandelt.

Heute hat sich dieser Beruf in 2 Zweige geteilt. Es gibt die Mitarbeiter, die am Kunden arbeiten (Verkäufer) und die Sachbearbeiter. Wer wie ich bei einer großen internationalen Bank arbeitet solltet sich folgendes klar machen:

"Mobilität ist alles..."

Was meine ich mit dieser Aussage?

Die Sachbearbeitungen werden immer weiter zentralisiert. So gibt es bei meiner Bank mitlerweile in Deutschland nur noch wenige Standorte, wo Sachbearbeiter sind. Diese Standorte werden immer wieder zusammengefasst, so daß hier ein Umzug regelmäßig von Nöten ist. Die Planungen für die Zukunft kann man dabei nur noch recht kurzfristig machen.

Wir haben in den letzten 5 Jahren die Spezialisten immer weiter zentralisiert, so daß es im Bereich unserer Vertriebsunterstützung nur noch einen Standort in Frankfurt gibt. Wer da nicht hinziehen wollte, der musste die Bank wechseln oder ein neues Aufgabenfeld suchen.

Diese Sachbearbeiter sind mitlerweile hochspezialisiert und somit ohne neue Ausbildung nicht unbedingt überall einsetzbar.

Ich selbe arbeite im Vertrieb als Kundenberater. Welche Voraussetzungen muß man für diesen Job erfüllen?

* Man muß es mögen, mit Kunden Gespräche zu führen und individuelle Lösungen den Kunden zu bieten.
* Man darf keine scheu haben, Kunden am Telefon anzusprechen.
* Man muß immer freundlich sein, Streß abkönnen und flexibel sein.
* Der Job einer Kundenberaters ist der Verkauf von Produkten und Dienstleistungen.

Welche Karrierechancen habe ich?

Je nachdem, wie die internen Beurteilungen ausfallen, kann man Filialleiter, Gruppenleiter oder auch Manager bei einer Bank werden. Diese Jobs sind heute aber nicht mehr so viel vorhanden. Auf den meisten dieser Stellen sitzen junge Leute.

Wie sicher ist der Job?

Bei den Banken befindet sich das gesamte Berufsfeld im umbruch. Es wird eine Reduzierung der Filialen durchgeführt und es findet ein Mitarbeiterabbau statt, so daß eine Übernahme auch mit guten Zeugnissen nicht mehr sichergestellt ist. Gerade nach der Ausbildung ist Mobilität die wichtigste Voraussetzung bei den Großbanken. Es kommt regelmäßig vor, daß die Auszubildenden eine Stelle irgendwo in Deutschland angeboten bekommen.

Bezahlung:
Die Banken gehören nicht zu den bestzahlenden Unternehmen. Nach oben gibt es keine Grenzen und die Bezahlung ist nicht schlecht. Da man in diesem Beruf einen Überblick beginnt, was man woanders verdient, muß ich sagen, daß sich die Bezahlung je nach Erfahrung eher im Mittelfeld/unteren Mittelfeld befindet
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
campimo
campimo, 11.04.2007
h
Juliaroberts13
Juliaroberts13, 12.05.2002
Sehr hilfreicher und ausfuumlhrlicher Bericht!!
BYE ANGY
Netti1982
Netti1982, 12.05.2002
du hast sowohl negative als auch postive Seiten aufgezeigt. Ich werde im Sommer eine Ausbildung bei der Sparkasse beginnen und freue mich schon sehr drauf... MfG Netti
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red.muh

Viel mehr als nur Lächeln & Rechnen!

ein Testbericht von 2002-04-05 17:11:45 vom 05.04.2002
Empfehlung: ja
Bevor ich meine Ausbildung zur Bankkauffrau gemacht habe, stellte ich mir die Banker als spießig und bieder vor, als ein Volk, das von sich eingenommen ist und sein Wissen anderen nur als Fachchinesisch zuteil werden läßt...

Mit einer Einstellung, die ungefähr dem oben genannten entsprach habe ich mich dennoch für einen Ausbildungsplatz als Bankkauffrau beworben, um eine solide Ausbildung zu haben, mit der ich in meinem späteren Berufsleben flexibel bin.
So trat ich 1997 bei einer kleinen Raiffeisenbank in Schleswig-Holstein meine Ausbildung an...

