Princo CD-RW 74 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bingo diese Princo!!!
ein Testbericht von Herr_Tom2005-08-07 11:22:08vom 07.08.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Halten sehr lange, können vielfach beschrieben und gelöscht werden...Nachteile/Kritik: Eigentlich nichts
Wenn ich mir wichtige Daten auf CD brennen will, stell ich mir normalerweise immer die Frage, ob die Daten dauerhaft gespeichert oder ob sie auch irgendwann mal wieder gelöscht werden sollen.
Bei dauerhafter Speicherung in größerem Umfang greif ich wie jeder zu einem CD-R Rohling, während ich für eine kurzfristige Sicherung auf eine CD-RW zurückgreife, um diese irgendwann dann wieder für andere Daten zugänglich machen zu können.
Vor längerem schon hab ich mir bei Pearl diese CD-RWs von Princo besorgt. Sie wurden mal im 5er-Pack für umgerechnet 9,60 Euro angeboten, wovon ich mir dann einen bestellt hatte. Mittlerweile bekommt man diese anderweitig wesentlich billiger bei diversen Online-Auktionen.
- Verpackung -:
Die CD-RW befindet sich in einem herkömmlichen Jewel-Case mit vorderseitig schwarzbedrucktem Inlay auf dem in einer aufgedruckten silberfarbenen Ellipse mit rotem Kreis die obengenannten Daten stehen. Daneben dann sichtbar die Marke Princo, ein Unternehmen mit Sitz in Taiwan.
Die Rückseite enthält in 7 Sprachen Hinweise zur Garantie, die sich ausschließlich auf die Herstellung bezieht und sich auf 1 Jahr beläuft und darüberhinaus zur Benutzung der CD.
- Merkmale der CD-RWs -:
Es handelt sich bei den silberfarbigen CD-RWs um Rohlinge mit einer Speicherkapazität für Daten bis zu 650 MB (657,42 MB) und für Audiodateien bis zu 74 Minuten (74,5 Minuten).
Sie können mit 2facher Geschwindigkeit gelesen und mit 4facher beschrieben werden und dies so oft man will.
Von der Größe her haben sie eine Dicke von 1,2 mm (+0,3/-01), einen Durchmesser außen von ca. 120 mm und in der Einlochung bei ca. 15 mm. Der Nutzungsbereich liegt zwischen 50 bis 116 mm.
Das Material des CD-Rohlings besteht aus Polycarbonat.
Bezüglich des Dye-Typs - der Kombination aus der metallischen Reflexionsschicht und der farbschicht - und die die Schicht beim Brennvorgang betrifft, wo die ganzen Daten mit dem Laser eingebrannt werden, handelt es sich um eine Abart mit der Bezeichnung Phase-Change.
Gelagert werden kann die CD-RW bei einer Temperatur von –5° C bis 30° C und einer Feuchtigkeit von 5 bis 60 % ohne dass sich dies auf die Qualität auswirkt.
- Hersteller -:
Produziert wurden die CD-RWs von der Firma Princo Corportation, Science-Based Industrial Park, Hsin-Chu, Taiwan, R.O.C.
- Vertrieb -:
Vertrieben wurden die silbrigen Scheibchen von der Firma Pearl Agency GmbH, Pearl-Straße 1-3, 79426 Buggingen, erreichbar telefonisch zur Bestellung unter der Hot-Line 0180-55582, ansonsten unter 07631/360-200, über Fax unter 07631/360-444 oder über das Internet unter www. pearl.de.
- Erfahrung -:
Ausprobiert hab ich die CD-RWs zum einen auf einem 12fach CD-Brenner von Sony mit diversen Brennprogrammen angefangen mit WinOnCD von Cequadrat bis hin zu Nero 5.0.
In beiden Fällen wurden mehrfache Brennvorgänge von einfachen bis 4fachen Geschwindigkeiten vorgenommen zum einen mit Multisessions und dann auch mit Brennvorgängen einer ganzen selbsterstellten CD sowohl was normale Daten als auch Audio-Dateien (vorwiegend WAV und RM-Dateien betraf).
In allen Fällen gab es nicht die geringsten Probleme, sofern man die CD nicht versehentlich mit den Fingern berührte. In einem Fall war es da so, dass ich vor einem neuen Brennvorgang versehentlich mit den Fingern auf die CD gekommen war und beim Einlesen schon Erkennungsprobleme stattfanden.
Nachdem diese Fingerabdrücke aber entfernt wurden, konnte
die CD ganz normal wieder eingelesen werden und ein neuer Brennvorgang durchgeführt werden.
- Fazit -:
Obgleich die CD-RWs nicht mehr die neuesten sind, kann man sie für übergangsweise Datensicherung nach wie vor hervorragend einsetzen, weshalb ich sie immer noch sehr empfehlen kann.
...
Madrianda, 04.08.2005
Mein Maumlnne verwendet auch viel lieber diese Marke als Verbatim o.auml. Princo hat einfach die wenigsten Ausfaumllle...VLG Beate