Über einen Zeitraum von drei Jahren (in anderen Bundesländern zum Teil nur 2 oder 2 ½ Jahre) sollte ich nun praktisch und theoretisch lernen, wie das alles so funktioniert in einer Bank.

Der praktische Teil bestand zunächst aus Servicetätigkeiten am Schalter: Überweisungen und Schecks entgegennehmen, Auskünfte geben und all die Sachen, die man so als Normalsterblicher von seinen Bankgeschäften kennt.
Dann wurde ich langsam in die Beratung einbezogen. Zunächst war ich bei Kundengesprächen dabei und lernte von den Beratern, wie man gegenüber dem Kunden argumentiert, welche Informationen wichtig sind. Später durfte ich eigenständig Kunden beraten und neue Konten eröffnen. Ich weiß allerdings von Azubis anderer Banken, daß ich sehr selbständig arbeiten durfte, was nicht überall üblich ist.

Während meiner Ausbildung konnte ich aber auch hinter die Kulissen schauen und sehen, was jenseits von Schalter und Beratung passiert:

Im Rechnungswesen lernte ich zum Beispiel, wie eine Bank ihre Gelddisposition vornimmt, interne Konten abstimmt, Zinsabschlagsteuer-Abrechnungen erstellt und wie das mit den Überweisungen so genau funktioniert.

In der Kreditabteilung werden u.a. die Kreditunterlagen und -verträge geprüft, die Kreditauszahlungen vorgenommen und Schätzungen für den Wert von Immobilien vorgenommen, die als Kreditsicherheit dienen.

Die dritte Fachabteilung in der vergleichsweise kleinen Bank war die Wertpapierabteilung, wo ich mein theoretisches Wissen ein wenig in die Praxis umsetzen konnte: Wie läuft der Aktienhandel ab, wie kauft man Investmentfonds und welchen nimmt man am besten?

Der theoretische Teil bestand aus der Berufsschule. Ein- oder zweimal die Woche (viele Azubis haben auch Blockunterricht) sollten wir dort die Grundlagen erlernen. Die Fächer waren: Bankbetriebslehre, Allgemeine Wirtschaftslehre und Rechnungswesen (das variiert allerdings stark).

Nach drei Jahren ist dann die IHK-Prüfung, die aus dem schriftlichen und dem mündlichen Teil besteht. Und wer mindestens 50 % erreicht, darf sich endlich Bankkaufmann oder -frau nennen...


Die Bankausbildung gehört sicherlich zu den anspruchsvolleren Lehrberufen, etwas Zeit fürs Lernen muß man schon investieren. Der Verdienst ist für eine Ausbildungsvergütung nicht schlecht, man bekommt im ersten Lehrjahr etwa 600 EUR (netto) im Monat, in den nächsten Jahren ungefähr einen 50er mehr. Wenn man ausgelernt hat, gibt's als Anfangsgehalt zwischen 1.100 und 1.200 EUR.

Ich muß sagen, die Ausbildung hat mir trotz meinen anfänglichen Vorurteilen sehr gut gefallen. Natürlich findet man die oben beschrieben Banker, aber die meisten sind eben doch nur Menschen wie Du und ich, mit ihren Macken und lustigen Seiten.

Und neben dem Fachlichen entwickelt man in der Ausbildung auch soziale Fähigkeiten, z.B. Menschenkenntnis und Einfühlungsvermögen, die für eine weitere Tätigkeit in der Bank teilweise nicht unerheblich sind.

Also - Eine Bankausbildung ist nicht nur was für Streber und Rechenkünstler (bin ich überhaupt nicht), sondern für alle, die gerne mit Menschen umgehen, service- und kundenorientiert sind und verkäuferische Fähigkeiten haben. Und ein wichtiger Aspekt in unserer schnellebigen Zeit: Man ist mit der Ausbildung relativ flexibel, d.h. man kann z.B. später auch in der Versicherungsbranche oder in vielen anderen kaufmännischen Bereichen arbeiten.

Die Weiterbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen sind sehr vielfältig, über die Weiterbildung zum Bankfachwirt habe ich eine gesonderte Meinung geschrieben, sonst wird's wirklich viel zu lang hier...
...
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campimo
campimo, 11.04.2007
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SexyEva
SexyEva, 05.04.2002
Das moumlchte ich vielleicht auch mal werden
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Produktbeschreibung Bankkaufmann/frau

 
Allgemeine Informationen Bankkaufmann/frau
gelistet seit: 25.08.2003
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